Frage von Sarah1488, 135

Suizidgedanken, ablenkung nichts hilft?

Hallo, ich bin 19 und hab Depressionen. Ich hab wieder suizidgedanken, sonst kann ich mich einigermaßen ablenken, aber diesmal irgendwie nicht und bin nur am heulen. Habt ihr Tipps was ich noch versuchen könnte?

Antwort
von BirdyViolin, 59

Hallo!

Also zunächst kann ich dir nur raten, das Gespräch mit jemandem zu suchen, dem du vertraut und mit dem zu Sprechen dir gut tut. Wenn es keine Person gibt auf die dies direkt zutrifft, weil du sie vielleicht nicht damit belasten willst, dann kann ich dir folgende Nummer empfehlen:

TelefonSeelsorge in Deutschland 
+49 (0)800 111 0 111 (gebührenfrei)
+49 (0)800 111 0 222 (gebührenfrei)

Die werden sich bestimmt mit Ruhe deine Probleme anhören und versuchen dir zu helfen. Falls du lieber eine Nummer von einem Psychiatrischen Zentrum etc in deiner Nähe haben willst kannst du hier:

http://www.depressionen-depression.net/notfaelle/notfallnummern.htm

eine Nummer/Adresse in deiner Nähe auswählen.

Ich will dir hiermit eindringlich empfehlen diese Hilfsangebote wahrzunehmen. Depressionen können wirklich schlimm sein und gerade deswegen darf man dabei nicht zögern sondern lieber früher als später Hilfe suchen, da sie dir mit fachkundigen Rat und sehr einfühlsam Helfen werden! Du brauchst dir keine Sorgen machen diese Hilfe anzunehmen, da sie nur dein Bestes wollen!

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles alles Gute und hoffe, dass für dich bald alles wieder besser aussieht und dir mit deinen Depressionen schnell geholfen werden kann!

Antwort
von depriwargestern, 32

Hallo an alle, die Suizidgedanken haben oder an Depressionen leiden. Ich bin 26 jahre alt und leide seit mehreren Jahren an Depressionen. Mal mehr mal weniger schlimm. Manchmal denke ich habe es geschafft und meine Gedanken über schlimme Dinge gelangen in den Hintergrund. Aber dann kann die kleinste Kleinigkeit passieren und ich heule. Dann bin ich sogar selbst zu schwach um mir etwas anzutun. Wobei der Schmerz schon ganz schön heftig ist. Ich leide seit 6 jahren an Depressionen und ständigen Angstgefühlen. Angefangen hat es damit, dass ich nicht so gut in der Schule war, wie die anderen. Meine schwester war auch eine gute Schülerin und jeglicher Vergleich war für mich deprimierend. Ich habe immer hart für meine Klausuren gelernt aber eine solche Prüfungs- und Versagensangst gehabt, dass ich nur vor dem Blatt saß und einen völligen Blackout hatte. Ich habe oft während der Klausur geweint. Meine Lehrer wussten natürlcih, dass es mir schwer fällt aber damals hatte noch niemand Ahnung, dass es wirklich Krankheitsbedingt ist. Ihr könnt euch voirstellen wie peinlich das war!! Aber das Abitur habe cih geschafft, obwohl ich mich über meinen NC lange Jahre später noch geärgert habe. Auch in meiner Ausbildungszeit wurde es mit dem Lernen nicht besser. Meine Eltern haben mich immer sehr unterstützt, was aber meist den Druck noch erhöhte. Ich wiollte es allen beweisen. Immer und immer wieder. Aber jedes Mal wurde ich enttäuscht. meine Karriere fing gut an wurde aber mit der Zeit immer schlechter. ich konnte mich nicht strukturieren und machte ständig Fehler oder wusste erst gar nicht was ich denn mit dem Patienten machen sollte. (Ich arbeite in der Gesundheitsbranche) nach einem 3/4 Jahr wurde ich gekündigt. Kurze Zeit später fand cih einen neuen Job. Meine Chefin war , im Gegensatz zur ersten, viel netter und hat mich sehr unterstützt. ich konnte sie immer fragen und bekam eine Erklärung. Doch trotz aller Mühe, sie wollte mich auch kündigen! nach einem halben Jahr! Ich brach in hrem Büro in Tränen aus. Nein, nicht auch noch das! ein paar Monate hatte ich einen schlimmen Szreit mit meinen Freunden. Wir waren unterwegs und im Grunde war es nur ein Missverständnis aber sie waren stinksauer auf mich! Ich habe mich mehrfach entschuldigt und das Gespräch gesucht. Sie haben mir bis heute!! nicht verziehen. Und es war nur ein Missverständnis. Ich habe niemandem den Freund ausgespannt oder war kriminell. Das war es, was mich nicht arbeiten ließ! ich war in Gedanken immer mit der Entschuldigung, dem nächsten Treffen mit den "ehemaligen Freunden beschäftigt. Alles drehte sich nur noch darum. Ich kam nach Hause und heulte. Ich saß im auto und heulte. Das schlimme ist, ich habe mittlerweile endgültig keinen Kontakt mehr zu ihnen. Vermutlich sehen wir uns bald auf einer Feier. Ich wollte einen Neuanfang und verbrachte mehrere Wochen in einer psychiatrischen Klinik. Ich habe abgenommen und hatte an nichts mehr Interesse obwohöl ich früher ein soo lebensfroher Mensch war. Anschließend bin ich in eine neure Stadt gezogen. Extra in eine WG um nicht alleine zu sein. Einen neuen Job habe ich. Der mir ausnahmsweißse auch mal Spaß macht. Aber Freunde?? Fehlanzeige!! Und das macht mich immer noch so unfassbar traurig! Ich nehme Antidepressiva, gehe zur Psychologen, lese Bücher, die mir angeblich grenzenlose Power geben sollen. Davon merke ich allerdings nichts. Wenn man keine Freunde hat, ist man einsam und genau das ist der Auslöser für schlechte Laune, für ein zickiges Verhalten mit dem man sicherlich erst recht keine Freunde findet. Es sind die anderen, die Schuld an meinem Verhalten haben. NEIN!! sind sie nicht! DU bist für dich verantwortlich! du musst aus der Deprischleife ausbrechen. DU musst nach draußen gehen und Leute anlächeln- einfach so. Du musst dir Hilfe holen! Meine Lieben, ich habe viel geschrieben. Was ich sagen will, ist das deine Gedanken Auslöser für dein verhalten sind. Schreib auf, was dir nicht gut tut. Wer dir nicht gut tut. Und auch wenn es verdammt!! hart ist, meide diese Person!! Du bist es nicht wert, dir dein Leben von angeblichen Freunden oder irgendwelchen möchtegern-cool-sein Personen dein Leben zu versauen. Sie nehmen unbewusst Verantwortung für dich, weil du dich von ihnen lenken lässt. Lass das! Geh raus. Frische Luft und Sonne sind die besten Muntermacher, natürlich nur wenn du dich dabei auch bewegst :) Ich schaue grade aus dem Fenster und sehe Schnee!! viele Watteflocken fliegen an meinem Fenster vorbei. Ich war heute auch sehr depressiv. Aber nachdem ich euch grade meine Geschichte erzählt habe und mir bereits Strategien entwickelt habe aus dem Tief raus zukommen, geht es mir schon besser. Noch ein paar Tips: Seit achtsam! Nehmt euren Körper wahr. Wie sitze ich grade, wie fühle ich mich? Brauche ich eine Pause? Stellt euch hin und streckt euch, atmet 3 Mal tief durch die Nase ein und durch den Mund aus. Und ganz wichtig, sagt drei Mal laut "ich bingut" / ich schaffe das! Wenn gar nichts nmehr geht, müsst ihr an Essig oder amoniak riechen. Denn euer Körper muss sich auf etwas anderes konzentrieren. Etwas, was er auch nicht kennt. Das macht wach! Glaubt´s mir! Alles Gute

Antwort
von Xirain, 85

Wohnst du in einer größeren Stadt?

Dort gibt es meist psychiatrische Notfallambulanzen und ich rate dir dringend dort hinzugehen.

Es ist nichts dabei, vielleicht hilft dir schon ein Beruhigungsmittel und ein therapeutisches Gespräch...

Antwort
von Liamausy, 39

Meld dich mal bei mir

Antwort
von 2cool4us, 28

Hab auch Depression und auch manchmal solche Gedanken, ich denke auch wenn sie zwar übel unangenehm sind sind sie für unsere Situation mehr oder weniger normal.

Was ich in solchen Fällen immer tue, sofern ich die Gelegenheit habe, ist, einen Film anzugugen, Musik hören oder n Mittagsschlaf machen, weil ich weis nach 10 min Ablenkung ist der gedankenanfall vorbei und alles ist wider ok :)

Antwort
von Biberchen, 63

sei stark und gebe den Gedanken nicht nach!

Antwort
von Fielkeinnameein, 53

Hey,

professionelle Hilfe wäre das richtige für dich.

Mfg

Antwort
von LittleLolly96, 58

hast du versucht, dir ärztliche Hilfe zu holen?

Antwort
von MainCrafter2, 11

Ich weis wie Es dir geht habe selber starke depresionen wenn ich meinen Hund nicht hätte hätte ich mich schon längst....

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