Frage von leasd, 70

Sultan Saladin: gegen wen war er?

Gegen wen genau war Sultan Saladin? War er gegen die Christen oder gegen die Muslime? Und was war der Anlass und die Intention seiner Rede zum Kampf gegen die Kreuzfahrer (1191 n.u.Z.).

Antwort
von furkansel, 58

Meine Empfehlung zu diesem Thema: schau dir den film Königreich der himmel an. Ust ein Hollywood film mit orlando bloom zwar aus der Sicht der verteidiger von jerusalem abee trotzdem verzerrt der film keine historischen Fakten. Und der Film ist unterhaltsam

Kommentar von JBEZorg ,

Keine gute Empfehlung wenn es um geschichtliches Wissen geht. Der Film verdreht Geschichte vorne und hinten.

Kommentar von furkansel ,

? dann schieß mal los...

Antwort
von JBEZorg, 50

Salah ad-Din Yusuf ibn Ayyub ad-Dawīnī, war Sohn eines kurdischen Heerführers im ägyptischen Sultanat, der durch geschickte politische Heirat zum Sultan aufstieg, indem er die Witwe des Sultan Nur ad Din heiratete.

Seine Regierungszeit war gezeichnet durch Kriege gegen Kreuzfahrerstaaten. Das war für ihn naürlich und brauchte keinen Anlass. Moslems sahen damls wie heute Jerusalem als heilige Stätte an und die Eroberung Jerusalems war ein natürliches Ziel für einen ägyptischen Sultan. Das gelang ihm auch un er brachte die Kreuzfahrer arg in Bedrängnis bis Richard Löwenherz in Heiligen Land ankam und Salah ad Din ein Paar schmerzliche Niederlagen beibrachte was zu einem Friedesankommen führte. Jerusalem konnte Salah ad Din halten. Kurz darauf starb er aber.

Antwort
von Fontanefan, 20

JBEZorg hat die Frage schon vorbildlich beantwortet, nur hat er Philipp II. von Frankreich übergangen.

Zu Philipp die Wikipedia:

"Der Kreuzzug begann 1189 unter Führung von Friedrich Barbarossa, dem Kaiser des römisch-deutschen Reiches, der vor Erreichen des Heiligen Landes ums Leben kam, Philipp II. von Frankreich und Richard Löwenherz von England. Der Kreuzzug endete 1192 mit einem Friedensvertrag, ohne dass die Stadt Jerusalem von den Kreuzfahrern erobert worden wäre."

Bemerkenswert ist, dass Saladin, der erfolgreichste Kämpfer gegen die christlichen Kreuzfahrer, lange im Okzident angesehener war als im Orient. 

Wieder die Wikipedia:  "Im Orient hingegen rückte die Gestalt Saladins erst durch die positive Bewertung des Sultans in Europa wieder in das Bewusstsein. So weckte insbesondere die Orient-Reise des deutschen Kaisers Wilhelm II. im Jahr 1898, bei der er auch das Grab Saladins in Damaskus besuchte, das Interesse der Muslime."

Antwort
von halloschnuggi, 70

Lies dir mal Nathan der Weise den wird dir es klar, er war Muslim im 12.Jahrhundert und war gegen die beiden anderen religionen, bis Nathan ihn von der Ringparabel erzählte, Nathan war Jude, saladin und Nathan wurden Freunde ;). Das sollte man entnehmen ich sehe die geschichte als immer nocj sehr aktuell

Antwort
von ItsJustMe38, 32

Er war Muslim und derjenige der den Frieden zwischen allen Religionen in Jerusalem, nach 88 Jähriger Christlicher Herrschaft, zurückbrachte.

Jerusalem ist schon immer ein heiliger Ort für mehrere Religionen gewesen und wird es auch immer bleiben.
Die Geschichte Jerusalems zeigt, dass Christen, Juden und Muslime nur unter Herrschaft des Islams friedlich miteinander leben können!

Jerusalem wurde von dem Khalifen Umar Ibn Al Khattab kampflos eingenommen und es gab Frieden. Sowohl Juden, Christen, als auch Muslime könnten friedlich und frei ihre Religion Leben.
Wann immer die Herrschaft vom Islam entrissen wurde, nur Unterdrückung, wann immer der Islam geherrscht hat Frieden.

Kommentar von JBEZorg ,

Man kann auf viele Wegen Geschichtsverdrehung betreiben. Dein Weg ist auch nicht sonderlich originell.

Kommentar von wfwbinder ,
    Die Geschichte Jerusalems zeigt, dass Christen, Juden und Muslime nur unter Herrschaft des Islams friedlich miteinander leben können!

Stimmt, Fast Überall, wo der Islam Herrscht (Saudi Arabien, Türkei, Indonesien) dürfen Christen und Juden keine Kirchen, oder Synagogen bauen (oder nur gegen extremen Widerstand) und was nicht da ist, kann auch nicht zu Konflikten führen.

Und in den schlimmen christlichen Ländern wie Frankreich, Deutschland, GB, NL, wo jede Glaubensgemeinschaft sich verwirklichen darf, das sind die schlimmen Verhältnisse.

Kommentar von ItsJustMe38 ,

Ja genau daran sieht man auch, dass diese Länder sich nicht an den Islam halten! Jerusalem wurde bereits unter den rechtgeleiteten Khalifen Umar Ibn Al Khattab eingenommen, der Prophet und die Khalifen müssen für die Muslime das Vorbild für einen Staat sein!

Antwort
von 1988Ritter, 32

Als Moslem war Saladin bemüht den islamischen Herschaftsbereich auszubauen, dies insbesondere auf Jerusalem bezogen. Dies hat aber weniger mit den Kreuzrittern zu tun als man denkt. Wäre Jerusalem in jüdischer Hand gewesen, wäre Saladin ähnlich vorgegangen.

Antwort
von TheRobbot, 32

War Saladin nicht der, der Frieden zwischen den Religionen schaffen wollte? ^^ keine Ahnung aber hab die Geschichte Nathan der Weise noch im Kopf

Antwort
von dj2p0, 69

Ich glaube er hatte begegnung mit Richard Löwenherz. Er war der kämpfer und verteidiger des ersten kreuzzuges

Antwort
von eltenjohn, 62

oft wurde um diese Zeit ein religiöser Grund vorgeschoben, um etwas zu erreichen.

Antwort
von youarewelcome, 40

Gegen wen der war ergibt sich aus der Bezeichnung "SULTAN" alleine...logischerweise gegen Juden und Christen, generell Andersgläubige...hat sich seit damals nicht viel verändert!

Kommentar von leasd ,

yep, das war dumm von mir hahah ist mir aber auch gerade aufgefallen, aber danke haha

Kommentar von youarewelcome ,

Grins...gerne kannst es ja als die "hilfreichste Antwort" bewerten!

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