Frage von Probandenkrieg, 106

Süchtig nach Alkohol?

Ab wann ist man Alkoholabhängig und wie kann man dieser entstandenen Sucht entgegenwirken?

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Antwort
von implying, 59

sobald du merkst, dass du nicht auf alkohol verzichten kannst. wenn du dir z.b. ein ziel setzt "eine woche ohne alkohol" und du das nicht schaffst, dann könnte man sagen du bist süchtig. und wenn sich in dieser zeit deine laune deutlich verschlechtert.

entgegen wirken kannst du, indem du dir gedanken machst darüber, warum du alkohol brauchst, bzw warum du damit angefangen hast so viel zu trinken. wenn du den grund kennst, brauchst du eine alternative zum alkohol. z.b. sport als frustbewältigung, oder irgendwas zu knabbern. und natürlich der ursache auf den grund gehen, also die emotionalen hintergründe erkunden.

Antwort
von Ille1811, 25

Es besteht ein Unterschied zwischen Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit.

Wer Alkohol missbraucht, kann seinen Alkoholkonsum steuern.

Ein Mensch, der alkoholsüchtig ( süchtig kommt von Sucht und Sucht ist ein anderes Wort für Krankheit) ist, kann seinen Alkoholkonsum nicht steuern. Er muss 'das erste Glas stehen lassen', darf also Zeit seines Lebens keinen Alkohol mehr trinken, sonst bricht die Alkoholkrankheit wieder aktiv aus. Alkoholismus kann nicht geheilt werden, sondern nur zum Stillstand gebracht werden.

Ein Alkoholiker, der einen Alkoholentzug macht, sollte das unter ärtzlicher Überwachung machen, denn auch beim Alkoholentzug gibt es Todesfälle.

Antwort
von Herpor, 15

Ab wann man abhängig ist, kann ich dir nicht sagen.

Allerdings gehört zu der Krankheit, dass man sie je heftiger leugnet, desto tiefer man in sie hineinrutscht.

Im Internet (anonyme-alkoholiker.de) gibt es einen Fragebogen ("Bin ich Alkoholiker?" Da hat man schon mal einen Anhaltspunkt.

Bei mir war es so, dass ich mich erst dazu bekannte, als ich nach einen heftigen Selbstentzug und mehrmonatiger Abstinenz wieder "langsam und kontrolliert" anfangen wollte, und am dritten Tage mehr soff als vor der Pause.

Offiziell ist ein Kriterium der Kontrollverlust, d.h. die Tatsache, dass sich der Betreffende plattsäuft, wenn er erst mal den ersten Schluck genommen hat.

Antwort
von heyheymymy, 43

Man sagt ab einem Bier pro Tag ist man Gewohnheitstrinker.....

Ich würde sagen, dass du, wenn du keinen Alkohol hast und dich dabei nicht wohl fühlst, süchtig bist. Abhängigkeit kann ich mir bei Alkohol gar nicht vorstellen, Abhängigkeit ist, wenn du etwas zum Überleben brauchst (wie z.b. Heroin), also, wenn es dir passieren kann, dass du sofort stirbst, wenn du es nicht bekommst.

Bei Alkohol kann ich mir nicht vorstellen, dass es zur Lebensnotwendigkeit werden kann, deshalb bin ich der Meinung, dass Alkohol nur zur Sucht führen kann und nicht auch zur Abhängigkeit.

Kommentar von Herb3472 ,

Sucht IST körperliche Abhängigkeit. Ein schwerer Alkoholiker fängt zu zittern an, wenn er nicht schon frühmorgens seine Dosis Alkohol bekommt, und bekommt sehr unangenehme Entzugserscheinungen. Du warst offensichtlich noch nie damit konfrontiert, sonst würdest Du anders darüber denken.

Kommentar von heyheymymy ,

Da kennt wohl jemand den Unterschied zwischen Sucht und Abhängigkeit nicht. oO

Kommentar von heyheymymy ,

Klar, der zittert, aber es besteht nicht das Risiko, dass er stirbt, wenn er nicht säuft. Also KEINE körperliche Abhängigkeit, sondern Kopfsache. Bei Heroin hingegen kann jeder Entzug tödlich enden, der Körper braucht es, also: körperliche Abhängigkeit.

Antwort
von cmler, 34

Trink 2 Monate keinen alk danach kannst du die  Kirchliche Fastenzeit einhalten und nein das ist nicht Missionarisch gemeint! Es ist einfach ein Zeitraum der vorgegeben ist, das hilft (hoffe ich mal :-D)! 

Antwort
von ChloeSLaurent, 4

Süchtig bist Du dann, wenn Du der Meinung bist, es nicht zu brauchen, aber dabei deine Freunde um ein Bier anbettelst.

Entgegenwirken? - Freunde und Leute, die Dich ernst nehmen.

Sowas wie "Cool Junge! Aber komm, das eine Bier geht noch" ist nix, was Dir auf die Beine hilft. So Kacksprüche zwingen nur in die Knie..........

Antwort
von danitom, 28

Sobald du regelmäßig Alk trinkst. Es genügt schon 1 Fl. Bier pro Tag, oder ein Glas Wein usw.

Es gibt auch sogenannte Wochenendtrinker oder Quartalsäufer, die dann eben das ganze Wochenende trinken oder eben nur alle paar Monate mal, aber dann so richtig toll.

Entgegen wirken kannst du nur, wenn du dich selbst überwindest. Wenn es dann aber so weit ist, dass du schon morgens anfängst und nicht mehr wirklich aufhören kannst, dann musst du dir prov. Hilfe suchen oder in den Entzug gehen.

Antwort
von Psylinchen23, 8

Wenn du süchtig bist merkst du daran das du ohne Alkohol nicht aus kommst und nervös wirst und aggressiv und launisch. Man wird ganz zitterig und muss es wieder holen. Nach was süchtig zu sein ist echt nicht gut und schwer davon einmal wieder weck zu kommen. Vor allem bei Alkohol der dich auf schnellste komplett kaputt macht.

Antwort
von MrWolf633, 34

Man ist süchtig, wenn man es nicht mehr genießt, sondern übertreibt. Die Sucht zu besiegen kann nur der starke Wille und du musst es wollen, sonst klappt das nicht.

Kommentar von Probandenkrieg ,

Leider übertreibe ich des öfteren. Gehe trotzdem stark von aus das ich meinen Konsum unter Kontrolle habe wenn ich will....

Wie ist das wenn man diese "Sucht" besiegt? Darf man dann selber keinen Alkohol mehr trinken um einen "Rückfall" zu verhindern oder kann man trotzdem in Maßen bis zu einem gewissen Pegel was trinken? Mein Nachbar trinkt täglich mindestens einen Sixer zum Abendbrot. Ich maximal 1 Bier. Kann man sowas schon als Alkoholabhängig deklarieren? Manchmal...eher selten sind es dann 2-3 Bier aber eher selten. 

Kommentar von MrWolf633 ,

Solange du dir nichts zwingst und dein Bier genießen tust, wieso nicht. Man ist erst abhängig, wenn man nicht mehr ohne kann. D.h. Entzugserscheinungen, "Ich brauche mein Alk, sonst kann ich nichtmehr" usw. Wenn du denkst, es könnte in die Richtung gehen, dann mache ein Termin beim Psychotherapeuten, bevor die Lage sich dann evtl. verschlechtern kann.

Kommentar von Herb3472 ,

Das kann man nicht generalisieren. Die Behauptung, dass bereits der regelmäßige tägliche Konsum von 1 Glas Bier oder Wein als Sucht zu interpretieren wäre, ist effektiv falsch. Süchtig ist man dann, wenn es der Körper schon braucht und man daher nicht mehr so ohne weiteres auf Alkohol verzichten kann.

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