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Suche kindgerechte Erklärung...

gefragt von comarelcomarel am 21.09.2007 um 16:57 Uhr

...für "MARIA VERKÜNDIGUNG" Der Engel Gabriel (Verkündigungsengel)bringt Maria die Botschaft, dass sie ein Kind empfangen wird vom Heiligen Geist. Frage des Kindes: WIE KANN DAS SEIN?

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Kinder x 17.909 Religion x 3.569

Kaffeesatz
beantwortet von Kaffeesatz am 21. September 2007 17:19
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Das erinnert mich an das Interview mit Richard Dawkins, veröffentlicht im Spiegel unter dem Titel "Ein Gott der Angst". Ich zitiere: "Besonders empört mich die Indoktrinierung der Kinder. Ich halte Religion für eine Form mentalen Kindesmissbrauchs(...)Angstreligion eben, die den Kindern beibringt, dass Zweifel und gesunder Menschenverstand sie in die Hölle bringen - früher offen, heute mehr subtil."

Ich bin voll und ganz seiner Meinung. Kinder sollte man von Religionen gelicher Art fernhalten.

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 21. September 2007 17:21

jeglicher

Kommentar von 3fbf5ae46c56cf6a0189124c48debdfcsmallWolfRichter am 21. September 2007 17:48

Kann ich nur unterstreichen! DH

Kommentar von 841d07db993982d78bfab111963e37a9smallGustavGans01 am 21. September 2007 23:49

So isses. Wenn ich zurückdenke, dann hat mich das ganze Religionszeugs als Kind tierisch genervt. Geglaubt hab ich trotzdem dran, weil die Leute von der Kirche, Lehrer usw. es einem halt erzählt haben.


wandpilz
beantwortet von wandpilz am 21. September 2007 17:19
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Eine kindgerechte Erklärung...hmmm...es kommt darauf an, wie alt das Kind ist. Wenn es noch so jung ist und an den Osterhasen und an den Weihnachtsmann glaubt, kannst du einfach erklären, dass Engel in ihren Flügeln ein Radar für sowas haben. Sollte das Kind aber in dem Alter sein, wo es diese Dinger bereits bezweifelt hat, würde ich auf die gute alte Wahrheit zurückgreifen. Damit meine ich wie das Prinzip Religion funktioniert. Erschreckende oder nette Geschichten erzählen, um einen bestimmten Inhalt oder eine Lehre zu vermitteln. Auf keinen Fall würde ich versuchen dem Kind vernünftig zu erklären, wie diese Verkündung geschehen sein könnte. Ich bin damit nicht religionskritisch - jeder kann von mir aus glauben, woran er will - aber bei einem so heiklen Thema würde ich dem Kind wenigstens ansatzweise Hilfestellung geben, selbst zu entscheiden, inwiefern sie diesen Geschichten Glauben schenken soll.

Kommentar von Caf8a3595bdac965238ca5caba361d24smallcomarel am 21. September 2007 17:26

Das Kind ist 8 Jahre und soll auch die nachfolgenden Geschehnisse begreifen.

Kommentar von 4c880fc43a45c11f15e08d0a44c7febfsmallwandpilz am 21. September 2007 17:29

warum?

Kommentar von Caf8a3595bdac965238ca5caba361d24smallcomarel am 21. September 2007 18:03

Ich würde es ihm gerne selbst erlären, bevor es durch den Religionslehrer irritiert wird, der hat nämlich ne ganz komische Art den Kindern so heikle Themen zu erklären. Als es z.B. um Johannes dem Täufer ging, da sollten die Kinder ein Bild ausmalen auf dem Johannes (eine kopflose Figur)seinen Kopf auf einem Tablett trägt. Es wurde die Geschichte von einem Unfall erzählt, bei dem 2 Autos aufeinander gefahren sind, angeblich war der auffahrende Fahrer nicht angeschnallt und flog durch die Scheibe, der Kofferraum von dem vorfahrenden Auto sprang auf und der Kopf des hinteren Fahrers flog in den Kofferraum. Die Kinder waren ganz verstört. Seitdem sage ich unserem Kind, schalte de Ohren auf "Durchzug und male dein Bild aus. Ich erkläre es ihm dann lieber zu Hause. Daher auch meine Frage.

Kommentar von 4c880fc43a45c11f15e08d0a44c7febfsmallwandpilz am 21. September 2007 18:20

Genau aus diesem Grund wäre es sinnvoll ihn allgemein aufzuklären. Ich verweise hier auf den Kommentar von Kaffeesatz. Wenn du deinem Kind klarmachen kannst, dass die Geschichte des Religionslehrers nur den Sinn hatte, die Kinder so zu erschrecken, dass sie sich im Auto anschnallen, kannst du ihm auch die anderen Storys nahebringen. Es kommt nicht darauf an, ob sie wahr sind oder nicht (in meinen Augen definitv nicht, aber das ist jetzt nicht das Thema), sondern welchen Inhalt oder Moral sie vermitteln sollen. Die Verkündung durch den Engel war lediglich ein Mittel um den Menschen zu erzählen, dass Jesus schon von Geburt an wichtig war. Alle Geschichten in der Bibel sind nichts anderes als zum Beispiel Aesops Fabeln. Mag an der einen oder anderen Stelle ein Funken Wahrheit drin stecken (also wer wann wo König war o.ä.) aber in der Gesamtheit ist die Bibel mehr als ein Buch zu verstehen, welches Moralvorstellungen verkaufen will.


grisu05
beantwortet von grisu05 am 22. September 2007 14:16
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Also die meisten Antworten hier sind ja mehr als unfair. Schließlich ist Dir mit deiner Frage nicht geholfen, wenn Du jetzt weißt, wieviele GF-Mitglieder Probleme mit der unbefleckten Empfängnis haben. Wie ich in der anderen Frage schon geschrieben habe: Wenn Du nicht weißt, wie das anatomisch funktioniert, sondern einfach daran glaubst, dann solltest Du es dem Erstkommunionkind auch nicht anders vermitteln. Wenn wir bis ins letzte Detail die komplette Bibel erklären könnten, hätten wir viel Erkenntnis, aber keinen Glauben. Laß Dich nicht von den bescheuerten Kommentaren hier abschrecken: An einen Gott zu glauben, der Dinge tut, die nicht erklärbar sind, ist der Glaube an einen großen Gott! Einen Gott, der über unseren Verstand geht. Immerhin hat er die Erde und das Weltall erschaffen. Das hat noch kein Mensch hingekriegt...


GustavGans01
beantwortet von GustavGans01 am 21. September 2007 17:21
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Erkläre es doch wie bei jedem anderen Märchen auch. "Das hat sich jemand ausgedacht".

Kommentar von Caf8a3595bdac965238ca5caba361d24smallcomarel am 21. September 2007 17:25

Das hätte zur Folge, dass alles, was sich aus diesem Geschehnis ergeben hat auch "ausgedacht" wurde. Dann stellt sich auch die Frage: VON WEM ausgedacht?? Die Bibel ist schließlich schon ein etwas älteres Buch!!!

Kommentar von 3fbf5ae46c56cf6a0189124c48debdfcsmallWolfRichter am 21. September 2007 17:47

Ausgedacht haben sich das: Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

Die haben zwar auch nur aufgeschrieben, was sich andere ausgedacht haben, aber als Erklärung für ein Kind mag das genügen.

Natürlich haben sich diese Leute auch die weiteren Folgen ausgedacht. Der Wahrheitskern besteht nur darin, daß irgendein Wanderprediger mal viele Leute beeindruckt hat.

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 21. September 2007 18:04

Das kann ich wiederum nur unterstreichen :-)

Kommentar von Caf8a3595bdac965238ca5caba361d24smallcomarel am 21. September 2007 18:08

Kann es sein, dass ihr nicht in die Kategorie "gläubige Christen" gehört???????????????????

Kommentar von Regenmacher am 21. September 2007 19:00

Gläubige Christen? Dazu gehört doch nicht, dass ich das Märchen der unbefleckten Empfängnis glaube und weiter verbreite.

Zum Christentum gehören doch wohl andere Dinge, als gerade dieses Märchen.

Kommentar von oldpaed am 22. September 2007 12:19

Märchen und (Glaubens-)Symbolik sind ein Unterschied!

Kommentar von 0d9c12d00efa8d0a3ff5e09b08dc7710smallgrisu05 am 22. September 2007 14:10

Wenn ich an den Christus glaube, gehört dazu auch, daß ich an die Bibel glaube. Die ist in dieser Hinsicht nun mal klar in ihrer Aussage - auch wenn wir es nicht erklären können!


anonym
beantwortet von oldpaed am 22. September 2007 10:26
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Die Frage: WIE KANN DAS SEIN? kann sehr schwer beantwortet werden und ist eine theologische Frage. Das Fest "Mariä Verkündigung" wird am 25. 3. begangen, also neun Monate vor Weihnachten (!); es bietet sich also ein Ansatz an. Dass nach christlicher Auffassung Gott menschlich wird, vor dem wir keine Angst zu haben brauchen, wäre ein zweiter Ansatz. Die Problematik der Parthenogenese (Jungfrauengeburt) ist für Kinder schwer verständlich; dass aber das Kind in der Krippe als etwas Besonderes von Christen geglaubt wird, wäre ein dritter möglicher Ansatz.


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 22. September 2007 22:25
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Die Zeugung durch Heiligen Geist war ein Wunder. Wunder braucht man nicht erklären bzw. sie sind auch gar nicht erklärbar.

Alternativ kannst Du ja sagen, dass bei Gott alles möglich ist, auch Dinge, die wir Menschen einfach nicht verstehen können.

Kommentar von Caf8a3595bdac965238ca5caba361d24smallcomarel am 22. September 2007 22:30

Das ist gut. Denke damit komme ich schon weiter. Danke Teddylein


comarel
beantwortet von comarel am 22. September 2007 11:53
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ICH DANKE EUCH ALLEN FÜR EURE OFFENEN ANTWORTEN.


anonym
beantwortet von Regenmacher am 21. September 2007 17:08
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Wie oft suchst du noch nach der kindgerechten Erklärung? Ich denke, dass du doch schon ne Menge Antworten bekommen hast.

Und wenn die nicht reichen, frage doch einfach den, der diese Empfängnis immer und immer wieder als Wahrheit verkauft... deinen Pfarrer.

Kommentar von Caf8a3595bdac965238ca5caba361d24smallcomarel am 21. September 2007 17:11

Wenn du meine vorherige Frage richtig gelesen hast, dann hast du gemerkt, dass ich mich in der Fragestllung vertan habe. Jetzt erst ist die Fragestellung richtig. und die Antworten mit dem "..." was ist da denn kindgerecht dran??? Hast wohl selbst keine Kinder, oder??

Kommentar von Regenmacher am 21. September 2007 19:00

KLar habe ich Kinder und sogar Enkelkinder. Aber Märchenstunde hat es bei mir nicht gegeben.


minister
beantwortet von minister am 22. September 2007 10:54
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Ich denke, hier schießt die Kritik teilweise über das sinnvolle Maß hinaus. Eltern, die ihre Kinder christlich erziehen, sind keine Rabeneltern.

Der christliche Glaube hat je nach Perspektive durchaus etwas lebensbejahendes, etwas unterstützendes, gerade auch für Kinder. Für mich ist gerade der Gradmesser christlicher Verkündigung, ob Liebe oder Angst in die Herzen gepflanzt wird. Ich mache hier auch einen deutlichen Unterschied zwischen evangelischen und katholischen Christen aus. Der Protestantismus hat sich in viel stärkerem Maße von unheiligen Autoritäten getrennt, als dies die katholische Kirche getan hat.

Ich halte es für geradezu kontraproduktiv, Kindern die traditionellen katholischen Dogmen einzutrichtern, wenn es aus christlicher Sicht - und aus der Jesu - viel wichtiger wäre, von der Liebe Gottes zu sprechen.

Viele negative Haltungen - auch auf dieser Seite - rühren daher, dass man Menschen zwingen will, etwas zu glauben, anstatt ihnen Liebe zu geben.


Luise
beantwortet von Luise am 22. September 2007 10:22
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Für einen 8-jährigen ist es wohl schwer im den Begriff des Dogmas in der Religion zu erklären: Buddha durch die Achselhöhle seiner Mutter in Gestalt eines weißen Elefantens, Jesus durch jungfräuliche Empfängnis durch den Hl. Geist. Was macht eine Religion aus, der Glaube oder die Darstellung für das einfache Volk? Buddha (Gautama) und Jesus waren unzweifelhaft herausragende Persönlichkeiten, aber was ist Religion? Schwer das einem 8jährigen zu erklären, aber sei stolz, dass er selber denken kann. Gratulation! Schlau und kritikfähig. Toll für das Alter.

Ich bin übrigens sehr gläubig, aber nicht nach den Worten irgendeiner Kirche.


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