Frage von Gutefee888, 51

Suche Rat was soll ich tun?

Hallo,

Nun ich habe einen Schäferhund der nun 7 Jahre alt ist. Wir waren letztens mit ihm in der Tierklinik da er offensichtlich schmerzen hat

Es wurde ein ct gemacht und er wurde mehrfach geröntgt

Die Diagnosen des behandelten Tierarzt Sind niederschmetternd...

Spondylose drei Bandscheibenvorfälle das caudaequinasyndrom und eine schwere hd auf der rechten Seite.

Er bekommt jetzt verschiedene Schmerzmittel ich bin mir aber nicht sicher ob die wirklich helfen...

So mein haustierarzt würde ihn einschläfern seine Begründung: alleine wenn man die Hüfte sieht muss man nix mehr sagen...

Ich habe mir natürlich ne zweitmeinung eingeholt und der andere Ta mein ach das geht doch noch...

Jetzt meine Frage was würdet ihr tun?

Liebe Grüße

Gutefee888

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Antwort
von Schwoaze, 31

Vor vielen Jahren hatte ich mal einen Schäferhund, der auch HD hatte. Er war relativ zart gebaut, hatte nur 35 kg. Nachdem ihn ein Auto niedergestoßen hatte, ist die Kugel aus dem Gelenk gesprungen und seither hatte er nur mehr Probleme. Er war damals kaum ein Jahr alt.

In der Tierklinik hat man... ich weiß, wie komisch das klingt... die Gelenkskugel abgesägt. Das ist alles, was ich darüber weiß. Es hat fast ein Jahr gedauert, bis er wieder ganz fit war. Spaziergänge waren kein Problem und er war anscheinend auch schmerzfrei. Allerdings ist er nur 6 Jahre alt geworden,

Ob das was für Deinen Hund wäre? Immerhin ist er deutlich älter und vielleicht auch schwerer. Das wär aber nur die Sache mit der Hüfte.

Die Bandscheiben, das ist ja wieder eine andere Baustelle.

Du kennst ja Deinen Hund am besten. Wenn Du siehst, dass das Leben für ihn eine einzige Plackerei ist,  ihm jede Bewegung weh tut... überleg Dir, was barmherziger wäre. Es geht nicht darum, wie es Dir geht, wenn er nicht mehr da ist, sondern einzig und allein, wie es Deinem Hund geht.

Kommentar von Gutefee888 ,

Vielen Dank für deine Antwort! 

Von einer Op haben mir bislang alle Tierärzte abgeraten zuhmal wir ihn letztes Jahr wegen eines kreuzbandrisses operieren Liesen es ist bis heute nicht richtig verheilt und entzündet sich dauernd 

Aber du hast vollkommen recht es geht nicht um mich sondern um meinen Hund 

Meine Befürchtung ist nur wenn ich ihn jetzt einschläfern lasse er ist geistig ja noch top fit ist. Vielleicht zu früh und er hätte doch noch ein paar schöne Jahre gehabt was ich allerdings nicht glaube 

Das ist wahrscheinlich mal wieder der Egoismus was nicht loslassen zu können was man liebt 

Aber vielen lieben Dank nochmals! 

Antwort
von SusanneV, 18

Vorab möchte ich Dir sagen, dass mir das sehr leid tut, was mit Deinem Hund ist.

Was hast Du für einen Eindruck? Hat Dein Hund schlimme Schmerzen?

Es gibt ja mittlerweile Physiotherapeuten für Hunde. Bring in da mal hin. Eventuell auch einen Heilpraktiker zu Rate ziehen.

Ein Hund muß nach einer Bandscheibenoperation das Laufen neu lernen. Das dauert und er wird seine Geschäfte im Liegen verrichten müssen. Zudem wird er einige Zeit in der Klinik bleiben müssen. Es ist eine ganz schwierige Entscheidung, die Dir keiner abnehmen kann. Wenn ich diese treffen müsste, würde ich das tun , was Dir der Tierarzt rät, der Deinen Hund schon seit Jahren kennt. Es tut mir wirklich sehr leid.

Antwort
von uwe4830, 4

Hi,

manchmal muss man das löslassen, was man liebt. Leider kann ich dir weder zu dem einen noch zu dem anderen Raten. Nur du alleine kannst abschätzen wie er sich quält. Die Diagnose des 2. Ta. sozusagen das geht noch, was sagt dir dein Gefühl, und wie will er ihn weiter behandeln.

Wenn du sagst, dass selbst der alte Kreuzbandriss noch entzündet ist, glaube ich das sein Imunsystem angegriffen ist.

Leider kommen die Tage des Abschied nehmens immer zu früh, egal wie alt der Hund ist. Sieh die schönen Tage die du mit ihm verbracht hast und seh seinen jetzigen Zustand, ob ein Leiden zu beenden nicht besser wäre.

Nur bevor du entscheidest würde ich eventuell noch eine weitere Meinung eines Ta, einholen, der weder dich noch deinen Hund kennt, und wirklich ganz wertfrei eine Aussage treffen kann.

Gruß uwe4830

Antwort
von TaylorBl, 19

Hallo,

es ist immer sehr schwer von seinen Tieren abschied zu nehmen. Wir hatten auch einen Schäferhund dieser hatte allerdings Arthrose,(oder so, ich war 5, deswegen weiß ich das nicht mehr so genau ) dadurch durfte er nicht mehr rennen usw..

Zuerst haben wir ihn weiterbehalten aber es bringt ja nichts den Hund zu quälen nur damit man selbst nicht verletzt wird. Was zur folge hatte, dass wir ihn um seinetwillen, eingeschläfert haben.

Mein Rat nun an dich, wenn du siehst das die Schmerzmittel nicht helfen und das er sich nur noch quält, solltest du ihn womöglich besser einschläfern lassen, auch wenn das sehr schwer ist. Außerdem könnte es jederzeit noch schlimmer kommen, zum Beispiel das er bald gar nicht mehr laufen kann, wenn noch etwas passiert.

Ich hoffe ich konnte dir helfen

Antwort
von DonCredo, 12

Hi Gutefee888! Das tut mit sehr leid für den Hund und auch für Dich.

Medizinisch kann ich wenig raten, die Summierung der verschiedenen Krankheiten lässt auch ehrlich gesagt kaum Spielraum - insbesondere wenn man das Alter dazu betrachtet. Und dauernd Schmerztabletten geben kann ja auch nicht gesund sein.

Unser erster Hund hatte massive Darmprobleme - was es genau war weiss ich leider bis heute nicht, aber er war auch noch fit im Kopf. Man meint immer, dann dürfe man ihn noch nicht gehen lassen, aber die andere Seite ist doch, dass er das Leid und die Schmerzen ganz bewusst erfährt. Mir hat jeder Blick von ihm damals weh getan und wir sind dann den schweren Weg doch gegangen - ob zu früh oder zu spät ist in so einem Fall nur schwer zu sagen.

Weil ich denke nach Deiner Beschreibung kann es nicht mehr massiv besser werden ist mein Rat daher: gib ihm/ihr noch ein paar schöne Tage, verabschiede Dich und regle schon mal alles (Einschläfern zuhause z.B. Einäscherung usw.) - wie lange kann ich nicht sagen, aber ich denke, das wirst Du wissen oder erkennen. Ich wünsche Dir viel Kraft für diese Tage und trotzdem noch einige schöne und innige Stunden mit Deinem Wuffi - lass ihn in Ruhe, Liebe und Würde gehen. Alles Gute. Don

Antwort
von BigDreams007, 32

Hallo Gutefee888

Erstmal tut mir die Diagnose unglaublich leid und ich kann mir vorstellen wir schrecklich das für dich sein muss.

Ich persönlich würde das ganze so machen.

Ich würde meinen Hund aufjedenfall nicht leiden lassen!
Ich denke du kannst am besten beurteilen ob dein Hund dies tut oder nicht.
Ich würde verschiedene Schmerztherapien versuchen also "normale" Schmerzmedikamte wie auch homöopathische Mittel.

Wenn gar nichts hilft und der Hund wirklich nur noch leidet würde ich ihn einschläfern lassen ABER wirklich erst nachdem ich alles erdenkliche versucht habe.

Ich wünsche euch alles gute & viel Kraft!

LG

Kommentar von Gutefee888 ,

Vielen Dank  

Antwort
von kokeli, 10

Oh man das tut mir aber leid für deinen Hund. Ich weiß, wie Du Dich fühlen musst, ich hatte auch einen Rottweiler, der massive Probleme mit den Gelenken und Knochen hatte. Wir haben ihn, als wir nach jährlichen Operationen beschlossen hatten ihn nicht mehr operieren zu lassen, mit hohen Dosen Schmerzmitteln am Leben gehalten, da er noch so fit war. Das war um Nachhinein eigentlich sehr egoistisch von uns. Die Mittel halfen nicht mehr richtig und eh ein Hund Schmerzen zeigt, da braucht es schon was.
Die Tierkliniken verdienen mit den Operationen ihr Geld, das sollte man auch immer mit bedenken.
Höre auf Deinen Haustierarzt und Erlöse Deinen Freund, wenn die Qualen zu groß werden. Es ist ein schwerer Schritt, aber dem Leiden zuzusehen ist auch nicht einfach. Alles Gute für Dich und Deinen Hund.

Antwort
von dogmama, 19

Jetzt meine Frage was würdet ihr tun?

das kann man aus der Ferne kaum beurteilen. 

Du mußt sehen wie sich der Hund fühlt und wenn Du meinst er hat Schmerzen und kleine Lebensqualität mehr, solltest Du ihn erlösen!

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