Die Sachlage ist ja die, dass die CSU in Bayernsämtliche Wahlkreise und damit Direktmandate gewinnen wird. Das heisst egal wieviele Leute die CSU mit Zweitstimme wählen, werden so oder so ALLE möglichen CSU Mandate in den Bundestag gesendet. (Selbst wenn 0% der Zweitstimmen auf CSU fallen)
Wäre es als Befürworter von CDU/CSU-FDP Koalition demnach nicht extrem sinnvoll mit der Zweitstimme die FDP zu wählen? So hat man als Bayer dieses mal ja den erstaunlichen Vorteil dass die eigene Wahl doppelt gewichtig sein kann im Vergleich zuanderen Bundesländern.
Mit der Erststimme sorgt man dafür dass alle Mandate an die CSU gehen und mit der Zweitstimme pusht man obendrein noch das bundesweite FDP Ergebnis. Müsste so der Fall sein oder ist da irgendwo ein Denkfehler?

Kein Denkfehler, wenn es so passiert, das die Erststimme immer an die CSU geht!
Warum aber kann es dann sein, das der Münchener OB von der SPD ist?
Aber nur noch bei dieser Bundestagswahl. Bei der nächsten geht es nicht mehr.
ich bin mir nicht sicher aber: kann die csu nicht auch noch mehr kandidaten bzw andere kandidaten auf die 2stimmen liste setzen?
nein, wozu? das würde ja nichts bringen. das würde nur sinn machen wenn die csu weit über 50% käme (in bayern). das ist dieses mal abernciht zu erwarten. daher kann man jetzt scon die zahl der CSU abgeordneten im Bundestag vorhersagen.

Absolut sinnlos!
danke, das bestätigt mir meinen gedankengang. zumal ich diesen tipp schon von vielen gehört habe. werde dies diesmal so praktizieren. Eststimme CSU , Zweitstimme FDP
bei den bundestagswahlen fallen sämtliche wahlkreise an die CSU, dies ist bereits jetzt als sicher anzusehen.
übrigens funktioniert das auch bei den nächsten wahlen. daran wird sich ncihts ändern. überhangmandate werden ja bleiben, die sind explizit gewünscht weil sie sehr demokratisch sind (driektwahl!), lediglich das negative stimmgewicht muss gemäss verfassungsgericht eliminiert werden bis 2011.