Suchthilfe für Angehörige Erfahrungen?

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2 Antworten

Versuch es. Es ist nicht immer schlecht. Ich bin zum Jugendamt gegangen und habe das gemeldet. Die haben meine Mum dann zu einer Drogenberatungsstelle geschickt, was sie solange machen musste, bis die Fachleute da, grünes Licht gegeben haben.

Aber Deine Lehrerin hat Recht. Du darfst unter keinen Umständen zulassen, dass Deine Mutter auch Dein Leben in den Dreck zieht. Je tiefer man drin steckt, umso schlechter kommt man da wieder raus.

Du wirst nirgends festgehalten. Wenn Dir dort nicht richtig geholfen wird, suche Dir andere Stellen. Wie eben das Jugendamt. Die haben auch noch viele Möglichkeiten, Dir in dieser Situation zu helfen.

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Nimm Kontakt mir eine Gruppe von Alateen auf. Da findest andere junge Menschen mit demselben Problem und die helfen sich gegenseitig.

http://al-anon.de/fuer-neue/familienkrankheit/alateen-fuer-jugendliche/

Die Beratungsstelle kannst Du ruhig besuchen. Das sind verständnisvolle Fachleute da, die Dir helfen. Was Du dann damit machst ist Deine Entscheidung. Angst davor ist unnötig.

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Kommentar von Ille1811
18.10.2016, 06:48

Hallo Laura!

Es gibt nur sehr wenige Alateen Gruppen. Die meisten Jungendlichen, die diese Hilfe nutzen,  gehen in Al-Anon Gruppen, wo jeder, dem es so wie dir geht, dort hingehen kann und sie den Austausch mit mehreren Menschen, die das Problem kennen, besser finden, als eine spezielle Alateen Gruppe zu gründen.

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