Frage von lebennebel, 66

Telefonseelsorge Anruf abgebrochen, wie bedanken?

Habe gerade lange mit einer sehr netten Frau bei der Telefonseelsorge gesprochen. Das Gespräch war wirklich hilfreich und nährte sich auch dem Ende zu. Nur leider ist dann die Leitung unterbrochen, denke wegen des Gewitters. Nun kann ich die selbe Frau wohl auch nicht nochmal erreichen. Kann man sich auf einem anderen Wege bedanken, hat da jemand Erfahrung?

Antwort
von czecx, 42

Es gibt deutschlandweit kleine Büros. Du wirst bevorzugt an die deiner Region nächste Stelle verbunden. Wenn eine Leitung belegt ist, dann die nächst nahe, usw. Wenn Du den Namen weißt kannst Du an die Adresse schreiben, die Du im Impressum findest und deinen Wohnort erwähnen. Wenn Du Glück hast, können die das ermitteln und ihr mitteilen. Ist für die natürlich viel Aufwand. Aber deine Seelsorgerin würde sich sicher auch freuen. Dass musst Du natürlich selbst entscheiden. Versuche es Doch einfach und wenn das nicht klappt, freut sich die Zentrale. Wenn Du den Namen nicht weißt, schreib Doch allgemein an die Zentrale, dass Du den Service lobst. Vielleicht kann man ja auch spenden.

Kommentar von lebennebel ,

Den Namen hatte ich in meiner Aurfregung mir nicht merken können, da ich nicht erwartet hatte durch zu kommen. Ich werde auf jeden Fall schauen was sich machen lässt. Vielen Dank!

Antwort
von Hardy3, 21

Ruf einfach noch mal an und erkläre das. Du gerätst zwar nicht an dieselbe, aber die haben garantiert einen E-Mail-Verteiler für Infos an alle. 

Die oder der schreibt zwei Sätze, dass du dich bedanken möchtest und dass du das Gespräch nicht abbrechen wolltest. Die betreffende Dame wird dann wissen, dass sie gemeint ist

Antwort
von lalifa, 7

mal für alle , die es interessiert:

ja, ab und zu brechen gespräche ab, das ist für den anrufenden blöd, für die leute der ts nicht minder, denn sie wissen in der regel nicht mal, ob der anrufer aufgelegt hat.

wer vom festnetzapparat anruft, wird vorzugsweise in der region verschaltet, jedoch können auch mehrere ts stellen zusammen arbeiten und ringschaltungen machen, sodass schneller eine freie leitung für den anrufenden zur verfügung steht, was aber auch bedeutet, dass man eben noch in münchen war und nun vielleicht schon in rosenheim oder augsburg.

wer vom handy aus telefoniert wird nah einem system, das allein die telekom kennt, mal hier und mal dorthin geschaltet.

wenn ein gespräch abbricht ist es nicht möglich, den dank an genau die person weiter zu geben, die ihn verdient. auf der homepage der ts stehen in der regel zwar kontaktadressen, aber dort wird man nie den namen der mitarbeiter herausgeben - und selbst wenn, woher will man wissen, ob man eben mit münchen, augsburg oder rosenheim gesprochen hat - vielleicht war es ja garmisch partenkirchen?

wer sich bedanken will, kann das gerne mit einer spende tun. wer kein geld geben kann oder will, der dankt "der einrichtung  ts" beim nächsten anruf, denn auch wenn es nicht der richtige mitarbeiter war: dank kommt immer an und macht die herzen weiter und die welt ein stück wärmer

Antwort
von InsertCoolName, 35

Schicke 'ne email an die Zentrale dort. Vielleicht weißt du noch den Namen der Frau; evtl hat sie sogar eine eigene email-Adresse. Auf der Homepage dürftest du mehr erfahren.

Kommentar von lebennebel ,

Vielen Dank für den Tipp, den Namen der Frau konnte ich mir in erster Aufregung leider nicht merken. Aber ich schau auf jeden Fall einmal auf der Homepage nach.

Kommentar von InsertCoolName ,

Nüscht zu danken. Viel Glück!

Antwort
von VirtualVinyl, 37

Also mir fällt da jetzt kein weg ein, aber bedenke das dass Ihr Beruf ist :) ich denke Sie wird es verkraften :) :)

Kommentar von lebennebel ,

Ja das stimmt auch, aber es ist einfach schade, dass das Gespräch so mitten im Satz abgebrochen ist und das fühlt sich nicht so toll an. Aber ändern kann ich es ja leider auch nicht. Das wird sie bestimmt nicht anders sehen.

Kommentar von Buchfink2016 ,

Also, das ist so nicht ganz korrekt. Die überwiegende Mehrzahl der Mitarbeitenden in Telefonseelsorge Einrichtungen arbeiten dort ehrenamtlich, d.h die Leute haben eigentlich andere Berufe.

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