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Teure und nicht gebrauchte Arzneimittel. Spenden statt in einer Apotheke abgeben?

gefragt von opderberg am 13.03.2009 um 23:01 Uhr

Ich habe noch 8 Heparin Spritzen übrig. Clexane 20mg. Wenn ich die in einer Apotheke abgebe, dürfen die nicht wieder verkauft werden. Ist doch zu schade wenn diese Arznei keinem mehr helfen kann. Kann man die ungebrauchte Arznei spenden oder bleibt nur der Weg in die Apotheke?

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Apotheke x 515 spenden x 396 Arznei x 123

Raller
beantwortet von Raller am 13. März 2009 23:08
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Ich gebe sie regelmäßig bei meiner Hausärztin ab.Sie möchte sie gerne für die Ptienten haben,die kurz vor einem Wochenende aus dem Krankenhaus enlassen werden.

Kommentar von 2ef1e1aa28bde6e14be279ddd9864ac1smallvalentine41 am 13. März 2009 23:23

Das ist die beste Idee, was man mit übriggebliebenen Medis machen kann.


anonym
beantwortet von lilafee2 am 13. März 2009 23:05
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Oder wende dich doch an Hilfsorganisationen, wie Ärzte ohne Grenzen oder so, vielleicht wissen die auch, ob die das annehmen dürften.


Makeno
beantwortet von Makeno am 13. März 2009 23:05
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manche hausärzte nehmen alte bzw. nicht mehr zu gebrauchende medis an und geben sie evt weiter. frag einfach mal nach.


pcfuzzi
beantwortet von pcfuzzi am 13. März 2009 23:02
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Spenden geht nicht, ist auch verboten. Du mußt sie dann halt in der Apotheke abgeben.

Kommentar von Simple_avatar2smallichamcomputer am 13. März 2009 23:03

..die schmeissen dann weg ..

Kommentar von 2d106a7fadda5d10f85ec9b4c2c80ec5smallpcfuzzi am 13. März 2009 23:06

so ist es. So ist das auch gedacht.


anonym
beantwortet von wallenstein am 14. März 2009 13:07
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Also zunächst mal zu Ihrer Überlegung: Sie ist gut gemeint und von daher absolut lobenswert.

Aber in der Praxis gibt es leider nur einen einzigen gangbaren Weg: Die Entsorgung über das Giftmobil oder die Apotheke. Warum ?

Nun, die Hausärztin, die ebenso gut gemeint Ihre Spritzen weitergibt, geht ein hohes Risiko ein. Kann sie sicher sein, dass die zurückgegebenen Medikamente ordentlich gelagert worden sind ? Dass sie nicht vorsätzlich irgendwie verändert wurden (alles schon dagewesen). Und abgesehen davon ... wer behält in der Praxis den Überblick über die Präparate, die zufällig da sind, wer kontrolliert den Verfall oder oder oder. Diese Argumente erscheinen kleinkariert und treffen vermutlich auf Sie nicht zu, sind aber dann relevant, wenn es dann doch zu einem Zwischenfall kommt. Dann ist nämlich das Geschrei gross.

Was die Hilfsorganisationen anbelangt: Die WOLLEN gar keine "wild" gespendeten Arzneimittel mehr. Viel zu oft kamen im Laufe von Sammelaktionen Berge von Müll zusammen, die dann teuer entsorgt werden mussten. Wenn die Grenzbehörden eines Empfängerlandes in einem Container eine einzige verfallene Packung entdecken, geht der komplette Container zurück - mit allem, was drin ist. Ich habe im Zusammenhang mit dem Tsunami in Südostasien viel mit Medikamentenlieferungen an unsere Partnerorganisationen vor Ort zu tun gehabt ... oje, all die gut gemeinten privaten Initiativen sind eher in die Hose gegangen als dass sie geholfen haben. Viel effektiver sind spezielle "Kits", die zB hier in Deutschland von Organisationen wie "Apotheker helfen" oder "Apotheker ohne Grenzen" bereitgestellt werden und die dann an die vor Ort tätigen Ärzteteams verteilt werden. mfg

Kommentar von opderberg am 14. März 2009 16:09

Vielen Dank für die ausfühliche und aussagekräfte Antwort. Ich werde DeineHinweise beherzigen.


Schira
beantwortet von Schira am 12. Mai 2009 20:18
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Ich habe gerade meine übriggebliebenen Clexane-Spritzen zu dem Maltesern gebracht. Wenn die Medikamente noch nicht abgelaufen sind, empfehle ich, sie zu den Maltesern zu bringen. Die freuen sich darüber. http://www.malteser.de/73.MalteserMigrantenMedizin/default.htm Die waren dankbar und haben mir keine Gesetze vorgehalten. Die Apotheken schmeißen sie doch bloß weg. Es geht mir gegen den Strich, etwas wegzuschmeißen, das jemand noch benutzen kann.


valentine41
beantwortet von valentine41 am 13. März 2009 23:25
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Medis irgenwohin spenden ist zu unsicher und gefährlich wegen verschiedenen Ablaufdaten und Gefahr von Schwarzhandel etc.. Die Idee, Medis dem Hausarzt zurück zu bringen, um sie gratis an Patienten abzugeben, die vielleicht nicht eine ganze Packung eines Medis benötigen, finde ich gut. Aber da müsste der Hausarzt mitmachen.


Engelchen46
beantwortet von Engelchen46 am 13. März 2009 23:10
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Die in der Apotheke schmeissen ja die abgegebene Medizin nicht weg, sondern geben sie an Intuitionen die die Medikamente noch für z.b. Afrika gebrauchen können. Also Spenden würde ich nicht..darf man sowieso nicht.

Kommentar von wallenstein am 14. März 2009 13:08

Hmmm ... ich kenne seit JAHREN keine Apotheke mehr, die das macht. Ist nämlich weder erlabt, noch von den Afrikanern (oder anderen Empfängern) erwünscht. vgl. meine Antwort unten.


juergenmakati
beantwortet von juergenmakati am 13. März 2009 23:06
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medikamente spenden ( von privatperson ) ist verboten. weiss zwar nicht den §§ , aber ist so.


wallyherz
beantwortet von wallyherz am 13. März 2009 23:03
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