Frage von Tamicha, 424

Habe ich Chancen auf eine Teilerwerbsunfähigkeitsrente wegen Depression (mittelschwer)?

Hallo, ich bin seit einem Jahr wegen mittelschwerer Depression arbeitsunfähig geschrieben. 7 Wochen Psychosomatische Akutklinik im Sommer und 6 Wochen Reha. Meine Depressionen, Stimmung und Antrieb, Arbeitskraft hat sich nicht verbessert. Im Gegenteil, je länger ich krank bin, desto mutloser werde ich. Ich nehme regelmässig Medikamente und gehe 1 x pro Woche zur Psychotherapie. Im Herbst hatte ich eine stufenweise Wiedereingliederung begonnen, die wurde durch die Rehamaßnahme beendet und ich wurde am 1.12.15 als arbeitsunfähig aus der Reha entlassen. Nun beginne ich nächste Woche wieder mit einer stufenweise Wiedereingliederung und habe große Angst davor nicht durch zu halten. Krankenkasse hat auch schon bzgl. der Aussteuerung Andeutungen gemacht - auch wenn bis dahin noch einige Monate sind.

Ab wann zählen denn die Wochen der Krankenkasse und wird der Rehaaufenthalt (bezahlt von der Rentenversicherung und nicht von der AOK) abgezogen, d.h. 6 Wochen länger gezahlt?

Wie geht es weiter, wenn ich es nicht schaffe und weiter arbeitsunfähig bin. Ich erhalte dann Geld von der Arge (so sagte es der Sozialdienst in der Reha) auch wenn ich meinen Arbeitsplatz nicht verliere. Ist das so?

Wie ist das mit einer befristeten Teilerwerbsrente? Ich arbeite seit 39 Jahren und bin seit 30 Jahren beim selben Arbeitgeber. Im Schuldienst - öffentlicher Dienst. Bis ich wieder ganz fit bin würde ich 4 Stunden in meine Arbeit gehen und eine Teilerwerbesminderungsrente beantragen wollen. Ich kann es mir gar nicht leisten meine Stunden regulär zu kürzen.

 Meine drei Töchter leben noch bei mir im Haus, bin 56 Jahre alt und alleinerziehend.

Auch habe ich psychosomatische Probleme - Magen/Darm, Einschlafstörungen/Durschschlafprobleme, Rücken/ Ischias/ 5x Knie operiert rechts...Herzrasen, Panikattaken, Angstzustände, Kopfschmerzen 

So steht das auch in meinem Entlassungsbericht - allerdings wurde die Möglichkeit (Teilerwerbsrente) während der Reha nicht erörtert und ich habe immer gesagt, dass ich wieder vollzeit arbeiten muss, damit ich finanziell klar komme.

Also steht dass ich 6 Stunden arbeiten kann - aber ohne Verbesserung des Befundes als arbeitsunfähig entlassen werde und innerhalb der nächsten 6 Monate eine stufenweise Wiedereingliederung beginnen kann. Ich beginne nach einem Monat mit der st.W.

Habe ich Chancen eine auf eine Teilwerwerbsminderungsrente? Gehe auch in drei Wochen zum VDK deswegen und möchte auch einen Behinderstatus fest legen lassen. Nach mehr als 6 Monaten Arbeitsunfähigkeit kann man das scheinbar machen.

Das beschäftigt mich Tagein, Tagaus und die Angst vor nächster Woche ist ständig gegenwärtig.

Kennt sich da jemand aus? Bitte nicht missverstehen, ich habe eine Arbeit die mich erfüllt - aber ich fühle mich zur Zeit nicht dazu in der Lage das voll durch zu stehen.

Danke

Antwort
von Wtaler, 338

Hallo Freund... Ich bin seit September auch wegen Depressionen und Angststörung Krank geschrieben. Meine Reha beginn am 12.1. Ich bin durch Mobbing erkrankt. Ich habe auch den Antrag auf Schwerbehinderungausweis b eantrag aber die sind im Ausreden sehr gut  Es kann passieren wenn du die Wiedereingliederung bekommst, das wahrscheinlich du auch mit einem Job verlust rechnen muss, mir wurde das so um die Blume geredet. Wenn du ein Betriebsrat hast oder gehe zum Intergrationsfachdienst. Die können dir auch helfen..

Kommentar von Tamicha ,

Dann wünsche ich dir viel Erfolg bei der Reha. Gut ist, wenn du dich drauf einlassen kannst und dort Therapeuten hilfreich mit dir und/oder der Gruppe arbeiten. Das ist das A und O an der ganzen Reha. Lass es dir gut gehen und es ist eine Zeit für dich! LG.

Kommentar von Wtaler ,

Klar, naja mir wurde schon von der Arbeit so nette Dinge gesagt, wenn du wiederkommst, dann muss du nur was unterschreiben und dann geht es dir besser.

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