Frage von tinaxst, 98

Süchtig geworden nach Marijuana?

Hallo!

Nun ja wie man unschwer im Titel erkennen kann dreht sich meine Frage um Marijuana. Ich (w/18) habe vor ca. 1 Jahr angefangen das kiffen auszuprobieren, alles gut gewesen ist auch nur bei einer einmaligen Sache gelieben..bis vor ein paar Wochen..nun hab ich richtig angefangen zu kiffen mittlerweile chille ich jeden Tag was. Der Grund warum ich wieder angefangen habe ist folgender: 1. Mein Freund kifft (was ich nicht schlimm finde) und dann ergab sich halt nun das 1 oder andere mal dass man zusammen einen gechillt hat und 2. Kiffen auch ein paar meiner Freunde (auch welche aus dem engeren Freundeskreis) damit kommt man also doppelt in "Verführung" etwas mit zu rauchen!🙇 Mittlerweile bin ich nun soweit dass mein Freund mir schon was mit nachhause von dem Zeug geben muss. Naja und nun habe ich mich in letzter Zeit selbst mal "beobachtet" wie ich mich verhalte und mir sind folgende Punkte aufgefallen: Ich reagiere gereizt wenn mein Freubd mir nicht genug von dem "Zeug" gibt, Ich merke wie ich mich immer mehr und mehr mit dem Gras steigern will sprich ich will immer mehr am Tag rauchen (früher hab ich nur paar mal gezogen heute chill ich schon früh und abends) 😫🙁 Und manchmal kann ich nur einen J als einzige positive Motivation für den Tag sehen was ziemlich krank klingt!! Ja und jetzt steh ich da und frag mich ob ich das ganze nicht langsam lassen sollte, aber allerdings brauche ich diese Kicks ! Ich hab echt Angst dass ich in so eine Sucht rutsche oder wohlmöglich schon süchtig/abhängig bin und da dann nicht mehr raus komme ! Ich möchte aufhören aber irgendwie auch nicht weil es einfach ein so geiles Gefühl ist nach einen J!! ( Wer auch kifft weiß ja was ich meine 😝😅😬 )

Was würdet ihr nun machen an meiner Stelle, ich möchte aufhören aber irgendwie auch nicht weil ich die Kicks "brauche"!? BITTE nur sinnvolle Antworten da mir die Sache echt am Herzen liegt!

Antwort
von xo0ox, 32
  1. Wird/kann man von Cannabis nicht im klassischen Sinne (physisch = körperlich)Abhängig/Süchtig werden.
  2. Was du bemerkst ist deine psychische Sucht oder auch Gewohnheitssucht, das ist in etwa wie eine Reihe Schokolade nach dem Essen o.ä. also Dinge die man häufig macht und es zur Gewohnheit wird.
  3. Ist es Wichtig ein für dich ''gesundes'' Mass zu finden, also so das du dein Leben noch führen kannst. (Kein Schule schwänzen oder täglich Arbeiten gehen) ich für mich halte das so, dass es frühestens nach dem Feierabend, anstatt einem Feierabend-Bier einfach einen J' gibt.
  4. Das ist das ''schöne'' an einer psychischen Sucht, du kannst eig. selbst bestimmen in wie fern du Abhängig bist, ich habe auch kein Problem damit mehrere Tage nichts zu rauchen, machen dies aber dennoch ungerne, einfach weil ich diese Entspannung am Abend geniesse.
Antwort
von jflacko, 25

Die Frage ist: wie willst du persönlich mit Cannabis umgehen?

An sich ist Marihuana ja gar nicht so schlecht. Das Essen wird besser, der Sex wird besser, irgendwo wird alles ein bisschen besser (Siehe Seth Rogen - Ananas Express). Besser könnte man die Perspektive eines Kiffers nicht beschreiben, ich meine wenn man breit ist, hat man tatsächlich absolut keine Sorgen mehr.

Und genau das ist das aller größte Problem beim Kiffen. Man vergisst, wie kompliziert und schwierig die Welt und die Realität doch eigentlich sind. Man entwickelt seine eigene kleine Welt und das kann schneller in eine Sucht übergreifen als du vielleicht denkst.

Jedoch muss das längst noch nicht bedeuten, dass du, um einer Sucht aus dem Weg zu gehen, nie wieder kiffen kannst.
Überleg dir selbst erstmal welche Vorteile du durchs Kiffen hast (Entspannung, gute Laune oder vielleicht auch der spirituelle Faktor von Cannabis) und welche Nachteile (Faulheit, Trägheit, Keine Möglichkeit dich längere Zeit zu konzentrieren) das ganze mit sich bringt.
Wenn du merkst dass die Nachteile überwiegen, sei dir geraten, eine etwas längere Absitenzpause einzulegen in der du erstmal wieder "klarkommen" kannst.
Ich persönlich lege diese mindestens 40 Tage oder länger ein. Allerdings auch erst, wenn ich merke, dass ich mindestens 4 Köpfe bong rauchen muss, um einzuschlafen :D (keines Falls daran orientieren, jeder Mensch ist anders in der Hinsicht!!!)
Versuch also erstmal den richtigen Umgang mit Cannabis zu finden, vergiss NIEMALS deine Prioritäten im Leben und lass dich nicht hängen! Nur so, mit viel Selbstdisziplin, kannst du Spaß am kiffen haben ohne langfristig Schäden davon zu tragen!
Nebenbei würde ich übrigens an deiner Stelle immer darauf achten, dass du im Monat nicht zu viel Geld für Ott ausgibst.

Kommentar von tinaxst ,

Danke echt hilfreich :)

Antwort
von tevau, 48

In Deinem Alter kann regelmäßiger Marihuana-Konsum zu irreversiblen Schäden des Nervensystems kommen, mit schweren Folgen für Dein Hirn und Deine Psyche.

Also rette, was zu retten ist, und höre sofort auf mit dem Kiffen. Du verspielst Deine Zukunft. Wenn Du es nicht schaffst ohne Probleme aufzuhören, solltest Du Dich unbedingt an eine Drogenberatungsstelle oder ganz einfach an Deinen Hausarzt wenden.

Und sei kritisch denjenigen gegenüber, die die Risiken des Kiffens verharmlosen.  

Antwort
von 420haze420, 57

Steck in der gleichen Lage wie du im Moment kannst du glaub ich nicht aufhören aus eigener Kraft weil du einfach zu tief drin steckst genau wie ich es ist halt einfach ein tolles Gefühl und das wollen wir wieder erleben und wieder und wieder und solange das so ist ist es unmöglich ohne fremde Hilfe aufzuhören aber such auf die muss man sich erstmal einlassen Teufelskreis

Kommentar von tinaxst ,

Ja eben ist richtig schwer! Aber es ist einfach so geil 😫 Wenn der eigene Freund kifft und Freunde auch mit denen du ständig unterwegs bist ist die Wahrscheinlichkeit nun mal sehr hoch dass man selbst auch damit anfängt.

Kommentar von 420haze420 ,

ja ich habe das selbe Umfeld und ab jetzt ist es auch schwer bis unmöglich nein zu sagen ich kann dir leider nicht raus helfen da ich selber nicht rauskomme hab schon alles versucht aber das Verlangen ist einfach immer stärker bin sogar in eine andere Stadt gezogen und wie aus dem Nichts war es sofort wieder da

Kommentar von tinaxst ,

Verstehe dich 100%

Kommentar von xo0ox ,

Natürlich ist es möglich ohne fremde Hilfe von Cannabis wegzukommen, man hat nicht mal Grossartige oder schlimme ''Entzugserscheinungen''.

Höchstens ein- und Durchschlafschwierigkeiten und aufgrund der darauffolgenden Müdigkeit ist man gereizter als sonst.

Kommentar von DrLunatic ,

Da wäre ich ganz vorsichtig. Psychische Abhängigkeit scheint zwar von außen nicht so schlimm wie körperliche, welche bei den meisten Drogen nach spätestens einen Monat vorbei ist, aber psychische Abhängigkeit ist um einiges Schlimmer, hält um einiges länger an und ist selbst bei Cannabis nicht zu unterschätzen.

Was meinst du warum es so vielen Menschen so schwer fällt mit dem rauchen von Zigaretten auf zu hören, obwohl sogar Nikotinpflaster oder ähnliches verwendet werden oder warum der Heroin Abhängige der schon seit zwei Monaten nichts mehr genommen hat, seinen körperlichen Entzug überstanden hat, wieder zum Heroin greift.

Kommentar von DrAugust ,

Beiträge ohne Satzzrichen sind NICHT verständlich!!

Kommentar von 420haze420 ,

Beiträge ohne Deutsch auch

Antwort
von DrAugust, 21

Also, um eins klar zu machen, du bist bereits süchtig. Du brauchst professionelle Hilfe, von allein wir dasnnichts mehr.

Ich würde die auch raten, auszuhören, ich hane auch aufgehört, diese Droge ist sehr Risikoreich. Ich habe auch Schäden davom getragen. Mach dir klar, wie gefährlich diese Droge eigentlich ist und vllt fällt es dir dann leichter, damit aufzuhören.

Antwort
von notLiamNeeson, 53

Man kann von Gras definitiv nicht süchtig werden. Höchsten mental und dann nur minimal. Wenn du dich süchtig fühlst is das einbildung. Rauchen aufhören ist beispielsweise wesentlich härter.

Kommentar von tinaxst ,

Das ist echt dumm! Natürlich kann man von Gras süchtig/abhängig werden wie vom rauchen auch! Das ist alles Kopfsache..

Kommentar von notLiamNeeson ,

Ich hab genug Erfahrung damit und auch Fachwissen auf das ich zurückgreifen kann. Aber wenn du meinst ich wäre dumm dann bleib dabei. Kopfsache habe ich nicht ausgeschlossen. Aber ein bisschen Willenkraft reicht. Richtige sucht ist etwas völlig anderes. oder um es für dein Hirn zu sagen. Reiß dich zusammen und hör auf rumzuheulen.

Kommentar von DrLunatic ,

Ach Fachwissen, ja?

Also mein bester Freund ist gerade das 3.te mal Rückfällig geworden, viele in seiner Gruppe sind Rückfällig geworden, manche haben es direkt geschafft. Wenn du meinst dass psychische Abhängigkeit nicht schlimm wäre, dann warst du noch nie richtig psychisch Abhängig.

Dass hat nichts mit Willenskraft zu tun, wenn man richtig psychisch Abhängig ist, dann stellt sich der eigene Verstand gegen einen, da kannst du noch so viel Willenskraft haben. Vielleicht hat man mit mehr Willenskraft eine bessere Chance aber das macht psychische Abhängigkeit trotzdem nicht weniger schlimm.

In meinen Augen ist psychische Abhängigkeit die "richtige Sucht", körperliche sieht nach aussen eventuell schlimm aus, ist aber im schlimmsten Fall eher wie eine schwere Grippeerkrankung und hält unter einem Monat an. Psychische Abhängigkeit hingegen ist die Hölle im eigenen Kopf, ein Gefängnis und in seltenen Fällen wird man sie nie los.

Kommentar von 420haze420 ,

eine psychische Abhängigkeit ist auch eine Abhängigkeit nur mal so am Rande ..

Kommentar von notLiamNeeson ,

Ich habe nach 10 Jahren rauchen über Nacht aufgehört. Abhängigkeit ja aber man muss schon echt schwach sein um damit nicht klar zu kommen. Früher bei uns haben alle gekifft oder gezogen und ich hab noch nie sowas gehört. Aber gut ihr habt ja soviel Ahnung wie man sieht

Kommentar von tinaxst ,

"Richtige Such ist was völlig anderes" mit dem Satz hast du grade einen Beweis abgegeben dass du 0 ahnung von sowas hast??? Oh man

Kommentar von tinaxst ,

Kiffen und rauchen sind zwei unterschiedliche Welten merk dir das mal

Kommentar von notLiamNeeson ,

Sorry aber jetzt reichts mir. Von Kiffen bekommt man sogut wie keine Suchterscheinungen. Das ist einfach die Wahrheit. Deine Probleme sind kindisch und eingebildet und ich muss mit nem 18 Jährigen Stoner nicht diskutieren. Bin raus aus diesem Gespräch

Kommentar von tinaxst ,

Ja gut wie du meinst aber anscheinend hast du 0 Fachwissen sonst wüsstest du dass man abhängig von Gras werden kann! Und ich habe noch nie von einer  Person die aktiv kifft gehört dass sie es geschafft hat von heute auf morgen mit dem kiffen auzuhören, vielleicht schaffen manche das aber dann ist es trotzdem schwer weil es eben eine SUCHT ist wie das rauchen, oder ist für dich rauchen auch nur eine sucht einbildung ? 😆😊

Kommentar von BigQually ,

Ich habs ohne entzugserscheinungen geschafft, die die es nicht schaffen sind einfach Nikotinabhängig geworden^^

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