Frage von dervogtler, 69

Teleobjektiv für MFT?

Es gibt ja das Tamron 150-600 mm jetzt schon in der 2. Generation. Aber immer noch nicht für den MFT Mount. Kann mir jemand erklären, warum das nicht realisiert wird? Technische Grenzen? Und kann mir jemand eine brauchbare Alternative für eine Lumix G81 mit einer so extrem hohen Zoom-Möglichkeit nennen? Vielen Dank im Voraus.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Naiver, 42

Hallo dervogtler...,
ich war froh, dass ich eine kleine MFT mit nem ganz preiswerten Apapter für eine verdoppelte Telewirkung hinter dem 150-600 ohne Qualitätsverlust manuell nutzen konnte. Und 22 ./. 16 mpix waren für mich nun kein Thema.

Das Objektiv ist für seine Leistung erstaunlich günstig und son Adapter auch. Da kann ich - zumal bei extremen Teleaufnahmen - gerne auf den Autofokus verzichten.

Kommentar von dervogtler ,

Das hört sich ja sehr interessant an... Könntest du mir die beiden Produkte nennen?

Kommentar von Naiver ,

die Lumix GF3, Olympus PEN EP5 und den Adapter kaufte ich namenlos bei einem der bekannten Versandhändler, ich glaubne enjoyourcamera

Kommentar von Naiver ,

Dank dir, dervogtler, für deinen Anerkennungsstern! :- )

Kommentar von dervogtler ,

OK, mit nem adapter würde ich mein Lumix 150-300mm dann ja auf bis zu 600mm aufbohren können, oder?

Kommentar von Naiver ,

eeexakt...!
Na ja, du weißt, die Brennweite bleibt schon wie sie ist.
Bloß, da der halb so große MFT-Sensor nur einen Ausschnitt des Objektivbildes aufnimmt, verstärkt es die Telewirkung im Verhältnis zum Kleinbildsensor 1:2! Dann wirkt es bei dir dann wie ne Brennweitenverdoppelung auf 600, ohne Qualitätsverlust! :- )

Kommentar von Naiver ,

Moment, deine Formulierung birgt ein Missverständnis --
wir schreiben hier über den Televorteil im Verhältnis zum Kleinbildsensor, hm? Dein "Lumix 150x300" bleibt an der mft-Lumix-Kamera natürlich gleich.

Kommentar von dervogtler ,

Jetzt bin ich verwirrt... Also das Tamron würde, wenn es das gäbe, an mft durch den Cropfaktor auf ein 300-1200mm Kleinbildäquivalent Objekt hinauslaufen, richtig? Folglich ist mein 150-300Pana bereits bei 300-600mm Kb-äquivalent. Auch richtig? Dann würde der 2x Telekonverter die 1200mm Kb-äquivalent erreichen, oder? Dabei verliere ich aber einiges an blende und bei preiswerten Adaptern den autofokus, oder?

Kommentar von Naiver ,

Ja und nein, der vogtler...,
gut, dass du nachfragtest...

Es kommt darauf an, von wo aus man es vergleicht.
Die Objektive bleiben, was sie sind und 600mm bleiben immer 600mm.

Das Missverständnis bahnte sich in deiner Frage an: Du bemängeltest den Nikon- oder Canon-Anschluss am Tamron. Ich beschrieb dir meine Adapterlösung und dass ich nun mit dem kleineren MFT-Sensor an demselben Objektiv eine verdoppelte Telewirkung erziele ...als an meiner Kleinbild-Canon, für die der Anschluss am Objektiv ja ausgelegt ist. Nur die unterschiedliche Sensorgröße machte den Effekt.

Durch den halb so großen Sensor des MFT-Formates wird auch nur ein halb so großer Ausschnitt aus dem Bildmotiv heraus als Bild aufge-nommen als am KB-Format. Aber eben in voller Sensorauflösung, 16 megapix.

Das erscheint dann real wie 'hereingezoomt' und doppelt vergrößert im Verhältnis zum Kleinbild-Format, ist aber nur dem kleineren MFT-Format geschuldet. Sorry, wenn du dadurch Hoffnungen auf verbesserte Telewirkung schöpftest! :- (


Kommentar von dervogtler ,

Ne, ist gut, denn ich habe bis jetzt es einfach nicht verstanden, wie der crop-faktor bei den Brennweiten wirkt. Bin zwar immer noch verwirrt. Aber langsam kommt Licht ins dunkle

Kommentar von Naiver ,

Schnell erklärt, dervogtler...,
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/80/Crop\_Factor.JPG
das 'normale' Kleinbild, 24x36mmm, bildet den ganzen Bildkreis des 50mm-Objektives ab (das wäre jetzt das rote Format). Nun ist der APS-C-Sensor um den Faktor 1,6 kleiner als der Kleinbildsensor (der wegen der noch kleineren Digitalsensoren, nennt man das klassische Kleinbild nun "Vollbild", das mag verwirren) und bildet deshalb nur den kleineren Bereich des blauen Formates aus dem Bildkreis ab.

Das fotografierte Bild wirkt ist jetzt nur noch als Ausschnitt (Crop) des ganzen Bildes und daher wie die Vergrößerung durch eine 1,6 'längere' Brennweite. Dasselbe 50mm-Objektiv wirkt duch die APS-C-Kameras jetzt 'wie' ein 80mm-Objektiv am Kleinformat wirken würde. Eine nur scheinbare Brennweitenverlängerung um den "Cropfaktor".

Nun ist der MFT-Sensor ja nun sogar um die Hälfte kleiner als das Vollformat (klass. Kleinbild) und bietet also mit dem Cropformat von "2" ein abgebildete Bild, das mit einem 100mm-Aquivalent aufgenommen wäre, bleibt aber real ein 50mm-Objektiv.

Oder letztlich = Weil der halb so kleine MFT-Sensor nur die Hälfte des Vollformates abbildet, wirkt das Motiv darin (der Berg im Bild) wie vergrößert. Das heißt, dass dasselbe Bild in der MFT-Kamera bei gleichem Objektiv wie herangezoomt aus dem Vollformat wirkt. Sorry, ich bin im Erklären doch nicht so gut ;- )

Antwort
von FoxundFixy, 48

Ganz einfach.

Zu wenig Nachfrage. Für eine Handvoll MFT-Fotografen lohnt sich das nicht.

Für Pentax gibts das aber auch nicht und wir haben da auch schon eine Menge Wirbel verursacht,trotzdem wird man da immer vertröstet 

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