Frage von tintin11, 186

Teilhabe am Arbeitsleben genehmigt, kann RV Ausbildungsberuf ablehnen?

Hallo, ich habe eine Bewilligung zur Teilhabe am Arbeitsleben bekommen. Jetzt geht es darum eine passende Ausbildungsrichtung/Umschulung zu finden.

Meine Frage dabei ist, kann die RV mir eine Ausbildung vorschreiben, die ich dann entweder mache oder wenn ich nicht möchte, dass es dann halt gar nichts gibt?

Bei meinen Vorstellungen schaue ich immer, dass es anerkannte Ausbildungsberufe sind und die auch gesundheitlich machbar für mich sind; ich frage mich nur wieviel Mitspracherecht hat ein Umschüler im Grunde?

Was passiert, wenn die RV die Vorschläge der Umschüler ablehnt und der Umschüler auch die Vorschläge der RV ablehnt?

Was passiert in so einem Fall? Rechte? Pflichten?

Für hilfreiche Hinweise wäre ich dankbar.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von FrauFriedlinde, 154

Natürlich hast du das meiste Wahlrecht. Sofern es gesundheitlich passt, kannst du dir eigentlich jeden Beruf aussuchen. Du hast auch mehrere Gespräche. Das Prozedere dauert übrigens lange. Da die meisten Ausbildungen und Maßnahmen 1.8 beginnen, musst du jetzt zügig vorangehen, sonst wird es erst 2017 was.

Antwort
von turnmami, 141

Die DRV kann dir einen Ausbildungsberuf durchaus ablehnen. Die finanzieren keine teure Umschulung, für aussichtslose Berufe oder Berufe, für die du körperlich nicht geeignet bist!

Die RV ist gehalten, sorgfältig mit den Versichertengeldern umzugehen, daher wird die Umschulung nur erfolgen in für dich "passende" Berufe, die du körperlich und geistig noch viele Jahre ausüben kannst. 

Antwort
von Dickie59, 118

HAllo,

wenn die Ausbildung und damit der fertige Beruf nicht leidensgerecht zu deiner Erwerbseinschränkung ist, wird die DRV diese Ausbildung nicht finanzieren und dass darf sie.

Beste Grüße

Dickie59

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