Ab welchem Alter habt ihr euren Kindern Taschengeld gegeben, und mit welchem Betrag habt ihr angefangen??
ich würde dem kind ab einschulung taschengeld geben. vielleicht ein euro die woche?
nura1 am 14. August 2008 08:52 Gebe ich Dir Recht.
vorher sind die kinder eh rechtlich noch nicht befugt, geld auszugeben.
Der Sinn des Taschengelds ist, Kindern den Umgang mit dem Geld (Einteilen, Einnehmen, Ausgeben) beizubringen. Dafür ist der rechtliche Status und wer letztlich die Scheine dem Händler übergibt völlig irrelevant.
Ist auch meine Meinung

Ich bin 13 und bekomme immer Sonntags 4.50€. Das reicht mir, da ich eh eine Sparnatur bin. Die Idee mit 2/3 Jahren schon Taschengeld finde ich Schrott. Also ich bin für ab dem 6. Lebensjahr weil als schulkind will man schon mit den anderen mithalten und 1€ pro Woche find ich gut, davon kann mann sich Kaugummi oder billigen Knabberkram kaufen und wenn man spart kommt auch was zusammen. Aber das ist auch je nach Kind unterschiedlich. Manche jkönnen schneller mit Geld wirtschaften wie andere
Wow, respekt, solch eine Antwort von einem 13-jährigen, bin sprachlos! Riesen großes Lob an dich...
Zicke95 am 30. Oktober 2008 13:51 merci beaucoup! Übrigens bin ich eine Dreizehnjährige (weil du geschrieben hast "von einem 13-jährigen"). Aber trotzdem danke für die anmerkung
Meine Kinder (8 und 10) bekommen Taschengeld, seit sie sich mit ca. 5 Jahren interessierten, woher das Geld in unserem Haushalt kommt und was damit geschieht. Sie bekommen es an jedem Wochenende, weil für Kinder ein Monat ein zu unübersichtlicher Zeitraum fürs Einteilen des Geldes ist und dadurch auch mir die Übersicht erleichtert wird. Mit jedem Schuljahr erhöht sich der Betrag automatisch um 50 Cent. Vor der Schule waren es 50 Cent, jetzt in der 5. Klasse sind es 3 EUR pro Woche. Das entspricht auch den Empfehlungen der Experten für das heutige Preisgefüge.
Mit diesem Geld können Sie kaufen, was sie wollen, auch wenn es Dinge sind, die ich ihnen nicht kaufen würde, weil ich sie für wenig sinnvoll halte. Es gibt keine Pflichtausgaben. Das halte ich für übertrieben, die Kinder sollen den Umgang mit Geld ja spielerisch und kindgerecht lernen. Die Einschätzung, was "Pflichtsachen" kosten und wie sie sich deren Kauf einteilen sollen, kann man ihnen allenfalls später zumuten. Einrichtigung fürs Kinderzimmer, Kleidung, Sportgeräte und sonstiger normaler "Unterhalt" bekommen sie von mir. Das Taschengeld ist wirklich zu ihrer ganz persönlichen Verwendung gedacht.

Ich hab ab der ersten Klasse 2DM bekommen, das hat gelangt, dass ich mir nach einem Monat (fast...) eine Hörspielkassette kaufen konnte ( Benjamin Blümchen, TKKG 3 ??? etc...), den Rest (eine Mark etwas hat dann Mutti dazu gegeben, weil man ja so tapfer gespart hat)
Also um die Preissteigerung von 1983 bis heute in meine Höhe des Taschengeldes umzurechnen müsste man schauen, was eine Benjamin-Blümchen CD (oder gibt es auch noch Kassetten???) kosten und den Preis durch 4 Teilen und abrunden, dann hat man ein Preisbereinigtes, ausreichendes Taschengeld für einen 6-Jährigen...
Wolpertinger am 14. August 2008 09:43 Morgen Haaza,
smile für diese Überlegung bekommst Du ein DH
Lieben Gruß Wolpertinger

Ich habe mein erstes Taschengeld ein kurze Zeit vor der 1. Klasse bekommen. Damals 2 D-Mark in der Woche, also finde ich 1 Euro angemessen, so wie Karli123 das vorgeschlagen hat.
Wir geben seit ganz frühem Alter 50 Cent die Woche, einfach das was ins Sparschwein/Sparbuch kommt. Ca. mit der Einschulung läuft das jetzt auch bei uns unter der Rubrik "Taschengeld". Er ist in der 3. Klasse und bekommt seit der 1. Klasse 1 Euro. Momentan ist das von der Höhe für ihn noch ok. Aber ich finde es immens wichtig, Taschengeld zu geben. Junior hat sich somit seinen DS ( wir sind nichht begeistert, hätten das Teil auch nicht gekauft ) finanziert, für das Rad, das er eigentlich haben wollte, muß er jetzt noch ein Weilchen warten. Aber so lernen die Kids meiner Meinung nach auch ein bißchen den Umgang mit dem Geld, hab ich welches, kann ich mir was leisten, hab ich keins, muß ich eben noch warten!

Als die Kinder in der Lage waren, ein ausreichendes Zahlenverständnis zu haben, das kann auch schon mal mit 4 - 5 Jahren im Urlaub sein, wo sie sich dann z.B. selbst entscheiden können, ob sie sich ein Eis oder lieber ein kleines Spielzeug kaufen und allein bezahlen (unter Aufsicht)
Aber so regelmäßig für einen bestimmten Zeitraum ist erst ab Schulalter sinnvoll. Je jünger die Kinder waren, um so kürzer haben wir die Zeitabstände gewählt, damit die Übersicht nicht verloren geht ( 6-10 Jahre wöchentlich, 10-14 zwei Wochen, ab 14 1 Monat). Dabei sollte immer ein Betrag für "Pflichtausgaben" sein und ein Betrag, über den das Kind ganz allein entscheiden darf. So lernen sie besser, dass es fixe Kosten und Spaß gibt. Am Anfang ist etwas Kontrolle auch nötig. Übertreiben sollte man es dabei aber nicht, wenn ein Kind z.B. ein "Kassenbuch" führen soll, verliert es schnell die Lust, obwohl das eigentlich sehr hilfreich ist.

Wir haben da auch so mit fünf oder sechs angefangen.

Mit der Eischulung gab es das erste Taschengeld , u.zw. 1 Euro wöchentlich.Inzwischen gibt es für die 10 jährigen Enkelkinder 10,- Euro monatlich.

Ich habe auch ab der Einschulung Taschengeld bekommen. Zwei Mark die Woche :-) Bin dann immer in die Bäckerei und hab mir Süßigkeiten geholt. Denke ab da geht sowas okay

Wir haben bei 5 Jahren angefangen, 1 Euro/Woche. Das kann man dann von Geburtstag zu Geburtstag steigern. Es gibt auch Tabellen, wo man das empfohlene Taschengeld nachlesen kann (Jugendamt). ABer auch das sind nur Richtwerte, Es zählt vor allem auch, was die Eltern nich leisten können.

Mein erstes Taschengeld habe ich mit 6 Jahren bekommen, damals waren das glaube ich 50 Pfennig in der Woche.
Meinen Kindern habe ich auch ab der 1. Klasse regelmäßig Taschengeld gezahlt. In dem Alter ist es noch sinnvoll das Taschengeld wöchentlich zu zahlen. Zum Beispiel 1 bis 2 Euro/Woche. Man darf aber echt nciht vergessen, daß man für den Euro heutzutage wirklich kaum was bekommt und die klasischen Dinge , die wir als Kinder so gekauft haben (Süßkram, Klebebilder, Comics) sind sehr viel teurer geworden. Darum sollte man ruhig auch das Taschengeld darauf hin etwas anpassen.
0,5 Euro/Woche ab 3 Jahren
Warum schon ab 3 Jahren?? Welchen Bezug hat ein 3-jähriges Kind zum Geld? Ehrlich gesagt find ich das sehr früh, muß meiner Meinung nach nicht sein!
Früh übt sich was ein Meister werden will. Und je früher die Kinder lernen mit Geld um zu gehen umso besser klappt das im Alter. Wie soll ein Kind sonst mal eine Firma leiten wenn er erst mit 6 das erste mal mit Geld in Berührung kam? Mein Vater meinte ich habe schon mit 2 die Taler in die Spardose geschoben und ich wußte auch wo die silbernen und wo die kupfernen Münzen hin mußten. Und siehe da ein unverschuldeter Haushalt.
Muss nicht sein, kann aber sein. Ob die Großmutter zum Geburtstag ein Sparschwein füllt oder das Kind wöchentlich 0,50 EUR bekommt, läuft ja unterm Strich auf dasselbe hinaus.
Super SEite, danke!! DH!
bitte