Frage von Foecky,

Termin beim Psychologen ziemliche Enttäuschung

hallo!

ich war eben beim psychologen und hatte eig eine ziemlich hohe erwartung, gerade weil es mir zur zeit echt bescheiden geht. nur bin ich nach dem termin so schlau wie voher auch.

ich hab der psychologin all meine probleme erzählt, fängt an bei nervosität die ich so gut wie immer habe wenn ich in kontakt mit fremden menschen trete habe ihr von meinem lebensstil berichtet, dass ich im grunde nur pc spiele und sonst so gut wie nix mache ( gut außer tischtennis spielen :P ) und das schon seit ein paar jahren und das es mir total schwer fällt mich wieder in die "reale" welt vorzutasten. das ich zur zeit arbeitssuchend bin, liegt nicht direkt wie man es vermuten könnte an meiner faulheit sondern einfach an dieser nervosität, dass ich mich andauernd in jeder situation verhaspel ich immer angespannt bin und wie es scheint hat die gute dame das nicht verstanden bzw sie ist gar nicht auf meine grundprobleme eingegangen und hat versucht sie wenigstens zu verstehen um mir eventuell tipps geben zu können oder die ursache dafür festzulegen. das einzige was sie dazu sagte ist, dass ich mich doch noch mal bei ihr melden soll wenn ich mehr motivation habe und mir geraten auf jedenfall etwas zu ändern. als zusatz sagte sie dann noch ja wenn sie nix ändern möchten können sie ja auch ruhig noch weitere jahre am pc verbringen und hat mich dann höflich gebeten zu gehen. ich bin ja nicht nur dorthingegangen, damit ich von ihr bestätigt kriege, dass ich was ändern muss. das war mir auch voher klar.

also es wurde echt zwingend zeit für mich einen psychologen aufzusuchen aber ich hatte definitv mehr davon erwartet. gerade bei einem psychologen dürfte ich doch wenigstens erwarten, dass der jenige auf meine grundprobleme eingeht und sie mit mir analysiert, so dass man dann wenigstens hinweise darauf hat woran es denn liegen könnte.

ich hab ihr auch von meinen depressionen erzählt, dass ich da eindeutig symptome feststellen kann. das einzige was sie dazu sagte ist, wie lange haben sie das schon.

hatte ich da echt eine zu hohe erwartung an den termin oder ? bitte um hilfe

Hilfreichste Antwort von Socat5,
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Ja, da hast du echt zuviel erwartet. Psychologen verteilen keine Patentrezepte, vor allem kann nicht nach der ersten! Sitzung alles anders sein. Anscheinend hatte sie nicht den Eindruck, dass du wahnsinnig leidest, sie hat gemerkt, dass du von ihr eine Lösung erwartest, ohne wirklich selbst was dazutun zu wollen. Du kannst da nur Hilfe zur Selbsthilfe bekommen, alles was dich belastet, musst du ganz allein ändern. Wenn du da nicht mehr hinwillst, ist das natürlich ok, aber sehr viel anders wird es woanders auch nicht sein.

Antwort von adavan,
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  1. Besuch?

Die Aufgabe des Psychologen ist nicht, deine Probleme zu lösen. Das musst du schon selbst machen. Er kann dir aber aufzeigen, wo sie liegen.

Laut deines Textes bist du dir ein Stück weit im Klaren, wo der Hase begraben liegt. Also: ÄNDER DAS!! Und dann redet ihr weiter drüber....wo die speziellen konkreten Probleme sind

Kommentar von adavan,

PS: Du hast am Anfang Probesitzungen. Wenn du danach immer noch im Zweifel bist, ob dir die Therapie was bringt, kannst du wechseln. Ich würde das nicht nach der 1. Sitzung entscheiden. Viel Erfolg!

Kommentar von Foecky,

ja es war der erste besuch. genau das meinte sie auch ich kann von ihr nicht erwarten das sie meine probleme direkt lösen kann aber sie kann mir doch wenigstens aufzeigen wo sie liegen.

Kommentar von adavan,

Das wird sie schon noch...he, du kannst nicht ein ganzes Leben und all deine Probleme in einer Stunde unterkriegen....immer schön Schritt für Schritt. Sie muss dich auch kennenlernen.

Schilder ihr ganz konkrete Alltagssituationen, bring eine Bewerbung von dir mit..., beschreib ihr das letzte Mal, wo du im Kontakt mit andren Probleme hattest. Schreibe deinen Tagesablauf nieder... rede über deine Familie, Freunde, Beziehungen. Und hab einfach etwas Geduld.

Antwort von Nachtflug,
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Du hast für den ersten Besuch eine ziemlich hohe Erwartungshaltung gehabt. Aber wenn Du den Eindruck hast, dass bei dieser Psychologin kein Vertrauen aufkommen kann, ist es sinnvoll, einen anderen Therapeuten aufzusuchen. Nur selten stimmt die Chemie beim erstbesten Psychologen. Manchmal muss man sogar mehrfach wechseln. Nicht jeder Psychologe ist für jeden Patienten geeignet. Dafür sind psychische Probleme einfach zu vielschichtig.

Antwort von Tilvur,
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Ok, dann will ich auch mal schauen ob ich dir weiterhelfen kann:

Also: Therapien (es handelt sich bei dir wohl um eine Gesprächstherapie) brauchen ihre Zeit. In den ersten paar Sitzungen tut ein Therapeut noch absolut NICHTS für dich, die arbeitet er 1. für sich und 2. für die Krankenkasse- nach den ersten paar Sitzungen muss der Therapeut nämlich eine Diagnose stellen können, damit die Krankenkasse die Behandlung übernimmt- deswegen fragen Psychotherapeuten in den ersten Sitzungen häufig nur die Problematik ab, haken an ein paar wichtig erscheinenden Punkten nach, fokussieren sich aber auf nichts, sondern klappern erstmal die Kernthemen ab.

Auch im Verlauf einer Therapie geben viele Therapeuten keine "Tipps" oder zeigen "Verständnis"- da bist du dann einfach an der falschen Adresse- das Ziel ist für den Therapeuten ja, dass er dir dabei helfen kann, die psychischen Probleme, die zu deinen akuten Problemen führen, aufzulösen, damit du wieder normal leben kannst- das ist aber ein sehr komplizierter Prozess, den man als Patient nicht unbedingt durchschaut- konkrete Handlungsanweisungen bekommst du u.U. gar nicht, was das anbelangt war deine erste Stunde also völlig normal.

"das einzige was sie dazu sagte ist, dass ich mich doch noch mal bei ihr melden soll wenn ich mehr motivation habe und mir geraten auf jedenfall etwas zu ändern. als zusatz sagte sie dann noch ja wenn sie nix ändern möchten können sie ja auch ruhig noch weitere jahre am pc verbringen und hat mich dann höflich gebeten zu gehen."

Der Absatz stimmt mich dann doch eher nachdenklich, denn das klingt so, als hätte sie den Eindruck, dass du eigentlich nicht motiviert bist, mit einer Therapie anzufangen- aber da du dich bei ihr melden sollst, wenn du die Motivation hast eine Therapie zu machen/weiterzumachen, scheint sie dich als Patienten wohl nicht ablehnen zu wollen (was Psychotherapeuten dürfen und auch durchaus tun, wenn sie den Eindruck haben, mit einem Patienten nicht zusammenarbeiten zu können).

Ich würde dir empfehlen, noch ein, zwei Sitzungen mit der Frau zu machen- dann wirst du vermutlich ein gefühl haben, ob du mit ihr zusammenarbeiten kannst oder nicht. Üblicherweise zahlen die Kassen 5 probatorische Sitzungen, d.h. du kannst einen Therapeuten 5 Sitzungen lang "ausprobieren", ohne dich auf ihn festzulegen- du kannst also nach der 4. Sitzung ohne große Schwierigkeiten den Therapeuten wechseln. Eine Sitzung reicht wohl nur in den seltensten Fällen aus, um einen wirklichen Eidnruck zu bekommen- es sei denn, der Therapeut ist einem spontan furchtbar unsymphatisch, dann ist die Entscheidung natürlich nicht allzu schwer...

Aber, egal ob du bei der Frau bleibst oder woanders hingehst: Behalt im Kopf, dass dir der Psychotherapeut nicht sagen wird "Tu dies, lass das und alles wird gut!"- das Ziel ist DIR dabei zu helfen, dass DU deine Probleme gelöst bekommst und in die Verfassung gerätst, sie auch in Zukunft managen zu können- das ist ein Prozess, der seine Zeit braucht- Psychotherapie ist keine Kopfschmerztablette, die man einwirft und wo nach einer Viertelstunde alles ok ist ;)

Antwort von Harald2000,
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Beim Psychologen gewesen ? Im Text ist aber immer von einer Psychologin die Rede ! Davon abgesehen, dienen die probat. Sitzungen u.a. auch dem Zweck herauszufinden, wer zu wem passt. Offenbar lag dieser Therapeutin entweder dein Problem nicht oder deine Art. Das sollte dich aber nicht daran hindern, weitere Therapeuten bzw. Therapeutinnen auszuprobieren.

Antwort von mofmof,
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Huhu,

also hohe erwartungen hat man ja immer wenn man bei einem Arzt um hilfe bittet, aber so eine Story wie deine finde ich übertrieben. So sollte sich kein Arzt verhalten dem man eben mal all seine Probleme erzählt hat.

Hatte sie denn irgendeinen Anlass zu der asusage das du ja garnichts ändern möchtest? Oder hat sie dir einfach nicht zugehört.

Bitte versuchs bei einem anderen arzt! Warst du eigentlich beim Psychologen oder bei einer Therapeutin? also gings dir um eine Therapie oder um Tabletten gegen deine Probleme?!?

So oder so würde ich einen weitere Arzt probieren. Man muss sich ja auch menschlich mit demjenigen verstehen und das sehe ich hier nicht als gegeben!

Alles gute mofi

Kommentar von Foecky,

ich denke einfach mal der anlass war weil ich ihr sagte das ich zur zeit arbeitslos bin und sie mich auch direkt ins kreuzfeuer genommen hat. sie hat mich dann vllt direkt in eine schublade gepackt mich dann quasie als faulen burschen abgestempelt aber ich hab ihr auch versucht zu erklären woran das liegt aber ich denke das hat sie einfach nicht verstanden.

da fragst du mich was mit dem psychlogen oder therapeut. ich kenn mich da selber noch nicht so mit aus. also ich war voher bei einem neurologen jedoch hat er mich dann an diese psychologische praxis weitervermittelt. also ich wollte definitiv schon in eine therapie gehen und ich hab auch zeiten von ihr bekommen wann diese therapiezeiten stattfinden. jedoch ist das jetzt ja erstmal auf eis gelegt kann mir auch schlecht vorstellen bei ihr in therapie zu gehen da muss die harmonie schon stimmen.

Kommentar von mofmof,

Hi,

also da geb ich dir recht, für eine Therapie muss die Harmonie stimmen! Das sehe ich auch so.

In eine Schublade gesteckt zu werden ist natürlich immer unschön.

Beim nächsten Versuch solltest du dir vielleicht eine Liste schreiben von Dingen die du sagen willst und von Sachen die du erwartest und vielleicht auch fragen die du stellen möchtest. Ich vermute fast das ihr euch irgendwie missverstanden habt.

Verliere auf jeden Fall nicht den Mut! Klar - ändern musst du das, was dich stört, aber hilfstellungen und Ratschläge kann man bekommen und die Probleme analysieren, woher sie kommen usw. das kann man meiner Meinung nach auch erwarten.

Kommentar von Tilvur,

Er war 100%ig bei einer Therapeutin (psychologische Psychotherapeutin, aller Wahrscheinlichkeit nach). "Psychologen" dürfen nämlich keine Therapien durchführen, dass ist bloß die Bezeichnung für jemanden, der Psychologie studiert hat.

Kommentar von Foecky,

ja so wie ich mich recht errinnere stand auch auf dem türschild psychotherapeutische praxis. jedoch ist jetzt meine frage was wäre in meinem fall besser der Psychologe oder der Therapeut bzw inwiefern unterscheiden sich die beiden außer das psychologen keine thrapieren durchführen dürfen ? also ich möchte ja schon irgendwo verstanden werden.

Kommentar von mofmof,

Also.... ein Therapeut macht mit dir eine Therapie und versucht deine Probleme zu lösen, ein Psychologe verschreibt dir z.B. Tabletten wie Antidepressiva. Ich rate immer zur Therapie! Meiner Meinung nach löst du so deine Probleme, Tabletten lösen das ganze nicht!

Kommentar von Tilvur,

Erzähl dem armen Kerl doch nicht so einen Unfug Oo

Ein Psychologe ist einfach nur jemand, der Psychologie studiert hat!

DER DARF WEDER TABLETTEN VERSCHREIBEN, NOCH EINE THERAPIE DURCHFÜHREN!

Glaubs mir einfach, ich bin in zwei Semestern selber einer. Therapien dürfen nur Psychotherapeuten durchführen- die haben erst Psychologie studiert, und dann eine Zusatzausbildung absolviert. Der Kerl, der Tabletten verschreibt ist ein PSYCHIATER, das ist ein ARZT, kein Psychologe und auch kein Psychotherapeut, der hat etwas völlig anderes studiert und gelernt.

@Foecky: Du kannst deine Therapie nur bei einem Psychologischen Psychotherapeuten durchführen, überall anders bist du falsch- von daher bist du zur Zeit schon an der richtigen Adresse. Unter Umständen stimmt eben die Chemie nicht, dann brauchst du einen anderen Psychotherapeuten- zum Psychater würd ich jemanden mit deinen Problemen nicht schicken, der wird dir kaum nachhaltig helfen können.

Kommentar von giulietta733,

@ Tilvur, that´s not right, bist du sicher dass du dich über das berufsbild des psychologen gut informiert hast?

@ Foecky, du kannst nach -meines wissens- 3 stunden einen anderen psychologen oder arzt wählen, wenn du denkst dass hier verständnis fehlt, was dir offenbar erstmal das wichtigste ist.

Kommentar von Tilvur,

Das ist sowas von "right".

Im Übrigen gehe ich davon aus, dass ich als angehender Psychologe über meinen zukünftigen Beruf ganz gut im Bilde bin.

Die nötigen Infos hättest du aber auch auf Wikipedia gefunden:

"Im täglichen Leben finden teilweise Verwechslungen oder Gleichsetzungen mit folgenden Berufsbildern statt:

Psychotherapeut als Heilberuf (selbständige oder als Anstellung in Kliniken ausgeführte Psychotherapie) ist nicht identisch mit Psychologe: Ein Psychologe kann psychotherapeutisch tätig sein, wenn er eine entsprechende Zusatzausbildung (Psychologischer Psychotherapeut) absolviert. Klinische Psychologen können mit dieser Ausbildung psychotherapeutisch tätig sein, sie haben aber auch weitere und andere Tätigkeitsfelder im Gesundheitsbereich. Psychiater als Spezialisierungsrichtung innerhalb der Medizin beschäftigen sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung von psychischen Erkrankungen oder Störungen unter Einbeziehung der körperlichen Ebene (Somatik)."

Verschreibungspflichtige Medikamente dürfen in Deutschland nur Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte (jeweils für ihr Gebiet) verordnen. Psychologen sind keine Ärzte, dürfen also auch nichts verschreiben.

Nochmal ganz strukturiert:

1.Psychologe: Mensch mit psychologischer Ausbildung, in der Regel abgeschlossenes Psychologiestudium. Darf weder therapieren, noch Medikamente verschreiben

2.Psychologischer Psychotherapeut: Psychologe, der eine Ausbildung zum Therapeuten absolviert hat. Darf: Therapieren. Darf nicht: Medikamente verschreiben.

3.Psychater: Facharzt. Darf: Medikamente verschreiben. Darf nicht: Therapieren im Sinne einer Gesprächs- oder Verhaltenstherapie.

Wenn daran deiner Meinung nach etwas "not right" ist, würde ich dich allerdings bitten, deine abweichende Meinung mit irgendwie gearteten Quellen zu belegen.

Kommentar von giulietta733,

was ist ein "psychater"?

bist bestimmt in wirklichkeit ein toller typ, selbstdarstellung ist aber oft nicht angebracht.

p.s. wenn du googlest wirst du deinen fehler einfach finden.

Kommentar von Tilvur,

Beim Psychater hast du recht, Psychater dürfen tatsächlich auch nichtmedikamentös therapieren. Mein Fehler. Auch wenn das früher mal anders war.

Das wäre allerdings die einzige Einschränkung- Psychologen sind immer noch nicht dazu berechtigt, Medikamente zu verschreiben- oder Psychotherapien durchzuführen ;)

Die Anmerkung mit der Selbstdarstellung hättest du dir zwar eigentlich sparen können- aber ich gönn dir den Triumph, hab ja die Vorlage dafür geliefert ;)

Kommentar von juliabernstein,

@Tilvur: Ein Facharzt für Psychiatrie kann auch therapeutisch tätig sein. Es gibt sowohl Psychologische Psychotherapeuten als auch Ärztliche Psychotherapeuten. Allerdings heißt es PSYCHIATER, nicht Psychater. ;) Du hast das ansonsten alles sehr richtig und gut verständlich erklärt.

Antwort von blacklionqueen,
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Such dir einen anderen Psychologen. So geht das doch nicht. Du hattest schon recht, aber dir ist hoffentlich klar, dass deine probleme wegen einem besuch nicht gleich verschwinden! Viel Glück, du schaffst das schon!

Kommentar von Foecky,

ne das stimmt schon. das wäre auch wunschdenken. ich hatte bei ihr aber auch das gefühl, dass sie mich relativ schnell los werden wollte indem sie mir ja auch sagte das ich mich doch noch mal bei ihr melden soll wenn ich mehr motivation habe. und diese motivation hatte ich wirklich sonst hätte ich wohl kaum den schritt zum psychologen gewagt. ich hätte auch gerne noch länger mit ihr geredet aber als ich dann noch einen satz sagte, sagte sie mir haben sie mir denn eben nicht zugehört ich denke es ist besser wenn wir das gespräch jetzt beenden und sie melden sich noch mal bei mir wenn sie eine höhere motivation haben und hat die tür dann auch relativ schnell hinter mir zugeknallt ( gut jetzt nicht zugeknallt aber sie hat mir schon zu verstehen gegeben, dass sie nicht länger mit mir reden möchte ). also das denke ich ist echt nicht die feine art und weise gerade bei einem Thrapeuten dürfte ich doch wenigstens ein bisschen einfühlungsvermögen erwarten.

aber danke ich versuch den kopf nicht hängen zu lassen ;)

Antwort von juliabernstein,

Um feststellen zu können, ob du eine zu hohe Erwartung hattest, stellt sich erst einmal die Frage: Welche Erwartung hattest Du denn ganz genau? Was dachtest du, was in der ersten Stunde beim Therapeuten passiert?

Im Text beschreibst Du, dass Du einen Therapeuten suchst, der auf deine Probleme eingeht. Das ist eine realistische Erwartung - schon im ersten Gespräch solltest du dich ernst genommen fühlen. Dieses Gefühl hängt aber zum Teil auch von gegenseitiger Sympathie ab. Weiterhin schreibst du, dass du erwartest, dass ein Therapeut auf deine Grundprobleme eingeht und diese mit dir analysiert. Das ist eine zu hohe Erwartung für eine erste Sitzung. Du schreibst, du hättest erwartet, dass Du Hinweise bekommst, woran deine Probleme liegen könnten. Ist es denn für dich zwingend notwendig, zu wissen, WARUM du deine Probleme hast? Was ändert sich dann für dich?

Warum hat die Therapeutin gesagt, du sollst dich bei ihr melden wenn du mehr Motivation aufweist? Warum sagt sie "...ja, wenn sie nichts ändern möchten...". Wie kommt sie zu der Meinung, dass du eine geringe Motivation hast?

Ich glaube, du solltest dir gut überlegen, welche Ziele du durch eine Therapie erreichen möchtest (z.B. nicht mehr so viel Computer spielen, wieder Arbeit finden, soziale Beziehungen aufnehmen). Weiterhin solltest du dir bewusst machen, was du tun kannst und musst, um diese Ziele zu erreichen. Wenn dir das klar ist, kannst du dich wieder bei dieser Therapeutin melden oder einen anderen Psychotherapeuten aufsuchen. Da du angibst, stark unter deinen Problemen zu leiden, bietet sich eine Therapie an. Der Gedanke, dass sich etwas ändern muss, ist aber an Zielstellungen und an die Motivation, diese Ziele durch aktives Handeln zu erreichen, geknüpft. Ansonsten kann dir kein Psychotherapeut der Welt helfen. Viel Erfolg!

Antwort von hexana25,

für mich hört es sich an als ob du Soziale Angststörung hast. du musst immer dran denken das psychologen und therapeuten.. sehr überlaufen sind wenn sie sagt das du wieder kommen sollst häng dich hinter!den das wollen sie sehn das du dich bemühst!und um dir richtig hilfe zu holen sind und dein verhalten zu ändern währe ein therapeut eine bessere anlaufstelle! ein kleiner tipp.. achte immer auf deine atmung wenn du angespannt bist.. immer in den bauch atmen das macht sehr viel aus. mach dir nochmal einen termin und versuche bis dahin dich etwas selber zu beobachten und bestimmte verhaltensweißen aufzuschreiben.

Kommentar von Foecky,

ja also ich hatte erst das gefühl, dass sich bei mir so eine art soziale phobie entwickelt hat gerade weil ich so wenig kontakt mit menschen habe. da verlernt man doch so einiges. ich war auch schon beim hausarzt um einfach mal mein blutbild zu checken vllt hat es ja auch organische hintergründe. es wurde dann beim ersten test eine schilddrüsenunterfunktion festgestellt was sich aber nachher als fehldiagnose erwiesen hat und sonst ist soweit alles in ordnung.

Antwort von jawe40,

Eine Depression ist nun mal nicht einfach bei einer Sitzung bei einem Psychologen weggeblasen und auch eine Sitzung reicht nicht aus ums sich all seinen Problemen stellen zu können. Es dauert seine Zeit und wenn es Deine erste Sitzung war, muss sich ja der Psychologe auch erst einmal ein Bild von Dir machen. Nur weil Du ihm einiges erzählt hast, kennt er dich noch lange nicht. Jedoch scheinst Du Deine eigenen Probleme ja selbst zu kennen, also ändere sie.. sicherlich kannst Du den Psychologen um Rat fragen und wenn er dich nach einigen Sitzungen besser kennt kann er Dir vielleicht auch Möglichkeiten aufzeigen, aber wie gesagt, dies geht nicht nach einer Sitzung. Du hast doch eventuell auch Freunde. Sicherlich können sie Dir auch bei Deinem Problem mit zb. der Nervosität helfen, indem sie Dich zb. auf Ämter und ähnliches begleiten. Natürlich muss man seine Freunde auch einweihen ;). Und ein bisschen Nervosität beim Arbeitgeber, kann man sich sicher auch vorweg nehmen indem man zb. den Termin für ein Vorstellungsgespräch per Telefon bestätigen, dann hört man schon mal die Stimme am Telefon und Du wirst merken, das diese Dich nicht beißen wird ;) ... dann kannst Du schon viel entspannter zum Termin, weil Du ja dann zumindest schon mal die Stimme kennst. Wie gesagt es geht alles nicht von heute auf morgen, habe ein bisschen Selbstvertrauen und vertraue vor allem auch Deinen Freunden und Du wirst sehen das einiges leichter ist als Du denkst. Und Du bist ja schon auf einem guten Weg, denn der Weg zu einem Psychologen ist nicht einfach und die Blöße gibt man sich selbst nicht, aber das was Du getan hast ist ein Anfang und ich finde es sogar mutig.

Antwort von himako333,

Über Deine Psychologin ärgerst Du Dich. Das ist doch schon mal was. Du bist noch nicht ganz abgeflacht! Ich weiß ja nicht wer Dich da hin geschickt hat. Aber vielleicht machst Du da ein Spiel draus. Überzeugst die Frau von Deinem Lebenswillen alles selbst zu regeln! Das macht sich auch in Deinen med. Unterlagen gut..viel Spaß..m.l.G. h.

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