Frage von atoemlein, 56

Wie ist das technische Prinzip alter Leucht-Laufschriften?

Achtung, was für Alte:

Schon im Jahr 1962 gab es grosse "Flachbildschirme". Nämlich riesige Leucht-Laufschriften aus farbigen Glühlamen. Sie konnten News darstellen und durchlaufen lassen.

Frage1: Weiss jemand genau, wie die funktioniert haben? Ich habe gehört, es seien Lochstreifen gewesen, die über ein Quecksilberbad gezogen wurden, durch die Löcher hat es Kontaktfahnen zu den Glühlampen gegeben.

Frage2: "News" waren ja dann relativ alt. Zuerst mussten mühsam die Lochstreifen hergestellt werden. Weiss jemand, wie diese wohl aus der Fernschreibertechnik umcodiert wurden? Manuell oder automatisch (elektromechanisch)?

Frage3: Wer hat wohl die News aufbereitet? Journalisten? Medien? Werber? Technikfreaks?

Antwort
von Ruenbezahl, 34

Die Lochstreifentechnik war eigentlich ziemlich ausgereift und wurde in verschiedenen Bereichen verwendet. Die Lochstreifen wurden manuell hergestellt, und zwar mit einer Art Schreibmaschine, die die notwendigen Löcher in den Kartonstreifen stanzte.

Antwort
von weckmannu, 21

Ich erinnere mich, daß bei IBM schon 1960 Lochkarten entsprechend ihrem Inhalt mit Sortiermaschinen alphabetisch sortiert wurden, die mit Relais gesteuerter Logik arbeiteten. Mit dem gleichen Prinzip könnte man auch die Relais für die Glühlampen von einer Lochkarte mit dem Nachrichtentext -max. 80 Buchstaben - gesteuert haben. Der Text ist in 1 Minute auf einem Lochkarten stanzer eingegeben, könnte also ganz aktuell sein.

Kommentar von weckmannu ,

die erwähnte Technik mit Quecksilber hätte man schon vor 1940 verfügbar gehabt. ziemlich giftig!

Antwort
von atoemlein, 31

Ergänzung zu meiner Frage: Noch ein Bild von 1962, Stadt Bern, Schweiz.


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