suchtkrank und in der apotheke arbeiten?

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3 Antworten

Ne also beim antreten des Studiums wurde noch niemand gefragt ob er Methadon nimmt oder mal schmerzmittelabhängig war. Und vor der Einstellung in nem betrieb haben die das einen auch nicht zu fragen.

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Kommentar von papavonsteffi
21.07.2016, 18:15

Sorry, aber was für einen Mist erzählst du?

Wenn Jemand in einer Apotheke arbeiten will oder sogar davon träumt Apotheker zu werden, dann wird VOR einer Einstellung ein Führungszeugnis verlangt, eine Anfrage an alle seine bisherigen Ärzte gestellt (er muss dafür die Ärzte auch von der Schweigepflicht entbinden) und er muss einen aktuellen Gesundheitstest vorlegen ... nämlich genau deshalb !!!

Wenn eine Apotheke - wo man mit allen erreichbaren Medikamenten umgeht - einfach so Jemanden einstellen könnte und würde, wäre es so, wie wenn man einen Wolf zum Aufpassen in ein Gehege mit Schafen sperren würde!

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Kommentar von Mell1990
21.07.2016, 18:22

Ich schätze das das schwierig werden wird.
Denn das Risiko ist für Apotheken einfach zu hoch. Dort werden alle möglichen Medikamente gelagert und du als Suchtkranker wärst dann in der Lage relativ einfach Medikamente zu klauen.  
Bitte versteh mich nicht falsch, ich möchte dir nichts unterstellen aber ich denke das das Risiko einfach für die zu hoch ist.

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Kommentar von mexp123
23.07.2016, 07:48

Also ich hab das noch nie gehört dass man ein Führungszeugnis einreichen muss. Und meine Schwester hat schon in einer Apotheke gearbeitet.

Und warum sollte man ein ärztliches Attest brauchen? Klar, wenn man sich dann fehl verhält, weil man sich zB an Medikamenten vergreift, gibt s Ärger und man wird rausgeworfen.
Aber hier wird einem doch (hoffentlich) noch nichts von vornherein unterstellt, nur weil man vielleicht einmal in seinem Leben da Probleme hatte (die er/sie ja versucht, in den Griff zu bekommen).  
Es ist ja nicht wie bei Piloten, ..., wo jemand, der nicht 100% belastbar ist, eine Gefahr für andere darstellt.

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Kommentar von mexp123
23.07.2016, 08:00

Aber einen Satz den du ja vielleicht noch öfters hören wirst: "fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker". ;) Die können das am besten sagen, wie das zB bei denen abläuft

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Wenn das alles Aktenkundig ist, wirst du es schwer haben.

§1 AAppO:

(1) Der Antrag auf Erteilung der Approbation als Apotheker ist an die

zuständige Behörde des Landes zu richten, in dem der Antragsteller den

Dritten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung bestanden hat. Dem Antrag sind beizufügen

6.eine ärztliche Bescheinigung, die nicht älter als einen Monat sein darf, aus der hervorgeht, dass der Antragsteller nicht in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet ist und
Außerdem kann die Approbation entzogen werden, wenn sich der Apotheker als unzuverlässig oder zur Ausübung des Berufes unwürdig erwiesen hat. Es reicht (teilweise) bereits Alkoholismus aus um die Approbation zu verlieren. Allerdings kann sie nach erfolgreichem Entzug wieder erteilt werden.

Das liegt aber immer alles im Rahmen des Ermessens. Ich würde an deiner Stelle mal die zuständige Apothekerkammer kontaktieren und deinen speziellen Fall vorstellen. Die können dir da sicher weiter helfen.

Oder du ziehst es einfach durch und suchst dir dann einen Arzt, der dir eine Bescheinigung ausstellt.

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Ein Apotheker muss (fast wie ein Arzt) ein (sehr) gutes Abitur und studiert haben ...  also vergiss solche hochwertigen Berufe  =  nicht böse gemeint, aber ich rede gerne Fakt und nicht lange drum herum.

...  als der arzt sie mir nicht mehr verschrieb habe ich eine methadon substitution bekommen ...

Sorry, aber das glaube ich so nicht.

Medikamente gegen  STARKE  Schmerzen mit Anteilen von Opiaten oder sogg. "Abkömmlingen", können an Höchstmenge für 30 Tage zwischen      30 mg und 40.000 mg an Wirkstoff enthalten.

Dazu benötigt man dann ein "Betäubungsmittel Rezept" ...  und ab einer gewissen Dosierung darf die dann nur noch ein Schmerztherapeut verschreiben die meißtens ausgebildete Narkoseärzte sind ...

siehe Michael Jackson ...  da wollte das auch der Hausarzt machen und es ist schief gegangen!

Da BtM-Rezepte extrem überwacht werden, kann ich nicht glauben, dass du einen Arzt hattest, der dir so starke Schmerzmittel verschrieben hat, dass du davon direkt Suchtkrank geworden bist und nun Methadon nehmen mußt.

BtM der Anlage III dürfen nur als Zubereitungen, nicht als Substanz allein verschrieben werden. Es sind Höchstmengen festgesetzt, die auch für Salze und Molekülverbindungen gelten. Die Abgabe von BtM darf nur nach Vorlage eines BtM-Rezeptes oder -Anforderungsscheins erfolgen. Die Dokumentation über den Verbleib des BtMs ist lückenlos zu führen.

Außerdem bin ich mir sicher, dass - wenn es diesen Arzt wirklich gibt, der dich süchtig gemacht hat - er das Mittel nicht einfach abgesetzt und dich damit alleine gelassen hätte, sondern er die Dosis nach und nach verringert hätte ...  denn sowas kann auch böse ausgehen (Halluzinationen usw.).

Sorry, dass ich ehrlich geantwortet habe.

Ich wünsche dir trotzdem alles Gute.

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Kommentar von messerjocke
21.07.2016, 19:56

ich hab bereits die zusage für das studium, nicht böse gemeint, ob du mir die geschichte glaubst oder nicht es stimmt. ich hab noch nie eine unerlaubte droge genomm die nicht verschrieben wurde. damals wusste ich gar nicht was ich da kriege oxycodon ich dachte es sei ein schmerzmittel genau wie tramadol

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Kommentar von nocheinnick
26.07.2016, 20:37

Die Höchstmengen könne auch überschritten werden. Dafür muss der Arzt nur ein "A" auf dem Rezept anbringen (oder der Apotheker, wenn es der Arzt mal wieder vergessen hat...).

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