Frage von Laariissaa, 215

Gibt es eine Bibelstelle, in der Gott meint, alle Menschen sind gleichwertig, egal welcher Religion, Hautfarbe etc. ? Also, dass Gott alle liebt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kdd1945, 215

Hallo Laariissaa,

Vielleicht ist Apg 10, 34-35 der passende Vers:

Gott liebt jeden Menschen

34 Da begann Petrus zu sprechen: "Jetzt erst habe ich richtig verstanden, dass Gott niemanden wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt. 35 Alle Menschen sind ihm willkommen, ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben, wie es ihm gefällt.

Grüße, kdd

Kommentar von kdd1945 ,

ZITATE: HFA

Kommentar von RobertEntso ,

sehr schöne stelle;) Gott segne dich Bruder/Schwester

Kommentar von Laariissaa ,

Das ist eine schöne Stelle, danke:)

Antwort
von Viktor1, 183

Hallo,
eine solche Bibelstelle mit diesen speziellen Aussagen kann es nicht geben da die "Gleichwertigkeit" aller Menschen über Unterschiede in Rasse, Religion und Volkszugehörigkeit hinweg damals nicht dem allgemeinen Denken entsprach, von den Autoren der Schriften deshalb Gott auch nicht in "den Mund" (Gott "meint" !) gelegt werden konnte.
Dagegen ist die Feststellung , daß Gott alle liebt (ist etwas anderes als das Vorstehende) Bestandteil der Botschaft Jesu und kommt so auch in den Schriften des NT zum Ausdruck. Da keiner ausgeschlossen wird, bedarf es nicht einer besonderen Aufzählung von "Kriterien" menschl. Zugehörigkeit.
Gruß Viktor

Antwort
von tinimini, 172

Die Botschaft vom Berge Sinai ist offen für alle Menschen, sie ist ein Angebot. Denn die Rahab ist keine Jüdin und Israelitin.  Dieses Motiv kommt sowohl auf der individuellen wie auf der völkischen Ebene vor. Nehmen wir als Beispiel die Stadt Ninive: Das sind keineswegs Israeliten und trotzdem ergeht das Angebot Gottes mit seinen zehn Geboten an sie, ohne dass sich z. B. die Männerbeschneiden lassen oder sie zum Judentum übertreten müssten. Nehmen wir das Beispiel mit Sodom: Es gibt auch hier das Angebot, dass ihnen vergeben wird, wenn sie umkehren. Nehmen wir andere Einzelpersonen wie z. B. den Hiob: Auch er ist kein Jude oder Israelit. Nehmen Swir Jitro, den Berater des Moses: Auch er ist kein Jude. Bei Rahab ist das ebenfalls der Fall: Das Angebot des Monotheismus gilt auch für sie. Wer die Bergpredigt lebt und durch die Bibel, in der man die Stimme Gottes vernimmt ,der wird auch zu Gott finden. Die Taufe ist im Jüdischen Sinn nur dann gemacht worden, wenn man seine Sünden bereut ,geopfert und sich hat taufen lassen, um wieder umzukehren,um sich Gott zuzuwenden. Im alten und im neuen Testament ist immer nur von der Umkehr und der Buße,die Rede. Jeder der Gott annimmt kommt in den Himmel.Christen,die denken, das sie besser sind als andere .die nicht Christen sind, sind auf dem Holzweg.Das geben die Jüdischen Schriften nicht her. Und Jesus lehrte nur aus den Jüdischen Schriften. 

Kommentar von tinimini ,

Abraham hat seine Erstgeborenen Ismael mit der Hager in die Wüste geschickt weil sie den alten Göttern nicht absagte und Abrahams Lieblingsfrau die Hölle heiß machte !

Denn Hagar erzieht ihrenSohn ganz anders, als Sarah das gewohnt war, und verzichtet dabeinicht auf ihre Götzenkulte. Ismael wird inzwischen 13 Jahre alt: Mit13 Jahren ist man im Orient ein fertiger kleiner Mann und wird indiesem Alter auch beschnitten. DeswegenBESCHNEIDEN in der Regel –es gibt Ausnahmen – die Moslems ihre Männer mit 13 Jahren. Abersie sagt doch zu Abraham: "Wirf sie hinaus, schick sie mit ihremSohn weg!"Deswegen sage ich, daß der Sohn laut Bibel 13 Jahrealt war und in einem großen Fest schon zum Mann beschnitten wordenist. Er wurde beschnitten, weil Gott zu Abraham gesagt hat, daß dasein Zeichen des Bundes sei, den er mit ihm schließen will. Wirkönnen also sagen, daß sich die Verhältnisse im Hause Abrahamzuspitzen und untragbar werden, weil es jeden Tag Streit gibt. Ismaelwird von seiner Mutter natürlich genau dahin gelenkt, wo sie inhaben möchte. Abraham ist verzweifelt, weil er ja alle lieb hat.Gott sagt zu ihm: Höre auf Sarah!" Das ist für alle Frauenetwas sehr Ermutigendes, wenn Gott so etwas sagt ! Sarah sagte , daßes so nicht mehr weiterginge. Aber immerhin hat sie lange damitgewartet und kein Baby hinausgeworfen. Deswegen habe ich diese 13Jahre betont. Denn wenn man heute sagt, daß sie eine Grausamkeit 

sondergleichenbegangen hätte, stimmt das einfach nicht. Ein junger Mann von 13Jahren kann im Orient seine Mutter schon beschützen und ihrvorangehen. Wir lesen auch in der Geschichte, daß Abraham siefortschickt: Aber Ismael bekommt einen Segen und auch ein Erbe.

Dasist sehr wichtig. Das ist genauso wie bei Esau vorher auch. Er sollja auch Vater vieler Stämme werden. und er bekommt Kraft, also einekörperliche Ausstattung. Und er bekommt auch einen Teil vom Erbe.Was er aber nicht bekommt, ist die Verheißung, denn das ist etwasganz anderes. Das gab es vorher auch bei Esau und Jakob schon, unddas ist sehr wichtig: Diese Söhne werden keineswegs enterbt. Aber eskann eben immer nur einer der Träger der Verheißung sein. Das ziehtsich quer durch, auch bei den 12 Söhnen Jacobs haben wir diesesPhänomen. Wieso soll denn sonst der Messias von Juda abstammen Abereine Verheißung ist es auch, wenn Ismael gesagt wird, daß auch erVater vieler Stämme sein wir. In jeder Beziehung bekommt er einenSegen. Es wird sogar gesagt, daß er kraftvoll sein wird: "Duwirst jeden anpacken können, und keiner wird sich mit dir messenkönnen." Das ist wirklich ein großer Segen. Aber dieVerheißung bekommt er nicht. Und das ist immer ein Grund zurEifersucht und für Ärger. Wir sehen das auch bei David, als Jessedem Propheten Samuel seine sechs Söhne vorstellt und Samuel zu ihmsagt, daß unter denen der richtige, derjenige aus seiner Vision,nicht dabei sei. "Ja, da haben wir noch den kleinsten, David,draußen auf der Weide!" Da haben wir dieses Phänomen wieder:Man kann Gott nicht vorschreiben, mit wem er seine Verheißungfortsetzen will. Auch das ist eine Botschaft der Geschichte umAbraham.

Kommen wir zurück zu Hagar. Wenn Abraham sie mit Ismael ins damalige Niniveoder nachBABYLON, wäre das ein Desaster und Unglück gewesen. Waswäre dort mit den Frauen geschehen? Und ein Einzelfall war das auchnicht. Was passiert mit einer Frau, wenn die Ehe nicht fortgesetztwird und sie nur eine Kebsfrau ist? Da bleibt nichts anderes übrig,als zum Vater, zum Bruder, zur Sippe zurückzukehren, denn das istdie einzige Existenzmöglichkeit.

Damalsgab es ja noch keine Krankenkasse, keine Altersversicherung. Wohinhätte sie denn sonst gehen können? So wird sie in der Tat zurückzu ihrem Stamm in die Wüste geschickt. Das muß man sich auchvergegenwärtigen, wenn man heute die Formulierung hört, daß sie indie "Wüste geschickt" worden sei. Wenn man heute hört,daß eine Frau mit Kind in die Wüste geschickt wird, stellen wir unsdas schon ziemlich gruselig vor. Aber das war wirklich die einzigeMöglichkeit für sie. Aber sie wäre dabei zusammen mit ihrem Sohnbeinahe verdurstet. Nun greift aber wiederum ein Engel ein. denn siewird beschützt. Aber die Geschichte mit dem Engel muß man auchgenau lesen. Zunächst einmal ist es so, daß der Engel von Anfang anmit den Frauen sehr gerne spricht. Alle diese Frauen haben guteEngelsbegegnungen. denn das ist von größter Wichtigkeit. Jedenfallsist es so, daß Hagar auch vom Engel behütet wird. Das Interessantefür die Wundersüchtigen unter uns ist die Tatsache, daß da imGrunde genommen gar kein Wunder geschieht. Denn Hagar sitzt dortvöllig aufgelöst, man könnte auch sagen, daß sie hysterisch vorsich hin weint: Sie ist nicht mehr tatkräftig.

Kommentar von tinimini ,

 Dann kommt der Engel,tröstet sie und verspricht ihr Heil und eine gute Zukunft. Sieöffnet die Augen und sieht den Brunnen. Was können wir aus dieserErzählung schließen? Der Brunnen war auch vorher schon da, er istnicht – Wunder über Wunder – in dem Moment erst gemacht worden,sondern war auch vorher schon da. Der Engel öffnet ihr aber nichtdieAugen. Nein, er beruhigt sie nur. Sie hätte den Brunnen vorhergenauso sehen können. Denn er war schon da. Aber zuvor war sie ebenverloren und aufgelöst und hat ihn deshalb nicht gesehen. Man solltealso nicht sagen, daß das eine Wundergeschichte sei, denn das kannwirklich jedem von uns geschehen. Das Entscheidende dabei ist daßdieser Gott seinen Ismael Und Hagar. beschützt. Von diesem Engelgeht Ruhe aus, Hagar beruhigt sich und findet wieder zu sich. Sie hatwieder Vertrauen in sich und in Gott. Die Geschichte geht so weiter,daß sich Ismael prächtig entwickelt und sich mit Isaak versöhnt.Auch das ist sehr wichtig.

Apatheit in der Bibel gibt es nicht vor Gott

Mirjam war zu Moses gekommen und hatte gemeckert. Die erste Lehre daraus ist, dass Gott keine Denunzianten und Meckerer mag. Und weil sie wegen der Hautfarbe dieser Frau gemeckert hatte, wird sie auch dementsprechend bestraft. Denn Mirjam wurde "weiß wie Schnee", sie wurde also leprakrank: weil ihr die Schwägerin zu schwarz gewesen war! Und der Schwägerin ist nichts passiert, nur der Mirjam; und auch dem Aaron ist nichts passiert. Viele fragen, warum dem Aaron nichts passiert ist. Das liegt einfach daran, dass er nur ein kleiner Mitläufer gewesen ist. Es heißt nämlich immer: "Es sprachen Mirjam und Aaron.. Es gibt also in der Bibel keine Spur von Apartheid, sondern das genaue Gegenteil!"Was, die ist dir zu schwarz? Dann bekommst du Lepra!" Die Menschen erachteten also früher Krankheiten als selbstverschuldet. Mirjam muss dann für einige Zeit weg von der Familie: Sie muss, wie wir heute sagen würden, in Quarantäne. Aber auch das wird wieder anders gedeutet: Moses betet nämlich für sie. Und das zeigt wieder die Güte von Moses: Obwohl sie doch so einen Unfrieden stiftet und Unrecht hat, betet er zu Gott. Und ganz Israel wartet, denn das war während der Zeit des Auszugs aus Ägypten. Der Zug stoppt also und es dauert acht Tage, bis sie geheilt ist und wieder zurückkommt. Er hat damit ausgedrückt, dass es in der Bibel keinen Beweis für die Apartheid gibt. Im Gegenteil, alle sind Kinder Gottes.

Vor der Bergpredigt im Matthäus-Evangelium trifft Jesus einen Menschen, der unterwegs zum Tempel ist und dort ein Dankopfer darbringen will. Jesus sagt zu ihm, das sei sehr schön und er hebt keineswegs im Tempel zu Jerusalem die Opferkulte für den einen Gott auf. Aber er sagt zu ihm "Wenn du dich aber daran erinnerst, daß ein Mensch noch etwas gegen dich hat","laß das Opfer liegen, gehe und versöhne dich mit dem Menschen, und dann erst gehe in den Tempel und bringe dein Opfer dar. wie weit das geht, denn esist nicht so, daß er etwas gegen einen anderen Menschen hätte, sondern ein anderer hätte etwas gegen ihn –, " Daß das wahnsinnig schwer ist, weiß Jesus auch. Denn an einer anderen Stelle sagt er im Gespräch zu Petrus: "Versuche es 77-mal. Ich weiß genau, wie schwer das ist im Leben." Das heißt nicht, daß Jesus gesagt hätte, man könne das so nach dem Motto 57-, 58-, 59-mal herunterzählen. Das hat er nämlich nicht gemeint. Er hat gemeint, daß man es immer wieder versuchen muß. Man darf das eben nicht abzählen. Daran hat sich doch nichts geändert. Wir müssen also von unserem hohen Roß herunterkommen: Wie müssen vor allem der Arroganz und der Rechthaberei entsagen

Antwort
von chrisbyrd, 134

Vielleicht passt folgende Bibelstelle dazu: "So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit für das ich eingesetzt wurde als Verkündiger und Apostel — ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht —, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit. " (1. Timotheus 2,1-7).

Antwort
von comhb3mpqy, 115

Gott nimmt jeden Menschen an, egal welche Nation oder Hautfarbe.
Allerdings ist die Religion nicht egal, die Bibel sagt, dass ohne Glauben es unmöglich ist Gott zu gefallen.

Antwort
von AlbatrossFLIGHT, 121

Apostelgeschichte 10:34,35

Da tat Petrus den Mund auf und sprach: "bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist."

Antwort
von jofischi, 126
Kommentar von Laariissaa ,

Vielen dank:)

Antwort
von Nadelwald75, 117

HAllo Laariissaa, nur mal zwei Stellen:

Gen 1/ 27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. 28 Gott segnete sie ......

Psalm 8
…3 Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: 4 was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschenkind, daß du sich seiner annimmst? 5 Du hast ihn wenig niedriger gemacht denn Gott, und mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrö
nt.…

Hier wird kein Unterschied gemacht. Damit ist die Auffassung der Israeliten vor 2 - 3000 Jahren auf jeden Fall fortschrittlicher als bei allen anderen Völkern der Umgebung zu dieser Zeit.

Antwort
von nowka20, 73

jesus ist für ALLE menschen gestorben

Antwort
von BibelGeschichte, 92

Galater 3,28 :
„ Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christo Jesu.“

Kommentar von BibelGeschichte ,

Dort spricht allerdings nicht Gott selber, aber die Aussage ist göttlich inspiriert.

Kommentar von scrutinize ,

Beachte, dass dieser Vers ausschließlich den Gläubigen gilt, nämlich denen, die in Christus sind. Der natürliche Mensch ist von Gott getrennt. Darum ist seinerseits auch eine bewusste Bekehrung zu Jesus notwendig.



Antwort
von viktorel, 70

Gott will, dass "alle Menschen gerettet" werden. (1.Tim.2,4).

Trotzdem könnte es "Lielingskinder" geben (Joh.13,1; 21,20).

Das liegt wohl an der Tiefe des Gehorsams (Apg.13,22).

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