Frage von Sharkbitesx3, 130

Suizidgedanken aufgrund von Studienwahl?

Liebe Community, Ich hab schon seit der 11. Klasse gesagt, dass die Zukunft für mich nichts bereithält und es kein Studium gibt, dass für mich funktioniert. Jetzt ist es drei Jahre später und ich habe BWL und Politikwissenschaften ausprobiert und fand beides furchtbar (und bei zweiterem haben mich vor allem die schlechten Jobchanchen abgeschreckt). Ich möchte nichts soziales machen, da ich mit Menschen überhaupt nicht umgehen kann. Wirtschaftliches fällt weg, weil ich es bereits versucht habe und überhaupt nicht mochte. Geisteswissenschaften schließe ich auch aus, auch auf Lehramt, da mein Vater Lehrer war und durch den Job einen Burnout erlitt, und weil man allgemein damit nichts verdient. Fremdsprachen spreche ich nicht. Künstlerische Studiengänge fallen mangels Begabung auch weg. Ich habe kein technisches Verständnis und war in naturwissenschaftlichen Fächern - obwohl ich sie eigentlich interessant fand - immer sehr schlecht, leider. Zusätzlich habe ich noch eine Knochenkrankheit und kann keinen Job machen, der mich körperlich sehr fordert (allein schon 8h durchgehend auf den Beinen sein wäre zu viel). Abischnitt war 2,7.

Was ich mir von meinem Studiengang erhoffe: - finanzielle Sicherheit

  • interessant/abwechslungsreich

  • exzellente Möglichkeiten auszuwandern

  • körperlich anspruchslos

  • lässt mich aussehen, wie ich will (Tattoos usw)

Ich habe langsam das Gefühl, dass es für mich keine Lösung und keinen Ausweg mehr gibt. Ich zerbreche mir seit nun schon drei Jahren den Kopf was ich machen soll und es fällt mir einfach nichts ein. Ich bin eine Belastung und Enttäuschung für alle, für meine Eltern, für das System, für mich selbst. Ich habe tiefen Selbsthass entwickelt und beginne jeden Morgen damit, mehrere Stunden zu weinen, nach Studiengängen zu googeln und mich danach zu betrinken oder mit Hungern zu bestrafen.

Wenn man mich fragen würde, was ich tun wollen würde, wenn es keine Grenzen gäbe, würde ich Fotojournalistin oder Schauspielerin werden wollen. Ich will eine Passion für eine bestimmte Sache, lokale Flexibilität, in dem aufgehen, was ich tue. Leider fehlt mir für beides absolut das Talent/die körperliche Kondition.

Es ist auswegslos. Ich weiß überhaupt nicht mehr, wo ich noch ansetzen kann. Vielleicht ist da draußen jemand, der irgendeinen Rat hat. Langfristig habe ich das Gefühl, auf die ultimative Katastrophe zuzusteuern.

Antwort
von Manuel129, 73

... gott würde ich dich gern in den arm nehmen

also.. ich weiß kaum wo ich anfangen soll..

zuerst einmal bin ich auch so einer der den falschen studiengang gewählt hat, jobchancen sind ausgezeichnet, könnte damit wahrscheinlich auch ins Ausland versetzt werden.. also wenn du das willst probier Wirtschaftsingenieurswesen.. leider mit viel Technik und Wirtschaft haha

deine finanielle sicherheit die du ansprichst.. du hast mit so gut wie jedem Beruf bei dem man studiert finanzielle Sicherheit. Mal abgesehen davon wirst du denke ich auch einen Freund haben/finden der auch etwas verdient.. Es gibt nunmal die verschiedensten Menschen, manche wollen sich durch Kunst ausdrückent, andere interessieren sich für gesellschaftliche Fragen, etc. ich weiß nicht wie es in Deutschland da so ausieht, aber ich bin der Meinung die Familie sollte die Person dann auch unterstützen, selbst wenn sie wenig verdient, vorrausgesetzt sie versucht wirklich ihre Träume zu verwirklichen und arbeitet daran hart.

du sagst du bist zu untalentiert für künstlerische Studiengänge? ich zeichne seit 6 Monaten 2 Stunden täglich, wobei mein Fokus darauf gerichtet ist besser zu werden. der Fortschritt ist wirklich unglaublich. Als ich angefangen hab ... mein Gott das war vielleicht schrecklich. In einem halben Jahr könnte ich wohl auf professionellem Level sein.

Prinzipiell muss ich dich da mal etwas aufklären.. kein Mensch ist in irgendwas talentiert/untalentiert..  guck dir dazu meine Antwort zu der Frage mal an:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-sind-viele-leute-dumm-unintelligent?foundI... 

also... du kannst werden was immer du willst, solang du das Durchhaltevermögen hast. die einzige Hürde ist das Vertrauen in sich selbst. Jetzt wo du es ansprichst... ich würde auch gerne Schauspieler werden :D haha... wär das lustig wenn ich jetzt wegen dir versuch Schauspieler zu werden.

wenn du noch fragen zu irgendwas hast sag bescheid! )

Kommentar von Manuel129 ,

achso noch was.. du hast großes Glück jetzt zu erkennen, dass du später nicht mal irgendeinen Beruf nur wegen dem Geld machen willst. Mein Bruder ist 40 und merkt jetzt, dass er (früher Informatiker, jetzt Projektmanager) seinen Beruf einfach nicht mag

Kommentar von Sharkbitesx3 ,

Das ist eine sehr liebe Antwort, Dankeschön..musste grade ziemlich weinen. 

Wirtschaftsingenieurwesen..auf gar keinen Fall. Zeichnen tu ich auch schon seit längerem, bin aber wie gesagt einfach nicht groß begabt und weiß auch nie, was genau ich zeichnen soll. Ich bin nicht besonders talentiert, und mir fällt auch kein Job in dieser Richtung ein.

Meine Familie steht nicht mehr hinter mir, weil sie nicht mehr mit mir und meinen Launen umgehen kann. Als ich am Telefon gesagt habe, dass ich immer weniger einen Ausweg sehe, keinen mehr auf der Tasche liegen will und vermehrt an Suizid denke, meinte meine Mutter "Die Begräbniskosten sind aber auch sehr teuer, damit hilfst du uns nicht ". Vielleicht hat sie versucht witzig zu sein, aber in dem Moment hatte ich das Gefühl jemand tritt mir mit Anlauf in den Magen. Ich habe sofort aufgelegt und seitdem hatten wir keinen Kontakt mehr.

Kommentar von Manuel129 ,

ich nehm auch an sie hat das als witz gemeint.. aber ja unangebracht in der Situation.. mmh wie gesagt es gibt kein talentiert oder untalentiert.. du musst keine künstlerin werden, obwohl ich zeichnen liebe, würde ich es nicht als beruf haben wollen. als ich gerade angefangen hab zu zeichnen wollte ich es ernsthaft als Beruf machen.. 3 Monate später hatte ich daran kein Interesse mehr.. ich würde dir also raten die Sachen die du gerne machen würdest alle probeweise mal auszuprobieren über einen längeren Zeitraum. Ich studiere zur Zeit imme rnoch Wirtschaftsingenieurswesen, aber eigentlich bin ich nur zuhause und zeichne/ versuch irgendwie musik auf die reihe zu kriegen, lese mathematik-skripte, lerne programmieren und lese bücher, aber alles ganz zwanglos, trotzdem bin ich viel produktiver als wenn ich wirklich noch studieren würde. als nächstes fang ich dazu an bücher über philosophie durchzulesen und fang mit schauspielen an =P... und hoffe, dass ich bald weiß was ich machen will. 

und dazu rate ich dir auch.. einfach mal ein halbes Jahr- ein Jahr Selbstfindung machen.. das machen recht viele direkt nach dem Abitur, damit sie eben nicht irgendwas studieren was sie eigentlich nicht wollen ich kenne auch welche die chillen immer noch und ham noch nicht mal angefangen zu studieren.. andere in meinem Studiengang sind gerade im 11. semester bei mir und müssen in manchen Fächern noch ihre 2. Wiederholprüfung ablegen.. wenn sie die verhaun ham sie 11 semester "umsonst" studiert. aber wen juckts? die frage ist doch: was macht es für einen Unterschied ob man mit 23 schon seinen Bachelor hat oder mit 27? danach muss man arbeiten.. und wenn die 4 jahre dazu gedient haben, dass man die nächsten Jahre wirklich Spaß an seinem Beruf hat, dann war das keine verschwendete Zeit..

und noch mal um das wirklich klar zu stellen.. du kannst wirklich machen was du willst wenn du an dich glaubst. ich weiß dir kommen jetzt wahrscheinlich bilder von disney-filmen in den kopf :D da sagen die das ja auch immer.. der grund dafür ist, dass die Leute die bei Disney sind, hart gearbeitet haben und ihre Träume verfolgt haben um dort zu landen. und jetzt wo sie da sind, sind sie überglücklich und wollen allen mitteilen, dass es wirklich geht wenn man nur genug an sich glaubt und seine ziele verfolgt.

das gehirn ist sehr wandlungsfähig.. in der 8. klasse war ich super schlecht in Deutsch und Englisch, in der 10. noch viel schlechter.. in Oberstufe war ich dann der beste in der Klasse in deutsch und einer der besten in englisch. Wäre ich nach dem Abitur so gut im zeichnen gewesen wie ich jetzt bin, hätte ich mich wahrscheinlich wirklich als Künstler versucht.. was ich sagen will.. nur weil du im moment in etwas nicht gut bist, heißt das nicht, dass du mit dem nötigen Aufwand nicht gut darin wirst.. mein Rat also.. überleg dir Zuerst was du machen willst und wenn du wirklich noch planlos bist, probier erstmal vieles aus. sobald du dich entschieden hast, verfolgst du dein ziel. dabei kann ich dir auch helfen wie man kompetenzen erwirbt die einem dann helfen besser in dem Bereich zu werden.

zu deinen Depressionen.. Anime gucken, Kerrygold-Butter essen, viel raus gehen, viel Obst (probier mal Avocado und Ananas, Banane die sind sehr gut dafür..). ich bin keiner der sagt, dass depressionen immer durch falsche Ernährung hervorgerufen wird, allerdings hat es bei mir wirklich funktioniert durch besagte Lebensmittel, deshalb.. das hat für mich gewirkt.. anderen Rat kann ich dir leider nicht geben dazu.. ääh wenn du dich fragst wieso kerrygold butter die enthält Vitamin K2 MK4 wie toll das jetzt ist weiß ich auch nicht hab nur mal eine darüber reden hören wie sie sagte, es hätte sie aus den depressionen geholt die butter zu essen, deshalb hab ichs auch mal ausprobiert.

Kommentar von Sharkbitesx3 ,

Ich mach seit 20 Jahren Selbstfindung UND bin in Therapie und ich weiß absolut nicht was mir Spaß macht. Mein glücklichster, schönster Moment 2015 war, als ich mich in eine Ubahn gesetzt habe um zum Einkaufszentrum zu fahren. Ich hatte davor eine ziemlich harte Droge ausprobiert, die erstaunlich gut gewirkt hat. Das ist der schönste Moment. In einem ganzen Jahr. Eine Ubahnfahrt. Mein Leben ist völlig erbärmlich. :'D Wie du in den Fragen vorher lesen kannst, habe ich vieles anderes schon versucht. Reisen, Sport, Kunst. Nichts davon gefiel mir. 

Antwort
von HappyLanding, 73

Also hast du es schon mit dem Beruf als Pilot probiert ?
Gut bezahlter, sicherer Job !

Alternativ gibt es auch den Beruf des Towerlotsen.

NC spielt bei beiden Berufen keine Rolle, ist allerdings nur eine Ausbildung.
Weiss ja nicht wie viel Wert du auf ein Studium legst. :)

LG
Happy Landing

Kommentar von Sharkbitesx3 ,

Als ich diesen Sommer nach Schweden geflogen bin habe ich im Flugzeug vor Panik ununterbrochen geweint. Ich glaube nicht, dass das etwas für mich ist.

Kommentar von Mirco95111 ,

Wenn er selbst mord gedanken hat sollte er nicht fliegen

Kommentar von HappyLanding ,

Ist das mit den Mortgedanken denn wirklich ernst gemeint. ?!

Kommentar von Kristall08 ,

Fluglotsen haben einen der anpruchsvollsten Jobs überhaupt. Hast du auch nur den Hauch einer Ahnung, wie anstrengend das ist, was die tun?

Kommentar von HappyLanding ,

Ja klar... Was hat das eine mit dem Anderen zutun ? @ Kristall08 Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

Antwort
von Nikita1839, 51

Du musst erstmal alles durchgehen, was dir überhaupt zusagen würde. Wenn auch nur ein bisschen. Eine Arbeit finden ist kein totales Wunschkonzert. Da muss man leider Kompromisse eingehen. Es kann nicht immer so voll interessant sein und Spaß machen, man kann nicht immer die besten Schichten kriegen. Da hilft es erstrecht nicht sich so schlecht zu machej und einfach zu sagen "ja hab kein talent dafür". So funktioniert das nicht. Such dir Betriebe in deine Nähe und mache dort kurze Praktika, guck dir die Liste aller Berufe im Netz an, da gibt es genug für allerlei Interessen. Du kannst auch nicht nur auf Geld aus sein, oder wie schlecht denkst du verdienen Lehrer? Meiner verdient 8000€ im Monat. Was will man mehr?

Kommentar von Sharkbitesx3 ,

Ich habe Angst vor einem Praktikum. In meinem emotionalen Zustand wird das Ganze desaströs scheitern.

Übrigens - in psychologischer Behandlung bin ich seit 17 Jahren, zum Teil auch stationär. Darin habe ich keine großen Hoffnungen mehr 

Antwort
von Questi1, 75

Naja, also das es körperlich nicht anstrengend sein soll, verstehe ich aufgrund deiner Krankheit. An den anderen musst du wohl ein wenig runterschrauben, sonst wirds wirklich schwierig. Jeder bringt Opfer für seinen Job. Hast du schon Tattoos? Wenn nein: Mach dir keine oder welche, die man gut verstecken kann (Das habe ich auch so gemacht). Wenn ja: Dafür gibt es extra deckende Schminke. Wenn du wirklich einen Job willst, womit du auswandern kannst, musst du so oder so eine neue Sprache lernen, da wäre es gut sowas zu lernen. Und puncto Geisteswissenschaften- das ist etwas gänzlich anderes als das, was dein Vater gemacht hat! Er hat Lehramt studiert. Geisteswissenschaften ist sehr breit gefächert. Du könntest damit z. B. In die Forschung gehen, das wäre keine körperliche Arbeit, du wärst an verschiedenen Orten einsetzbar und würdest sehr gut verdienen.

Kommentar von Sharkbitesx3 ,

Ja, ich habe schon Tattoos. Aber Politikwissenschaften habe ich ja aus diesem Grund abgebrochen - es gibt keine wirklich guten Jobchancen (außer mit Praktika), aber allein davor hab ich ja schon wieder Angst. Wer will mich schon als Praktikantin. Aus meinem letzten Nebenjob bin ich rausgeflogen, weil ich "wie ein Geist" wirken würde und keinen guten Eindruck auf die Kunden machte. Ich will kein Praktikum. Ich will nicht noch mehr negative Erfahrungen machen. Und ohne Praktika sind geisteswissenschaftliche Studiengänge, die nicht auf Lehramt sind, relativ wertlos.

Expertenantwort
von Kristall08, Community-Experte für Studium, 20

Eins beherrscht du jedenfalls perfekt: die negative Programmierung. Du könntest Wahlkampfleiter für die AfD werden und noch mehr die Ängste der Leute schüren. Das kannst du doch prima.

Es ist immer schön, wenn man aus mindestens drei Optionen auswählen kann. Du hast leider nur zwei: Lass es so oder ändere was.

Aber hör auf, für alles und jedes eine Rechtfertigung zu suchen. Lehrer verdienen dir zu wenig? Die verdienen mehr als der Durchschnitt. Du willst mehr Geld haben? Streng dich mehr an. Das geht nicht, wegen deiner Krankheit? Werde gesund.

Aber komm mal aus deiner Opferhaltung raus.

Antwort
von Krjhg, 32

Hallo,

wie wärs denn mit einer Ausbildung? :) zB Industriekauffrau/mann. Das ist körperlich nicht belastend und da gibt es am Ende viele mögliche Tätigkeitsbereiche.

Ich habe auch etwas studiert, was mich beruflich nicht weitergebracht hat und eine Ausbildung ist ja nichts schlechteres.


Antwort
von aleah, 27

Weißt du, was besonders aufällt? Dass du nur aufzählst, was du alles (Deines Erachtens!) nicht gut (genug) kannst. Ich bin mir sicher: Du hast Stärken, 'talente' / Begabung in Dir!!! Nur versuche sie Dir doch mal bewusst zu machen!?? einen umgekehrten ansatz zu finden, der das Ausschlussverfahren nach dem das Dir liegt sortiert. Jede Kleinigkeit dabei ist von Bedeutung!!

Kommentar von Sharkbitesx3 ,

Ich habe alles versucht!

- Wirtschaft - habe ich bereits studiert gehabt. Hab's verabscheut. Niemals wieder.

- Soziales: ich hasse soziale Randgruppen,da sie mich zur Selbstreflektion zwingen. Ich akzeptiere ja nichtmal den ersten Artikel des Grundgesetzes. Die Würde des Menschen ist unantastbar? Pah. Ich habe keine Würde, und Behinderte, Alte, Kriminelle, Süchtige, Schwererziehbare, Kinder usw auch nicht. Alles dysfunktionale Zellklumpen, die das System belasten. Genauso wie ich. Ich spreche ihnen allen - und mir selbst - das Recht auf Leben ab. Dass das alles unter ethischen Gesichtspunkten katastrophal ist und ich nicht so denken darf, weiß ich. Trotzdem halte ich es - zum Schutz beider Seiten - für keine gute Idee, mich auf soziale Berufe loszulassen.

- Naturwissenschaftliche Fächer hab ich in der Schule nie gekonnt. Überall miserable Noten. Eine fünf in der Chemiearbeit, obwohl ich zwei Wochen lang fleißig gelernt habe. - macht ja nichts, aber ich sollte wohl einfach nichts naturwissenschaftliches studieren.

- Geisteswissenschaften mag ich nicht, die schlechten Jobchancen schrecken mich ab. Hab's trotzdem ausprobiert: 1 Semester Politikwissenschaften. Kam mit der Ungewissheit nicht klar. Nie wieder.

- Künstlerische Berufe: Ich mache keine Kunst. Es gibt absolut keinen Content von mir, der irgendeinen Hauch an konkurrenzfähigem Talent vermuten lässt. Außerdem ist mein Geschmack zu extravagant, um wirklich dienstleistungsorientiert zu arbeiten (z.B. in einem Designberuf). 

- Sportliche/körperlich ambitionierte Berufe: Unmöglich für mich.


Meine ganzen "Einfach mal ausprobieren"-Aktionen verschafften mir keine lösungsorientierte Klarheit, sondern drängen mich immer mehr zu  der Erkenntnis, dass es keinen Platz für mich auf dieser Welt gibt.

Ich mach seit 20 Jahren Selbstfindung UND bin in Therapie und ich weiß absolut nicht was mir Spaß macht. Mein glücklichster, schönster Moment 2015 war, als ich mich in eine Ubahn gesetzt habe um zum Einkaufszentrum zu fahren. Ich hatte davor eine ziemlich harte Droge ausprobiert, die erstaunlich gut gewirkt hat. Das ist der schönste Moment. In einem ganzen Jahr. Eine Ubahnfahrt. Mein Leben ist völlig erbärmlich. :'D Wie du in den Fragen vorher lesen kannst, habe ich vieles anderes schon versucht. Reisen, Sport, Kunst. Nichts davon gefiel mir. 

Antwort
von Mimir99, 56

Wie  sieht es mit Literatur oder Informatik aus ? 

Und noch das persönliches : Dich selbst fertigzumachen hilft niemandem. Kopf hoch !

Du findest schon etwas, das zu dir passt.

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