SVV, Depressionen - Wieso?

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5 Antworten

Ich hab das selber auch schon durch. Hab mich geritzt und dann besser gefühlt, inzwischen bereue ich das total. Wieso man sich dabei besser fühlt, ist bei jedem anders denke ich.

Bei mir war es zum Beispiel so das ich eine lange zeit sauer auf mich selber war, mir die Schuld für alles gegeben habe und immer nur unzufrieden mit mir selber war und diese Wut an mir selbst auch ausgelassen habe (durchs ritzen). 

Ich denke nicht das man direkt Psychologische Hilfe braucht nur leider ist irgendwann der Punkt erreicht an dem man sich selber nicht mehr helfen kann.

Ich habe z.B. aufgehört über jede kleinigkeit nachzudenken und habe einfach gemacht was mir lieb ist. Dadurch hab ich wieder die Lebensfreude in mir entdeckt und kann nun auch wieder mit einem lächeln durch die Stadt laufen.

Ich weiss nicht ob das auf irgendeine Weise hilfreich ist aber ich persönlich finde das man aus Erfahrungen andere eine menge mitnehmen kann :)

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Kommentar von jayjay22
04.02.2017, 08:25

Gute Antwort, DarcyJay ;D Gruß jayjay22

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Hi Blubberchen, ich kann mich irren, aber dann ist es menschlich, denn wir alle irren von Zeit zu Zeit^^

Du schaust am besten mal, ob was für deine Situation nütze ist/sein könnte/kann, okay? Das Leben der meisten Leute hat sich im Vergleich zu früher stark geändert. Begann mit ca. 3 Jahren, die Welt um's Haus meiner Eltern zu erkunden. Nebenan war auch ein Kindi, und wir Nachbarskinder durften oft nach Schliessung des Kindergartens auf dem Spielplatz Sandburgen bauen und "Fange" oder Völkerball spielen, wow, das war klasse!

Wir kletterten auch auf den Bäumen rum oder waren ratzfatz über die Dachrinne hochgeklettert auf das Flachdach des Bungalows, sassen dort oben und spielten witzige Spiele und lachten uns schief und scheckig ;D Da ich früh an indianischer Geschichte und Kultur Interesse fand u. viele Bücher ab 6 J. dazu gelesen habe,,,ging ständig in die Leihbücherei, gründete ich ne kleine Gang, 'nen Indianerstamm sozusagen. Wir lebten in so'ner Arbeitersiedlung mit einfachen Reihenhäusern, keiner von uns hatte Kohle, aber das war uns egal. Wir hatten viel Spass + machten ohne Ende Sport auf der Strasse oder in den Gärten, spielten auch Fussball und so.

Handys gabs ja noch lange nicht, und die wenigsten besassen nen Fernseher. Wir hatten gar keinen. Hatte auch keine Turnschuhe, bloss Gummistiefel u Sandalen. Lief meistens barfuss rum, auch über abgemähte Stoppelfelder ;) Ja, wir waren ständig in Bewegung. Nix zuhause rumhocken und daddeln. Ist top, wenn du fit bist + volle Lotte bei allem mitmachen kannst. Heute dagegen sind Kinder u. Jugendliche oft drin, hocken an der Tastatur von was auch oder bedienen ihr Mobile, glotzen DvD's u YouTube, sind stundenlang bei Facebook u. sehen sich TV-mässig alles mögliche an, machen Playstationspiele und so Kram, statt eigene Abenteuer zu erleben.

Wenn ich dauernd drin hocken u. solche Dinge wie eben beschrieben tun würde, käme ich auch früher od. später auf so doofe Ideen, um meinen Körper wieder zu spüren. Rausgehen und 2 km laufen, nem Nachbarn auf dem Bau helfen oder Zeitungen austragen: all das ist 10x besser als dieses Grübeln, denn das macht IMHO tatsächlich krank. Müsste an sich nicht sein - aber dafür musst das Haus verlassen und vor die Tür gehen: das schockt's nämlich, und macht echt Spass ;D VG jayjay22

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Dir ist ja ganz klar bewusst dass dein Verhalten nicht in Ordnung ist, das hast du ja mit deinem Beitrag hier ja auch deutlich geschildert. Allerdings würdest du im Unterbewusstsein gerne diese Grenze überschreiten. Gefühlt ist alles blöd - da kommt es ja dann auf weitere Disziplin auch nicht mehr an. 


Dahingehend könnte es auch was anderes sein, dass dieses positive Gefühl wie nach dem SVV bei dir auslöst. Versuche doch mal, andere aber weniger "böse" Dinge zu tun um das ganze zu kompensieren. 

Vielleicht wird dir ja auch irgendwann mal bewusst, dass man nicht immer seine Gedanken, das Empfinden und die Launen steuern kann. Denn dann, wirst du auch verstehen, dass dir ein Besuch beim Psychologen nur helfen kann.

Du kannst ja nichts dafür dass du so bist, aber du kannst es ändern.

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Ich weiß, das was ich da jetzt beschreibe wird für viele zu viel sein, ist aber leider so.

Das was du da schreibst ist eine klassische Besetzung von einer erdgebundenen Seele, die nicht den Weg ins Licht gefunden hat. Es klingt total bescheuert ich weiß, hat aber nichts mit Exorzismus zu tun. Früher wussten die Leute über so was Bescheid und die konnten sich dann auch selber helfen, alte Leute, wie Großeltern, Urgroßeltern. Es gibt da ein Gebet wo du die göttl. Engel zur Hilfe holst und diese Seele von denen ins Licht begleiten lässt. Das ist alles was du tun musst. Psychologen kennen die Meisten diese Dinge nicht. Klingt total bescheuert, aber leider gibt es so was. Ich schreib dir den Link von einem Schweizer auf, welche die Gebete verfasst hat, sie wirken Wunder und du betest da direkt zu Gott. Leider glauben viele Leute so etwas nicht und geraten dann auf die Psychoschiene, ist jedem frei gestellt. 

http://www.antonstyger.ch/index.php/abloesegebete/abloesen-erdgebund-seelen

Geh dort auf Ablösegebete, bete ab und der Spuk ist vorbei.

Liebe Grüße!


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Kommentar von jayjay22
04.02.2017, 08:38

Du sprichst ja aus persönlicher Erfahrung, nicht wahr? Ich lass' das mal so stehen, ohne es zu bewerten, okay? Viele Wege führen schließlich nach Rom - möge der eine oder andere jemandem etwas nützen oder weiterhelfen.

Für meine Begriffe bedarf es bei derlei einigen Interesses an esoterischen und anderweitigen Themen und deren (Heil-)Potential, um Erfolge zu zeitigen. Für mich wäre das nichts. Aber ich habe eigene Methoden entwickelt, die sehr nützlich sind. Und ich begleite oft junge Menschen in großer persönlicher Not. Punkt. Gruß jj

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Hallo :)

Ich kann (leider) aus Erfahrung sprechen.Auch ich habe mich mal geritzt, aus verschiedenen Gründen, und das Gefühl war am Ende das gleiche wie bei dir.

Meine Erklärung für das Glücksgefühl war:- Der seelische Schmerz wird durch körperlichen ersetzt und abgelenkt- Hatte man vorher Schuldgefühle, so war das die "Bestrafung"- Fühlte man sich leblos, konnte man sich "wiederbeleben"

Die wissenschaftliche Erklärung ist: (so habe ich es zumindest gelesen)Beim Schneiden werden eine geringe Anzahl an Glückshormonen freigesetzt, auf die der Körper seine Konzentration lenkt.

LG

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