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TECHEM - digitale Heizkostenablesegeräte - fast doppelten Verbrauch???

gefragt von PanikgirlPanikgirl am 29.06.2009 um 15:53 Uhr

Hallo, habe vorhin schon das Thema eingestellt. Habe das Problem, dass ich, seit diese Dinger bei uns im Flur hängen plötzlich fast die doppelte Menge an Kubic verbraucht haben soll. Horrende Beträge - wohne unterm Dach. Hat dieser Umstand vielleicht etwas zu tun? Hat jemand schon mal schlechte Erfahrungen damit gemacht?

Bin sehr verzweifelt, weil ich mir darauf keinen Reim machen kann.

Vielen Dank im voraus!

LG


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TomSelleck
beantwortet von TomSelleck am 29. Juni 2009 15:55
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Hilfreichste Antwort

Wie wurde denn vorher der Verbrauch ermittelt? Mit Verdunstern? Dann sollte es eigentlich keinen grossen Unterschied geben. Wenn vorher gar keine gesonderte Messungen in den einzelnen Wohnungen vorgenommen wurde sondern die Kosten einfach pauschal umgelegt wurden, dann war das zwar illegal, aber es kann durchaus sein, dass Du mehr bezahlen musst.

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 29. Juni 2009 15:58

Wenn es wenigstens pauschal wäre - aber ich zahle von einem Gesamtverbrauch im Haus mit 11 Parteien in HÖhe von 6850 Euro - alleine 1088 Euro und bin den ganzen Tag nicht zuhause und dementsprechend habe ich die Heizungen auch runter bzw. auch welche aus. Andere widerum sind zuhause den ganzen Tag. Früher habe ich Geld wieder bekommen und jetzt habe ich jedes Jahr zwischen 450-650 Euro nachzuzahlen und habe jedesmal dementsprechend meine Mietzahlungen erhöht gehabt. Habe shcon gegoogelt und sowas wurde von anderen schon moniert im Netz seit den Anfängen 2000, wo diese Geräte ins Spiel kamen

Kommentar von 4b037c5256ca63734ab4c616b00b0f1dsmallMimimimi am 29. Juni 2009 16:02

schlecht isoliertes dach?

hast die einzige dachwohnung?

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 29. Juni 2009 16:02

Achso - ja, vorher wurde normal abgelesen wie es früher immer der Fall war. Bin schon langsam fix und fertig. Ebenso beläuft es sich bei mir ja auch mit dem Strom. Es kann nicht sein, dass ich 4000 kw im Jahr verbrauche - das ist der Verbrauch einer Familie - auch da kann nur etwas schief laufen - und jetzt noch das. Ich bin weder ein Stromvergeuderer noch jemand, der immer eine Bullenhitze haben muss in der Wohnung-:(

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 29. Juni 2009 16:03

Nein, neben mir hat auch eine. Sie ist aber ein Typus, die mit niemandem redet - ich hätte sie sonst schon längst angesprochen. Sie scheint krank zu sein?! Keine Ahnung-:(

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 29. Juni 2009 16:04

Was heisst denn "normal abgelesen wie es früher immer der Fall war"?

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 29. Juni 2009 16:05

Normale Mess-Stäbchen, die jährlich erneuert wurden

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 29. Juni 2009 16:11

OK, das ist ja immerhin eine anerkannte Methode.

Der Dir angelastete Verbrauch hast sich also mit Einfuehrung der digitalen Geraete deutlich erhoeht, richtig? Dann wende Dich doch vielleicht einmal an den Mieterschutzbund und frage nach, ob dort aehnliche Faelle bekannt sind und was man unternehmen kann. Schliesslich besteht ja dann vielleicht nachvollziehbarer Grund zur Annahme, dass die neue Messung fehlerhaft ist. Nimm alte und neue Rechnungen zu dem Gespraech mit.

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 29. Juni 2009 16:15

Habe diesbezüglich schon kürzlich eine Frage gestellt wegen Mieterschutzbund. Tja, es ist so, dass ich schon alle 3 Monate 88 Euro für meine Vollrechtschutz bezahle - ich muss leider zugeben, dass ich trotz zweier Jobs mir leider nicht auch noch einen Beitritt in den Mieterschuitz leisten kann. Ich wollte es erst einmal via Anwalt nochmalig versuchen, weil ich mir erhoffe, dass der auch kompetent genug dazu ist. Habe noch alle Abrechnungen von 1984 - heute. Meine höchste Nachzahlung war mal in den 90zigern gewesen und zwar in Höhe von 115 DM - danach folgte wieder eine GS in Höhe von 492 DM

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 29. Juni 2009 16:21

Ich druecke Dir die Daumen und hoffe instaendig, dass Dein Anwalt weiss, wo er die relevanten Infos findet.

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 29. Juni 2009 16:21

Dankeschön - das ist lieb von Dir!


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anonym
beantwortet von Kruemel38 am 29. Juni 2009 16:07
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In unserer letzten Wohnung sollten solche Ableser eingebaut werden und der Inhaber der Heizungsfirma (nicht der Firma der Ablesegeräte) meinte die funkgesteuerten wären noch etwas problematisch. Weiß natürlich nicht näher was er damit meinte, aber es sollen öfters Störungen auftreten. Würde das Ganze auf jeden Fall überprüfen lassen. Kann aber auch mit der Dämmung zusammenhängen. Würde ich dann beim Vermieter reklamieren und neue Isolierung verlangen.

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 29. Juni 2009 16:11

Das Haus wurde Anfang der 80er Jahre gebaut. Nach den damaligen Bauvorschriften war es in Ordnung - aber für heutige Verhältnisse ist es ein verdammt schlecht isoliertes Haus. Im Sommer manchmal bis zu 35-40 Grad - im Winter habe ich oft Heizungsausfälle und es ist dort extrem kalt. Also man muss ja die Räume auch etwas beheizen, weil sonst Schimmel kommen könnte - dass ich ein bisschen mehr habe als die anderen - halte ich für völlig normal aber doch nicht sooo viel, oder? habe vorhin beim Googeln schon zwei Seiten gefunden von vor ein paar Jahren - da haben auch die Menschen dran verzweifelt an diesen Dingern. Mein Chef meinte heute auch, die würden zuviel durch die Hitze im Sommer verpuffern - aber ich hoffe jetzt einfach, dass der Anwalt auch mal was tut. Letztes Jahr hatte er das nur einfach rechnerisch überprüft - rechnerisch ist die NK-Abrechnung ja auch vollkommen korrekt - der VM hat diese Kosten ja auch und gibt sie nur weiter. Also möchte ich, dass die Techem dies mal alles überprüft. Das kann doch gar nicht sein-:(


anonym
beantwortet von Aridan am 30. Juni 2009 14:17
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Also wenn du früher Verdunsterröhrchen hattest, die mittlerweile auf elektronische umgerüstet wurden, kann folgendes sein.

Die Immobilie ist eine kritische Anlage. Die Heizungsrohre, die zu den Heizkörpern gehen können bei den anderen Mietern einen Teil der Raumwärme erzeugen.

Bei den Verdunstern ist dies früher nicht so ins Gewicht gefallen, da die Flüssigkeit auch verdunstet ist, wenns im Raum warm war. Egal ob die Raumwärme vom Heizkörper oder von den Heizungsrohren kam.

Elektronische Heizkostenverteiler messen genauer und es gibt diese Verdunstung nicht mehr.

Elektronische Heizkostenverteiler messen, wie warm die Heizung ist. Du mußt die Heizung aufdrehen, da du oben wohnst und außerdem nicht so viele Heizungsrohre in der Wohnung hast. Da bei deinen Mitmietern die Heizung nicht so sehr aufgedreht werden muss, da Heizungsrohre ein Teil der Raumwärme erzeugen.

Daraus entstehen automatisch hohe kosten für dich.

Prüfe mal ob du eine Einrohrheizung im Haus hast. Wie diese aussieht kannst du googleln

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 30. Juni 2009 15:11

Ich habe eine 2,5 Zimmerwohnung mit 4 Heizkörpern. Je 1 Heizung in Bad - in Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Klar, dass ich mehr heizen muss - ist mir schon seit über 20 Jahren wohnen dort plausibel. Aber ich habe mein Verhalten bzgl. heizen schon sehr energiesparend gemacht und das seit den letzten 7-8 Jahren schon. Ich kann keine 12500 m³ verbraucht haben. Und dann noch 3 - 4 komplette Heizungsausfälle im Winter - wovon die unteren Etagen nicht betroffen waren - nur immer wir oben-:( Achso ich habe solche Digitalen Teile jetzt an den Heizungen pappen - die verändern auch laufend ihre Werte. Also kann es sogar sein, dass die durch die schlechte Isolation im Sommer auch noch zigfach "verpuffen`"? Mein Chef ist vom Bau und der hat mir gesagt, dass die Dinger Mist sein sollen und den DG-Wohnungen erhebliche Nachteile bringen.


anonym
beantwortet von Aridan am 30. Juni 2009 16:37
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Ich würde versuchen dem Hausverwalter zu erklären, das da was nicht stimmen kann. Hausverwalter kennen in der Regel das Problem.

Dann noch bei den Eigentümern melden. Der Eigentümer dem deine Wohnung gehört hat bestimmt kein Interesse daran, dass seine Wohnung ungerecht abgerechnet wird. Dadurch kann er ja im Prinzip die Wohnung schlechter vermieten.

Vielleicht bei Techem noch melden, dass die Umrüstung auf elektronische Heizkostenverteiler auf Grund der Baulichen Gegebenheiten eine suboptimale Lösung war.

Alternativ den Mieterverein darauf hinweisen.

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 1. Juli 2009 00:53

DANKESCHÖN!!!

Habe heute mit der Verbraucherzentrale tel. und habe mit einen von denen empfohlenen RA einen Termin für übermorgen ausgemacht. Bin mal gespannt. Mit der Techem habe ich tel. und die haben mir gesagt, dass nur der VM sie beauftragen können, nachzuschauen - wenn ich es täte, dann müsse ich auch ein hübsches Sümmchen zahlen - ebenso wie bei dem Stromanbieter. Nunja - abwarten - es muss ein Fehler vorliegen und ich werde kämpfen um mein Recht!


Panikgirl
beantwortet von Panikgirl am 29. Juni 2009 16:19
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Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für Eure Antworten. Es belastet mich immer mehr - erst diese unverständlichen Stromkosten und jetzt auch noch das. Irgendwas läuft bei uns im Haus schief seit 3 Jahren - zwischendurch die 2 Jahre zuvor war ich mal umgezogen - und dann hinterher wieder dort hinein. Kurz bevor ich auszog kam erst dieser Vermieter - und vorher hatte ich noch eine Gutschrift erhalten durch den Zwangsverwalter, weil der Treuhänder, der vorher VM war, Insolvenz machte..........ich fühle mich momentan sehr hilflos. Und der Mieterschutzbund, den ich heute morgen anrief gab mir zu der kleinen Frage, ob die schon mal was mit Techem gehabt hatten, keine Antwort - ich müsste erst meinen Beitrag entrichten - sonst würden die sich strafbar machen. Dies zum kompetenten MSB

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 29. Juni 2009 16:22

Nur weil der Mieterschutzbund gesetzlich gehalten ist, keine Auskunft zu geben, ist er ja nicht inkompetent. Vielleicht ist ja aber der Beitrag gar nicht so hoch wie das, was Du im Moment zuviel bezahlst.

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 29. Juni 2009 16:30

Da hast Du sicherlich Recht. Aber wenn ich nun dort reingehe und auch noch 38 Euro für ein halbes Jahr zahlen muss sofort plus 20 Euro - und dann wird nichts erreicht - dann habe ich nur noch meine Kosten erhöht - mir ist jetzt schon schwindelig bei 640 Euro NZ. Und die RS übernimmt den Anwalt ja komplett - deshalb. Ich schwanke noch zwischen beiden Möglichkeiten - ist auch noch ganz frisch der Schock über die Rechnung - das geht an die Nervensubstanz so langsam-:(


Panikgirl
beantwortet von Panikgirl am 30. Juni 2009 15:18
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Noch mal kurz - finde es sehr wichtig dies zu erwähnen. Im Nachbareingang wohnt ebenfalls eine Frau alleine unterm Dach - dieselben Geräte - derselbe Vermieter - dasselbe Dach quasi. Sie hat sogar 10 qm weniger Wohnraum hat nicht "nur" wie ich 1088 Euro alleine für den Verbrauch/Heizung - sondern 1425 Euro angeblichen Verbrauch. Also dass bei 53 qm. Wie geht das denn? Und ich kenne sie persönlich recht gut und weiss, dass sie äusserst sparsam ist in allen Belangen. Sie hat ihre Abrechnung erst gestern im Briefkasten gehabt und ist auch dementsprechend fix und fertig. Und komischerweise bekommen auch bei ihr die unteren Nachbarn Rückzahlungen.


anonym
beantwortet von Medienchaot am 4. November 2009 21:18
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Hallo, bei uns ist es anders herum. Ich wohne mit Mitbewohnerin im 1 OG und habe eine Nachzahlung (Zeitraum 1 Jahr) von 1.000 EUR bekommen, was nicht sein kann. Aber formal gibt es in der Rechnung keine Fehler. Ich kann auch nicht beweisen dass wir keine Verschwender sind.


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