gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ
12 

Taufpate – Atheist oder Christ?

gefragt von valentin301valentin301 am 08.07.2009 um 21:02 Uhr

Eine gute alte Bekannte von mir hat folgendes Problem. Sie braucht demnächst einen Taufpaten für ihr Kind, in Frage kommen ihre beiden Brüder, die allerdings sehr unterschiedlich sind. Bruder A ist eigentlich innerlich Atheist und geht normalerweise nie in die Kirche, er ist eine Seele von Mensch und hatte noch nie mit jemand ernsthaften Streit, außer wenn er mit seinem Bruder über den Glauben und die Kirche diskutiert, er ist ein ganz liebevoller Familienvater. Bruder B ist bekennender Christ, regelmäßiger Kirchgänger, er hat jedoch einige charakterliche Probleme (Alkohol, Aggressivität). Es tut ihm allerdings immer sehr leid, wenn er mal wieder über die Stränge geschlagen hat, er geht auch regelmäßig. zur Beichte. Beide wären bereit, das Paten-Amt zu übernehmen. Meine Bekannte hat nun von ihrer besten Freundin den dringenden Rat bekommen, auf jeden Fall den Christen als Paten zu nehmen, da nur er in der Kirche genügend integriert sei und eine christliche Erziehung mittragen könne. Ich habe ihr aber zu dem anderen Bruder geraten, da er meiner Meinung nach menschlich und charakterlich das bessere Vorbild für sein Patenkind sein kann. Wer könnte uns noch mit Argumenten oder Gegenargumenten helfen? Bitte durchdachte und sachliche Beiträge. Vielen Dank im Namen des zukünftigen Patenkindes!

Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:

Religion x 3.564 Kirche x 1.200 gott x 826 Glaube x 796 Atheismus x 84

Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


annakonda
beantwortet von annakonda am 8. Juli 2009 23:21
10x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
Hilfreichste Antwort

Also ich bin mir nicht sicher, welche Aufgabe einem Taufpaten zukommt. Ich selber habe keinen und in meiner Umgebung ist das auch nicht unbedingt üblich.

Allerdings denke ich, dass es das wichtigste ist, dass jemand diese Aufgabe übernimmt, der als gutes Vorbild dienen kann und außerdem verantwortungsvoll und vertrauenswürdig ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob derjenige nun aktiver und überzeugter Christ ist oder überzeugter Atheist. Die Hauptsache ist doch, dass das Patenkind in ihm eine Bezugsperson hat, die menschliche Qualitäten aufweist. Nun kenne ich die beiden nicht, aber nach deiner Schilderung würde da wohl ganz eindeutig Bruder A das Rennen machen.

Das ist natürlich nur meine Meinung und ich kann mir gut vorstellen, dass es viele Menschen gibt, für die die Einstellung zur Religion eine ebenso große Rolle spielt. Am Ende muss sie sich entscheiden. Jedoch sollte sie sich gut überlegen, ob die religiöse Einstellung das wichtigere Kriterium ist. Denn solange das Kind noch klein ist, wird der Bruder A schon nicht seine atheistische Einstellung auf ihn niederprasseln lassen, wenn das Kind von den Eltern sehr chrislich erzogen wird. Später jedoch ist es meiner Meinung nach sogar eine Bereicherung, wenn das Kind oder der Jugendliche oder schließlich auch der Erwachsene einen Ansprechpartner mit einer anderen Einstellung als sein restliches Umfeld hat, sodass es ihm leichter fällt sich eine eigene Meinung zu diesem Thema zu bilden. Denn das ist nicht leicht, wenn sich im Umfeld nur sehr gläubige Menschen befinden. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Es schadet jedenfalls nie, sich mit beiden Lagern auseinanderzusetzen. Oder besser noch: Das ist sogar sehr wichtig!

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Juli 2009 23:24

Hallo annakonda, vielen Dank für die sehr durchdachte und hilfreiche Antwort!

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 9. Juli 2009 09:12

finde die antwort sehr gut

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 27. November 2009 04:57

Und, was hat dies alles mit der Taufe zu tun!? Wird dem Kind gedient!? Taufe ist nur ein Symbol, für eine religiöse Lehre, die mehr als zweifelhaft ist. Wir, die GALLARIAOY, lehnten es ab, unseren Sohn taufen zu lassen, damit er nicht automatisch Mitglied bei einer Kirche wird, und Kirchensteuer zahlen muss. GALLARIAOY

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 3. Dezember 2009 00:31

Wie viele Personen seid ihr?

.

Außerdem geht es hier nicht um die Taufe als solches sondern um die Frage nach dem Taufpaten.

Kommentar von 68eb6c41e2eb03b6183a5b688050d5a3smallniaweger am 3. Dezember 2009 01:18
@annakonda:

.
GALLARIAOY spricht von sich selbst anscheinend immer in der Mehrzahl...
ist mir jedenfalls schon öfter aufgefallen...

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 3. Dezember 2009 01:19

Ja, ich weiß. :)

Aber das hätte ich gern mal erklärt.

Ist doch sehr verwunderlich...


Weitere gute Antworten


playswithwolves
beantwortet von playswithwolves am 8. Juli 2009 21:22
11x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die charakterlichen und moralischen Eigenschaften sind stehts dem Glauben, wie ausgeprägt er auch immer sein mag, vorzuziehen. Was nützt einem Kind eine weitere Person, welche ihm "christliche Werte" beibringen könnte, wenn diese Person durch ihr Verhalten auf anderen Gebieten ein schlechtes Vorbild ist. Insofern stimme ich deiner Einstellung voll und ganz zu. Es ist unerheblich, ob ein Taufpate gläubig oder ungläubig ist, denn letzlich ist die Taufe größtenteils eh bereits zu einem kulturellen Ritus mutiert.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 9. Juli 2009 12:50

Das sehe ich auch so.


AchimS
beantwortet von AchimS am 9. Juli 2009 11:02
10x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich schließe mich anakonda in Buchfink an. Eindeutig Bruder A.

Zwar ist ein Taufpate offiziell verpflichtet, dem Kind "christliche Werte" zu vermitteln, aber das macht (seit Jahrzehnten) kaum noch jemand (wobei dabei heutzutage ohnehin wenigstens Hexenverbrennung gemäß Biblichem Hexentötungsgebot Ex 22:17 wegfällt, aber Homophobie noch gern genommen wird, um zwei Beispiele zu nennen). Ein kleines Manko gibt es dabei: Bruder A müßte beim Ritual quasi diesbezüglich "lügen" (was ich im allgemeinen verabscheue, aber wenn die Gestapo an die Tür klopft und fragt, ob man im keller einen Juden versteckt hat, geht das in Ordnung), und hi8er geht es ja um das Wohl des Kindes - vgl. http://antitheismus.de/archives/2-Antitheismus,-ein-ethischer-Imperativ.html -merkt man auch an den Antworten einiger seine Gesinnungsgenossen hier.

Deine Aussage zu Broder B wäre wohl so richtiger: "Bruder B ist bekennender Christ, regelmäßiger Kirchgänger, er hat auch noch einige weitere charakterliche Probleme (Alkohol, Aggressivität)."

Deine Frage war aber ja primär, wie Du Deine Bekannte entgegen dem Rat ihrer besten Freundin davon überzeugen kannst, statt des Widerlings B den guten Onkel A zu nehmen.

Dazu fiel mir folgender Catch 22 ein:

  1. Entweder, sie ist selbst sehr religiös, dann kann sie ruhig Bruder A nehmen, denn religiös indoktrinieren (das müßtest Du dann viellehct etwas anders formulieren) kann sie das Kind ja selbst.

  2. Oder sie ist nicht sehr religiös, dann kann sie ruhig Bruder A nehmen, denn wichtig ist ja, daß dem Kind ethische Werte vernittelt werden, nicht religiöser Wahn.

Fazit: Bruder A.

Zum Abschluß noch zwei Bibelverse zum Thema christliche Werte in der Kindererziehung:

Sprüche 13 (EU)

1 Ein weiser Sohn ist die Frucht der Erziehung des Vaters, der zuchtlose aber hört nicht auf Mahnung. [...] 24 Wer die Rute spart, hasst seinen Sohn, wer ihn liebt, nimmt ihn früh in Zucht.

5 Mose 21 (EU)

18 Wenn ein Mann einen störrischen und widerspenstigen Sohn hat, der nicht auf die Stimme seines Vaters und seiner Mutter hört, und wenn sie ihn züchtigen und er trotzdem nicht auf sie hört, 19 dann sollen Vater und Mutter ihn packen, vor die Ältesten der Stadt und die Torversammlung des Ortes führen 20 und zu den Ältesten der Stadt sagen: Unser Sohn hier ist störrisch und widerspenstig, er hört nicht auf unsere Stimme, er ist ein Verschwender und Trinker. 21 Dann sollen alle Männer der Stadt ihn steinigen und er soll sterben.


Bild/er:

Cartoon zur christlichen Erziehung aus "Pater Anselms Weltraummmission"
Cartoon zur c...


Kommentar von 8ffe1febee5a4fc62479c9ceb314b00csmallAchimS am 9. Juli 2009 11:09

PS: Ich bin davon ausgegangen, daß das arme Kind in jedem Fall getauft werden soll, die ideale Lösung wäre natürlich, das ganz zu vermeiden, Bruder A könnte dann einfach "Pate(nonkel)" (ohne Tauf-) werden, aber so wie ich die Frage verstanden habe, kommt das wohl leider eh nicht in Frage.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 9. Juli 2009 13:57

Köstlich.... deine Ironie... :-) Hat Spaß gemacht deinen Text zu lesen. Danke!

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 9. Juli 2009 14:23

Achim, sehr wissenschaftliche Vorgehensweise, Deine Antwort ist sehr hilfreich!


Buchfink
beantwortet von Buchfink am 9. Juli 2009 00:27
9x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Was versteht denn die Bekannte unter "christlicher Erziehung"?

.

Meinst sie damit das Vorleben dieser vermeintlichen christlichen Werte, die in Wahrheit nicht vom Christentum ausgingen, sondern von Humanisten und Atheisten gegen die Kirche erkämpft werden mussten?

.

Wenn ich die Wahl hätte, meinem Kind einen Menschen als Pate "mit auf den Lebensweg zu geben", der deswegen ethisch korrekt handelt, weil es seine Überzeugung ist...

oder

...einen Paten einzusetzen, der nur deswegen ethisch korrekt handelt, weil er Angst hat, dass ein Gott ihn eines Tages dafür zur Rechenschaft zieht....

dann würde ich mich eindeutig für den Menschen entscheiden, der auch ohne Drohung von oben ein guter Mensch ist. Zumal der atheistische Bruder weder ein Alkohol- noch ein Gewaltproblem hat.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 9. Juli 2009 12:50

Danke für die Antwort.

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 27. November 2009 05:05

Kannst du bitte einmal erklären, was eine christliche Erziehung sein soll!? Wäre nicht eine moslemische Erziehung vorzuziehen!? Wäre es nicht für das Kind wichtiger, es nicht zu erziehen, sondern so an zuleiten, dass es, das Kind lernt, wie man sein Leben gestalten sollte, um dem GANZEN zu dienen!!??? GALLARIOY

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 27. November 2009 13:03

Wieso fragst Du mich das?

Den Begriff "christliche Erziehung" habe nicht ich ins Spiel gebracht.


holodeck
beantwortet von holodeck am 9. Juli 2009 15:52
6x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Tja ... wenn man jetzt schon wüsste, ob das Kind später eher ein Gegenbeispielssortierer wird, oder net. Für einen Gegenbeispielssortierer wäre die Wahl so oder so vollkommen egal; es würde weder katholisch noch atheistisch, sondern ginge seinen ganz eigenen Weg ;-))
.
Ansonsten natürlich Bruder A. Wegen der ohnehin gleichen Grundwerte und des sittsameren Lebenswandels.


Angel84
beantwortet von Angel84 am 9. Juli 2009 14:00
5x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

... keine Frage.... Bruder A!

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 9. Juli 2009 14:24

Sag ich doch!!


evangelista
beantwortet von evangelista am 10. Juli 2009 11:45
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Frage ist, ob ein Baby überhaupt getauft werden soll oder muss.

In der Bibel finden wir weder die BABYTAUFE noch einen Taufpaten.

Der Taufe mußte zuerst immer eine Unterweisung vorausgehen und der Betreffende mußte die Entscheidung persönlich für Christus treffen. Sie fand Ausdruck in der Glaubenstaufe.

Solange ein Mensch nicht in der Lage ist diese Entscheidung für Christus zu treffen ist sie wertlos.

Ein Kind benötigt diese Taufe überhaupt nicht, weil es noch keine eigenen Verfehlungen begangen hat.

Deshalb kann auch ein Kind nicht verloren gehen, nur weil es noch nicht getauft wäre.

Das ist eine Erfindung der Kirche.

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 10. Juli 2009 19:21

Sehe ich auch so. Ich wurde getauft und was hat das gebracht? Christ bin ich dadurch nicht geworden. Wenn sich jedoch jemand, der alt genug ist, dafür entscheidet, warum dann auch nicht?

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 11. Juli 2009 10:23

Da gebe ich Dir recht! Denn das Besprengen eines Babys macht einen Menschen noch zu keinen Christen.

Der Fehler besteht im falschen sakramentalen Verständnis der Handlung. Man glaubt nämlich, dass die Handlung allein bereits etwas bewirkt.

Die Bibel sagt klar, dass es unmöglich ist ohne Glauben Gott zu gefallen. Hebräer 11, 6 Es gibt keinen stellvertretenden Glauben. Niemand kann für einen anderen Glauben. Jeder Mensch, der zu Gott kommen möchte, muss Ihm persönlich vertrauen.

Weil diese biblische Praxis verändert wurde, war man gewissermaßen gezwungen einen Taufpaten zu erfinden.

Sehr wohl ist es sinnvoll, wenn sich ein Christ um einen Neugetauften kümmert, um ihn in seinem Glaubensleben beizustehen. Ihn zu ermutigen, ihm mit Rat und Tat beizustehen usw.

Nur kann er dem anderen nicht seinen persönlichen Glauben und seine Entscheidungen abnehmen, die er auf Grund seines Glaubens treffen muss.

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 11. Juli 2009 18:32

Liebe evangelista , JESUS unser Herr ist doch gekommen um zu erfüllen und nicht aufzuheben.

GOTT der Almächtige schloß mit Abraham seinem Freund einen Bund, jeder mänliche Familienmitglied und Sklave muß beschnitten werden am Fleisch. So wird jeder gebunden ans Gesetz.

JESUS erfüllt diesen Bund, nicht nur alle männlichen Familienmitglieder sondern auch alle weiblichen sollen beschnitten werden, aber am GEIST nichtmehr am Fleisch. Damit werden wir durch das vergossene, heilige und göttliche Blut des Herrn, durch die Gnade befreit vom Gesetz, von der Erbsünde, vom Tod und dem Bösen.

Als JESUS lebte wurden nur die getauft, die Ihn angenommen haben, damit sie zu Ihm gehören. Der HEILIGE GEIST aber, also die Taufe mit dem Feuer des HEILIGEN GEISTES war noch nicht geschehen. --Fortsetzung folgt--

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 11. Juli 2009 18:35

Wären die Aposteln und die Jünger schon zu JESUS Zeit bei ihrer Taufe mit dem Feuer des HEILIGEN GEISTES getauft, dann würden sie alle mit Mutter Maria und Johannes unterm Kreuz stehen. Und Petrus, Johannes und Jakobus würden im Garten Getsemanie mit JESUS beten und sich fürchten, denn der GEIST GOTTES würde es ihnen so eingeben. Stattdessen haben sie einfach geschlafen, während ihr Herr Blut statt Schweiß geschwitzt hat, weil Er eben durch diesen GEIST GOTTES seine Folter sah und bekam von diesem GEIST Kraft und Mut, dieses Martyrium zu überstehen.

Eben diese Kraft und Mut, die dem Petrus gefehlt hat, weil er noch nicht mit dem HEILIGEN GEIST getauft war, und deshalb seinen Herrn 3 mal verleugnete, ehe der Hahn krähte.

An Pfingsten wurden sie mit dem Feuer des GEISTES GOTTES getauft, weil der Sohn zum Vater zurückgekehrt war, sandte der Vater uns den HEILIGEN GEIST, der unser Beistand ist und uns alles lehrt, zur gegebener Zeit, die GOTT der Vater bestimmt.

--Fortsetzung folgt--

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 11. Juli 2009 19:00

Eines zu Beginn: Durch die Taufe gehören wir zur großen Familie der Christen, der größten Religionsgemeinschaft weltweit.

Da Christ sein aber auch eine Glaubensentscheidung ist, lehnen manche Christen die Kindstaufe ab. Zum einen könne ein Kind ja noch nicht selbst entscheiden, zum anderen dürfe man ihm die Entscheidung nicht einfach abnehmen.

Manche wissen vielleicht auch nicht, dass die Taufe nicht etwas exklusiv christliches ist. Schon in der Bibel wird z.B. von der sogenannten Johannestaufe gesprochen, die auch Jesus vollzogen hat (Mk 1,10). Wie aber schon Johannes erwähnte, hat er nur mit Wasser getauft, "er aber wird euch mit dem heiligen Geist taufen" (Mk 1,8).

Jesus sagte uns: "Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Mt 28,18).

Dementsprechend haben die Apostel und die, die nach ihnen kamen, die Menschen getauft. Auf die Frage an die Apostel: "Was sollen wir tun, Brüder?" antwortete Petrus: "Bekehrt euch, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung eurer Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen" (Apg 2,37-38).

Lesen wir aber weiter:

"Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird" (Apostelgeschichte 2, 39; Einheitsübersetzung. Fettdruck hinzugefügt).

In der sogenannten "Zwölf-Apostel-Lehre" (Ende des ersten Jahrhunderts) können wir bereits nachlesen, wie die Taufe vollzogen werden soll.

--Fortsetzung folgt--

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 11. Juli 2009 19:02

Zeichen der Taufe ist also Wasser, das der Priester (im Ernstfall aber auch jeder andere Mensch!) über den zu Taufenden gießt. Dabei sagt er: "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."

Was geschieht nun durch die Taufe?

Wird ein Mensch getauft, wird dadurch die Erbschuld sowie alle bis dato begangenen Sünden vergeben.

Früher taufte man die Menschen immer in der Osternacht und sie trugen dann acht Tage lang ein weißes Kleid. Auch heute noch nennen wir deshalb den Sonntag nach Ostern den "Weißen Sonntag".

In der Bibel lesen wir, dass wir durch die Taufe Sterben und mit Christus wieder auferstehen (Römer 6,3-11). Wir werden also nicht einfach nur mit Wasser abgewaschen, sondern innerlich völlig verändert. Der Mensch, der wir früher waren, stirbt. An seine Stelle tritt ein neuer Mensch. Um dies besser auszudrücken, hat man früher die Menschen ganz im Wasser untergetaucht.

Sehen wir uns einige Bibelstellen zu diesem neuen menschen an:

"Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen." (Johannes 3,5 - Einheitsübersetzung).

"Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das alte ist vergangen, Neues ist geworden" (2. Korinther 5,17 - Einheitsübersetzung).

In Titus 3,5 lesen wir vom "Bad der Wiedergeburt" und der "Erneuerung im Heiligen Geist".

Früher hat man deshalb den Kindern oft Namen von Menschen gegeben, die vorbildliche Christen waren. Sie sollten das beginnende neue Leben symbolisieren. --Fortsetzung folgt--

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 11. Juli 2009 19:12

Mit der Taufe werden wir auch Mitglied in der Kirche. Manchmal vollzieht man deshalb die Taufe am Eingang der Kirche, um dies besser zum Ausdruck zu bringen. Idealerweise sollte das Taufsakrament vor versammelter Gemeinde gespendet werden - schließlich wird der Täufling in deren Gemeinschaft aufgenommen. Eine Taufe zu Hause oder im Krankenhaus wird deshalb nur in Notfällen vollzogen.

Entgegen weitläufiger Meinung sieht die Katholische Kirche jeden als gültig getauften Christen, der durch Übergießen mit Wasser und im Namen des dreifaltigen Gottes getauft wurde. Deshalb ist eine erneute Taufe hier auch nicht nötig.

Im April 2007 haben mehrere große christliche Kirchen die gemeinsame Anerkennung der Taufe in einem gemeinsamen Gottesdienst bestätigt.

Fazit: Das heilige Sakrament der Taufe, das ist die Beschneidung der Kinder und Erwachsener am Geist mit dem Feuer des HEILIGEN GEISTES. "Er der nach mir kommt,wird euch taufen mit dem Feuer des HEILIGEN GEISTES."

--Fortsetzung folgt--

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 11. Juli 2009 19:27

Der gläubige Jude und Moslem bindet sich durch den Bund Abrahams mit Gott an das Gesetz.

" Das Gesetz hat Mose gebracht. Die Gnade und die Wahrheit kamen durch JESUS Christus."

Der Mensch kann nur am Fleisch beschneiden, GOTT beschneidet am Geist. "Der Geist ist es der lebendig macht, das Fleisch nützt einem nichts."

JESUS unser Herr und GOTT tauft uns mit dem Feuer des HEILIGEN GEISTES. Der Mensch besprengt symbolisch mit Wasser und GOTT beschneidet den Geist, in dem sich der GEIST GOTTES mit unserem Geist verbindet. GOTT reinigt uns von der Erbsünde und gibt uns das, was Adam und Eva verloren haben. Die Gemeinschaft unseres Geistes mit dem GEIST GOTTES. Der HEILIGE GEIST GOTTES verbindet sich mit unserem Geist. GOTT der Vater und der Sohn in der Gemeinschaft des HEILIGEN GEISTES wohnt in uns.

JESUS hat die Beschneidung nicht aufgehoben, sondern Erfüllt. So wie alles andere auch.

JESUS Segen und Liebe.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 11. Juli 2009 21:43

Du hast sehr ausführliche über die Taufe und was mit ihr gemeint ist beschrieben. Nur dürfen wir uns nicht über die GLAUBENSTAUFE hinwegsetzen.

Jesus hat den Auftrag gegeben die Menschen zu taufen und sagt: "WER GLAUBT UND GETAUFT WIRT, DER WIRD GERETTET WERDEN." Markus 16, 16.

Auch das Besprengen entspricht nicht der biblischen Taufe durch Untertauchen. Das griech.. Wort "BAPTIZOMAI" bedeutet hineintauchen, untertauchen und nicht Besprengen.

Sowohl der Zeitpunkt als die Taufe selber wurden verändert.

Die Bibel spricht immer von der Glaubenstaufe.

Es geht bei der Taufe nicht um eine Erbsünde, sondern um die eigenen begangenen Sünden. Es heißt: "So bekennt eure Sünden." meine Verfehlung wird von Gott vergeben und nicht die Sünden anderer.

Hier hat sich einiges im Bezug der Taufe verändert, deshalb war man der Meinung man müßte Kinder Besprengen. Nur die Kinder haben noch keine persönliche Schuld auf sich geladen.

Deshalb wurden auch keine Kinder getauft. Was später geschehen ist, ist für uns nicht verbindlich, sondern wie Jesus die Taufe gemeint hat.

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 11. Juli 2009 20:21

Hallo!

(Sehe ich auch so. Ich wurde getauft und was hat das gebracht? Christ bin ich dadurch nicht geworden. Wenn sich jedoch jemand, der alt genug ist, dafür entscheidet, warum dann auch nicht?)

Während ich das hier schreibe, bete ich für dich mein Bruder im Herrn JESUS. Ich muß dir gratulieren, du bist zwar kein Christ, aber du bist ein Kind GOTTES und GOTT ist dein Vater, dein Bruder und Freund.

Abraham beschneidet alle männlichen Personen am Fleisch. Alle die ihn zum Vater haben lassen ihre Kinder am Fleisch beschneiden. Juden und Moslems. Wir Christen berufen uns auch auf den Abraham durch JESUS unseren Herrn. Aber wir lassen unsere Kinder nicht am Fleisch beschneiden. Das würde auch garnicht gehen, denn wir Christen sollen auch alle weiblichen Personen beschneiden lassen.

GOTT beschneidet im heiligen Sakrament der Taufe unseren Geist, in dem sich sein HEILIGER GEIST mit unserem verbindet.

GOTT wohnt in dir, du bist am Geist beschnitten.

--Fortsetzung folgt--


morus
beantwortet von morus am 9. Juli 2009 14:17
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
  • Die Aufgabe eines Taufpaten besteht vor allem darin, das Patenkind in der Glaubensentwicklung zu unterstützen. Daher halte ich von den beiden genannten Brüdern halte ich keinen für geeignet. Der eine ist nicht geeignet aufgrund seines fehlenden Glaubens, der andere nicht aufgrund seiner dargestellten Charaktereigenschaften.

  • Es ist nicht vorgeschrieben, einen Verwandten als Paten zu nehmen, insoweit lohnt es sich, mal ein wenig weiter zu schauen.

  • Also: Weder A noch B, sondern C.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 9. Juli 2009 14:25

Und wenn Du Dich trotzdem zwischen A und B entscheiden müsstest, wer wäre für Dich das kleinere Übel?

Kommentar von 0248c2611010ee400273b82a82f8095esmallmorus am 10. Juli 2009 00:08
  • Bist Du tatsächlich an der Lösung des oben genannten Problems interessiert oder bist Du auf mehr aus? Ich habe den Eindruck, valentin, dass Dein Fall konstruiert wurde, um Christen hier in eine gedankliche Notlage zu bringen. Dies ist jedoch bei Deiner Situation nicht gegeben.

  • Nicht ich muss mich entscheiden, sondern Deine "Bekannte". Sie hat die Entscheidung zu treffen.

  • Du konntest beide Brüder nur holzschnittartig skizzieren und es könnten bei den Überlegungen hier noch viele weitere Fragen eine Rolle spielen: Wie ist der Kontakt deiner Bekannten zu den beiden Brüdern: gleich gut oder unterschiedlich? Wie können die beiden mit Kindern umgehen: gleich gut oder...? Wie zeigt sich das Glaubensleben des christlichen Bruders über die genannten Dinge hinaus: Gottesdienstbesuch und regelmäßige Beichte sagen noch nicht viel darüber, wie sich sein Christsein sonst noch zeigt...

  • Weiterhin steht die Option für eine andere Patenwahl: andere Familienmitglieder (auch die Großeltern), gute Freunde, andere Gemeindemitglieder ...

Kommentar von 0248c2611010ee400273b82a82f8095esmallmorus am 10. Juli 2009 00:36

Der nichtgläubige Bruder kann jedoch, auch in der katholischen Kirche, problemlos Taufzeuge (nicht "-pate") werden.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 10. Juli 2009 14:19

O.K. Morus, dann danke ich Dir für Deine Überlegungen und für deine Hilfe.


Noebian
beantwortet von Noebian am 8. Juli 2009 22:47
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

die Aufgabe eines Paten ist es, das Kind geistlich zu begleiten und ihm zu helfen, in den Glauben hineinzuwachsen. Es soll für sein Patenkind beten, sein Vertrauen gewinnen und ihm ein überzeugendes Christsein vorleben.

So wie du sie schilderst, ist keiner von beiden dieser Aufgabe gewachsen. Da sie schon Onkels sind, müssen sie vielleicht nicht auch Paten werden (ist jedenfalls ein gutes Argument für Deine Schwester).

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Juli 2009 22:52

Ist nicht meine Schwester, aber sie will glaube ich schon unbedingt einen von den beiden nehmen.

Kommentar von Fa56404a218e656cb23caa5544443079smallNoebian am 8. Juli 2009 23:46

Dann würde ich sie beide nehmen. Vielleicht ergänzen sie sich :-)

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 9. Juli 2009 00:11

Wäre schlecht, die streiten sich dann nur.

Kommentar von Fa56404a218e656cb23caa5544443079smallNoebian am 9. Juli 2009 01:05

Das tun sie aber auch, wenn nur einer von ihnen genommen wird...


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 8. Juli 2009 21:05
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich würde da dann keinen der Brüder nehmen, zumal sonst einer automatisch benachteiligt wäre. Und es sind ja sowieso schon Onkels. Habt ihr keinen im Freundeskreis, der geeignet wäre? Ansich gehört zur Taufpate sein, auch daß man sich dafür einsetzt, die Werte des Christentums zuvermitteln. Dieses Taufversprechen müssen die Paten ja in der Kirche abgeben. Daher wäre die Funktion schon dem gläubigerem zuzuschreiben. Es können übrigens auch 2 Paten sein. Ich habe zumindest ganz offiziell 2 Taufpaten gehabt.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Juli 2009 21:09

Es soll schon einer der beiden sein.

Kommentar von 8f8fce5153a07c2a63f86b38ea633039smallDerTroll am 8. Juli 2009 21:14

kannst es auch pragmatisch lösen. Der ältere der beiden soll es jetzt werden und beim nächsten Kind der andere.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Juli 2009 22:26

Naja, also wären sie aus Deiner Sicht beide gleich gut geeignet?


anonym
beantwortet von Hamburg13 am 8. Juli 2009 21:04
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Der Atheist. Ich mag Atheismus zwar nicht und bin Christ aber ich würde ihn wegen der von dir genannten Argumente wählen. Hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.


johmarie
beantwortet von johmarie am 29. August 2009 00:58
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

man kann doch auch 2 taufpaten haben!

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 29. August 2009 09:41

Da hast Du natürlich recht, aber darum gings mir ja nicht!!! :-))

Kommentar von 1918126f6028c32f41499cd6dd3b0f2asmalljohmarie am 2. September 2009 05:11

verstehe. gut verkleidet übrigens die frage :)


salzundlicht
beantwortet von salzundlicht am 8. Juli 2009 22:19
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo!

Der Bruder A ist bestimmt ein guter Onkel,er hat Liebe im Herzen, aber leider hat GOTT sein Herz noch nicht berührt. Oder die Scheinheiligkeit des Bruders B bewirkt, das der Glaube des Bruders A nachgelassen hat.

Der Bruder B soll dringend zu den anonymen Alkoholikern gehen, und deine Bekannte soll ihm den Umgang mit ihrem Kind verbitten. Solang, bis er die Therapie gemacht hat.

Der Bruder B ist kein Christ, sondern er tarnt sich mit dem christlichen Glauben. Er ist ein Schwindler, Lügner, er ist eine Gefahr für sich und andere.

Fazit: Deine Bekannte soll sich nicht einen bekennenden Christen, sondern einen gläubigen Christen für ihr Kind suchen.

Die Aufgabe des Patenonkels ist es nicht Onkel zu sein, sondern er soll die Eltern bei der Erziehung im christlichen Glauben unterstützen.

Wenn der Patte keine christlichen Werte und die Liebe zum JESUS, dem Kind vermitteln kann, dann sollten die Eltern ihr Kind besser ohne Paten taufen lassen.

Schliesslich gehts um ein Sakrament, dass das Kind in die Gemeinschaft mit GOTT aufnimmt.

Wenn ungläubige Paten, dann besser keine.

Nichts gegen den Bruder A, er ist sicherlich ein liebender Onkel, aber als Taufpate taugt er nichts.

Ich an Stelle deiner Bekannten, würde in meinem Bekanntenkreis einen gläubigen Bekannten suchen, der es gern für mein Kind machen würde. Auf A und B würde ich gern verzichten.

JESUS Segen und Liebe.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Juli 2009 22:27

Warum meinst Du, dass Bruder B sich tarnt, ich habe schon den Eindruck, dass er gläubig ist und kein Schwindler.

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 9. Juli 2009 00:24

Wer JESUS liebt, der liebt auch die Seinen. Er liebt sie und prügelt sie nicht, geht dann zur Beichte um dann wieder zu prügeln.

Die heilige Beichte setzt voraus, das man bereut und es nicht wieder machen wird.

Jeden Sonntag in der Kirche , aber keine Liebe im Herzen. Schöner Christ.

Als Christ glaubt man nicht nur, sondern man lebt was man glaubt.

Bruder B versteckt sich hinter dem Glauben, damit nicht auffällt wie verdorben er ist.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 9. Juli 2009 00:53

Christen können also nicht krank sein?

Keine psychischen Probleme haben oder unter einer Sucht leiden?

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 9. Juli 2009 00:58

salz, mich wundert, wie schnell Du als Christ Menschen als "verdorben" abstempelst, allein aus einer doch recht vagen Beschreibung heraus.

Kommentar von 64bf9db15f9614dd8ec73e16d7132c63smallRocka am 9. Juli 2009 09:37

@Salzundlicht...Verzeih, doch zu dir fällt mir nur "Scheinheiligkeit" ein

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 9. Juli 2009 19:33

Hey Rocka!

Mein Freund ich danke dir für dein Urteil. Oder war es eine Art Kompliment? Wie auch immer, es wäre nett, wenn du das Urteil oder Kompliment über mich argumentieren könntest.

Wenn du das nicht tust, dann bin ich von dir als Buddist sehr enttäuscht. Was sagen wohl die Lehren des Budda über solch freches Benehmen?

Ist es nicht so, dass die Buddisten sich mit jedem gut verstehen und keinen beleidigen.

"Was versuchst du den Spliter aus dem Auge deines Nächsten zu ziehen, zieh erst mal den Balken aus deinem Auge."

Ich hab nicht geurteilt über den Bruder B, sondern hab nur meine Meinung geäussert.

Du dagegen, ohne mich zu kennen urteilst einfach über mich. Das ist nicht die feine Art.

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 10. Juli 2009 19:18

Herrlich... Ich mag deine Antwort irgendwie wirklich ^^

"Er ist ein Schwindler, Lügner, er ist eine Gefahr für sich und andere."

neeeeein! das ist KEINE Abwertung, nur eine meinung und "scheinheilig" oh jaa! das ist abwertend....

Und dazu "Der Bruder B ist kein Christ, sondern er tarnt sich mit dem christlichen Glauben. " fällt mir immer und immer und immer wieder nur ein http://www.dittmar-online.net/religion/logik/schotten.html

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 11. Juli 2009 00:39

So ein Mißt, ehrlich!

"Faschisten, die gut handeln" Welche braune Sau handelt gut? Wann hat die ober braune Sau je etwas gutes getan? Ein Beispiel bitte! Unchrist, was bist du denn für einer? Antwort bitte!

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 11. Juli 2009 15:20

Wie ich sehe, hast du die Worte gelesen, aber den sinn nicht verstanden.

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 9. Juli 2009 19:07

Als Christ sollte man wachsam sein und nicht blind. (er hat jedoch einige charakterliche Probleme (Alkohol, Aggressivität).)

Der Freund Alkohol alleine, das wäre ein kranker Christ, der seine Probleme versucht wegzutrinken.

Aber wenn einer weiß, dass er aggresiv wird und prügelt, wenn er betrunken ist, dann macht er das, man könnte sagen absichtlich, um sich an seinen Nächsten oder Familie abzureagieren.

Valentin, das ist kein Urteil, sondern eine Tatsache. Ich stemple niemand ab, ich antworte nur auf deine Frage. Und da ich es selber erlebt hab, diesen Typ Mensch, der erst trinkt und dann seine Aggressionen rausläßt, weiß ich von was ich rede.

Alk plus Aggression ist gleich verletzte Menschen, Familien, Kinder, verletzte Seelen und Herzen.

Ruhige und stille Alkoholiker, die sollen einem Leid tun, weil sie süchtig sind. Aber Alkoholiker die prügeln, das sind fiese Typen. Sie trinken nicht weil sie süchtig sind, sondern weil sie es wollen. Das heißt, sie könnten es kontrollieren und in der Kneipe trinken. Wenn sie voll sind, können sie sich dann mit anderen Besofenen prügeln.

Aber sie prügeln lieber ihre Frauen und Kinder zu Hause, weil die nicht zurückschlagen können.

Was soll man von so einem Menschen halten? Ein Christ meidet Gewalt, wenn dann nur um andere zu verteidigen.

Ich habe sehr lange diese Halbstarken analysiert und habe für sie kein Verständnis.

Du vieleicht?

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 11. Juli 2009 10:41

Du hast schon etliche Kommentare und Stellungnahmen über zu diese Frage abgegeben. Gestatte mir deshalb darüber einige Gedanken zu äußern.

Die Frage: Gläubige oder nicht gläubiger Taufpate würde sich überhaupt nicht stellen, wenn man die biblische Taufe praktizieren würden.

Denn diese kennt weder eine Babytaufe, noch einen Taufpaten.

Nicht eine sakramentale Handlung, die der Priester vollzieht, macht einen Menschen zu einem Christen, sondern die persönliche Glaubensentscheidung für Christus.

Der Taufe ging immer eine Glaubensunterweisung voraus. Erst nach dieser traf der Betreffende seine Entscheidung und ließ sich taufen.

Wenn sich jetzt jemand um einen neugetauften Christen kümmert, dann ist dagegen nichts einzuwenden. Aber dieser konnte nicht die Entscheidung für ihn treffen und vor Gott Ja sagen.

Der persönliche Glaube ist die Voraussetzung für die Taufe gewesen. Niemand kann diese Entscheidung für einen anderen treffen. Deshalb ist die ganze Diskussion eigentlich von der Bibel hergesehen völlig irrelevant.

Es kann bei einer Hochzeit auch nicht ein andere für mich Ja sagen!

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 11. Juli 2009 10:49

Zur Ergänzung einen Bibeltext Markus 16, 16: "WER DA GLAUBT UND GETAUFT WIRD, DER WIRD GERETTET WERDEN; WER ABER NICHT GLAUBT, DER WIRD VERLOREN GEHEN."

Zuerst kommt der persönliche Glaube und dann folgt die Taufe.

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 11. Juli 2009 19:33

Der gläubige Jude und Moslem bindet sich durch den Bund Abrahams mit Gott an das Gesetz.

" Das Gesetz hat Mose gebracht. Die Gnade und die Wahrheit kamen durch JESUS Christus."

Der Mensch kann nur am Fleisch beschneiden, GOTT beschneidet am Geist. "Der Geist ist es der lebendig macht, das Fleisch nützt einem nichts."

JESUS unser Herr und GOTT tauft uns mit dem Feuer des HEILIGEN GEISTES. Der Mensch besprengt symbolisch mit Wasser und GOTT beschneidet den Geist, in dem sich der GEIST GOTTES mit unserem Geist verbindet. GOTT reinigt uns von der Erbsünde und gibt uns das, was Adam und Eva verloren haben. Die Gemeinschaft unseres Geistes mit dem GEIST GOTTES. Der HEILIGE GEIST GOTTES verbindet sich mit unserem Geist. GOTT der Vater und der Sohn in der Gemeinschaft des HEILIGEN GEISTES wohnt in uns.

JESUS hat die Beschneidung nicht aufgehoben, sondern Erfüllt. So wie alles andere auch.

JESUS Segen und Liebe.

Die Erklärung dazu gibts weiter oben.

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 9. Juli 2009 19:18

Hallo!

Natürlich, wir sind alle nur schwache Menschen.

Auch die Christen können krank werden und dann ihr Kreuz auf sich nehmen und JESUS nachfolgen.

Aber Alk und Prügeln, bedeutet für mich leidende Familie. Ein süchtiger Alki prügelt nicht, weil er dazu zu schwach ist. Ein besofener Prügler reagiert sich ab, meistens an Frau und Kinder.

So habe ich das oben gemeint, aber es war schon recht spät und ich versuchte mich zu beeilen.

Entschuldigt bitte.

Kommentar von 64bf9db15f9614dd8ec73e16d7132c63smallRocka am 9. Juli 2009 19:52

@Salzundlicht,..nein, auch wenn es zu einer missverständlichen Beleidigung in deinen Augen gelangt ist, entschuldige ich mich..Doch ist mir speziell eine Äußerung aufgefallen, an der ich Anstoß genommen habe, als Christ der du dich gibst. Ich werde zu späterer Stunde gerne näher darauf eingehen, doch nun ruft die Arbeit.

Kommentar von 64bf9db15f9614dd8ec73e16d7132c63smallRocka am 10. Juli 2009 04:36

Bevor ich nun tiefer auf deine Zitate eingehen werde, möchte ich dir an dieser Stelle die Gelegenheit bieten explizit deine Äußerungen zu erklären. Vorweg möchte ich bitten keine Bibelzitate als Antwort zu bekommen sondern deine freie Meinung als Christ! Die Zitate: "damit nicht auffällt wie verdorben er ist" und "deine Bekannte soll ihm den Umgang mit ihrem Kind verbieten". Da du mich als Buddhist erkannt hast, und wir Buddhisten von Erkenntnis zehren möchte ich meine Vorwürfe dir gegenüber entkräftigt haben. Natürlich verstehe ich mich als Buddhist mit Christen und respektiere ihren Weg, auch wenn ich persönlich keine Erlösung darin finden kann, doch nicht den tauben Blinden.

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 10. Juli 2009 16:25

Hi Rocka!

Ich hab schon oben begonnen zu erklären wie ich das mit den gewalttätigen Typen die Alkohol trinken meine.

Ein Alkoholiker hat eine Alkoholsucht und hat nicht das Bedürfnis andere zu verprügeln. Er lebt in seiner Welt.

Dagegen sind die aggresiven Prügler, die Ausraster, auch süchtig. Aber nicht nach Alkohol, sondern verstecken sich hinter der Alkoholsucht um dann immer wieder den "Starken" in seiner Familie zu machen. Frei nach dem Motto: Ich bin betrunken, also müssen jetzt alle das tun was ich sage, sonst gibts einen Grund um Streit zu provozieren und allen zu zeigen wie stark ich bin.

Das sind mit Komplexen beladene erwachsene Kinder, die meistens ihre Aggresivität gegenüber den Schwachen, vom Vater auf Sohn übergeben. Ausser wenn wie in meinem persönlichen Fall, ich als Sohn eines Prüglers, zwar seine Bereitschaft zum Prügeln übernommen habe, aber nur zur Selbstverteidigung.

Ich könne nie jemanden angreifen, aber wenn jemand früher mich angegriffen hat, der hat es immer bereut.

Heute mit JESUS im Herzen würde ich mich schlagen lassen, aber die Schwachen würde ich nachwievor verteidigen.

Ich habe lange dieses unfaire Verhalten untersucht und weiß, dass sie sich dagegen wehren könnten, aber sie prügeln lieber ihre Familie. Sie werden danach süchtig, aber nach Außen verstellen sie sich und spielen dieses foltern der Frau und Kinder, als Ausrutscher runter. Wenn es ihnen danach ist, dann trinken sie einfach und die Familie fängt an zu zittern, denn sie wissen was sie bald erwartet.

--Fortsetzung folgt--

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 10. Juli 2009 16:56

Wenn Valentin geschrieben hätte, dass Bruder B oft mit seiner Frau streitet und alkoholsüchtig ist, das wäre ein aderer Fall.

Aber unter Aggresivität und Alkohol verstehe ich einen Prügler. Wenn der Vater seine Familie prügelt, dann ist das keine Krankheit sondern pure Absicht, andere verletzen zu wollen.

Ich kenne das, vor mir kann sich keiner verstellen. Nach außen ist alles gut, aber inntern in der Familie herrscht ein Tyran in seinem Reich.

Jetzt stell dir vor, dein Kind geht in dieses Reich zum Besuch ohne dich. Am Anfang verstellen sich noch alle, bis etwas passiert. Nach diesem Besuch dieses religiösen Onkels, kommt dein Kind wieder nach Hause und wirkt verstört und aggresiv. Nebenbei erzählt dir dein Kind, dass Onkel die Tante geschlagen hat und die Kinder. Du glaubst deinem Kind und stellst diesen guten Onkel zur Rede, er und seine Familie leugnet alles und meint nur: Ach was, das war doch nichts. Wir haben etwas gemacht und aus Versehen hab ich sie im Gesicht getroffen.

Fazit: Man muß sein Kind vor dieser kranken Kreatur, die sich aggresiver und Alkohol trinkender Onkel nennt beschützen.

Ich kenne diese guten Onkels sehr gut. Vor meinem wachsamen Auge, kann sich keiner verstellen. Niemand schlägt aus Versehen, sondern weil er das so gelernt hat und angenommen hat.

Kommentar von 64bf9db15f9614dd8ec73e16d7132c63smallRocka am 11. Juli 2009 05:34

Hallo Salz, an erster Stelle möchte ich dir mein Mitgefühl aussprechen, solch eine Geschichte selbst erlebt haben zu müssen. Ich habe mir deine Erklärung durchgelesen und kann größtenteils eine vernünftige Einstellung deinerseits erkennen. Zu meiner Kritik: Das "verdorben" in einem Atemzug mit einem Menschen zu verwenden, stößt mir ein wenig bitter auf. Jemanden einen verdorbenen Geist zu unterstellen klingt für mich nicht nach einem nächsten liebenden christlichen Gedankengut. Mit Verderb bringe ich eher die vergessene Tomate, hinten links im Kühlschrank in Zusammenhang. Eine treffendere Definition möchte doch bitte ein kranker Geist oder getrübter Geist sein. Einem verdorbenen Geist unterstelle ich eine von Grund auf negative Energie, die mit vollem Bewusstsein und Boshaftigkeit agiert. FORTSETZUNG FOLGT

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 11. Juli 2009 15:43

Danke, ich habe alles an JESUS übergeben und habe allen vergeben.

Ich muß zugeben, dass das Wort verdorben, wirklich zu streng und hart klingt.

Da müssen wohl die negativen Gefühle hoch gekommen sein. "Ich versuche immer das gute zu tun, dass ich will. Und tue immer das schlechte, dass ich nicht will."

Leider kann man nach den 100 sec. nichts mehr korigieren. Aber ich neheme es mir zum Herzen, und werde versuchen andere Begriffe zu verwenden.

Man kann als Christ nie sagen, jetzt bin entgültig und definitiv Christ. Jetzt habe ich mich bekehrt, ich bin wiedergeboren.

Man muß sagen: Mit JESUS im Herzen werde ich jeden Tag mehr Mensch.Ich habe den besseren Weg durch und in der Wahrheit zum ewigen Leben. Ich bin Christ, mein Herr JESUS ist die Wahrheit, der Weg und das Leben. Aber ich bin nicht besser als die anderen.

Wir sollen nicht sagen, wir haben uns bekehrt. Wir sollen jeden Tag auf dem Weg der Bekehrung sein.

Ich prüfe alles auf Liebe und behalte nur die Liebe. Und so lerne ich auch von andern dazu, wir alle gehören zusammen.

Nichts ist da, wovon GOTT nichts weiß. GOTT weiß alles und ist in allem. In allem findet man GOTTES Spuren, vorallem in jeder Religion. Aber die Wahrheit über GOTT finden wir nur im JESUS. Und niemand vermag diese Wahrheit zu verändern: Wir können nur eins, sie suchen, sie finden und ihr dienen. Pater Maximilian Kolbe ermordet 1941 in Auschwitz

In diesem Sinne ciao und nochmal danke. JESUS Segen und Liebe.

Kommentar von 64bf9db15f9614dd8ec73e16d7132c63smallRocka am 11. Juli 2009 18:08

Noch zu meiner zweiten Kritik: Ich zitiere vorweg "Deine Bekannte soll ihm den Umgang mit ihrem Kind verbieten"..Deiner guten Absicht in aller Ehre, das Kind vor negativen Einflüssen zu schützen..Das der Onkel ein Prügler ist, ist ein Anmaßung bzw Vermutung. Im Falle deine Annahme trifft zu möchte ich deine Äußerung natürlich unterstützen. Doch gerade in der Zeit einer Therapie, die einer Heilung gleichzusetzen ist, sollte ein Kranker nicht aus der Gemeinschaft ausgestoßen werden. Gerade Kinder können ein wunderbares Heilmittel sein! Christen betonen ja äußerst gern ihre Säulen, Glauben und Gemeinschaft. In der Therapie kannst du davon ausgehen, den Kranken in einem nüchteren Zustand anzutreffen. In diesem Sinne.."Groll mit sich herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle - in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich dabei nur selbst" Alles Liebe

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 11. Juli 2009 18:55

Rocka, ich habe es oben schon erklärt. Ich antworte doch nur auf diese Frage, so wie sie gestellt wurde.

Ein agressiver Mensch macht was? Und wenn er auch Alkohol trinkt, wenn er mit dem Alk seine Sinne beteubt, und das in Verbindung mit Aggressivität ergibt was?

Ich versuche das mal zu erklären, mit dem Umgang verbitten. Wenn du weißt, daß dein Bruder einen Bleifuß hat und sich und andere ständig im Strassenverkehr gefährdet, würdest du dann dein Kind mit ihm allein im Auto fahren lassen. Obwohl du weißt, dass seinen Alkohol Konsum nicht im Griff hat und sich dadurch kaum an Versprechen halten kann.

Ich würde immer mit fahren wollen und immer dabei sein wollen.

Das Verhalten eines agressiven Alkoholikers ist unberechenbar. Sie versprechen dir etwas und im nächsten Moment enttäuschen sie dich wieder.

Ich würde immer dabei sein wollen. Natürlich darf der Onkel das Kind besuchen und mit ihm Zeit verbringen, aber immer unter Aufsicht eines Erwachsenen.

-Fortsetzung folgt--

Kommentar von 64bf9db15f9614dd8ec73e16d7132c63smallRocka am 11. Juli 2009 23:32

Salz, ich widerspreche doch nicht deinen Erklärungen. Die Kritik entstand aus deinem von mir erwähnten Eintrag..! Desweiteren bin ich aus beruflicher Vergangenheit fachlich sehr über den Alkoholismus bewandert und kenne weitere Facetten, außer Schwarz und Weiß. Fühl dich bitte nicht von mir angegriffen..

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 13. Juli 2009 19:18

Rocka, ich fühle mich nicht angegriffen. Ich dachte nur, dass du etwas falsch verstanden hast. Und möchtest das ganze, das ich beschrieben habe, schön reden.

Ich möchte mich nochmal für deinen Hinweis bedanken. Nur durch Kritik können wir uns enwickeln und wachsen.

Also, in diesem Sinne, machs gut Rocka. Bis zum nächsten mal. Ciao


Kapodaster
beantwortet von Kapodaster am 8. Juli 2009 21:21
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Eins vorweg: Hat sich deine Bekannte erkundigt, ob ihre Kirche überhaupt Atheisten als Taufpaten zuässt? Dies ist in den verschiedenen Glaubensgemeinschaften unterschiedlich geregelt.

Falls die Kirche beide Möglichkeiten offen lässt, ist nach deiner Schilderung Bruder A tatsächlich das charakterlich bessere Vorbild für das Kind. Deine Bekannte sollte aber bedenken, dass es sich bei der Taufe um ein christliches Sakrament handelt und der Taufpate durchaus die Verpflichtung übernimmt, das Kind im christlichen Glauben zu erziehen. Ehrlich gesagt, finde ich es unpassend, wenn ein Atheist diese Aufgabe übernimmt, selbst, wenn er es "darf". Falls deine Bekannte auf den kirchlichen Rahmen bzw. den Taufakt verzichten kann, stelle ich es mir als schöne Alternative vor, wenn Bruder A ein feierliches, säkulares Versprechen dem Kind gegenüber abgibt. Evtl. gibt es bei Verbänden von Konfessionsfreien Tipps für die Gestaltung solcher Feiern. Ein möglicher Ansprechpartner ist der Humanistische Verband Deutschlands, http://hpd.de/node/467


Romjia
beantwortet von Romjia am 8. Juli 2009 21:04
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Mal ganz ehrlich wie kann jemand der zum saufen und zu ausrastern neigt besser eine Erziehung mittragen? Da ist es völlig egal ob Christ oder nicht. Und so toll kann er ja nicht im Christentum integriert sein so wie er sich verhält.


Indy72
beantwortet von Indy72 am 8. Juli 2009 21:04
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Bei den Katholen müssen die Paten katholisch sein. Bei den Evangelen müssen die Paten zumindest formal Christen sein.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Juli 2009 21:07

Beide sind getaufte Katholiken.


Nowka
beantwortet von Nowka am 30. November 2009 22:33
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

liebes patenkind!

es ist doch völlig egal, welcher religion ein taufpate huldigt.

.

wesentlich ist seine einstellung zu patenschaft als menschliches liebeswesen!


GALLARIAOY
beantwortet von GALLARIAOY am 27. November 2009 05:00
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Fragestellung zeigt schon auf, dass der Fragesteller große Zweifel hat, dass die Wahl des Taufpaten, auf das zu taufende Kind einen Einfluss hat!?? GALLARIAOY


GALLARIAOY
beantwortet von GALLARIAOY am 27. November 2009 04:52
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Antwort ist simpel, wähle einen Menschen, als Taufpaten, wo du das Gefühl hast, er ist ein Mensch mit Herz. Einen religiös angehauchten Taufpaten zu wählen, scheint schwierig, denn, welcher Religion sollte der Taufpate denn angehören!?? GALLARIAOY


ClintLeonPowers
beantwortet von ClintLeonPowers am 22. September 2009 15:06
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Was für eine Frage. Die Antwort liegt auf der Hand. Atheisten gehören auf den Mond oder noch weiter auf den Mars. Christen haben wenigsten ihren Glauben, und den haben Atheisten nicht. Der Atheist glaubt lediglich, dass ein Pfund Fleisch eine gute Suppe macht. Ich aber sage: Ich gebe ihm tausend Liter Wasser dazu. Also: Der Atheist soll sich von uns fernhalten. Er braucht mit einer Taufe nichts zu tun haben.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 22. September 2009 20:24

Na wie finde ich denn das? Ich hätte nicht gedacht, dass sich so ein toleranter mensch hier noch meldet....das ist mal eine Antwort, die für sich spricht....


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.