dankexx am 06.06.2009 um 23:51 Uhr
wie können sich menschen verständigen die taub,stumm und blind sind? kann man das noch leben nennen?
Ob man das noch Leben nennen kann da ist wohl jeder anderer Ansicht. Allerdings kommen diese Menschen besser mit ihrem Leben zurecht, als man sich das bei sich selbst vorstellen könnte.
Ein Mann der blind, stumm und taub war, war vor einiger Zeit mal bei Jauch in sternTV zu Gast, er hat zusammen mit seiner Frau ein "Handalphabet" verwendet, die Berührung an einer bestimmten Stelle stand jeweils für einen bestimmten Buchstaben.
Wenn du das Buch über Helen Keller gelesen hättest, würdest du nicht mehr solche Fragen stellen.
http://www.hkrs.musin.de/keller/index.html
Oder entscheidest du, welches Leben lebenswert ist?
valentine41 am 6. Juni 2009 23:55 DH!

Ich bewundere Behinderte Menschen wie sie doch mit dem Alltag fertig werden und ein "noemaler" Mensch manchmal nicht mit den kleinsten Dingen vertig wird...

Also wenn man von Geburt aus das hat , weiß ich nicht , wie das sein muss. Man weiß nicht , warum man ist , wer man ist und wo man ist. Der Gedanke an Selbstmord kann nicht kommen , da diese Person nicht weiß , wie das gehen kann.
Wie kommst du darauf? Ist man auch blöd, wenn man blind, taub und stumm ist?
Flosisseus am 7. Juni 2009 01:52 Nein , war nur so ein Gedanke...
Aber selbstverständlich. Warum denn nicht? Hilfsmittel gibt es genug.
Sorry Baybora, aber deine antwort ist totaler schwachsinn. Warum soll so ein Mensch kein leben haben??? Hast doch gelesen wie es Helen Keller ergang, die hatte sogar einen Dr. Titel und das mit 24 Jahren, welche mancher "gesunde" Mensch kann das von sich behaupten??? Sorry wenn ich so reagiere, aber hab selbst mehrfach schwerst behinderte Tochter und schon viel negatives erlebt und vorallem schwachsinnige Komentare. Meine tochter hatte eine lebenserwartung von 8 wochen und ist heute 7 jahre alt und wenn ich dann noch solche komentare lese das solche menschen kein leben haben platzt mir die hutschnur sorry

taub und stumm durch die zeichensprache und die blinden können ja noch hören...:S
baybora am 6. Juni 2009 23:53 ha meintest du das alles gleichzeitig? na dann.... hat man kein leben mehr....
Kenne mehrere taubblinde Menschen, die absolut ein Leben haben! Dein Kommentar entbehrt jeglicher weiterer Worte...
gibt ein super buch darüber - habe den Namen vergessen , werde aber mal googeln - bis gleich. Ist eine wahre Geschichte..
Klasperstanze am 6. Juni 2009 23:53 Johnny Got His Gun ?
valentine41 am 6. Juni 2009 23:57 Das Buch von Helen Keller. Die hat sogar ein Studium absolviert und ist sehr gut mit ihrer Behinderung zurecht gekommen.
ich habs gefunden:---Helen Keller-- Ein super interessantes Buch: -die blinde, stumme und taube amerikanische Schriftstellerin Helen Keller (1880–1968). Helen Adams Keller wurde am 27. Juni 1880 in Tuscumbia (Alabama) als gesundes Kind geboren. Im Alter von 19 Monaten erkrankte sie an Scharlach und verlor als Folge davon ihr Augenlicht, ihre Sprache und ihr Gehör. Die Eltern versorgten das Mädchen liebevoll und vertrauten es ab dem siebten Lebensjahr der 20-jährigen Anne Mansfield Sullivan an.. Mit unendlicher Geduld brachte sie der kleinen Helen die Taubstummensprache und die 1825 von dem französischen Lehrer Louis Braille (1809–1852) entwickelte Blindenschrift sowie auf einer speziellen Schreibmaschine das Schreiben bei.Lange Zeit konnte sich Helen lediglich mit hysterisch klingendem Lachen oder heftigen Wutausbrüchen verständlich machen. Die Anfänge des Sprechens lernte sie, indem sie ihre Finger auf den Kehlkopf ihrer Lehrerin Anne Mansfield Sullivan legte, um die Vibrationen wahrzunehmen. Mit unbeschreiblichem Fleiß eignete sich Helen Keller eine Sprechtechnik an, mit der sie später sogar auf Vortragsreisen gehen konnte. Im Alter von 14 Jahren trat sie in die „Wright-Humason-School for the Deaf“ in New York City ein. Dort lernte sie zum Erstaunen aller spielend Deutsch, Französisch, Latein, Griechisch, Mathematik und Physik.
Ab 1900 studierte Helen Keller am „Radcliffe College“ in Boston (Massachusetts), das sie 1904 „with honors“ – mit einer Auszeichnung – als „Doktor der Philosophie“ verließ. Mit anderen Menschen verständigte sie sich durch das Fingeralphabet, durch Auflegen der Finger auf die Lippen des Sprechenden und durch die Blindenschrift.
Helen Keller schrieb mehrere Bücher mit stark autobiographischem Charakter,
Ich glaub man stirbt dann, so kann man nicht leben? Man nimmt doch garnix mehr von seiner Umwelt wahr?
Klasperstanze am 6. Juni 2009 23:53 wieso das denn bitte?
Saudade77 am 6. Juni 2009 23:53 Doch, es gibt sogar einen prominenten Film zu diesem Thema.