Frage von xleonie13y, 27

Suizid Gedanken,Psychiatrie?

Hallo, ich brauche euren Rat. Bitte haltet mich nicht für krank Ich bin 13 Jahre alt und ritze mich seit ca. 2 Jahren. Ich habe sehr viele Probleme zuhause & auch in der Schule. Meine Vergangenheit ist für mich sehr schlimm, ich kann sie eben nicht verarbeiten & dadurch dass immer neue Sachen dazu kommen, fällt es mir noch viel Schwerer. Ich habe jeden Tag schlimme Suizid Gedanken. Ich lebe auch seit ca. 1 Jahr bei meiner Oma. Meine Oma weiß davon, dass ich mich ritze und Selbstmordgedanken habe. Sie sagt ich soll zu einem Psychologen gehen damit ich langsam meine Vergangenheit verarbeiten kann... Aber davor habe ich Angst, ich bin in meiner Schule auch schon bei der Schulpsychologin & das hilft mir überhaupt garnicht. Ich habe auch morgen, also am 9.11 einen Termin bei einem Psychologen, aber nur das reden hilft mir nicht. Ich würde sehr gerne von hier wegziehen, also ganz weit weg einfach, denn ich denke das würde mir gut helfen diese Vergangenheit zu verarbeiten, aber meine Oma zieht nicht weg von hier, hab schon öfter geredet darüber mit ihr. & ich habe eben total Angst vor diesem Termin bei dem Psychologen, weil mir eben das reden alleine nicht hilft & mein Hausarzt hat auch gesagt dass es besser wäre wenn ich in eine Art Psychiatrie gehe. Aber was passiert dort mit mir? Bitte haltet mich echt nicht für Krank oder dumm, weil das ist echt nicht so einfach für mich.

Antwort
von Enzylexikon, 27

Bitte haltet mich nicht für krank

Das ist das erste was man anerkennen muss - das man mit selbstverletzendem Verhalten eben nicht ganz gesund ist.

Sie sagt ich soll zu einem Psychologen gehen damit ich langsam meine Vergangenheit verarbeiten kann

Du hast eine sehr kluge Oma - Höre auf sie!

ich bin in meiner Schule auch schon bei der Schulpsychologin

Diese Frau ist vermutlich nicht Expertin für deine Probleme, sondern eher auf Lernprobleme und abweichendes Sozialverhalten spezialisiert.

mein Hausarzt hat auch gesagt dass es besser wäre wenn ich in eine Art Psychiatrie gehe. Aber was passiert dort mit mir?

Eine Psychiatrie bietet die Möglichkeit, dir zu jeder Tages- und Nachtzeit durch Fachleute helfen zu lassen - bei depressiven Phasen, Gefühlen von Überforderung, Panikattacken usw.

Dort kannst durch verschiedene Therapieangebote - Gesprächstherapie, Maltherapie, Musiktherapie usw. - das Ganze besser verarbeiten..

Du bist dort auch nicht unter Druck, alles richtig machen zu müssen, oder immer gut drauf zu sein. Du musst deine Gefühle nicht verstecken.

Außerdem kann dir vielleicht durch passende Medikamente zusätzlich geholfen werden - nur ein Arzt (Psychiater) kann dir die benötigten Mittel verschreiben, ein reiner Psychologe, oder Psychotherapeut darf das nicht.

Es geht nicht darum dich "ruhigzustellen" oder "wegzusperren" - davor haben viele Angst, wenn sie das Wort "Psychiatrie" hören - sondern darum, dir dabei zu helfen, dein Leben wieder selbstbestimmt führen zu können.

Also mache die Therapie und hole dir ruhig Hilfe in der Psy chiatrie - das ist keine Schande und auch nichts Schlimmes.

Kommentar von xleonie13y ,

Danke, ich werde darauf hören, vielleicht hilft eine Klinik mir wirklich. :)

Kommentar von Enzylexikon ,

Das ist eine gute Einstellung! :-)

Ja, ich denke, dort kann dir geholfen werden - jedenfalls beißt dir da niemand den Kopf ab.. :-)

Antwort
von kiki243, 27

An deiner Stelle würde dir vielleicht so eine Art Kur gut tun weil du das weg von zuhause bist weg von allen die dich kennen und du da auch Hilfe bekommst. Ich hoffe es geht dir bald besser :) viel Glück LG

Kommentar von xleonie13y ,

Ja, Vielen Dank :) 

Kommentar von kiki243 ,

Bitte:)

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