42jährige Frau, Amputation der Brust wegen Carcinom, Chemotherapie, 33x Radiatio. Welche Nebenwirkungen sind unter diese Antiöstrogentherapie zu erwarten?

keine, glaubs mir, zumindest was die Tamoxifenbehandlung betrifft
Du schreibst aber wirklich Quatsch. Damit werden durch die Tamoxifenbehandlung jüngere Frauen in die Wechseljahre übergeführt und haben dann auch keine Möglichkeit zur Ostrogensubstitution
Die Nebenwirkungen fallen bei jeder Frau anders aus; z.B.: ständige Hitzewellen, brüchige Fingernägel, hoher Cholesterinspiegel. Lass das Letztere ständig überprüfen, sonst droht ein Herzinfarkt. Wenn Du übergewichtig bist, unbedingt abnehmen. Wenn Du alle diese Symptome hast oder sogar noch andere (der Beipackzettel ist ellenlang)bitte Deinen Frauenarzt um ein anderes Präparat. Er wird Dich dann zu einem Onkologen überweisen, weil er das sehr viel teurere Medikament nicht verschreiben darf. Eigentlich ist das Schwachsinn. Der zusätzliche Arztbesuch ist für die Kasse nur teurer.
UllaM am 3. Mai 2009 06:45 Natürlich darf der Arzt das verschreiben, bei versch. chron. Erkrankung gibt es Ausnahmeziffern (in diesem Fall die 32019) dann wird das Buget des Arztes gar nicht belastet.
Hallo. Die Nebenwirkungen sind sehr unterschiedlich. Meistens treten Hitzewallungen, Schlafstörungen, Trockenheit der Scheide auf. Es stimmt nicht, dass der Frauenarzt Tamoxifen nicht verschreiben darf ! Natürlich kann er dieses. Meistens haben Onkologen ein größeres Budget. Aus diesem Grund bekomme ich das Präparat vom Onkologen, aber verschreiben kann es auch der Frauenarzt. Ich habe unter Tamoxifen kaum Nebenwirkung, ausser ab und an Kopfschmerzen. Du solltest Deinen Körper genau beobachten und nochmal ausführlich mit Deinem Frauenarzt über möglich Nebenwirkungen sprechen. Sehr hilfreich finde ich persönlich den link: www.krebs-kompass.de