Frage von Caila, 51

Tattoo auf die Haut übertragen?

Die Söhne von einem Freund will sich tattowieren lassen. Der Freund ist aber skeptisch ob seine Söhne ( 16 und 14 ) sich der Tragweite eines echten Tattoos wirklich bewußt sind.

Er will das Sie es vorher temporär es ausprobierten.

Jetzt ist die Frage, wie kann man ein Tattoo temporär auf die Haut aufbringen ohne das es gesundheitlich schadet. (Filzstifte und Co halten wir für bedenklich)

Zudem wäre die Frage mit welchen Stift man ein Motiv auf Butterpapier (oder besser Matrizenpapier? ) durch pauschen kann um es dann simpel auf die Haut übertragen zu können.

Um somit quasi eine Vorlage zu haben welche man dann nachzeichnen kann.

Und wie kann man dem Ganzen eine gewisse Haltbarkeit verpassen. Das es eine Woche oder länger hält?

Antwort
von mairse, 30

Dass sich da drüber überhaupt Gedanken gemacht werden? Pubertierenden erlaubt man keine Tattoos, fertig. Mit 14 hat man doch gar keine Ahnung was man eigentlich will, das sollten die Elteen besser wissen, jeder Erwachsene hat ja diese Zeit durchgemacht.

Mit 16 kann man darüber streiten. Aber genau so gut kann man den Sohn noch zwei Jahre warten lassen. Dann muss man sich auch nicht den Satz "Warum hast du das nur zugelassen, Papa?" in 10 Jahren anhören, wenn das Tattoo dann eventuell doch ungewollt ist.

Kommentar von Caila ,

Eben deshalb soll es erstmal so probiert werden und das über längeren Zeitraum bzw öfters.

Außerdem hat er eine Zeitgrenze von 1 Jahr gesetzt, wenn sie dann noch wollen können sie nochmal darüber sprechen.

Antwort
von Laberina, 17

Tattoofarbe ist auch nicht unbedingt gesund, also kann man das Tattoo schon mal mit einem Edding vorzeichnen, das ist für die Haut wahrscheinlich angenehmer als wenn die Tattoofarbe dann wirklich reingestochen wird.

Dass man in diesem Alter ein Tattoo haben möchte ist aus der Sicht der Kids total verständlich, ich wollte als ich 15 war auch so gerne ein Tattoo und bin froh, dass ich gewartet habe. Das damalige Motiv war nicht gut überlegt und würde mir jetzt nicht mehr gefallen. Ich habe irgendwann selbst erkannt, dass man sich nicht zu früh tätowieren lassen sollte, da dies eine Entscheidung für das ganze Leben ist. Ich habe gewartet bis ich 20 war und habe dann den Schritt gewagt und es nicht bereut 5 Jahre damit gewartet zu haben, denn jetzt hab ich ein Tattoo das durchdacht ist.
Eine Freundin von mir hat sich mit 16 bereits tätowieren lassen, wobei dies ein ziemlich kleines Tattoo ist und zum Glück findet sies immernoch schön, aber das hätte auch anders ausgehen können.

Mit dem 16-Jährigen kann man also eventuell über Tattoos mal reden, aber ein 14-Jähriger muss noch kein Tattoo haben, dafür ist es einfach noch zu früh.

Kommentar von Caila ,

Da beide ohnehin erst in einem Jahr nochmal fragen dürfen, ist das alters bedingt, zumindestens für den Älteren Ok. 

Für ihn ist vor allem wichtig das Beide sich der Tragweite bewußt sind. Und ob es wirklich das Motiv sein soll

Er überlegt, so hat er mir gestern erzählt, ob er nicht auch beide mit dem Motiv ihrer Wahl mindestens ein Monat oder länger herum laufen lassen soll.  
Also wenn es weg ist sofort wieder nachmalen.  EIn Tattoo ist schließlich für immer.

Wir alle haben als Kindern sicher uns gern mal angemalt, aber nach paar Tagen war das meist nicht mehr so cool. ^^

Kommentar von Laberina ,

In Bezug auf den älteren Sohn könnte das anmalen eventuell helfen, aber parallel sollte mit ihm genau über die Folgen eines Tattoos geredet werden. Die bleibende Farbe ist schließlich nicht die einzige Folge. Allein die Schmerzen sollten nicht unterschätzt werden, aber auch gesundheitliche Risiken müssen beachtet werden. Aber auch das Motiv sollte derartig gestaltet sein, dass es nicht aus einer Laune heraus gefällt, sondern für diesen zeitlos schön bleibt. Wenn der Ältere also sowieso erst wieder in einem Jahr dieses Thema zur Sprache bringen darf, könnte er sich jetzt ein Motiv aussuchen, das er sich sicher stechen lassen möchte. Sollte das Motiv in einem Jahr beim neuen Gespräch noch das Gleiche sein, finde ich spricht nichts dagegen dass er sich mit 17 Jahren ein Tattoo stechen lässt. Dieses Jahr kann er ebenfalls dazu nutzen sich genau über die Risiken eins Tattoos zu informieren. Das Internet bietet dazu ja eine große Informationsbreite.

Antwort
von MiriamDen, 29

Henna ist etwas, was unbedenklich ist und etwas länger hält, je nachdem wie sehr man es beim Duschen bearbeitet!

Ich weiß ja nicht warum und was die Jungs wollen! Da kann ich nichts zu sagen! Mit 15 wollte ich auch eins! Bin heute (mit 28) noch dankbar dass meine Eltern es verboten haben!
(Habe dann mit 21 das erste machen lassen, mittlerweile 4, bereue von denen keins! Das andere hätte ich Bitter bereut !)

Kommentar von Caila ,

Eben genau deswegen soll es probiert werden. Vor allem da nicht nur das Tattoo sondern auch das Motiv gut überlegt sein sollte. 

Mit einer Möglichkeit die zeitgleich begrenzt ist, haben Beide die Möglichkeit zu testen ohne es bereuen zu müßen. 

habe mit 20 auch mein erstes...leider richtig und von einem Hobbytype...entsprechend sieht es aus. Deshalb finde ich die idee mit dem probieren gut.

Mal abgesehen davon, das sie es frühstens in 1 Jahr dürfen. Wenn sie es danach immer noch wollen und gute Argumente finden.
ich finde seine heran gehens Weise in ordnung.

Kommentar von MiriamDen ,

Bitte sieh das nicht als Kritik! Findes gut wenn sich Gedanken gemacht werden! Aber auch Henna halt jetzt nicht so ewig! Das sind höchstens ein paar Wochen! Ich weiß nicht ob das dann schon aussagekräftig genug ist?
Hm ich weiß auch nicht wie es mit permanent make-up ist! Also kosten und Haltbarkeit! Wird ja nicht so tief gestochen, ich weiß jedoch auch nicht ob das wieder komplett weg geht! Da könnte euch eine Person vom Fach sicher genaueres sagen!
Bei "lush" zB gibt es Haarfarbe (Henna) oder in einem Reformhaus? Oder Internet?! Schwierig wenn so ein eingreifender Trend schon unsere kleinen ergreift 😉

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