Wolpertinger am 10.04.2008 um 23:13 Uhr
Gestern hat jemand eine interessante Frage gestellt (leider nicht mehr da) Sie lautete bestimmt etwas provokant: "Gibt es den perfekten Suizid? Meine frage könnt ihr nachfühlen/verstehen warum jemand den Freitod wählen könnte

Es war das Genius... Egal... Ich vermute, so es mir mit Springern und sich Erschießenden bezieht, dass es fast nichts interessanteres gibt, als sich mit solchen Leuten zu unterhalten gilt. Habe ich gestern noch viele Mails zu diesem Thema erhalten... Es gibt viele Gründe... Und man kann einige sogar verstehen... Ich baue seitens meines Berufes gerade im ehrenamtlichen Engagement eine Familie auf und beteilige mich massgeblich an 4 Foren mit der Motivatiuon am Weiterleben... Daher gestern meine Frage... Leider wird man auch diese löschen... Vielleicht läßt man sie ja wenigstens 3-4 Tage stehen, damit wir etwas unsreen Intellekt hinterleuchetn dürfen und ein wenig diskutieren können... Fwerner wars im Forunm auch mnciht möglich... Sehr schade... auch, wenn sich einige angebissen fühlen... es ist einThema wie jedes andere... ich habe auch schon Raucher sterben sehen - an Krebs... Da jault auch kein Raucher vorher... erst, wenn die Lunge blutet jaulen sie rum... Naja... zuweit weg vom Thama...

Nein weil Suizid eine feige Flucht ist. Egal wovor man flieht.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:22 Ist das nicht eine sehr harte Aussage? Ich habe Menschen kennen gelernt, für die das Leben eine einzige Qual war, die bei der kleinsten Gelegenheit dissoziieren, Flashbacks haben, durch ihre Krankheit stigmatisiert werden...haben diese Menschen nicht ein recht darauf zu sagen Ich will nicht mehr
Pestopappa am 10. April 2008 23:25 Ein Suicid ist keien Flucht !!! Hast Du schon mal ein Kind verloren´? Oder ist Dein Partner in deinen Armen gestorben, weil er soeben sinnlos ermordet wurde... weißt Du, wie es ist, mit solch einer last zu leben.... es ist keine Flucht ! Definitiv nicht ! Ich hatte seinerzeit 3 Stunden mit nem Springer auf nem Hochhaus sitzen können... abgehalten hatte ich ihn nicht können... Aber verstehen !
RolfHoegemann am 11. April 2008 00:14 Sorry - trotz Eurer Beispiele bleibe ich bei meiner Meinung - es gibt IMMER einen Weg, mit dem körperlichen Schmerz zu leben (Überdosen Schmerzmittel usw.)- und auch mit dem seelischen. Es gehört natürlich eine gewisse Stärke dazu.
@M.P. Das mit dem toten Kind/Partner ist natürlich tragisch - aber auch kein Grund für mich, Ihnen folgen zu wollen/müssen. Es gibt dann nämlich wieder Menschen, die über MEINEN Tod genauso betroffen sein würden - und wenn die dann genauso handeln... dann ist das eine Kette ohne Ende.
Du beziehst das hier nur auf dich. Und zu deine Aussage man kann nicht immer stark sein, irgentwann kapituliert jeder und manche eben früher. Und der Freitod ist nicht unbedingt eine Flucht, man weiß ja nicht was dann kommt, in meinen Augen sind Leute die es fertigbringen sich das Leben zu nehmen außerordentlich mutig. Man kann es sehen wie man will aber es gibt auch Menschen die niemanden haben (oder es zumindest glauben), solche Menschen tun mir leid und haben meine Meihnung nach das Recht einfach einen Punkt zu setzten.

.. ich es "hautnah" miterlebt habe...
Wolpertinger am 10. April 2008 23:17 Kannst Du beschreiben was Du nachfühlen konntest...
Eastside am 10. April 2008 23:21 kann ich, aber sicher nicht hier!
Pestopappa am 10. April 2008 23:23 Mail mir es BITTE ! Es trägt zu meiner Forumarbeit bei ! Ich schweige !
Wolpertinger am 10. April 2008 23:24 wollte dir nicht zu nah treten. Wenn Du magst schick mir eine PN. Danke

es manchmal keinen Ausweg mehr zu geben scheint. Menschen, die den Freitod wählen sind seelisch krank, sie fokussieren ihre Probleme immer mehr und kommen dann irgendwann zu dem Schluss, dass der einzige Weg, dem zu entkommen, der Tod sei.
Schlimm wird es nur dann, wenn keiner das mitbekommt, dass ein Mensch um Hilfe schreit, selbst wenn er es lautlos tut. Die Anzeichen sind meist unübersehbar, nur die Welt ist so schnell und oberflächlich geworden, dass sie es (manchmal lieber) nicht bemerkt.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:23 Ja, aber ich glaube auch, das es Schicksale gibt, die nicht zu ertagen sind und auch nicht mehr zu heilen sind...leider
Pestopappa am 10. April 2008 23:37 @wiesel.... da habe ich heute erst was anderes gelesen... hmm..-..
Wieselchen1 am 11. April 2008 00:05 M.P., es ist mir völlig wurscht, was du gelesen haben willst. Dies ist meine persönliche Meinung zu diesem Thema, und die äußere ich auch.
Pestopappa am 11. April 2008 00:10 Sie sei Dir gegönnt !
Ich denke, wer es macht, steckt in einer schweren Ausnahmesituation und der macht es nicht mal eben einfach so. Viele Menschen hatten diesen Gedanken schon mal. Ob mit 15 aus Liebeskummer oder mit 30 aus einer Lebenskrise heraus. Aber die wenigsten haben es am Ende auch gemacht, weil sie von irgendwem oder irgendwas davon abgehalten wurden. Und die wenigen, die es dann gemacht haben, hatten dieses Glück nicht.
Ich kann sie deshalb auch nicht als feige, sorglos oder als Versager bezeichnen. Es sind ganz arme Menschen, die leider unter der Ignoranz, der Blindheit und dem Egoismus der anderen in ihrem Umfeld zugrunde gegangen sind.
Sie haben alle Hilferufe ausgesand, was im nachhinein auch jeder gesehen oder geahnt haben will. Aber auf die Hilferufe reagiert haben nur die allerwenigsten.
Du sprichst mir tief aus dem Herzen, meistens sind Mensch zu sehr mit sich beschäftigt, daß sie den Nächsten gar nicht sehen können oder wollen, dabei brauchen wir alle liebevollen Umgang und Interesse aneinander! DH
Mein Cousin hat sich umgebracht, weil er Zukunftsängste hatte. Er war gerade mal 17. Verstanden hat das niemand. ER war ein guter SChüler. Ich selbst weiß nicht, was in mir vorgehen müsste um soetwas zu tun. Ich würde als erstes an meine Familie denken. Ich liebe meine familie über alles und damit würde ich ihr Leben zerstören....Das könnte ich nicht verantworten. Das einzige was ich verstehen kann ist, wenn Menschen eine tödliche Krankheit haben. Ich glaube dann würde ich mein Leben genießen solange ich kann und wenn es unerträglich wird dem ganzen ein Ende setzten.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:40 VIelen Dank, das Du versuchst zu verstehen.
leider ist es nun mal so, dass man schon mit 17 jahren zukunftsängste haben muss. die hab ich auch. und ganz ehrlich zu sein ich will nicht wissen wie es in ein bis zwei jahrzehnten hier aussieht. die rentner tun mir heute schon leid und unsere kinder auch...

Nein, weil schon die Ursache ein Eingeständnis für Versagen ist. Und Versagen (sogar als Basis) ist wohl kaum Perfektion. Davon nehme ich bewusst unvorhersehbare Schicksale aus.
Ich würde deine Meinung gern besser verstehen. Was genau meinst du mit Ursache?
Es gibt immer einen Grund weiter zu machen. Ich finde es schreklich wenn manche so verzweifelt sind das sie das nicht mehr sehen.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:16 Mir ist der Austausch wichtig. Kannst Du deine Antwort begründen?
War erst letztes Jahr auf einer Beerdigung. Sie hinterlies 2 Kinder ( 5 u 7 ) und einen Ehemann.
Körperlich war sie vollständig Gesund.
Keiner weis so wirklich warum bzw kann das verstehen.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:26 das ist schrecklich...da trifft die Antwort von wieselchen ja ganz gut. Danke für deine Offenheit. Kannst Du diesen Suizid verzeihen?
Pestopappa am 10. April 2008 23:30 Natürlich kann man ihn verzeihen... Jeder ist sich seiner selbst ! Ich würde mich auch nicht aufhalten lassen wollen - würde ihn aber auch nicht ankündigen... Leider kann ich nicht auf mein Beispiel von Gestern verweisen... Ich füge es nicht nochmal bei, da es eh gleich gelöscht wird.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:33 Ja MP, ich denke ja auch das jeder das Recht auf seinen Suizid hat aber das sind doch sehr umstrittene Meinungen, nicht. Ich würde gerne wissen wie der Betroffene damit umgeht, kann man verzeihen wenn man zurück bleibt?
Ich glaub das muss ich gar nicht. Hoffe nur das ihre Kinder und ihr Mann irgendwie damit Leben können welche Entscheidung auch immer ihnen dabei hilft.

Man Andere lebenslang damit belastet
und weil man seine Probleme so nicht löst, sondern verewigt.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:19 was ist wenn andere "Primaär Gruppe" das Leben diesen Menschen so schwer belastet haben, das es nicht mehr Lebenswert ist?
Dann ist das eine zimlich mieße Form von Erpressung. Ihr seid so gemein zu mir und wenn ihr nicht nett seit dan häng ich mich auf.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:34 Nein sorry, da kann ich dir nicht zu stimmen, Ich rede von Mißbrauch physisch wie psychischen.
Sorry du lässt uns mit diesem klaren Ja/Nein leider nur sehr wenig Platz für Grauzohnen. Und ich denke es gibt immer irgendeinen Ausweg. Auch Mißbrauchsopfer können wieder glücklich werden.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:46 mir geht es nicht um ein klares Ja/Nein ich möchte mich austauschen mit Menschen die offen sind. Kennst Du Missbrauchsopfer...? Klar gibt es welche dir glücklich werden. Aber das leben mit dieser Erfahrung kann so verdammt dunkel und schwer sein...
Pestopappa am 10. April 2008 23:39 @jawaku... Das wäre mir egal... Ich lebe mein Leben und die Trauer ist deutlich geringer der Sorge, die mich zum Ende bewegt... mit dem unterschied, dass ich es nicht lange ertragen muss...
Wenn jemand weiß, das Er in naher Zukunft sterben wird und die Schmerzen groß sind, keine Hoffnung mehr auf Heilung besteht, kann ich es verstehen. L.G.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:20 was ist, wenn jemand psychisch Krank ist und er kein Sinn in seinem Leben mehr sieht?
Ich meinte jetzt Krebs, HIV,u.s.w.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:28 Ja ist mir klar, aber ich würde gerne wissen ob Du auch einen Suizid nachvollziehen kannst der aus einer psychischen Krankheit ensteht.
Nicht wirklich, die Erde dreht sich weiter und auf Regen folgt Sonne, auf Nacht der Tag. Es kommen auch wieder Gute Zeiten. L.G.

Es ist nicht richtig.. Die Couisine meines Mannes hatte auch Alz. Da hat er erst sie und dann sich umgebracht. Das ist doch keine Lösung. Sie wollte es mit Sicherheit nicht
Menschen die zum Beispiel depressiv sind befinden sich oft zwischen dem Wunsch zu leben und dem Wunsch zu sterben. Sie wollen eigentlich leben aber wissen nicht wie sie ihre Probleme bewältigen sollen haben keine Hoffnung...wenn das so ist kann man eigentlich keine perfekten Suizid verüben weil es ja nicht der direkte Wunsch ist zu sterben. Jedoch wenn man weiß, dass man bald sterben MUSS wegen einer Krankheit oder so gibt es das meiner Meinung nach schon.Man will selbst entscheiden wann man geht und nicht seine Krankheit bestimmen lassen. lg

Ich weiß nicht was richtig ist.. aber manchmal ist das richtig
Wolpertinger am 10. April 2008 23:35 Das ist eine gute Antwort. Danke

Es gibt wirklich immer eine Lösung -die man aber oft vor Schmerz -physisch und psychisch- nicht sieht und dazu gute Freunde und/oder professionelle Hilfe benötigt.

Ein guter Freund von mir hat vor vielen Jahren Suizid begangen und ich weiß bis heute noch nicht, weshalb er das getan hat. Vor Allem quält mich noch immer die Frage, ob ich es nicht hätte verhindern können ! Er hat mir am Abend, bevor es passiert ist, ein Geschenk gemacht, von dem ich hätte darauf schliessen müssen, daß Irgendetwas nicht in Ordnung ist.
Dominges am 11. April 2008 09:39 ...diese Fragen sind schrecklich und können einen Menschen furchtbar quälen. Und man bekommt doch nie eine Antwort...ich kann Dich so gut verstehen. Ich stelle mir ähnliche Fragen seit dem (krankheitsbedingten) Tod einer mir ganz, ganz nahen Person. Die Frage ist tatsächlich, ob Du es hättest verhindern können - oder womoglich nur aufschieben. Denn ich glaube, wenn jemand wirklich diesen Entschluss gefasst hat, kommt er so leicht nicht mehr davon los.
ich kann es sehr wohl verstehen. Wenn ein Mensch die schlimmsten Dinge erlebt hat, oder nur Tiefschläge einstecken musste, egal was einen dazu bringt. Es ist wie im Auge eines Tornados zu stehen. Alle Gedanken kreisen um dich und dann ist da nur noch dieser eine Gedanke da. Manche haben dann das Glück im letzten Moment nach der Hand zu greifen die einen helfen will, manche sind zu weit, als das sie noch Hilfe wollten.
Ich stamme aus einer jüdischen Familie, in der sich 27 Menschen aus Angst vor der Gefangenschaft und Vernichtung umgebracht haben, mehr starben durch Selbstmord als durch die Gaskammer. Das erlebte ich für mich zwar nicht, jedoch war ich früher mit dem Fakt Leben und dem was man seelisch erleben kann auch oft kurz davor, mich umzubringen!

...jeder ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben sollte. Und wenn er es aus subjektiven Gründen für nicht mehr lebenswert hält, ist es seine persönliche Entscheidung.
Ich lebe in einer Region, in der die Suizidrate extrem hoch ist und man versucht bereits wissenschaftlich zu ergründen warum das so ist. Ich kenne selbst Menschen, die einen Suizidversuch überlebt haben,und die ihn sich selbst nicht erklären konnten und eigentlich fürchten, dass es ihnen noch einmal "passieren" könnte, obwohl sie es gar nicht wollen.

Der eigene Körper gehört jedem allein.

Suizid ist tatsächlich eine Flucht. Es klingt sehr hart, aber wer nicht selbst an der Schwelle zum Suizid gesatnden hat, vor diesem letzten Zögern, soll ich springen oder nicht? der kann hier bei dieser Frage nur theoretisieren.
Natürlich kann jeder das angreifen, was ich sage. Das ist ihm/ihr unbenommen. Ich stand an dieser Schwelle und habe mich in der allerletzten Sekunde für das Leben entschieden.
Nach dieser Entscheidung habe ich den Reichtum und die Fülle des Lebens entdecken dürfen. Vielleicht musste ich erst an diesen Abgrund kommen, um das Leben wenigstens etwas zu verstehen.
Was wäre denn passiert? Meine Kinder wären traumatisiert und meine innere Leere wären auf zwei Menschen übertragen worden, die nichts damit zu tun haben.
Kann ich das ?
Darf ich das ?
Deswegen meine klare Aussage: Suizid ist Flucht!

habe meine tante deswegen letzte woche verloren.auf eine art ist es feige und mist den anderen gegenüber aber wenn jemand nicht mehr will dann kann man ihn nicht zwingen.er hat seine gründe,seine verzweiflung und keinen ausweg mehr.habe auch schon oft gesagt ich will nicht mehr aber ich würde es meiner familie niemals antun (erst recht nicht seid dem ich diese gefühle jetzt selber ertragen muss) man fragt nur noch WARUM???das ist ein unbeschreiblicher schmerz für uns hinterbliebenen und fragen die niemals eine antwort haben werden.es ist schade das sie sich nicht geöffnet hat ,wir hätten geholfen.sie hat sich nichts anmerken lassen,selbst der psychologe hat einen tag vorher nichts bemerkt.aber wie muss sie innerlich gelitten haben,welche gefühlsqalen hat sie gehabt,was war der auslöser??was hat sie so belastet?was ist in ihrem kopf abgegangen?warum wollte sie nicht mehr?wie ihr seht tausend fragen die nun für immer bleiben!!ES TUT EINFACH NUR WEH!!!!!!!!!!

Um mein Leben habe ich nicht gebeten, also kann ich mir es auch nehmen.
Es sein denn ich habe Verantwortung für Kinder...

Menschen flüchten vor dem Leben. Keine Frage, da kann man Ausweichmöglichkeiten anbieten.
Aber einige wünschen sich, nicht mehr zu existieren - und haben manchmal gute Gründe dafür.
.
Ich kann mir Gründe vorstellen - auch wenn ich selbst noch nie mit dem Gedanken gespielt habe.
:-)

Bei sehr schwerer, unheilbarer Krankheit kann ich das verstehen. Ich habe erst im letzten Jahr einen sehr guten Freund auf diese Weise verloren.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:18 was ist, wenn jemand psychisch Krank ist und er kein Sinn in seinem Leben mehr sieht?
RolfHoegemann am 10. April 2008 23:20 Dann ist er/sie m.M. nicht Herr seiner/ihrer Sinne und kann auch keine vernünftige Eigen-Entscheidung treffen, da der Lenker der Sinne die psychische Krankheit ist und nicht der klare Sinn des Menschen.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:30 Bei manchen Menschen ist die vermeintliche psychische Krankheit die normale Verfassung und keine Ausnahmeerscheinung...
wenn Leute schwer krank sind und nur noch mit Schmerzen leben müssen kann ich es verstehen.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:29 Was ist mit psychischen Schmerzen???

man sein persönliches Scheitern irgendwann einsieht. Entweder man lebt geläutert weiter, oder hört auf.
Bleiben lassen sollte man es trotzdem, solange die Mutter/die Schwester/ die Tochter/ der Sohn/ die Enkel noch leben-
Also in jedem Fall.
...,ich leider meine mama beinahe so verloren habe. es ist wirklich nicht angenehm für die personen die diese person liebt. ich war damals 16 jahre und hab mir selber lange die schuld gegeben und manchmal zweifel ich noch heute. ich möchte nicht das jemand in meinen umfeld das selbe durch macht und deshalb bleib ich stark und such mir immer einen anderen weg, auch wenn es nicht immer leicht ist.
Wolpertinger am 10. April 2008 23:37 Danke für deine offenen Worte. Ich kann dir nur sagen, auch ohne deine Geschichte zu kennen, Du warst bestimmt nicht Schuld an dem Suizid deiner Mutter. Fühl dich umarmt Wolpertinger
ich weiß das ich dafür nichts kann, aber trotzdem denkt man immer man hätte mehr tun können...
Wolpertinger am 11. April 2008 00:48 Ich glaube, wenn deine Mutter sich umgebracht hat muss sie so schwerwiegende Gründe gehabt haben, das Du nicht mehr hättest tun können...aber deine Schuldgefühle kann ich verstehen. Hast Du ihr verziehen?
gott sei dank sie lebt... hab doch geschrieben BEINAHE und verziehen hab ich ihr. ich will ihr doch auch ihre schuldgefühle nicht verstärken.

manchmal Menschen an eine solche Sackgasse gelangen, wo sie nicht mehr ein noch aus wissen!! Wobei ich das trotzdem nicht für gut heiße, manchmal muß man auch mal was durchstehen, auch zum Schutz der Angehörigen!
es immer für ein Problem auch eine Lösung gibt.In ganz seltenen Fällen kann ich es nachvollziehen

Jeder Mensch kann über sein Leben bestimmen.

Jeder Mensch kann selber über sein Leben entscheiden!
Er löst keine Probleme, er beendet sie nur. Da gibt es schon sicher viele Leute die so etwas wählen würden. Leid ist ja Subjektiv. Wenn du aus einer Reichen Familie stammst und dir den kleinen Finger anhaust - was für dich das schwerste Leid dass du jemals durchgemacht hast sein kann - dann ist es schlimm für dich, obwohl es sichrelich schlimmeres gibt....

...ich das Gefühl unendlicher Verweiflung kenne.
jeder selbst über sein Leben entscheiden soll(te)
das Leben manchmal einfach zu düster ist um noch einen anderen Weg zu finden oder man schon alle Wege probiert hat...
es Menschen gibt die einfach zu schwach sind große Schicksalsschläge oder Krankheiten so zu überwinden.
es Menschen gibt die einfach zu schwach sind große Schicksalsschläge oder Krankheiten zu überwinden.
ich es ebenfalls "miterlebt" habe.
jeder ist perfekt und einzigartig
..weil ich selbst kurz davor bin. Haha, Jään, dafür bist du doch viel zu feige.
Suizid ist eine autonome Handlung die jedes automome Lebewesen planen und durchführen kann. Die Gesellschaft ist eine I myself Gesellschaft geworden, jegliches Mitgefühl bzw. Verantwortungsgefühl für andere wurde systematisch ab-erzogen.Und ich denke das, es ein verbrieftes Menschenrecht ist selbst zu entscheiden wann man aus diesem Wildpark aussteigen will. Ich will!