Tagesklinik 17 Jahre ohne wissen der Eltern?

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3 Antworten

Wenn du bei deinem Vater wohnst, wie willst du es dann schaffen dass es keiner erfährt?
Du gehst da immer von früh morgens bis abends hin, musst mit der Krankenkasse gegebenenfalls klären wie du dort hin kommst und du das gezahlt bekommst (Taxifahrten zum Beispiel), du musst davor schon zu "Vorstellungsgesprächen", wir mussten damals dort häufig Zettel bei Eltern/Erziehungsberechtigten abgeben und unterschreiben lassen, schon allein jedes Wochenende einen Bogen zum Ankreuzen und Ausfüllen abgeben, wenn sie eventuell Medikamente verschreiben wollen weil es dir weiterhelfen würde müssten deine Eltern dort auch einiges unterschreiben, etc.

Ist echt nicht so einfach wie du vielleicht noch denkst.. aber du kannst dich ja mal an eine solche Klinik melden und die werden dir ganz sicher dabei helfen können, das mit deinen Eltern zu besprechen/klären. Man kann dort eine wirklich tolle Zeit verbringen und viele Erfahrungen sammeln. Ich war bei meinem letzten Klinik Aufenthalt auch für 18 Wochen in einer Tagesklinik und es war eine total tolle Zeit.
Kanns dir echt nur ans Herz legen, Klinikaufenthalte an sich sind eine super Sache. Ich kann dir echt nur raten, gib nicht zu schnell wieder auf weil du Angst bekommst oder du überfordert bist, am Anfang kann es sehr schwer sein und es ist immer ein Haufen arbeit, es geht schließlich darum Dinge, die dich belasten aufzuarbeiten und damit weiter zu kommen. Lass dir die Chance bitte von nichts ubd niemand nehmen, du wirst auch danach noch weiterhin Hilfe bekommen. Aber dafür musst du dort eben auch gut mit arbeiten.

Ich wunsch dir alles Gute und Glück der Welt,
versuch es unbedingt aus. Es gibt für alles eine Lösung!♡

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Kommentar von Dooooll
06.05.2016, 20:43

Noch nebenbei, falls dir das Sorgen macht, die Leute dort haben Schweigepflicht! Sie dürfen und werden also deinen Eltern auch nicht erzählen, was du ihnen erzählst. Dort geht es allein um dich und wenn du nicht möchtest, dass deine Eltern mit einbezogen werden sondern du es für dich alleine klären möchtest um in die Zukunft zu blicken, wird es auch so gemacht. Du bist 17, fast erwachsen. Das einzige, was sie unter Umständen weitergeben müssten, wäre wenn du ihnen gezielt sagst, du wirst dich dann und dann umbringen. Aber wenn du ab und an Selbstmordgedanken hast, erzähl es ihnen trotzdem. Das ist wichtig. Sie werden nicht direkt einfach zu denen Eltern rennen ohne Absprache.

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Kommentar von Jessicabuddy
06.05.2016, 20:43

Das ich von morgens bis abends dort bin würde meinem Vater nicht auffallen da ich schon nh eigene Wohnung habe. Aber wenn ich ihm das erzähle möchte er den Grund wissen und den kann ich ihm halt nicht erzählen. Und ich War früher on der bergische Diakonie aprath eine Kinder Jugend psychatrie und ich muss sagen es hat mir echt sehr weiter geholfen. Und ich habe mich dort auch sehr wohl gefühlt. Dort war ich 1 Jahr.

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Kommentar von Dooooll
06.05.2016, 21:00

Wollte das nur erwähnen, weil akute Eigen- und Fremdgefährdung so ziemlich die einzigen Gründe sind, weshalb die Schweigepflicht gebrochen werden darf. Und du kannst deinem Vater doch auch einfach sagen, dass es dir nicht gut geht und selbst deine Freunde sagen, du hättest dich sehr verändert. Und dass du nun etwas dagegen tun möchtest. Weshalb genau es dir nicht gut geht, musst du ihm ja nicht erzählen.

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Ist deine Gesundheit nicht das wichtigste?
Dass es dich belastet ist klar, aber es ist wirklich vom Vorteil mit jemandem darüber zu reden. Dein Vater wäre sowieso der erste Vorschlag. Findet gemeinsam eine Lösung.
Oder wende dich an eine andere Vertrauensperson. Zum Beispiel einen Psychologen.
Ich glaube, dass man sich schon einweisen lassen kann, aber da muss schon etwas "richtiges" dahinterstecken, wie z.B eine überwiegende Ess-Brechsucht, aber ob sich jeder so einweisen lassen kann weiß ich nicht...

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Kommentar von Jessicabuddy
06.05.2016, 15:13

In meiner vergangheit hatte ich ziemlich viel häusliche Gewalt wodurch ich auch keine richtigen Gefühle mehr zeigen kann und sexueller Missbrauch von meinem Bruder und wenn ich das meinem Vater erzähle zerbricht die Familie noch mehr als jetzt schon und ich verletzte mich ja schon selbst habe mir mein arm blutig gekratzt aus eigen Verletzung.

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Kommentar von LovelyShiba
06.05.2016, 15:16

Hm, das ist doof, deswegen geh lieber erst zu einem Psychologen und erzähl ihm alles, er wird dann mit dir eine gute Lösung suchen oder dir helfen eine geeignete Klinik zu finden.

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Kommentar von LovelyShiba
06.05.2016, 15:19

Das weiß ich leider nicht, das einzige was ich sicher weiß ist, dass Psychologen & Ärzte eine Schweigepflicht haben, und nichts weitererzählen dürfen. Auch nicht deinen Eltern, wenn du das so möchtest zum Beispiel.

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Wenn Mutti und Vati getrennt wohnen, ist das wohl auch keine klassische Familie mehr.

Du solltest zum Schulpsychologen oder auch zum Hausarzt gehen, und Dir von diesen Fachleuten Deine Möglichkeiten erklären lassen.

Gute Besserung!

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Kommentar von Jessicabuddy
06.05.2016, 15:16

Es ist keine klassische Familie mehr aber immernoch eine Familie auch wenn sie getrennt sind. Der schuöpsychologe hat mir eine Nummer von einer organisiation gegeben die mir weiterhelfen können und mich ggf einweisen können doch geht das wirklich ohne das mein Vater das mit bekommt ?habe mich bis jetzt nur 2 Personen anvertraut und zu beiden Personen ist der Kontakt dannach abgebrochen und genau deshalb möchte ich mich nicht noch mehr anvertrauen in meiner Gegend die Viel mit mir Zutun haben 

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