Symptome für irgendetwas?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Guter Hinweis, der mit deinen Ängsten im 12. Lebensjahr. Die Geräusche nimmst du unbewusst als Bedrohung wahr, obwohl sie es gar nicht sind. Wie bei einem Allergiker: Die winzigen körperfremden Eiweiße werden vom Immunsystem als Bedrohung wahrgenommen, worauf dieses heftig reagiert. Obwohl die Stoffe ganz harmlos für den Körper sind. Eine Überreaktion eben.

Ich empfehle dir Entspannungsübungen. Suche dir angenehme Youtube-Entspannungen, wo eine Sprecherin dich führt und vielleicht leise Musik spielt. Wenn du dir im Entspannungszustand deine Reiz-Situationen vorstellst und dir dabei innerlich selbst sagst, dass dies keine Bedrohung für dich ist, sondern du dich sicher und gelassen fühlst, kannst du dich nach und nach "umprogrammieren".

Dein Geist muss neu lernen, dass Lautes oder aufdringliche Geräusche nicht bedrohlich sind. Wenn du im Zustand guter Entspannung solche Situationen im Geiste durchgehst und dich selbst beruhigst, wird das auch in realen Situationen immer besser wewerden.

Musst du aber regelmäßig machen! Ist wie Muskeltraining. Da reicht es auch nicht, dreimal die Übung zu machen ;-)

Ich wünsche dir viiel Erfolg!


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Acemay
18.11.2016, 18:32

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort, werde ich auf jeden Fall in Betracht ziehen~

0

Das liegt meistens an den Stresshormonen - gleichzeitig handelt es bei Stress um einen "Magnesiumräuber" und ein Mg-Mangel führt zu innerer Anspannung und Übererregung der Nerven. Magnesium fördert die Muskelentspannung, das Gleichgewicht des Nervensystems, regelt den Herzschlag, die richtige Nebennierenfunktion und die Produktion normaler Mengen des Glückshormons Serotonin. Daher eignet sich Magnesium auch z.B. gegen Angststörungen und wird nicht ohne Grund als "Anti-Stress-Mineral" bezeichnet.

http://www.wasser-und-salz.org/blog/magnesium-das-salz-der-inneren-ruhe/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo Acemay,

ich schließe mich da der Meinung von Dshubba an. Sollte es sich um Misophonie handeln, wäre ein Neurologe die richtige Adresse. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit einer auditiven Wahrnehmungsproblematik. Da könnte auch ein Phoniater die richtige Adresse sein. Ich würde an deiner Stelle einmal beide ärztliche Disziplinen aufsuchen. Hoffe für dich, dass dein Problem bald erkannt und gelöst werden kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung