Frage von help121help, 33

Supersymmetrie der Ausgleich von Grundzustandfluktuationen?

Hallo zusammen,

Ich habe da mal eine Frage... Es gibt ja Probleme in der Physik die Grundzustandsfluktuationen für Elektronen zu errechnen, bzw. es kommt eine unendliche Masse und Ladung heraus. Es gibt ja verschiedenste Ansätze dem eigendlich daraus resultiereden zusammengezogener Raumzeit auf einen Punkt zu entgehen z.B. Yang Mills Theorie... Unteranderem aber auch die Supersymmetrie die jadurch die Bosonen (ganzzahliger Spin) somit positiv und Fermionen (hslbzahliger Spin) negativ die Aufhebung dieser Unendlichkeit hervorrufen. Da ja Fermionen und Bosonen theoretisch in gleicher Menge vorliegen...

Meine Frage ist ob dass mitlerweile mal "nachgerechnet" wurde... weil ich errinere mich noch an Hawkings Ausage " ein begabter Student bräucht dafür etwas zweihundert Jahre"...

Antwort
von Raskolnikow21, 22

Du wirfst da ein bisschen was durcheinander. Yang-Mills-Therorie ist z.B. bloß ein anderer Name für nichtabelsche Eichtheorien wie etwa unser Standardmodell. Kannst du dich ein bisschen genauer ausdrücken oder einen Link dazu geben, was du genau wissen möchtest?

Kommentar von help121help ,

Was ich wissen möchte ist ob die Aufhebung von unendlicher Masse und Ladung von Elektronen durch Fermionen und Bosonen durch den halbzahligen und gabzzahligen spin schon bewiesen wordeb ist... oder ob es da irgendwelche Beweise für gibt...

Kommentar von Astroknoedel2 ,

Wovon redest du da ? 

Kommentar von Raskolnikow21 ,

Ich behaupte mal, dass die Anzahl an Leuten hier, die sich mit supersymmetrischen Feldtheorien auskennen, recht klein ist.

Auf formal unendliche Massen und Kopplungen (Ladung) stößt man allerdings auch in "normalen" QFTs wie der QED. Das ist dort allerdings kein Problem und wird mit dem Apparat der Renormierung "behandelt". Das Prinzip ist, dass divergente Konstanten in der Theorie vorkommen können, so lange alle Observable, also messbare Größen, endlich sind. Tatsächlich lassen sich im Falle der QED alle Divergenzen in einer endlichen Anzahl sogenannter Counterterme auffangen und die sogenannte renormierte Masse und Kopplung sind endlich.

Das hat allerdings den Preis, dass eine Anzahl von Parametern gemessen und als Input in die Theorie gesteckt werden muss. Dann lassen sich allerdings unendlich viele Vorhersagen machen.

Das Auftreten solcher (UV-, also Hoch-Energie-) Divergenzen ist allerdings im Rahmen der heutigen Wilsonschen Interpretation ein Zeichen, dass die Theorie nicht fundamental sondern lediglich eine Niedrigenergie-Version einer zugrundeliegenden UV- endlichen Theorie ist. (Möglicherweise Stringtheorie) In der Stringtheorie treten keine solche Divergenzen auf, sie ist UV-endlich und außerdem supersymmetrisch. Vielleicht hilft dir das irgendwie weiter.

Beste Grüße

Antwort
von Astroknoedel2, 16

Ich muss ganz ehrlich sein,  die Worte geben in dem Zusammenhang überhaupt keinen Sinn. Wo hast du davon gelesen (was auch immer dieser Kauderwelsch ist)?

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