Frage von Doloreslove, 64

Super Argumente für Reitbeteiligung?

Heii:) Wie die Überschrift schon sagt bin ich auf der Suche nach guten Argumenten für eine Reitbeteiligung, um meine Eltern zu überzeugen. Ich habe bis jetzt ein Pflegepferd,mit dem ich aber nichts machen darf außer putzen und Sattel/Trense fetten, also nicht spazieren oder Longieren oder Bodenarbeit oder so etwas:( da mir das alles sehr wichtig ist, ich aber auch gerne öfters wie 1x in der Woche reiten will und auf einem Pferd dem ich auch vertraue, weil ich es gut kenne, nicht so wie die Schulpferde die bei mir im Stall zumindest keine Verlasspferde sind, möchte ich gerne eine Reitbeteiligung haben. Genug Zeit hab ich, hab 2x in der Woche Mittagschule und sonst mache ich die ganze woche über nichts außer halt 1x Reitunterricht, der dann aber weg fallen würde da ich bei der Reitbeteiligung ja dann reite und da dann auch im Unterricht. Aber meine Eltern erlauben mir einfach keine Reitbeteiligung😭 aber Gründe, warum ich keine bekomme, können sie mir keine sagen. Hab schon total viele Argumente versucht (dass ich an die frische Luft komme(meine Mutter beschwert sich sowieso oft dass ich öfter raus gehen soll an die frische Luft), dass ich Sport treibe, dass ich Verantwortung übernehme, dass meine Eltern wissen wo ich bin, dass ich besser reiten lerne(interessiert meine Eltern aber nicht🙄), dass ich halt auch spazieren gehen kann und Bodenarbeit machen und so weil ich das ja jetzt alles nicht darf) und diese Argumente bringen alle nichts😭 (kann sein dass ich auch noch welche vergessen hab). Ich wäre auch damit einverstanden, dass ich die Reitbeteiligung wieder her gebe, wenn die Schule drunter leidet(meinen Eltern ist die Schule extrem wichtig). Aber es nützt alles nichts😭 würde mich freuen wenn ihr mir noch andere Ideen habt🙈 Danke schonmal:)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Urlewas, Community-Experte für reiten, 31

Wenn man einen Sport nur einmal in der Woche betreibt, kann man sich kaum verbessern, weil es fur die Muskeln wichtig ist, nicht langer als 3 Tage Pause zu machen. Auch erhöht das die Sicherheit. In Zeiten, wo ich nur einmal in der Woche Gelegenheit finde zum Reiten, fühle ich mich viel unsicherer auf dem Pferd, als wen ich viel reite.

Aber mit der Sicherheit mußt du aufpassen, wie du das sagst - nixht dass der Schuss nach hinten losgeht. Sollten Deine Elten generell Angst haben, dass Du runter fallst, geh in einen Kampfsportverein, um zu lernen, wie man fällt uns sich abrollt. ( wäre sowieso kein Fehler),

Wenn das Geld das Problem ist, sieh zu, dass du etwas dazu verdienst.

Wenn sie der Dreck stört, komme so saiber wie möglich heim  und stopf die Reitsachen gleich in die Waschmaschiene oder so.

Neben guten Schulnoten ist zuverlässige Mitarbeit im Haushalt und promter Gehorsam immer ein gutes " Argument", was Eltern erweicht.

Wenn Du die Lust an dem Hobby verlieren würdest, ( was ja über kurz oder lang passiert, wenn du so wenig reiten darsfst),müßtest  Du im Zimmer hocken oder dich auf Partys vergnügen...😉

Kommentar von Urlewas ,

Es freut mich, dass meine Anregungen Dir helfen. Danke fur den Stern! 💫

Antwort
von xxCamarguexx, 20

Meine Eltern waren früher genauso. Sie haben mir noch nichtmal Reitstunden bezahlt, sie wollten schlichtweg nicht dass ich reite. Ich sollte Musikunterricht haben und Leichtathletik machen. Da wurde mir natürlich alles bezahlt.... Ich wollte das aber alles nicht. Ich habe keine Ahnung was meine Elter gegen Reiten hatten.

Also fing ich an heimlich zum Stall zu gehen. Das fing damit an dass ich mit meiner besten Freundin, die selber ein Pferd hatte (und ihre Mutter ein Pony), ab und zu mit zum Stall gefahren bin. Das haben meine Eltern gar nicht mitbekommen. Manchmal durfte ich dann auch reiten und bei der Stallarbeit half ich immer. Irgendwann wurde ich gefragt wieso ich denn nicht mal ganz normal Unterricht nehme. Ich erzählte dass mir meine Eltern den Reitsport nicht erlauben und auch nicht bezahlen. So habe ich dann einmal die Woche umsonst Reitunterricht bekommen. Mit 15 fing ich dann an neben der Schule zu arbeiten. So konnte ich mir die ganzen Klamotten fürs Reiten kaufen (Helm, Schuhe, Reithose etc.).

Irgendwann kamen meine Eltern dahinter und schwiegen dazu.... dann habe ich einfach eine Reitbeteiligung für 2x die Woche angenommen. Bin immer mit dem Bus hingefahren, sodass meine Eltern keine Umstände hatten.

Mit der Zeit haben sich meine Eltern daran gewöhnt und schonmal ein bisschen nachgefragt was ich da so mache. Ab dann war es okay. Bezahlt wurde mir allerdings nie was. Zu Weihnachten habe ich mal ne Reithose bekommen, da habe ich mich tierisch gefreut.

Mittlerweile habe ich ein eigenes Pferd und meine Mutter fragt regelmäßig nach meiner Stute :) Ein paar mal war sie sogar mittlerweile mit am Stall, echt unglaublich.

Was ich dir mit meiner Geschichte sagen will: Du brauchst deine Eltern nicht wenn du unbedingt reiten willst. Ab einem bestimmten Alter kannst du arbeiten gehen und dir dein Geld selbst verdienen.
Es ist nicht schön wenn man keine Unterstützung der Eltern hat.... Leider manchmal nicht zu ändern. Aber heute freue ich mich jedes Mal wenn meine Mama nach meinem Pony fragt :)

Antwort
von Michel2015, 21

Also ich habe damals Zuhause keinen gefragt. Musste ich auch nicht, wie hatten freie Wahl wie wir uns das Genick brechen wollen. Mein Bruder schraubte am Moped und ich am Hindernissmaterial.

Aber irgendwie ist das heute alles anders, das muss ausdiskutiert werden und der Schokoladenonkel steht an der Disse mit Ko-Tropfen und Mama glaubt noch an den Weihnachstmann.

Beim Sport passiert weniger als auf der Strasse.

Du willst Reiten, das ist doch das normalste auf der Welt? Ist doch wie Fußball oder Ballett oder zum Schützenverein.

Sag das denen doch direkt und ohne das Zeug mit "Ich bin im Freien" und so einen Quatsch mit Pferdevertrauen. Die denken noch Du willst zu einer Sekte.

Genau davor haben die Ellis Angst, das Ihr Euch verrennt und alles dreht sich um den Gaul, die Noten sinken in den Keller und die Berufschancen tendieren in Richtung Aldi an die Kasse. Beispiele gibts da ja wohl genug.

Geh das etwas praktischer ran, halt eben so als wenn Du zum Fußball willst, das beruhigt die mögicherweise.

Antwort
von Dahika, 27

In Reitställen sind eher weniger Jugendliche zu finden, die mit Drogen dealen.

Der Umgang ist meist besser.

Kommentar von Michel2015 ,

Na ja, Umgang ist wohl ein weiter Begriff. Den Knigge kann sie im Stall definitiv nicht kennen lernen.

Antwort
von gataisbea, 18

Ich habe selber eine Reitbeteiligung und weis ca. wie das ist... Frag doch deine Eltern wieso sie dir keinen Grund nennen können, vielleicht haben sie ja gar keinen. Nerv sie aber nicht zu sehr damit. Das Argument "wenn ich die RB hab, hab ich einen Grund mehr für die Schule zu lernen" hat bei mir sehr geholfen... Außerdem könntest du dich schon mal im Internet nach Reitbeteiligungen umschauen, vl. hilft es wenn du ihnen schon welche zeigst...

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