Frage von Robiga, 42

Tante hat eine Alleinerbin benannt. Diese ist nur am Barvermögen interessiert. Immbilie soll verkauft werden, Erbin am Erlös nicht interessiert Wie vorgehen?

Tante hat Nichte ihres vorverstorbenen Ehemannes als Alleinerbin benannt. Das sollte sich allerdings nur auf das Barvermögen beziehen, das aus dem Verkauf des gemeinsamen Immobilie mit dem verstorbenen Ehemannesenstanden ist. Das Elternhaus der Tante war zu einem Drittel im Besitz der Tante, dieses Drittel sollte nach mündlicher Aussage der Tante an die Kinder des verstorbenen Bruders der Tante gehen. Das Testament wurde jedoch so unglücklich formuliert, dass dies nicht daraus hervorgeht. Nun soll das Haus verkauft werden, der Formulierung des Testamentes nach geht ein Drittel des Erlöses an die Alleinerbin. Diese erklärt jedoch, dass sie aus diesem Erlös nichts haben möchte sondern ihn an die restlichen Erben (eine Schwester sowie drei Nichten und Neffen der Verstorbenen) gehen soll. Für diesen Personenkreis ist dies somit keine Erbschaft, sondern eine Schenkung. Das Drittel der Tante wird deutlich unter 40T € liegen, nach der Aufteilung wird der jeweilige Schenkungsbetrag also deutlich unter 20T € liegen. Wird trotzdem eine Schenkungssteuer fällig?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Robiga,

Schau mal bitte hier:
Erbschaft Schenkungssteuer

Antwort
von WosIsLos, 13

Es wird keine Schenkungssteuer fällig. Falls die Schenkung jedoch nicht notariell beurkundet wird, müssen Schenker und Beschenkter innerhalb 3 Monaten dem Finanzamt die Schenkung melden. Es kann dann auch sein, daß das FA eine Steuererklärung fordert, auch wenn keine Steuer zu entrichten ist.

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