jbinfo am 18.01.2008 um 17:56 Uhr
http://www.freenet.de/freenet/nachrichten/vermischtes/200801/200801_0a8241e072d5...
Ich importiere nun schon seit vielen Jahren Fahrzeuge aus Skandinavien nach Deutschland. ALLE haben Tagfahrlicht. Warum schläft Deutschland diesbezüglich immer wieder ? Es sind nur sehr wenige Kunden die es ausgeschaltet haben möchten. Ich fahre auch schon seit Jahren mit Licht. Wie haltet Ihr es ?
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

sehen und gesehen werden ist das Stichwort.Bei uns in vielen waldigen Streckenabschnitten sowiso.Tagfahrlicht habe ich Serienmäßig und fand das auch wichtig.

Wegen der - Sicherheit (der Erkennungswert von Motorrädern ist wesentlich geringer), - der Energie-Einsparung (höherer Benzin-Verbrauch) und der damit verbundenen - Umweltbelastung durch höhere Abgas-Emissionen verzichte ich auf Tagfahrlicht. Ich denke auch, dass man als Autofahrer seine Verkehrstauglichkeit (Sehvermögen) untersuchen lassen sollte, wenn man bei strahlendem Sonnenschein und guter Sicht Schwierigkeiten hat, andere Fahrzeuge zu erkennen. In Österreich hat man die Verpflichtung zum Fahren mit Tagfahrlicht gerade wieder abgeschafft.
jbinfo am 18. Januar 2008 18:11 OK, das Sehvermögen sollte sicher auch mehrmals im Laufe eines Autofahrerlebens überprüft werden. Da gebe ich Dir völlig recht. Dennoch gibt es Situationen auf der Strasse wo man ein Auto schneller erkennen kann, wenn das Licht an ist. So viel höher ist der Benzinverbrauch und die Umweltbelastung nun auch wieder nicht. Allerdings kenne ich keine genauen Werte zur Zeit.
Knowledge am 18. Januar 2008 18:21 Dss Fahren mit normalen Abblend-Licht ergibt ca. 10 % Mehrverbrauch; so hat man es auf dem Rollenprüfstand unter Laborbedingungen ermittelt.
jbinfo am 18. Januar 2008 19:04 Lieber @Knowledge, wir kommen aus einer Branche. Bei meiner Antwort:
http://www.gutefrage.net/frage/toyota-avensis-fahrer-hier-sagen-sie-mal-bitte
hast Du schon kommentiert, dass mein HONDA Accord Tourer bei seinem Gewicht ca. 14 l/100 KM verbrauchen müsste. Diesen Verbrauch hatte er noch nie. Nicht einmal wenn ich ihn getreten habe. Das 10 % Mehrverbrauch bei Licht wäre mir auch aufgefallen, da meine Fahrzeuge alle Tagfahrlicht haben. Sie kommen nämlich überwiegend aus DK. Wenn sie wirklich mehr verbrauchen, was ich ja gerne akzeptiere, ist das nicht mehr als 1-3 %. Die Sicherheit wird aber sicher um mehr als 10 % erhöht wenn man mit Tagfahrlicht fährt.
Knowledge am 19. Januar 2008 09:26 Ich habe nicht behauptet, dass dein Auto 14 L/100 km verbrauchen müsste (der Wert ist eine Faustformel, wie erwähnt. Mein früheres Auto hatte bei ca. 1 000 kg sogar bei Maximallast bis zu 16 L/100 km verbraucht).
Und: Ich habe bewusst den Begriff Abblend-Licht mit ca. 145 W zusätzlich (nicht Tagfahrlicht) geschrieben, da nur dafür Labormessungen existieren.
Daneben: Wie misst man "Sicherheitserhöhung"? Für Motorradfahrer ist sicher das Gegenteil der Fall. Und (nach Tests) hat man festgestellt, dass sich die Sicherheit auch für Autofahrer durch die zusätzlichen Irritationen verringert.
Habe ich mir schon vor einem Jahr angewöhnt.
Ich bin auch der Ansicht dass Licht am Tage bei hellstem Sonnenschein Unsinn ist und die Motorradfahrer schlechter sichtbar sind. Bin für mitdenkende eigenverantwortliche Fahrer, die bei Bedarf das Licht anschalten!

Soviel ich gehört habe, hat man das Tagesfahrlicht in Österreich eingeführt und mittlerweile wieder abgeschafft!

Wichtiger finde ich regelmässige Sehtests:
(...) Ein eingeschränktes Dämmerungssehvermögen kann fatale Folgen auf der Strasse haben, denn wer nachtblind unterwegs ist, kann zum Beispiel andere Verkehrsteilnehmer oder auch Strassenverläufe gar nicht oder nur sehr spät erkennen. In der Dunkelheit oder bei schlechten Sichtverhältnissen kommt es nämlich nicht nur darauf an, scharf zu sehen. Besonders Kontraste sollten schnell erkannt werden, und auch die Blendungs(un)empfindlichkeit des Auges spielt eine grosse Rolle. (...)
Tagfahrlicht... tolle Idee, am besten wir führn auch noch Dauerhupen ein, dann wird man nicht nur besser gesehn, sondern auch noch besser gehört...

Vom Tagfahrlicht halte ich überhaupt nichts!
Wer nun behauptet dass Deutschland immer hinten nachhinkt (oft wird Österreich dafür als Beispiel genommen) der wird wohl auch hinnehmen müssen wenn Deutschland in ein paar Jahren, ebenso wie Österreich gerade erst, wieder von der Verpflichtung zum Tagfahrlicht abkommt.
Motorradfahrer sind in der 'Lichterflut' dann nicht mehr so gut zu identifizieren und werden wohl öfter übersehen.
Meiner Meinung nach ist es viel wichtiger den Autofahrer auch alle paar Jahre zum Check zu schicken - so wie der TÜV für's Auto. ;-)
Wenn ich mir oft ansehe was da noch hinters Steuer kriecht.
Jeder hat, als er seinen Führerschein gemacht hat, einen Sehtest machen müssen. Das wars aber dann.
Wichtiger wäre es die Sehfähigkeit des Führerscheininhabers immer wieder mal zu überprüfen. Mit den Jahren kann die sehr stark nachlassen. Bei dem einen später, bei anderen aber auch sehr früh.
Ebenso wäre ein Hörtest und Reaktionstest sinnvoll. Meist merkt man selber eine Verschlechterung gar nicht da das meist ein schleichender Vorgang ist.
Ich bin der Meinung das würde viel mehr 'rollende Zeitbomben' von der Strasse bringen und auch viel mehr zur Sicherheit beitragen als ein Tagfahrlicht.
Der Moment an dem ich mich einem Tagfahrlicht anschließen würde wäre dann gekommen wenn dieses mit LED's realisiert würde, da die um einiges weniger an Energie verbrauchen und sich das damit auch nicht mehr groß im Spritverbrauch bemerkbar macht.

Wir leben aber nicht in Skandinavien und ein Vierteljahr im Schatten.

Ich fahre gerade bei dieser Witterung immer mit Licht und ich sehe es so oft, dass es fast dunkel ist und manche immer noch ohne Licht fahren. Ich finde das sehr gefährlich

Gute Idee, Deutschland pennt mal wieder!
Man wird einfach besser erkannt.

Es hat einfach Sicherheitsvorteile.
am besten so wie bei den neuen Audis! mit LED´s sieht super aus!

Im Zweifel, ob man mich noch gut sieht, schalte ich das Licht sofort an.
Ständig damit fahren? Mehr Benzin, schlecht für Umwelt und Porte-Monnaie!
Ich fahre privat und beruflich Auto und Motorrad und immer mit Licht. Als Radfahrer nur bei Dunkelheit. Habe also Innerhalb von 35 Jahren viele gefährliche Situationen in Deutschland, Skandinavien und auch in Österreich erlebt und einige Unfälle dadurch vermieden, dass mich andere (besonders Kinder und Ältere), auch Tiere, eher erkannt hatten und nicht einfach über die Straße gelaufen sind. Fahrstreifenwechsel oder Überholmanöver aus jeglicher Richtung nicht eingeleitet oder rechtzeitig abgebrochen wurden. Das hat viel Leid und Geld erspart. Darum verstehe ich das ganze negative Gerede über das Fahren mit Licht nicht. Ich habe auch meinen Spritverbrauch getestet und bin mal einige 100 Km ab randvollem Tank gefahren und habe dann entsprechend aufgefüllt. Ich konnte keinen Mehrverbrauch feststellen. Meine Glühbirnen wechsle ich ca. alle 5 Jahre. Mein Geldbeutel wird also nicht strapaziert. Wer da etwas einsparen will, kann auf seine Rücksitzbank, das Reserverad oder Gerümpel im Fahrzeug verzichten. Testet Eure Fahrzeuge doch selbst einmal.


HLT6.70 Tagfahrlichtmodul - mit Lichtsensor!
Und das Thema TFL ist vom Tisch! gruß Raimund
EU Auto oder aus Deutschland ?
Aus Frankreich 1,5Jahre neu