Süchtig nach Abführmittel..
Hey an alle. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Also, ich war vor mehr als 3 Jahren psychisch und körperlich ziemlich am Ende, ich war unter anderen wegen Bulimie in Behandlung. Ich war wirklich der Meinung dass mir die Therapie hilft und bis vor einem halben Jahr war auch alles gut, aber seit ich ziemlich heftigem, privatem Stress ausgesetzt bin, habe ich wieder angefangen, Abführmittel zu schlucken. Ich merke, dass die alten Beschwerden wieder anfangen, meine Hände zittern, ich bin blass, ständig durstig, habe Magenkrämpfe und erbreche mich. Ich will dass das aufhört aber ich kann und will mich niemandem anvertrauen, weil ich nicht eingestehen will, dass ich es nicht schaffe, meine Krankheit zu bezwingen. Bitte sagt mir, was ich tun kann.
Ich bin für jeden Tipp dankbar.
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Ich würde mich wieder in dem Haus bzw. bei dem Arzt vorstellen, der dich zuvor auch behandelt hat. Und das hat nichts damit zu tun "schwach" zu sein und dem Arzt die Genugtuung zu geben dass ihm klar war, dass du sowieso wieder kommst, sondern das zeugt von einer enormen Stärke.
Du hast bereits gemerkt dass deine alten "Muster" wieder zurück kommen, und willst daran auch was ändern, denn du hast diesen Beitrag nicht aus Jux und Tollerei verfasst, sondern weil du dir bewusst geworden bist, dass es so nicht weiter gehen kann.
Und das ist wie ich finde schon mal ein guter Anfang. Ich weiß zwar leider nicht was das für privater Stress war bzw. was dein Auslöser für die Bulimie damals war, noch ob du noch Medikamente seit damals regelmäßig nehmen musst, aber es ist eindeutig, dass sich was daran ändern muss.
Gibt es irgendeine Möglichkeit dich deinem "privaten Stress" zu entziehen? Wenn es z.B. eine verkorkste Beziehung ist kann man daran durchaus was ändern (deswegen ist es schade dass ich das nicht weiß).
Dich uns hier anzuvertrauen war schon ein richtiger Schritt in die richtige Richtung - aber du bist hier anonym - und so können wir leider nur indirekt was für dich tun.
Hast du eine beste Freundin? Oder eine unterstützende Person in deiner Familie, der du voll vertraust? Vielleicht gab es auch schon vor 3 Jahren jemanden, der zu dir gehalten hat. Wenn ja würde ich mich ihr anvertrauen und ihr von deinen Problemen erzählen. Sie wird dich dafür definitiv nicht verurteilen wenn es wirklich eine "wahre" Freundin ist. Als nächsten Schritt würde ich wie schon geschrieben einen Arzt aufsuchen - wenn möglich sogar den vor 3 Jahren, der kennt dich schon und kann dir am Besten helfen. Kannst ja auch deine Freundin mitnehmen. Danach solltet ihr gemeinsam unbedingt versuchen diese privaten Probleme zu lösen, denn diese sind ja letztendlich die Ursache deines "Rückfalls".
Sei stark und mach den ersten Schritt! Du weißt dass sich was tun muss, du willst doch eigentlich gar nicht so weitermachen.
Beste Grüße und gute Besserung!
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du mußt zum arzt, anders geht es nicht, du ruinierst deinen körper
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