Frage von Muggi34 29.01.2011

Tag 5 ohne Alkohol was kommt noch alles auf mich zu ?

  • Antwort von amdros 29.01.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich hatte Dir ja neulich schon auf Deine Frage geantwortet und muß Dir sagen..ohne Dich zu kennen macht es mich auch unwahrscheinlich stolz auf Dich. Such Dir doch trotzdem noch Hilfe bei den anonymen Alkoholikern, schaden kann es ja nie etwas jemand starken im Rücken zu haben. Da findest Du obendrein noch Hilfe und Unterstützung.

    Ich hoffe und wünsche mir für Dich, daß Du standhaft bleibst und drücke Dir mehr als kräftig die Daumen für Deinen starken Willen..denn wie heißt es so schön..Wille versetzt Berge und so ging es mir persönlich mit dem Rauchen..ich habe es auch aus freien Stücken geschafft und laß es Dir Ansporn sein es weiterhin durchzuziehen.

    Drück Dir ganz doll die Daumen!!

  • Antwort von Kesaya81 29.01.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn du tatsächlich soviel getrunken hast ist es sehr gefährlich die Entgiftung allein ohne ärztliche Aufsicht zu machen. Aber du hast ja schon 5 Tage geschafft ! Das ist Super !! Da wird wegen Herzstillstand etc. warscheinlich nicht mehr sowas passieren, aber das kann dir nur ein Arzt sagen

    Aber das schlimmste, zumindest psychisch, fängt jetzt erst an. Bei dir hat es anscheinend "klick" gemacht und das ist der Anfang, aber um das durchzustehen würd ich dir zu einer Gesprächstherapie raten, und wenns nur die AA´s sind.

    Bleib stark, sozusagen beginnt jetzt dein Neues Leben !

  • Antwort von helrich 29.01.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Gratuliere zu Deinem Entschluß und den ersten durchstandenen trockenen Tagen. Ein wenig erinnert mich Deine Schilderung an meinen Nikotinentzug vor genau 6 Jahren. Ich habe es bei weitem nicht als sooo schlimm empfunden, wie ich es befürchtet hatte, bevor ich es in Angriff nahm.

    Risiken lassen sich nie ausschließen. Auch ein immer abstinent lebender Mensch lebt nicht ohne Risiken. Aber sich darüber den Kopf zerbrechen und den Erfolg Deiner Entwöhnung in Frage stellen? NEIN! Du bist auf dem richtigen Weg.

  • Antwort von Dorfrocker 29.01.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du kriegst von mir ein ganz großes" Glückwunsch" und "Respekt"! Allerdings auch eine Warnung-nein,Du hast das Schlimmste noch nicht hinter Dir.Zumal Du anscheinend einen "kalten Entzug" machst,ist das richtig? Und nein,es müssen nicht unbedingt weiße Mäuse o.ä.sein.Aber die Gier,die kommt noch.Und dann brauchst Du Stehvermögen.Ich wünsch Dir ganz viel Kraft dazu!!

  • Antwort von Rollostoimetz 30.01.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Tach Muggi, ich kann Dir wirklich nicht sagen was Du tun sollst, und wie Dein Körper auf den Entzug reagieren wird. Diese Fragen wird Dir nur ein Arzt beantworten können.

    Ich kann Dir alledings schildern was Ich getan habe und wie mein Körper darauf reagiert hat.

    Ich habe Damals nach 20-jähriger Alkoholkarriere auch einfach von einem Tag auf den Anderen aufgehört. Daraufhin hatte ich Händezittern, Herzrasen, Stimmungsschwankungen, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Herzrythmusstörungen, Panikattacken und noch mancherlei Kurzweiliges mehr. Ich verkroch mich 3 Wochen lang mit literweise Bachblüten-Notfalltee vor dem Bildschirm und versuchte nicht Verrückt zu werden. 2 Mal in der Woche ging ich zur Kreuzbund-Alkoholiker-Selbsthilfegruppe. Und als ich nach 3 Wochen dann wagte, Denen von meinen Symptomen zu erzählen, legten mir Die dann recht erschrocken einen Aufenthalt in der Entzugstation des Krankenhauses nahe.

    Ich nahm Damals den Rat an.

    Ich wies mich selber in die Entzugsklinik ein und verbrachte dort weitere 3 Wochen. Tägliche Alkoholkontrolle, Ergotherapie, Gruppengespräche, Sport, rythmischer Tagesablauf und sozialpädagogische Beratung. Ich entschied mich für eine 16-Wöchige Langzeittherapie gut 400 km entfernt, um gar nicht erst in die Versuchung zu kommen meine alten Wirkungsstätten aufzusuchen.

    Ich lebe jetzt seit beinahe 3 Jahren Alkoholabstinent.

    Und ich fühle mich gut.

    Es geht nicht nur um die körperliche Entgiftung. Diese ist nur die Vorraussetzung für den weit wichtigeren Teil: die psychische Entwöhnung. Ohne die psychische Entwöhnung bleibst Du immer ein Wackelkandidat.

  • Antwort von rivabella 29.01.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    >Ich war jeden Abend als ich zu Bett ging, stolz auf mich, wieder einen Tag ohne Alkohol geschafft zu haben.<

    ich wünsche Dir, dass Du das weiterhin jeden Abend sei kannst.

    .

    >daß man Mäuse sehen würde, die Wand hochgeht oder einem sogar das Herz stehen bleiben kann<

    das wäre so gekommen, wenn Du weiter getrunken hättest: http://www.onlineberatung-therapie.de/stoerung/geisteskrankheit/delirium-tremens...

    .

    >Alkohol will ich nichtmehr trinken.<

    Super ich drück Dir die Daumen, dass Du es schaffst. Du wirst merken, dass Dein Kopf frei wird, Deine Gedanken nicht mehr so umnebelt sind und Du auch ohne Alkohol noch viel Spaß im und am Leben haben kannst!

    Alles Gute für Dich :o))

  • Antwort von Bolonese 30.01.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wow, bei täglich 2 Flaschen Korn - Respekt !!!! Bitte halte durch, es wird von tag zu tag einfacher, am schlimmsten sind die ersten Tage, ist auch beim Rauchen-entwöhnen so.Du kannst stolz auf dich sein.Das schaffen sehr wenige.

  • Antwort von Muggi34 29.01.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also ich möchte allen Danken, die an mich glauben und stolz auf mich sind. Ich werde Morgen wieder berichten wie es mir am 6. Tag geht. Ich bin froh, endlich davon losgekommen zu sein, okay wenn ich schlafen gehe, nehme ich eine Schlaftablette die es mir erleichtert einzuschlafen weil ich Jahrelang ja nur durch den Alkohol schlafen konnte. Dies ist aber auch nicht von Dauer, ich denke ich bin auf einem sehr guten Weg. Ich danke allen und schreibe morgen hier wieder.

    Gruss Muggi

  • Antwort von matzeatz3 29.01.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also vorneweg: Auch wenn ich dich nicht kenne bin ich stolz auf dich ;). Und 2tens. denke ich wenns jetzt nocht so schlimm ist dan hast du eigentlich so das härteste hinter dir. Aber lass dir bloß nicht von Freunden ect. auf Partys einreden. vonwegen: hier komm 1 schluck oder so. Du schafffst das ;)

  • Antwort von Kristijan 29.01.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    deine gehirnzellen freuen sich und leben :)

  • Antwort von keinefee 30.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    du hättest es leichter die folgenden phasen zu überstehen, wenn du zur suchtberatung gehen würdest, die dich informiert und dir weiter hilft.

    du wärst durch aufgezeigte strategien gestärkt dem garantiert aufkeimenden saufdruck erfolgreich zu begegenen.

    wenn du 10 tage ohne problem durchgestanden hast, dann ist wohl der körperliche entzug vorbei.

    ob du auch in zukunft trocken bleiben kannst, das kann dir keiner sagen.

  • Antwort von Grusgrus 29.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Angst vor der Angst! Nein, mach dir keine Gedanken, denn wenn wirklich sowas auftauchen sollte, kann man ja immer noch Hilfe herbeirufen. Aber ich finde, du kannst stolz sein, auf deinen Vorsatz und auf die bisherige Enthaltsamkeit. Ich kenne eine Frau, die ist aus eigener Kraft davon losgekommen, ohne jede Therapie, durch den Beschluß zur Vernunft und zum Lebenswillen. Sie ist seit Jahren trocken und mopsfidel, nachdem sie wirklich ganz, ganz unten war, obdachlos, und wir haben damals keinen Cent für ihre Chance gegeben. Sie kann sogar ausnahmsweise ein klitzekleines Bier trinken (hab ich noch nicht gesehen), ohne rückfällig zu werden. Das mag nicht jedem gelingen, aber sie beweist täglich, daß sie es schafft. Ich wünsch dir alles Gute!

  • Antwort von vuschel 29.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Jeder Mensch ist einzigartig. Du bist es auch! Kein Mäuse nix, nur dein Entschluss. Wenn die Stimmen auf dich einreden, setzt euch an einen Tisch. Du bist der Herr im Haus! Es kommt nichts, was du nicht willst!

  • Antwort von guinan 29.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Herzlichen Glückwunsch erstmal zu deinem Entschluss. Das mit den weißen Mäusen hab ich nur mal bei Heroin uns sowas gelesen. Keine Ahnung, was noch kommt- denke das psychisch durchzuhalten, wenn Parties sind und man sagen muss "Ich bin Alkoholiker, ist das auch wirklich alkoholfrei?", das werden so die schweren Situationen sein. Ansonsten rate ich dir, dich ärztlich und psychologisch begleiten zu lassen. Hilfe ist immer gut.

    Und ich halte die Daumen, mach weiter so!!

  • Antwort von ziuwari 29.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ich kann dir sagen, daß deine angst unbegründet ist

  • Antwort von yorkifan 29.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Alles Gute, ich hoffe sehr, dass du durch hälst! Eigentlich dürfte nix drastisches mehr kommen, das wäre dann schon eingetreten. Ist ja schon fast ne Woche, die du geschafft hast.

  • Antwort von prosy 15.08.2013

    ich rate dir in aa Meeting zu gehen es gibt welche die Entzug machen u wieder trinken. in aa Meeting gibt Angehörige die 35 Jahre trocken geworden sind ohne Arzt ohne Entzug ohne Therapie nur aa Meeting. u Alkohol ist eine Krankheit u das schöne daran du brauchst keine Medikamente nur das Meeting. viel Glück

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