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"Taufe/Beschneidung/etc." gegenüber "Religionsfreiheit". - Was sagen Sie?

gefragt von SolipsistSolipsist am 17.09.2007 um 2:50 Uhr

(Liebe Administratoren, unterstellen Sie mir einfach mal, meine Frage rechtlich zu meinen. ;-)


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WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 17. September 2007 06:48
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Ich bin für absolute Religionsfreiheit:

Es wäre schön, wenn unsere Gesellschaft endlich frei von jeglicher Religion wäre. Religion führt zu Intoleranz und im schlimmsten Falle dazu, daß in ihrem Namen gemordet wird. Das betrifft das Christentum ebenso, wie den Islam, um nur zwei zu nennen.

(Was der einzelne glaubt, ist mir egal, aber er hat andere damit in keiner Form zu behelligen.)

Kommentar von Simple_avatar5smallVollstrecker am 17. September 2007 08:46

Ganz meiner Meinung!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 17. September 2007 11:58

So mag ich das. Herrlich. Ich kann mich nicht genau an die Zahl erinnern, aber ich meine die Zahl der Atheisten unter allen Terroristen/Terroranschlägen weltweit, liegt unter 2 Prozent.

Kommentar von 15a703cdd3f7942388f5408400fc8e80smallriara am 12. Oktober 2009 09:23

Man koennte auch das Gegenteil behaupten, denn im Gegensatz zur politischen, kulturellen und ethnischen Ausrichtung sind Weltreligionen nunmal universell, d.h. es gibt keine Unterschiede zwischen einzelnen Individuen, gutes Beispiel hierfuer sind die internationalen Kirchentage, wobei Menschen aus allen Laendern zusammenkommen, wo findet denn sonst noch so etwas statt???


HirnClaudia
beantwortet von HirnClaudia am 17. September 2007 07:37
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Religionsfreiheit gibt es doch wohl eher sehr selten.

Von der Sache her habe ich bereits mein Kind mit der Taufe genötigt, die eine oder andere Religion anzunehmen.


grisu05
beantwortet von grisu05 am 17. September 2007 07:36
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Die Beschneidung von Jungen hat schon aus hygienischen Gründen in den heißen Ländern ihren Sinn. Dort, wo man sich regelmäßig wäscht, erübrigt sich der hygienische Hintergrund. Die Taufe ist eigentlich ein äußeres Zeichen für eine persönliche Entscheidung zum christlichen Glauben bzw. zu Jesus Christus. Die Kindertaufe, wie wir sie heute kennen, ist eigentlich keine echte Taufe. Damit sichern sich die Großkirchen die Kirchensteuerzahler. Damit die Taufe dennoch den Charakter einer Entscheidung hat, wurden Firmung bzw. Konfirmation eingeführt. Da bestätigt man (aus kirchlicher Sicht) seine Taufe. Deshalb widerspricht vielleicht die Praxis der Kindertaufe der Religionsfreiheit. Wie gesagt: Die Taufe an sich war anders geplant. Näheres dazu im Neuen Testament. z.B. Mt 28,20 bzw. in der Apostelgeschichte


Vollstrecker
beantwortet von Vollstrecker am 17. September 2007 08:17
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Ich bin für die Abschaffung von Religionen und eine schriftliche allgemeine Niederlegung von Werten an die sich jeder zu halten hat.
Diese Aussage darf man auch Ironisch sehen.

Kommentar von Bergfeuer am 17. September 2007 10:22

klingt aber nicht ironisch.

Kommentar von 15a703cdd3f7942388f5408400fc8e80smallriara am 12. Oktober 2009 09:25

Das Grundgesetz garantiert die freie Ausuebung des Glaubens, die Abschaffung der Religion waere also ein Verstoss gegen das Grundgesetz...Mich wundert was man von jemanden Denken wuerde, der die Abschaffung der Pressefreiheit fordert???


minister
beantwortet von minister am 17. September 2007 08:38
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Eltern übernehmen Verantwortung für ihre Kinder. Keiner käme auf die Idee, zu sagen: "Wir finden, dass unsere Kinder - wenn sie erwachsen sind - selbst entscheiden sollen, ob sie sich impfen lassen."
Oder: "Wir schicken unsere Kinder nicht in die Schule - wenn sie erwachsen sind, sollen sie über ihre Bildung selbst entscheiden." Genau so übernehmen Christen und Juden Verantwortung für die Religiosität ihrer Kinder.

Im übrigen erscheint mir der Wunsch nach einer Gesellschaft, die frei von jeglicher Religion ist, genau so irre, wie der Wunsch nach einer Gesellschaft ohne Gefühle. Das wäre dann irgendeine Art der Gesellschaft, aber gewiss keine menschliche mehr.

Außerdem scheint mir das Urteil über die "nicht mehr zeitgemäße" Beschneidung einen latent antisemitischen Hintergrund zu haben - jetzt in zeitgeistigem Mäntelchen.


Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 17. September 2007 11:51

Keiner käme auf die Idee, zu sagen: "Mit 3 Monaten beantrage ich für mein Kind eine Mitgliedschaft bei der CDU, oder SPD." Weiter: Ich kann ohne Religion keine Gefühle zeigen?? Keine Menschlichkeit?? Liebe Deinen Nächsten ist auch ohne Religion eine Selbstverständlichkeit.

Kommentar von 32c7c22e7733cc0bbb939c0e1dbe0271smallminister am 17. September 2007 12:58

Erstens gibt es Eltern, die Partei- und Vereinsmitgliedschaften für ihre gerade geborenen Kinder beantragen und zweitens habe ich nicht behauptet, man brauche Religion, um Menschlichkeit zu zeigen. Vielmehr habe ich geschrieben, dass man Religion genau so wenig aus der Gesellschaft entfernen kann wie emotionales Verhalten - beides ist menschlich.

Kommentar von 15a703cdd3f7942388f5408400fc8e80smallriara am 12. Oktober 2009 09:28

Das mit der Partei hatten wir schon...ehrlich, man wird auch per Geburt Mitglied einer Krankenkasse, Rentenversicherung, eines sozialen Standes, einer Region (Dialekt, Brauchtum, Folklore) und darueber hinaus lebt man unter einer Regierung, die man nicht gewaehlt hat...:-)

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 12. Oktober 2009 10:46

Mit der Argumentation könntest Du Dein Kind auch gleich tätowieren, mit den Bildern welche Du als Mutter für schön erachtest. (also???)

Kommentar von 15a703cdd3f7942388f5408400fc8e80smallriara am 12. Oktober 2009 10:53

Schoen ausgewichen...Das eine ist das betraeufeln mit Wasser und der Einstieg in etwas wo Du jederzeit wieder rauskommst, das andere ist eine schmerzliche Verschandelung eines Babys, und zudem bleibend, wenn man nicht ein paar hundert Euro zur Verfuegung hat um das wieder wegzumachen...Das die Zugehoerigkeit zu einer Region viel bindender sein kann als der Glaube kann man uebrigens schon damit beweisen, dass der saechsische Dialekt der mit Abstand unbeliebteste in Deutschland ist (ich finde Ihn uebrigens huebsch), also wird man per Geburt einer gewissen Gleichbehandlung beraubt...bitte argumentiere mir das mal auseinander...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 12. Oktober 2009 11:08

Das ist nicht ausgewichen, sondern exakt am Punkt. Und da muss ich mich auch gar nicht in eine Argumentation ziehen lassen, denn:

Ein Aufwachsen in irgendeiner Region ist unabdingbar und aus logischen Gründen nicht vermeidbar. Ist es nicht die eine Region, so wird es eben eine andere. Also weshalb schmeißt Du das in einen Topf, mit einer Sache die nicht zwingend von Nöten ist?

.

Muss das wirklich groß erklärt werden, dass es aufrichtiger und ehrlicher wäre, einen Menschen erst vorher zu fragen, ob er sich einer Sache von solcher tiefer Bedeutung wie einer Taufe unterziehen möchte?

.

.

Und übrigens, mich hat der Austritt aus einem Verein, dem ich wissentlich nie beigetreten bin, 34 Euro gekostet.

Kommentar von 15a703cdd3f7942388f5408400fc8e80smallriara am 12. Oktober 2009 11:26

Du hast doch damit angefangen, der Vergleich mit dem Eintritt in eine Partei hinkt doch wohl gewaltig...Der Mensch wird in ein Umfeld geboren, dass er sich nicht aussuchen kann, dazu gehoert die religioese Zugehoerigkeit der Eltern, man kann genauso argumentieren, dass eine Nichttaufe dem Kind den Zugang zu einer Gemeinschaft verwaert, zu der es z.B. als 15 jaehrige(r) gerne gehoeren moechte, beides ist vorstellbar, aber meine Kinder ordnen sich halt bis zur Volljaehrigkeit meinem Willen unter, auch das ist mir per Gesetz erlaubt und ich behaupte, auf Grund meiner Lebenserfahrung und der Ziele, die ich besonders auch fuer meine Kinder verfolge, die richtige Entscheidung zu treffen...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 12. Oktober 2009 11:45

"Der Mensch wird in ein Umfeld geboren, dass er sich nicht aussuchen kann, dazu gehoert die religioese Zugehoerigkeit der Eltern"

Riara, ...bitte. Du wirst doch mittlerweile wissen das ich solche Löcher erkenne. Ich bin Linkshänder, meine Eltern beide Rechtshänder. Dann hätten die auch das Recht gehabt mich auf rechts umzuerziehen?

.

"man kann genauso argumentieren, dass eine Nichttaufe dem Kind den Zugang zu einer Gemeinschaft verwaert, zu der es z.B. als 15 jaehrige(r) gerne gehoeren moechte"

Dann soll er sich halt mit 15 eben taufen lassen.

Aber schön das mit anklingt wie sehr einen die von Nächstenliebe geprägte Gemeinde auszuschließen im Stande ist, wenn man ihr nicht von Anbeginn an zugehören möchte, bzw. zugehört.

Hagen Rether hat gesagt, er wünsche dem Papst als alleinerziehende Mutter in Niederbayern wiedergeboren zu werden. Das umschreibt es ganz gut. Diese Form der Nächstenliebe die einem da entgegenschlägt.

.

.

.

.

Bekomme ich da eigentlich noch mal Antwort?

Nicht das ich darauf bestünde, nur wissen würde ich es gern.

http://www.gutefrage.net/frage/wer-hat-gott

Kommentar von 15a703cdd3f7942388f5408400fc8e80smallriara am 12. Oktober 2009 12:41

Ich weis nicht ob Du Kinder hast? Ich bin getauft worden und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, habe den Glauben fuer 11 Jahre aussen vor gelassen und dann - eigene Entscheidung - noch die Kurve gekriegt. Mein Leben verlief ausserordentlich erfolgreich soweit, das uebertrage ich - wie wohl jeder - jetzt auch auf meine Kinder, die alle getauft sind (werden) und damit hat sichs, solltem Sie austreten wollen, bitte schoen, wenn Sie nicht die Option der akademischen Ausbildung waehlen, auch egal...Ich werde mich aber bemuehen, Ihnen den Einstieg so einfach wie moeglich zu machen, dabei zaehlt zuerst die Tradition unserer Familie (zu der auch die meiner Frau zaehlt, alles Christen), die Taufe ist da obligatorisch die Taufpaten auch, alles so wie es seit vielleicht hundert Jahren gemacht wird. Ich will da auch gar nicht raus, man geht gesellschaftliche Verpflichtungen ein, denen muessen sich die Kinder (wie wir auch) bis zu einem bestimmten Punkt unterordnen, genauso wie ich das Recht in meinem Aufenthaltsland anerkennen muss (was in Kenia wirklich etwas schwieriger ist als in Deutschland). Ganz nebenbei diskutiere ich solche Dinge ab und zu auch mit anderen, die aus einem ganz anderen Kulturkreis und z.T. auch aus einer anderen Religion kommen, die sehen das ganz genauso, allerdings liegt das vielleicht auch daran, dass wir alle eher konservativ, traduirte Typen sind und irgendwie noch an Familie, Tradition und Werte glauben...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 12. Oktober 2009 12:56

Habe ich. Ein Kind.

Und dieses nicht getauft zu haben, sehe ich als aktiven Fingerzeig ein trennendes Element weniger zwischen den Menschen dieser Welt errichtet zu wissen.

.

Und lass bitte das Beil eingegraben. Ich muss nicht konservativ sein um Familie, Tradition und Werte hochzuhalten, Riara (!)

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 12. Oktober 2009 12:58

P.S.

"Bekomme ich da eigentlich bitte noch mal Antwort?"

Hat es an dem Wort gefehlt, oder was muss ich tun um jene Antwort zu erhalten?

Kommentar von 15a703cdd3f7942388f5408400fc8e80smallriara am 12. Oktober 2009 13:09

Habe ich ja nie behauptet, ich wollte Dir damit nur klar machen, dass Religion und religioese Riten nur ein kleiner Teil dessen ist was wir darstellen. Ob ich nun eine konservative, liberale oder alternative Einstellung zum Leben habe oder nicht, jeder dieser Einstellungen kann den Glauben an Gott ein- oder ausschliessen, so wie Du die Taufe ablehnst, sind mir antiauthoritaere Erziehung ein Greuel...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 12. Oktober 2009 17:55

Antiautoritäre Erziehung lehne auch ich vehement ab.

.

Riara?

Weshalb ignorierst Du meine Frage bitte?

Kommentar von 15a703cdd3f7942388f5408400fc8e80smallriara am 12. Oktober 2009 22:53

Meinst Du die Frage mit dem Umerziehen zum Rechtshaendler? Das Recht haetten Sie schon gehabt, allerdings sind wir heutzutage ueberzeugt, dass es besser ist, das nicht zu tun...Ich bin aber ueberzeugt, dass die Taufe in einer christlichen Familie genauso obligatorisch ist wie die Sprache, Sitten und Gebraeuche. Genauso wie der Sohn hoechstwahrscheinlich den Fussballverein seines Vaters annimmt, gehoert das mit dem Glauben in den Teil den wir von unseren Eltern 'erben', ganz nebenbei empfinde ich das Christentum als elementare Lehre des Abendlandes, ein Grund weshalb wir ueberlebt haben, schon deshalb halte ich daran fest, genauso wie an Demokratie und Kapitalismus, denn sie haben sich als die besseren Argumente erwiesen. Wir haben mehr als 1500 Jahre gebraucht um da zu stehen wo wir heute sind, mir ist das Antwort genug sowohl in weltlicher wie auch in geistlicher Hinsicht und ich bin immerns zuversichtlich, dass wir auch in 500 Jahren noch existieren werden. Ganz so sicher bin ich mir da mit meinem geliebten Kenia nicht, aber ich werde alles dafuer tun, dass es besser wird...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 13. Oktober 2009 09:58

Ne, ich meinte das hier:


Nicht das ich darauf bestünde, nur wissen würde ich es gern.

http://www.gutefrage.net/frage/wer-hat-gott



chieren
beantwortet von chieren am 17. September 2007 06:30
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Taufe ist ok-es kommt auch niemand zu schaden - obwohl auch hier jeder zur gegebenen Zeit selber entscheiden sollte,ob er sich Taufen lassen will oder nicht!!(Eigentlich ist dies alles im Grundgesetz verankert....!?)Beschneidung finde ich nicht ok und auch nicht mehr Zeitgemäß - jeder sollte für sich und seinen Körper zur gegebenen Zeit selbst entscheidenen können,ob er die "alten"Rituale beibehalten möchte oder nicht!!Es ist in vieler Hinsicht in den versch.Glaubensrichtungen ein Umdenken nötig - die Zeit wird moderner man braucht sich nur umzuschauen - aber hier beharren viele auf den "alten" sitten und Bräuche!!?Finde vieles was in der Welt unter dem Glauben geschieht hat mit diesem nichts mehr zu tun....wird nur als Vorwand benutzt....es ist Zeit Umzudenken !!!

Kommentar von 97adadcc054eb9520f333308387ac44dsmallgottesanbeterin am 26. Oktober 2009 10:09

Daß bei einer Taufe niemand zu Schaden kommt, ist nicht erwiesen!


anonym
beantwortet von Andy101006 am 17. September 2007 07:26
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Ich bin für die Freie Wahl der Religion - jeser sollte, wenn er im "denkfähigen" Alter ist, selbst entscheiden, ob er/sie sich einer Religionsgemeinschaft anschliessen möchte. Mit 18 Jahren wäre das ein von mir als realistisch anzusehendes Alter.


barnabas
beantwortet von barnabas am 17. September 2007 08:22
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Religionsfreiheit bedeutet nicht, dass ein Land frei von Religion ist, sondern dass jeder Mensch frei darin ist, zu glauben, was er/sie möchte. Keiner schreibt einem vor, welche Religion man zu haben hat. Keiner macht Stress, wenn ich an Gott glaube. Keiner macht Stress, wenn ich nicht an ihn glaube. Also im Sinne des Alten Fritz. "Jeder soll nach seiner Facon selig werden".

Taufe und Beschneidung als religiös motivierte Handlungen haben etwas mit dem Bundesschluss zu tun. Die Beschneidung kann ja auch aus hygienischen oder medizinischen Gründen (etwa bei Phimose = Vorhautverengung)angesagt sein. Mit der Taufe / der Beschneidung mache ich deutlich, dass ich den Bund mit Gott eingehe. Dass gerade die Beschneidung für unser heutiges Empfinden etwas archaisch wirkt, ist sicher richtig. Allerdings ist diese Art des Antwortgebens auf ein göttliches Angebot schon sehr alt und stammt aus einer Zeit, in der die Menschen solche Zeichen (auch äußerlich) als wichtige Form des Glaubens ansahen. Das schafft die Identität einer Glaubensgemeinschaft, dass alle Mitglieder das Bundeszeichen an sich tragen bzw. an sich vollziehen lassen.

Gruß Barnabas


support
beantwortet von support am 17. September 2007 16:33
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Liebe/r Solipsist,

gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform und kein Chat- oder Diskussionsforum.

Ich möchte Dich deshalb bitten, dies bei Deinen nächsten Fragen und / oder Antworten zu beachten. Vielleicht schaust Du diesbezüglich auch noch mal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Und viele Grüße Theo vom gutefrage.net-Support


anonym
beantwortet von oldpaed am 18. September 2007 07:27
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Sieben Thesen (WolfRichter gewidmet) 1. Die Welt m i t Religionen ist schon schlimm; um wieviel schlimmer wäre sie ohne Religionen? 2. Religionen sind die Ausformung des sich seiner Endlichkeit bewussten Menschen auf das Unendliche, Tiefere. 3. Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit manifestiert sich auch in der freien Wahl der Religion. Dieses Recht hat der Staat zu schützen. 4. Keiner ist gezwungen, einer Religion beizutreten (Religionsmündigkeit!). 5. In den geschichtlich gewachsenen Religionen haben sich Riten und Rituale entwickelt, die für die Religionen auch heute noch von Bedeutung und zu akzeptieren sind (Toleranzgebot!). 6. Wann immer sich Religionen mit den Herrschenden verbinden oder von Herrschenden missbraucht werden, entfernen sie sich von ihrer eigentlichen Aufgabe. 7. Religionen müssen stets in ihrem Verweis auf das Unendliche ihrem Wesen nach "kritisches Element" der jeweiligen Herrschaftsform sein und sich für die Zukunft gemeinsam auf die Suche machen, um für ein menschliches Zusammenleben im Kosmos zu sorgen.


minister
beantwortet von minister am 17. September 2007 13:00
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Religiöse Erziehung ist genau so Erziehung, wie all das andere, was Eltern ihren Kindern beibringen. Wir verzichten auch nicht, unseren Kindern Manieren beizubringen, um ihnen dann beim 18. Geburtstag zu sagen, sie können es sich ja jetzt überlegen, ob sie höflich zu anderen sein wollen.


anonym
beantwortet von projekt9 am 23. November 2007 17:24
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Ich bin gegen die Kindestaufe! Was soll es bringen wenn ein Kind oder Baby getauft wird?? Ist es dann errettet?? Das glaube ich nicht!


riara
beantwortet von riara am 12. Oktober 2009 10:23
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Religionsfreiheit ist Bestandteil unseres Grundgesetzes, weswegen sich mir der Sinn der Frage nicht offenbart. Sollte Religionsfreiheit bestehen, dann kann man sich taufen lassen (oder nicht), wo ist da jetzt die Frage???

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 12. Oktober 2009 10:33

Man tauft gemeinhin Kinder, Riara, nicht sich selbst als erwachsener, mündiger Mensch.

Würde eine Taufe mit dem Einverständnis des Kindes gegeben sei, wär es kein Problem. Nur wird sich ihrer eben schon in einem Alter bemächtigt, in welchem sie sich nicht wehren können, keine Meinung bilden können.

.

Ich würde auch nicht mit 3 Monaten bei der CSU als Vollmitglied eingeschrieben werden wollen.

Kommentar von 15a703cdd3f7942388f5408400fc8e80smallriara am 12. Oktober 2009 10:35

Hatte ich weiter oben bereits gepostet: "Das mit der Partei hatten wir schon...ehrlich, man wird auch per Geburt Mitglied einer Krankenkasse, Rentenversicherung, eines sozialen Standes, einer Region (Dialekt, Brauchtum, Folklore) und darueber hinaus lebt man unter einer Regierung, die man nicht gewaehlt hat...:-)", also???


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