Teilweise Rückerstattung des KFZ-Beitrages ?

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2 Antworten

Nein, es werden nur die Grenzen der jährlichen Fahrleistung festgelegt. Stell Dir mal vor, jeder ermittelt die genaue jährliche Fahrleistung, dann kämem die Versicherungen aus der Rechnerei gar nicht mehr heraus.

Du legst eine jährliche MAXIMALE Fahrleistung fest (zB 12.000 km). Das heißt, Deine Versicherung rechnet damit, daß Du maximal 12.000 km im Jahr fährst und kalkuliert daraufhin das Risiko, daß Du in einen Unfall verwickelt wirst und berechnet daraus die Beiträge. Da gibt es aber eben nur Kilometer-Staffelungen. Die Versicherung hat ja keinen finanziellen Vorteil dadurch, daß Du vielleicht "nur" 11.000 gefahren bist. Du könntest ja theoretisch auch bei Kilometer 10 schon einen Unfall haben, den die Versicherung übernehmen muß. Das Risiko, daß Du in der festgelegten Laufleistung einen Unfall hast, ist auch versicherungstechnischer Sicht immer gleich groß. Ein Anreiz zur Einsparung stellt eben die Staffelung dar. Gibst Du nur 6.000 km an, so hat die Versicherung ein vermeintlich geringeres Risiko zu tragen, weil Du ja nicht so viel im Verkehr unterwegs bist.

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Das hast du kundenfreundlich gedacht.

Wenn rückwirkend mehr Beitrag für überzogene Kilometerleistung erhoben wird, so sollte im umgekehrten Fall auch Beitrag für nicht ausgeschöpfte Fahrleistung erstattet werden. Welch ein Aufwand!

In der Praxis wird nicht rückwirkend gerechnet, jedoch zukünftig. Wer kann seine Jahreskilometerleistung überhaupt exakt einschätzen? Man weiß doch nicht im Vorraus was das Jahr über passieren wird. Aber die Kunden spielen alle brav mit und geben i.d.R. lieber zuviel als zuwenig an. Frag mal querbeet wer überhaupt seinen aktuellen Kilometerstand kennt.

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