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4 Antworten

Hallo Kunstfreak99,

Ich bin w 16 und habe zwar noch nicht seit so langer zeit wie du eine essstörung aber ich kann deine Situation und wie es dir geht voll nachvollziehen.

Bei mir hat alles damit angefangen, dass meine Eltern sich getrennt haben. Obwohl ich auch noch nie dick war sondern eher zu dünn und auch immer die dünnste in meiner klasse war, habe ich mich trotzdem immer sehr unwohl gefühlt. Vor allem wenn alle drumherum um einen von Diäten uns abnehmen rede. Dies ist dann zu mir übergeggangen und iwi bin ich dann da in was reingerutscht und komme da nicht mehr raus...

Bei mir ist es nun auch soweit, dass ich höchstwarscheinlich in eine klinik muss auch wenn ich das eigentlich nicht will. Aber vielleicht hilft es ja.

Und nein pro ana orientiert bin ich sicher nicht. Ich will eigentlich gesund werden nur irgendwie schaff ich es nicht, weil irgenetwas mir immer sagt, dass ich dünn bleiben muss und wenn ich nicht dünn bin, bin ich nichts wert....

Liebe Grüße

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Kommentar von Kunstfreak99
04.11.2016, 14:48

danke für deine Antwort. ich kenne deine Situation nur zu gut. ich weiß wie es ist, dünn zu sein und nicht zunehmen zu wollen. ich wollte damals nicht dass mein Erfolg zunichte gemacht wird. ich habe heute noch panische Angst davor, zuzunehmen. aber auf Dauer bringt das untergewicht nichts. ich habe mich letzten Endes für das Leben entschieden, weil ich nicht sterben wollte... ich hatte mehrere gesundheitliche Probleme und die wurden weniger, als ich angefangen habe zuzunehmen. aber ich fühle mich nicht dicker als mit 40 kilo. ich war auch damals unzufrieden mit meinem körper und wollte noch dünner sein. aber das bringt nichts, denn nur eine vernünftige Therapie kann dabei helfen, sich irgendwann wieder mit dem eigenen körper anzufreunden. ich bin zwar kein gutes Beispiel dafür aber ich kenne einige, die die essstörung (nicht nur magersucht) hinter sich gebracht haben und manche haben das halt nur stationär geschafft. ich kann dir nur raten in eine klinik zu gehen, denn ich gehe davon aus dass du nicht sterben willst oder? ich weiß aus eigener Erfahrung, dass zunehmen zwar sau schwer ist, aber trotzdem sehr wichtig. ich wünsche dir alles alles gute und dass du hoffentlich die richtige therapeutin/ den richtigen therapeuten findest, der/die dir dabei helfen kann, den scheiß zu überwinden.

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Kommentar von Kunstfreak99
04.11.2016, 16:12

ich kenne das. aber die Erfahrung von mir und von anderen hat bewiesen, dass die angst vor dem zunehmen schlimmer ist als das zunehmen selbst. wenn du jetzt nichts tust, landest du früher oder später entweder im krankenhaus und wirst zwangsernährt, oder -wenn dich niemand findet- auf dem Friedhof. und glaub mir, eine Nasensonde ist wirklich nicht erstrebenswert. ich weiß, dass das alles nicht einfach ist, aber wenn du nicht den ersten Schritt wagst, dann entscheiden irgendwann andere für dich und dann kannst du dir nicht mehr aussuchen, in welche klinik du gehst. und wenn dann der richter/ die richterin (der/die macht den Gerichtsbeschluss, damit du gegen deinen willen behandelt werden kannst) vor dir sitzt und mit dir redet, dann kannst du alles sagen was du willst, aber trotzdem wird es darauf hinauslaufen, dass du zunehmen MUSST. also dann doch lieber freiwillig und mit viel mehr Freiheiten, als auf der geschlossenen mit nasensonde oder auf dem Friedhof. Oder? ich weiß, das klingt ziemlich hart aber hier schreibt jemand, die seit 8 Jahren Erfahrung damit hat und dich vor schlimmerem bewahren will. danke :)

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Kommentar von Kunstfreak99
04.11.2016, 20:39

naja auf jeden fall das wiegen nicht mehr zuhause sondern beim arzt/ärztin machen...dich körperlich durchchecken lassen und ja dann natürlich dir eine klinik raussuchen und dort hingehen... weißt du, das mit dem wiegen hat den Vorteil, dass deine eltern das nicht mehr mitbekommen und der arzt/die ärztin weiß, wie lebensbedrohlich dein Zustand ist.

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Kommentar von Kunstfreak99
04.11.2016, 20:39

wofür vielen dank? ;)

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Ich bin w/13 und habe wahscheinlich auch Essstörungen. Ich bin 1,60 groß und wiege 40kg.

Vor zwei Jahren hat meine Familie damit angefangen über mich zu reden, das ich zu dünn und klein bin. In derselben Woche hat mich meine Mutter zum Arzt gebracht, um mich kontrollieren zu lassen. Der Arzt hat fesgestellt das ich nur einbisschen zu klein bin für mein alter aber für meine größe im normalgewicht bin.

Nach einem Jahr war es dann so, dass ich gewachsen bin von der größe her aber ich war für meine Eltern immernoch zu dünn. Aus diesem Grund hat mich meine Mutter wieder zum Arzt gebracht. Diesmal hatte der Arzt festgestellt das meine größe normal war ich aber untergewichtig war. Ich sollte eigentlich passend zu meiner größe 6-7kg mehr wiegen.
Der Arzt hat für mich einen Plan gemacht, wann ich um welcher Uhrzeit was essen soll.

Das war eine Schlimme Zeit für mich. Ich wurde zu Hause immer kontrolliert ob ich auch wirklich alles aufaß. Aber wenigstens in der Schule nicht. Meine Jause in der Schule habe ich immer weggeworfen aber habe absichtlich immer Brösel hinterlassen damit es so aussah als hätte ich alles aufgegessen. Das ging eine Zeit lang so. Ixh habe nur zu Abend gegessen sonst nichts. Und das was ich zu abend aß war nicht einmal viel. Ich habe das alles nicht gemacht um abzunehmen, sondern weil ich es nicht essen konnte da ich keinen hunger hatte. Ich hatte nie wirklich hunger, da sich mein Körper daran gewöhnt hatte wenig zu essen.

Nach ca. einem halben Jahr habe ich damit begonnen, normal zu essen. Das habe ich getan, weil viele zu mir gesagt haben das ich wie ein Geist aussehe und zu dünn bin. Meine Cousinen haben mir immer Bilder von mageren Menschen gezeigt und gesagt das ich auch mal so werde. Und ich hatte Angst da das für mich schrecklich aussah. Deswegen habe ich normal gegessen. Und wog Schlussendlich 45 kg mit einer größe von 1,55cm. Das war normal ! Komplett normal !

Doch nach 2 Monaten fand ich mich zu fett und habe wieder damit begonnen nur mehr zu Abend zu essen und wurde immer dünner und dünner. In der Schule aß ich nichts obwohl ich wirklich hunger hatte. Meine Jause verteilte ich an meine Freunde oder schmiss alles weg. Ich wuchs von der größe her aber mein Gewicht wurde trotzdem immer weniger. Ich wiege jetzt 40kg und bin 1,60 groß. Meine größe ist normal. Aber ich bin wieder zu dünn.

Im Moment ist es so : Ich spüre keinen hunger. Wenn ich den ganzen Tag nichts esse, ich spüre trotzdem keinen hunger. Ich weiss nicht was mit mir los ist ! Aber es ist eben so, ich habe einfach keinen hunger und bin zu dünn !

Aber ich mache alles umm nicht noch dünner zu werden. Obwohl man schon meine Rippen sehen kann.

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Kommentar von Kunstfreak99
03.11.2016, 16:36

du musst genauso wie ich versuchen, dir helfen zu lassen. wie deine familie reagiert hat, war nicht richtig, denn dir beim zunehmen zu helfen ist aufgabe vom Therapeuten/Therapeutin. ich weiß wie es ist wenn die eigene Mutter Druck macht, aber das hat sie nur getan, weil sie sich sorgen gemacht hat. Dennoch ist das einzige was Angehörige tun sollten, den Betroffenen/ die Betroffene zur Therapie zu überreden und ihn/sie dabei zu unterstützen. das zum essen zwingen führt nur zu streit und das ist ja nicht gerade hilfreich. Liebe Grüße und viel Glück

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Ich verstehe nicht ganz wie du zu deiner Essstörung stehst. Kommt mir vor als ob du sie einfach hinnimmst oder sogar stolz darauf bist. Falls das so ist verstehe ich nicht warum du überhaupt therapeutische Hilfe suchst da du anscheinend zufrieden mit dir bist. 

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Kommentar von Kunstfreak99
03.11.2016, 16:30

nein ich bin nicht stolz darauf. ich bin froh dass das alles hier so anonym ist weil sonst würde ich das garnicht schreiben, weil ich mich dafür schäme. ich hasse es nach dem essen ein schlechtes Gewissen zu haben obwohl ich das eigentlich garnicht nötig habe. in 6 tagen fange ich mehrere Kilometer von daheim entfernt eine Therapie an, weil ich in eine vernünftige klinik will. ich bin bereit gegen meine essstörung zu kämpfen und jeder tag ist ein teil dieses kampfes

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Kommentar von Kunstfreak99
03.11.2016, 16:39

ich kenne den auslöser aber für eine analytische bzw tiefenpsychologische Therapie bin ich noch nicht stabil genug. deswegen versuche ich durch verhaltenstherapie stabiler zu werden um dann mein trauma anzugehen

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Kommentar von Kunstfreak99
03.11.2016, 16:52

naja einmal 3 jahre plus einmal 4 jahre gewalt, sexueller Missbrauch, Gehirnwäsche und seelische Vernachlässigung (und das ist alles nicht von Familienangehörigen getan worden) dürften doch für ein trauma reichen oder?

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Kommentar von Kunstfreak99
03.11.2016, 18:27

nein in ganz vielen fällen zu untergewicht

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Ich schließe mich QQBash an, denn ich esse auch sehr sehr gerne und das sogar ziemlich ungesund. Zunehmen tue ich aber trotzdem nicht, da es einfach seit vielen vielen Jahren viel zu wenig ist.

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Kommentar von Kunstfreak99
03.11.2016, 16:15

wie meinst du das?

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Kommentar von Kunstfreak99
03.11.2016, 16:41

nur 500 kcal? du musst ja ziemlich dünn sein

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Kommentar von Kunstfreak99
03.11.2016, 17:02

immerhin normalgewicht

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