Frage von Melbay64, 115

Tag der offenen tür in der Moschee?

Hallo zusammen,  bei uns in der Moschee ist bald Tag der offenen tür und da wollte ich euch fragen, ob ihr Ideen habt, was man da veranstalten könnte und wie man die leute in die Moschee bringen kann.

Antwort
von oelbart, 36

Wenn ihr irgendwelchen Wandschmuck habt, Suren etc, dann erklärt diese. Erklärt den Namen der Moschee, vllt die Geschichte. Erklärt die Bestandteile eines islamischen Gebetes, vllt auch des Muezzinrufes und des Ramadans.

Danach Fragerunde von den Leuten.

Und wie man Leute reinkriegt: Ich war einmal bei so einer ähnlichen Veranstaltung, da haben sie ihre jungen Mädels vorgeschickt ;) (allerdings ist das ein paar Jahre her, da war das Klima noch nicht ganz so rau wie heute teilweise...)

Antwort
von Undsonstso, 13

Die Idee finde ich nett.

Seit 1997 wird in Deutschland der Tag der offenen Moschee eigentlich am 3.10. , dem Tag der Deutschen Einheit begangen......
 Ist dieser Tag der offenen Tür bei euch in etwa das Gleiche...?

Vllt. könnt ihr ja mal mit anderen Gemeinden / Moscheen Rücksprache halten, wie ihre Vorgehensweise für solche Öffentlichkeitsarbeit war.

Kommentar von Melbay64 ,

Genau genommen ist es sogar dieser tag wir wollen dieses jahr halt sehr früh mit dem planen anfangen

Antwort
von earnest, 20

Vielleicht habt ihr Zulauf, wenn ihr im Vorhinein öffentlich erklärt (Presseartikel usw.), dass es bei euch keinen rückwärtsgewandten, fundamentalistischen Islam gibt? 

Und dass ihr euch vom IS und allen gewaltverherrlichenden Passagen im Koran distanziert? Dass ihr die Andersgläubigen nicht "Ungläubige" und "kuffar" nennt?

Und dass ihr der Nachbarschaft die Hand reicht und auf sie zugehen möchtet?

Ansonsten werdet ihr vermutlich über das mangelnde Interesse enttäuscht sein.

Ich wünsche euch viel Erfolg! 

Gruß, earnest

Kommentar von RudolfFischer ,

Gut so, @earnest! Wir Christen distanzieren uns ja auch von einem Gottesbild aus dem Alten Testament, nach dem Gott die Israeliten angestachelt hat, Kanaan durch Völkermord zu erobern (Deuteronomium, Kap. 20, 10-20, schauder!). Selbst Jesus hatte noch teilweise Schwierigkeiten, mit Nichtjuden umzugehen, hat diese aber bewusst überwunden.

Ich habe auch schon mit Muslimen zusammen in einer christlichen Kirche gebetet und natürlich umgekehrt in einer Moschee ebenso. So sollte es immer und überall sein.

Kommentar von earnest ,

Ja, so sollte es sein. Die Welt wäre ein schönerer Ort.

Antwort
von Ichthys1009, 43

Sucht euch einen bekannten muslimischen Redner, der einen ansprechenden Vortrag hält. Es sollte schon ein liberaler und interessanter Vortrag sein, damit die Leute nicht abgeschreckt werden.

Bietet eine Führung durch die Moschee an, wo alles erklärt wird.

Serviert Getränke und Fingerfood.

Lasst die Leute beim Gebet zuschauen und gebt anschließend Gelegenheit zum Gespräch oder zum Fragenstellen.

Macht Kinderprogramm.

Lasst Derwische ihren Tanz vorführen.

Kommentar von Melbay64 ,

Das problem bei einer führung ist das unsere moschee recht klein ist

Antwort
von khidr2015, 35

Kommt drauf an wo eure Moschee ist und wie viel finanzielle Möglichkeiten ihr habt????

Antwort
von Almalexian, 54

Vllt ne Fragestunde.

Antwort
von troublemaker200, 11

Den Glauben modernisieren würde helfen. Ihn mal auf den Stand von 2016 bringen und verstehen, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben.

Stichwort: homosexualität, Frauen und ihre Rechte, fasten, beten, usw.

Hier bei G.F. hat kürzlich allen Ernstes ma jemand gefragt ob es gegen den islam. Glauben verstösst wenn er sich untenrum rasiert. Da greif ich mir an den Kopf.

Antwort
von FatihBa, 43

Den ganzen meschen aufklären wie der islam wirklich ist. Keine Unterdrückung der Frauen, keine Gewalt, keine töten, etc etc.
Sinn des Islams.
Auch mal wirklich erklären was nach dem tot passiert (auch sich trauen und sagen das nur Allah die gläubigen(islam) ins Paradies eingehen).
Etwas von unseren prophet erklären.
Kleine hadithe vllt Ausdruck und verteilen.
Das niemand gezwungen wird, weil Allah jeden rechtleitet.

Kommentar von AaronMose3 ,

Das niemand gezwungen wird, weil Allah jeden rechtleitet.

Das ist ein Widerspruch. Wenn ich nicht gezwungen bin, aber "rechtgeleitet" werde, bin ich es ja doch.

Und wenn man sich den Koran durchliest, dann kann man ganz klar sehen, das sowohl Gewalt und Unterdrückung der Frau und auch das Töten usw Teil des Islams sind. Das bedeutet nicht das alle Muslime auf einmal gewalttätig sind, aber es ist ein Teil des Islams, darauf basiert dieser. Es steht alles in der Heiligen Schrift, dieser Religion.

Informiert man sich mal über Mohammeds Leben, und dann sagt mir mal noch einmal einer das hätte nichts mit dem "richtigen" Islam zu tun. Das was der IS tut, ist nichts anderes als das was Mohammed einst getan hat. 

Tut mir leid, aber das hier ist einfach nur Schöngeredet. 

Kommentar von FatihBa ,

Ok das war jetzt falsch von mir geschrieben.
Allah leitet jeden recht den er will. Allah zwingt niemanden das und das zu machen. Aber allah warnt davor was mit den jenige passiert die nicht den Pflichten bzw den Regeln nachgehen.
Niemand ist das zu berechtigt den anderen zu zwingen das richtige zu machen. Man kann ihn aufklären.

Du musst auch wissen das der koran nicht von heute auf morgen herabgesant wurde.
Und wenn man die Geschichte des korans bzw des propheten mohammed saw nicht kennt und das raus nimmt was man will dann versteht vieles falsch.
Du musst ja wissen warum das herabgesant wurde.
Das ist wie zu sagen: Person a hat Person B getötet.
Was du aber nicht weißt ist, Person B hat die Familie brutalen ermordet hat und die Frau vergewaltigt.

Kommentar von earnest ,

Nein, niemand WEISS, dass der Koran "herabgesandt" wurde. Es wird nur BEHAUPTET.

Kommentar von AaronMose3 ,

Man kann mit Muslimen nicht darüber reden, was bezüglich ihrer Religion stimmt oder nicht.

Das hat schon Khola Mayram Hübsch bewiesen, die sich als "Islamverteidigerin" in etlichen Diskussionen in Argumenten verlor, die aufgrund ihrer Widersprüchlichkeit gar keine mehr waren.

Das Problem ist, es gibt etliche Aufrufe zur Gewalt im Koran. Das gibt es in der Bibel zwar auch, ja, nur mit dem Unterschied das ausdrücklich klar gemacht wurde, das es nicht auf die heutige Zeit übertragbar sei. (Altes Testament)

Der Islam jedoch, bezeichnet den Koran als direktes Wort Gottes (Ich vermute, Muslime denken den hat auch Gott aufgeschrieben, weil Mohammed konnte es ja auf jeden Fall nicht) und damit Zeitlos. Das bedeutet, Muslime bestätigen, das alles was im Koran steht auch für das 21 Jahrhundert gilt.

Und hier fängt der Spaß an. Denn wenn man Muslime darauf anspricht, kommt entweder die Antwort:

"Das hat nichts mit dem Islam zu tun", was kompletter Unsinn ist weil es ja im ach so Zeitlosen Koran steht.

Oder besonders wenn man Christ ist, heißt es:

Aber was ist den mit den Kreuzzügen ?

(Die galten zwar nur der Rückeroberung von Jerusalem, nachdem Moslems diese heilige Stadt einfach mal so einnahmen, aber das ist ja egal. Man windet sich aus der Diskussion)

Aber noch mal Kurz zum Verständnis hier, die Kreuzzüge.:

Jerusalem ist für die Christen des Mittelalters neben Santiago de Compostela eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten. Zahlreiche Gläubige pilgern jährlich in die Heilige Stadt, in der Jesus Christus gestorben und auferstanden sein soll. Das können sie auch dann noch, als Jerusalem bereits unter muslimischer Herrschaft ist.

Doch Mitte des 11. Jahrhunderts werden die Pilgerfahrten ins Heilige Land erschwert: Die Seldschuken, ein türkischer Volksstamm, erobern große Gebiete im Nahen Osten und bringen 1070 auch Jerusalem unter ihre Kontrolle. Mit ihrem Expansionsstreben bringen die Seldschuken auch das christliche Byzantinische Reich in Bedrängnis, das schließlich Papst Urban II. um Hilfe bittet.

Im November 1095 ruft Urban II. auf dem Konzil von Clermont dazu auf, gegen die Seldschuken in den Krieg zu ziehen und die heiligen Stätten Jerusalems wieder für christliche Pilger zugänglich zu machen

Vergleich zwischen Kreuzzügen und dem damals mit Mohammed begonnenen und heute immer noch laufenden Dschiha̱d

https://www.youtube.com/watch?v=6jJTjGpTJ10


Jetzt kann man natürlich immer noch sagen: "Ja, hat aber nichts mit mir zu tun, so ein Moslem bin ich nicht"

Gut, dann widersprichst du eben dem Koran. Den man übrigens auch nicht in Frage stellen darf. Sehr nett.^^

Aber was bedeutet den Dschiha̱d ?

Mal sehen, Wikipedia.

Dschihad

Heiliger Krieg zu Verteidigung und Ausbreitung des Islam.

Das bedeutet, Muslime werden dazu aufgefordert in den heiligen Krieg zu ziehen, das steht auch im Koran, um den Islam zwar zu Verteidigen, aber genauso um ihn zu verbreiten. Was macht der IS gerade ? Nichts anderes.Das bedeutet, das alles hat nicht nur was mit dem Islam zu tun. Es ist der Islam. Jeder Moslem der was anderes behauptet, widerspricht seinem Propheten und müsste nach seinen Worten getötet werden.(Weil man ihm nicht widersprechen darf)Na Halleluja und Gute Nacht!



Kommentar von FatihBa ,

Weißt du warum viele andere Meinungen haben?
Weil sie es nicht gelernt haben und keine "Angst" verbreiten wollen obwohl es im islam muss ist zb zu sagen das jeder der nicht den Islam angehört in die Hölle kommt.

Das macht dir Angst bzw du lachst drüber aber ich mein es nur gut.

Antwort
von AaronMose3, 41


wie man die leute in die moschee bringen kann.

Nach heutigem Stand in Deutschland ? Gar nicht. Das klingt mehr wie ein schlechter Scherz. 

Und wenn ich ehrlich sein soll, würde man mich dort auch nicht hineinbekommen. ( Persönliche Gründe)

Und ich möchte wirklich nicht Respektlos sein, aber seht euch Deutschland an. Keine gute Grundlage.

Kommentar von FatihBa ,

Es gibt aber Interessen zu anderen Religionen. Siehe ca 1 Millionen Deutsche haben zu islam konvertiert.

Ich als muslim möchte auch gerne wissen was im Christentum gemacht wird damit ich Ihnen erklären kann was daran (als islamischer Sicht) falsch ist.

Sache der Interesse

Kommentar von AaronMose3 ,

damit ich Ihnen erklären kann was daran (als islamischer Sicht) falsch ist.

Ich glaube kaum, das sich ein Christ dieser Erklärung annehmen würde. Mir hört auch kein Muslim zu, sondern schüttelt den Kopf, wenn ich Sage das Jesus Sohn Gottes ist. Das gleiche tue ich, wenn mir ein Muslim erzählen will das der Koran ein Update der Bibel wäre. In meinen Augen absoluter Unsinn.

Der Koran ist in keinster Art und Weise ein Update. Wenn überhaupt ein Rückschritt. Und ich denke, da stimmt mir jeder informierte und aufgeklärte Christ zu.

Wie ich schon sagte:
Toleranz Ja

Akzeptanz Nein. 

Und bis es zur vielleicht einmal zu wirklicher Akzeptanz kommt, wird noch sehr,sehr viel Zeit vergehen.

Kommentar von NoshK ,

Ähm nein. Da stimmt Ihnen jeder uninformierte Mensch zu.
Offensichtlich haben Sie ja auch kein Interesse daran, sich Wissen über den Islam anzueignen.
Sollten Sie sich da dennoch umentscheiden, dann schauen Sie doch bitte mal in einer Moschee vorbei.
Ich persönlich bin Mitglied der Ahmadiyya Muslim Gemeinde, und meine Erfahrung bei solchen Veranstaltungen hat mir immer gezeigt, dass das Bild einiger Menschen manchmal einfach nicht stimmt.

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