Frage von hbecker22, 53

Teilhabe am Arbeitsleben & Weiterbildung - In die Falle gelockt?

Moin,

ich habe letztes Jahr kurz nach der Arbeitslosmeldung bei der Agentur für Arbeit einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Man hat mich bequatscht, ich wusste es damals nicht besser. Kostenträger ist die Deutsche Rentenversicherung, die eine Förderung bewilligt hat, wenn ich einen neuen Job gefunden habe. Habe aber noch keinen gefunden. Soviel zur aktuellen Situation.

Das Problem ist: Kontaktiere ich die Agentur für Arbeit in Sachen Weiterbildung "Förderung berufl. Weiterbildung" ODER "Förderung aus dem Vermittlungsbudget", also Dinge NEBEN der LTA Geschichte, werde ich abgewimmelt, die DRV sei zuständig. Heisst das, die DRV ist nun IMMER mein erster Ansprechpartner, wenn es um Weiterbildung geht, auch wenn ich explizit Wert darauf lege, dass dies NICHT den LTA Antrag und dessen Bewilligung betrifft?

Wo kann ich mich hinwenden, um eine neutrale Beratung zu erhalten? Keiner ist zuständig - ich bin lern- und arbeitswillig, aber es werden doch massiv Stolperfallen aufgestellt. Immerhin habe ich mich schon soweit um alles gekümmert, habe mit Kursanbietern betroffen, habe konkrete Starttermine und Kosten der Weiterbildungen.

Antwort
von Dickie59, 35

Hallo,

dein Restleistungsvermögen ist noch so hoch, dass du keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente hast. man will dich aber bei der Arbeitssuche unterstützen und bietet dem Arbeitgeber an Lohnkosten/Nebenkosten bei deiner Einstellung zu übernehmen.

Da ist jetzt aber >Eigeninitiative gefragt, aber du kannst das auch bei jeder Jobvermittlung des Arbeitsamtes nutzen.

Beste Grüße

Dickie59

P.S. im Übrigen ist das keine Falle.

Kommentar von hbecker22 ,

Weder die DRV noch die Agentur für Arbeit unterstützen mich bei der Suche, deshalb sprach ich von "Falle", da die AfA bei jedem Terminwunsch meinerseits auf die DRV verweist. Da nützt natürlich die Eigeninitiative, das reicht mir aber nicht.

Kommentar von Dickie59 ,

Dann bitte den höheren Leiter der Angestellten beim Arbeitsamt geben lassen, den Bescheid der Teilhabe mitnehmen und um weiter Unterstützung bei der Arbeitssuche/Vermittlung bitten.

Wenn das nicht geht, Dienstaufsichtbeschwerde wegen Verweigerung der Unterstützung.

Beste Grüße

Dickie59

Kommentar von Dickie59 ,

Ergänzung, die DRV sollte über das Verhalten ebenfalls informiert werden.

http://dejure.org/gesetze/SGB_IX/33.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Berufliche_Rehabilitation

Ansonsten auch an eine A+B Stelle (Auskunfts- und Beratungsstelle der DRV wenden und um Unterstützung bitten.

Beste Grüße

Dickei59

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