Frage von mindesten, 317

Such seit Jahren nach meinem richtigen Glaube aber keine Ahnung ob ich überhaupt was glauben soll?

Ich bin eigentlich Christ aber keine Ahnung ob ich mittlerweile noch einer bin. Ich habe keine Ahnung von der Bibel und weiß eigentlich so ziemlich >0% über den christlichen Glauben. Es wäre also gelogen wenn ich mich einen strengen Christ nennen würde oder so.

In letzter Zeit habe ich mir ziemlich viel von Atheisten angeschaut, also Videos mit Statements von Atheisten und so und ich kann es einfach nicht leugnen dass Atheisten glaubhafter wirken als Religiöse. Allerdings waren es auch immer Atheisten die mich als dumm bezeichneten wenn ich ihnen gesagt habe dass ich Gottes Existenz niemals ausschließen könnte. Deswegen habe ich da so eine grundlegende Abneigung aufgebaut.. Ich will mich ungern als Atheist bezeichnen, aber auch nicht wirklich als Christ seitdem der christliche Glaube offensichtlich zweifelhaft ist...

Was soll man denn noch glauben? Ich glaube mittlerweile dass eine Welt ohne Abrahamitische Religionen besser dran wäre!

Antwort
von sarahj, 89

also Atheisten die Dich als dumm bezeichnen weil Du die Existenz nicht ausschließen kannst sind selbst dumm.

Man kann sie nicht ausschließen (und das sage ich als Atheist !).
Man kann sie lediglich als unwahrscheinlich und nicht-wie-in-der-Bibel/Koran-dargestellt ausschließen.

Möglcherweise sind das "Atheisten" die sich - wie viele Menschen - einfach gerne als was Besseres fühlen wollen.

Wie gesagt: ich bin selbst Atheist. Habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis aber so ziemlich jede Religion vertreten. Und kann mit diversen Pfarrern über meine Ansichten reden ohne daß wir uns gegenseitig als dumm ansehen. letztendlich sehen beide Seiten die Lage als unentscheidbar. Und das ist auch OK, wenn beide Seiten das so akzeptieren und dennoch miteinander respektvoll umgehen.
(ich muss allerdings zugeben: die sind alle studierte Thelogen und Philosphen, und kennen die Probeme ihres Glaubens nur zu gut. Es sind keine Dumpfbacken - die sollte man beizeiten meiden und "aussortieren")

Zu Deinen Zweifenl: selbst Mutter Teresa, das ehemalige Aushängeschild der christlichen Nächstenliebe hat sich am Ende geoutet...
Es ist also normal - selbst für Gläubige - und menschlich, zu zweifeln.

Und: es gibt auf beiden Seiten solche und solche. Wer radikale Ideen hat, wer anderen seine Regeln aufzwingen will, und nicht auch mal über seine eigene Glaubensgemeinschaft reflektiert und Schwachpunkte sieht, wer keine Kritik (nicht an der Person, sondern an der Idee) verträgt, dem sollte man auch Kontra bieten, und klar machen, wo man selbst steht.
Egal welchen Standpunkt man einnimmt: er sollte halbwegs logisch, reflektiert und fundiert sein. Dann ist es eigentlich egal, was du glaubst, oder nicht.

Kommentar von mindesten ,

Kann man sich eigentlich auch als Christ bezeichnen wenn man nicht an die Bibel glaubt, die biblische Person Jesus jedoch bewundert und die Dreifaltigkeit für sinnvoll erachtet? Das wäre dann nämlich meine Ansicht.. 

Kurze Frage noch: Inwiefern hat Mutter Teresa sich am Ende geoutet? :o war sie zum Ende hin Atheistin geworden?

Kommentar von sarahj ,

Zur Bibel: die allermeisten Christen sehen die Probleme mit der Bibel. Es sind sowohl gute, als auch barbarische Regeln, Gesetzte und Verhaltensvorschriften darin enthalten. Der Konflikt ist, daß man als (in menschlichem Sinn) kein guter Mensch ist, wenn man sich wort-wörtlich daran hält. Also wird es als Parabel, Lebensweisheit oder veraltet definiert und ignoriert. Diejenigen Aussagen, mit denen man sich identifizieren kann werden im Gegenzug herausgepickt, und als das Gute der Bibel angesehen.

Wer aber ehrlich ist, muss zugeben: jemand der bereits gut ist, braucht die Bibel nicht, um zu wissen was gut oder böse ist.
Derjendige der seine sadistische Ader ausleben möchte, sucht sich die Stellen zu Homophobie, Kindererziehung etc. und lebt danach.
Ein böser Mensch kann sich dadurch also Rechtfertigung und Entschuldigung für sein Tun suchen.

Damit taugt die Bibel letztendlich nicht als moralischer Leitfaden.

(übrigens: der Koran noch viel weniger, denn darin hat man quasi die guten Teile mehr oder weniger rausgestrichen, und alles unter den Willen der Gelehrten gestellt. Ich sage bewusst: Gelehrte und nicht Gott. Denn der Koran ist so undeutlich, daß sich die Muslime selbst nicht einig sind, wie er denn auszulegen sei, und sich daher ständig in Meinungsverschiedenheiten (um es mal euphemistisch auszudrücken) bekriegen. Tatsächlich gilt eben nicht nur der Koran, sondern Muhammed als Vorbild: so wie er zu leben gilt als höchstes Gut. Und sein Leben war halt nicht so moralisch: er war ein Kriegs- und Feldherr, der auch mal eroberte Städte ausradieren ließ, Frauen und Kinder versklavte, Männer massenhaft köpfen lies und ein 9-Jähriges Kind heiratete...
Alles Dinge, über die man heutzutage nicht so gerne spricht, weshalb man halt im Islam gerne Bcher darüber verbietet und Authoren umbringt (siehe Salman Rushdie oder Theo van Gogh)

Du kannst an Jesus und Gott glauben, ohne einer offiziellen Kirche anzugehören und ohne die Bibel zu lesen. Sie ist sowieso nicht authentisch. Einerseits waren es schon bei ihrer Niederschrift Legenden, andererseits wurde von der Kirche sehr viel herausgestrichen, geändert, verfälscht oder auch schlicht falsch abgeschrieben (1500 Jahre lang wurden Bibeln von Hand abgeschrieben und kopiert - als es noch keinen Druck gab). Die meisten Christen machen das. Selbst Priester, die unangenehme Teile halt einfach in Predigen weglassen...

Wenn Du an die Dreifaltigkeit glaubst, hast Du ja schon eine der Hauptkröten zum Christentum geschluckt ;-D
Mit Jesus kann man sowieso weniger Probleme haben.
Der käme auch bei vielen Atheisten als freundlicher Hippie ganz gut an ;-D
Allerdings haben es manche seiner Ansichten durchaus in sich, und letztendlich hat er auch das AT bestätigt ("kein iota..."). Aber selbst er hat in der Todesstunde an Gott gezweifelt ("hast Du mich verlassen.."). Was ihn menschlicher macht, als manchem Christen lieb ist, und sicher gleich für bissige Kommentare sorgt...

Zu Mutter Teresa: ja, sie hat sich in hohem Alter geoutet, daß sie ob der Übel in der Welt verzweifelt war, und nicht mehr an Gott geglaubt hat.

Kommentar von elha98 ,

Guck mal, ich hab dir unter meiner Antwort nochmal geantwortet :) leider geht das Kommentieren von Kommentaren in der App noch nicht :( und Verlinken geht hier leider auch nicht...

Antwort
von nachdenklich30, 9

"Was soll man glauben?"

Dass die Liebe am Ende doch noch eine Chance haben wird.

Ein Gott, den man beweisen kann, ist alles, aber niemals Gott.

Atheisten können nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt.

Gläubige können nicht beweisen, dass es Gott gibt.

Auf diese Weise könnte man in guter gegenseitiger Akzeptanz leben und gemeinsam versuchen, das Beste für Mensch und Erde zu bewirken,.

Gläubige sollten nicht versuchen, wissenschaftliche Erkenntnisse zu widerlegen. Es ist sinnlos. Sind diese Erkenntnisse falsch, werden sie irgendwann widerlegt und die entsprechenden Theorien müssen modifiziert und umgearbeitet (oder ganz fallen gelassen) werden. So funktioniert Wissenschaft. Da muss sich niemand aus seinem Glauben heraus einmischen.

Was Gläubige sich klar machen sollten: Der Versuch, Gott in eine solche Theorie einzubauen, ist schon im Ansatz Gotteslästerung. Was soll das für ein Gott sein, den man in eine wissenschaftliche Theorie einbauen kann...

Ansonsten: Wenn eine Handlung richtig und sinnvoll ist, dann ist es egal, ob die Bibel sie vorschreibt oder nicht.

Und trotzdem lohnt es sich, sich intenwiv mit der Bibel zu beschäftigen. Aber man muss sich überlegen, mit welchen Voraussetzungen man dran geht.

Glaubt man, dass Gott eine Art historischer Buchhalter ist, dann man auch glauben, dass jedes Wort in der Bibel wörtlich beschreibt, was einmal geschehen ist. Rechnet man aber damit, dass Gott auch Verständnis für Künstler hat, für Geschichtenerzähler und Literaten, könnte man sehr gut damit leben, dass in der Bibel auch (!) gute Literatur enthalten ist. Das Hiob-Buch z.b.

Dann wären Wahrheit und dichterische Freiheit keine Gegensätze. Manche Wahrheit kann man ohnehin erst dann ausdrücken, wenn man dichterische Freiheit akzeptiert. Oder auch Spott. Oder Wut über Ungerechtigkeit...

Ich jedenfalls staune immer wieder, wie modern und universal die Bibel letztlich immer wieder ist.

Antwort
von Nijori, 69

Das ist doch vollkommen dir überlassen such dir vllt auch nicht einen Glauben aus sondern beschäftige dich wenn du es wirklichernst meinst mit vielen Religionen nimm Ideen aus ihnen und bilde dir deine persönliche Religion.

Aber wenn du es nur tun willst weil du an irgendwas glauben willst würde ich dir raten einfach nicht weiter drüber nachzudenken und dein Leben zu leben.

Wenn du dich allerdings mit Religion befassen willst nimm nicht nur eine, wenn die Unwissenheit ein bedrohlicher dunkler Wald für dich ist, durch den du durch musst, wird dir eine Vielzahl von Wegen besser dienen als einen entlang gehen zu müssen und jedes Hinderniss das dieser bietet ohne Alternative überstehen zu müssen.

Du hast jetzt ja vermutlich, da du in die Religion reingeboren bist, zumindist ein Grundverständnis vom Christentum aber wer sagt das Ideen aus einer anderen Religion sich da nicht einfügen lassen oder dir eine gänzlich neue spirituelle Ideologie aufzeigen.
Es gibt so viele Religionen wie es verschiedene Kulturen auf der Welt gibt man sollte keine davon einfach abtun weil man bereits etwas anderes glaubt.
Viele davon können das Leben aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchten.

Ich persönlich finde das man sich von dem Gedanken an einzelne Religionen abgegrenzt von jeder anderen gänzlich verabschieden sollte.
Jede Religion enthält Wahrheiten und Lügen, Verhaltensregeln die das miteinander unter Menschen oder mit der ganzen Natur vereinfachen und bereichern und jede Religion enthält genauso Regeln die dir in vielen Situationen ein Strick um den Hals sind.
Was bringt es einem begierig den heiligen Text einer einzigen Religion in sich hinein zu schlingen nur um dann in manchen Situationen an der Hälfte der Wörter zu ersticken?

Mein Vorschlag beschäftige dich mit vielen Religionen nimm die guten Gedanken daraus und bilde dir deine eigene Idee zu Religion.
Wenn du nach Wahrheit hinter der Religion suchst wirst du nie fündig werden keine Religion kann die Existenz ihres Gottes oder ihrer Götter beweisen das werden wir alle erst nach dem Tod rausfinden und sein Leben lang eine Religion zu verehren nur um nach dem Tod nicht auf der falschen Seite gestanden zu haben ist blödsinnig.
Versuche dir eine Ideologie zu bilden die dir im Leben gute Dienste leistet alles andere wird dir wenig helfen.
Vllt wird der Tod dich am Ende überraschen und du hast den richtigen Gedanken gefunden oder was auchimmer dich erwartet wird sich nicht viel darum kümmern an was du geglaubt hast solange du ein gutes Leben hattest.

Kommentar von Nijori ,

Zu deiner Info ich habe mich für eine Mischung aus einigen Asiatischen, Naturreligionen und einem ganzen Haufen Ungewissheit entschieden denn wenn ich auf jede Frage eine Antwort hätte worüber würde ich dann noch grübeln wenn ich draußen mit dem Kopf im Gras auf meiner Göttin dieser Welt liege?
Die Lebenskreisläufe unseres Ökosystems sind für mich einfach zu verständlich als das ich nicht glauben könnte die Welt selbst ist eine Göttin(weiblich weil Leben einfach nicht von Männern geschaffen wird so ist es nunmal).

Antwort
von Minilexikon, 26

Wenn du dir die Frage stellst, ob es einen Gott gibt, oder nicht und an beiden Antworten zweifelst, dann schließe ich mich der Meinung einiger hier an, dass dann der Begriff Agnostiker passt.

Kann es allerdings sein, dass dein christlicher Glaube allein auf einer christlichen Erziehung und christlichen Umgebung basiert? Glaubst du, weil du denkst, dass es richtig ist, oder weil du dich daran gewöhnt hast?

Wenn du einige Aspekte des Christentums glaubst und andere nicht, und wiederum in anderen Religionen auf dasselbe stößt, dann wärst du Synkretist. Synkretisten nehmen aus allen Religionen das, was sie als für ihren Glauben als passend erachten.

Genauso gut ist es möglich, nicht an einen Gott oder eine Religion zu glauben, sondern einen persönlichen, individuellen Glauben zu haben. Siehe dazu meinen Kommentar weiter unten.

Antwort
von Gronkor, 66

Es gibt ja nicht nur die beiden Möglichkeiten "Christ" oder "Atheist".

Wenn Du Dir zum Beispiel nicht sicher bist, ob es einen Gott gibt, könntest Du Dich als Agnostiker bezeichnen. Gib doch mal "Agnostizismus" in die Suchmaschine ein, lies ein wenig dazu und gucke, ob Du Dich darunter wiederfinden kannst.

Überhaupt kannst Du Dich mit den Themen "Religion", "Gott" und "Atheismus" noch endlos weiter beschäftigen. Dieser Themenbereich bietet Stoff für mindestens ein ganzes Leben - und selbst dann hättest Du ihn noch lange nicht erschöpfend behandelt.

Du sagst ja selbst, dass Du Dich mit dem Christentum eigentlich gar nicht auskennst. Schon da gäbe es also allerlei, was Du Dir noch anlesen könntest - um vielleicht etwas fundierter argumentieren zu können.

Zum Thema Atheismus hätte ich noch einen Buchtipp für Dich:

André Comte-Sponville - Woran glaubt ein Atheist? Spiritualität ohne Gott.

Der Autor argumentiert für den Atheismus, bleibt aber gegenüber der Religion und ihren Errungenschaften respektvoll und arbeitet schließlich eine atheistische Sichtweise heraus, die trotzdem noch das Wunderbare und Staunenswerte an der Realität anerkennt.

Ich würde sagen: Wenn schon Atheismus, dann so!

Dieses harte Aufeinanderprallen von Meinung und Gegenmeinung, wie es bei den Diskussionen zu Glauben und Atheismus im Internet häufig geschieht, wo keiner die Positionen des Anderen gelten lässt, finde ich sowieso daneben. Meistens liegt doch die Wahrheit irgendwo dazwischen und es ist an beiden Sichtweisen etwas dran.

Hier mal ein Video, in dem ein amerikanischer Buddhist eine Position zwischen Atheismus und Theismus einnimmt. Das gibt in etwa wieder, was ich zu dem Thema auch zu sagen hätte:


Sollte Dein Englisch nicht ausreichen, kann ich Dir den wesentlichen Inhalt zusammenfassen.

Kommentar von mindesten ,

Danke, ich werde mir das Video mal anschauen, mein englisch ist ziemlich gut und ich denke es wird ausreichen, wenn nicht, wende ich mich an dich :) 

Dieses harte Aufeinanderprallen von Meinung und Gegenmeinung, wie es bei den Diskussionen zu Glauben und Atheismus im Internet häufig geschieht, wo keiner die Positionen des Anderen gelten lässt, finde ich sowieso daneben

Absolut richtig, stimme dir zu hundert Prozent zu. Ich verstehe diese Menschen sowieso nicht, die immer wieder versuchen anderen ihren (Un)Glauben aufzuzwingen, ich finde es sinnlos. Was bringt es mir wenn jemand das selbe glaubt wie ich? Es freut mich nur, wenn jemand aus Überzeugung das gleiche glaubt wie ich, aber ich denke dass jeder sich freut wenn er jemanden findet der die gleiche Meinung vertritt wie man selbst. 

Allerdings bin ich immer offen für neue Meinungen, solange sie nicht in irgendeiner Art und Weise beleidigend oder ignorant sind. In letzter Zeit habe ich jedoch immer wieder Videos gesehen wo Leute (als wäre es selbstverständlich und das normalste der Welt) behaupteten dass Gott eine Erfindung ist. Ich weiß nicht, aber sowas geht mir dann auch schon wieder zu weit. Ich meine, man kann nicht einfach mal so locker sagen dass es keinen Gott gibt, wo seit Jahrhunderten Menschen drüber streiten und sogar Kriege führen... Man kann ja sagen dass man nicht an einen Gott glaubt, aber Gottes Existenz generell auszuschließen, halte ich schlichtweg für falsch. 

Schöne Grüße ;)

Kommentar von sarahj ,

im Großen und Ganzen stimme ich euch beiden zu.
Aber einerseits den Gläubigen erlauben, ihre Werbung überall öffentlich laut zu machen, andererseits den Ausspruch "Gott ist eine Erfindung" zu verurteilen ist irgendwie wie mit zweierlei Maß gemessen.

Die einen sagen "Gott ist Real", die anderen "Gott ist eine Erfindung".
So what? Wenn A gesagt werden darf, warum soll dann B unschicklich sein?

Viel schlimmer finde ich, wenn kleinen Kindern gesagt wird: "Du kommst in die Hölle". Und das passiert nicht nur in fundamentalistischen Elternhäusern, sondern in Schulen, Kindergärten, Gemeindehäusern, Kirchen, hier in GF usw.
Ist das nicht schon Kindesmißbrauch?
(PS: so manche Eltern müssen dann ihre Kinder beruhigen und versuchen, den Schaden zu reparieren).

https://www.youtube.com/watch?v=LACyLTsH4ac
und
https://www.youtube.com/watch?v=oy\_u4U7-cn8

(das mag jetzt zwar als "weit weg" und "geht mich ja nichts an" erscheinen, passiert aber millionenfach. Weltweit.

PS: und Beleidigung ist immer eine Frage des Empfängers. Je mehr er sich darüber aufregt, desto fundamentalistischer und intoleranter ist er i.A.
Es kann eigentlich nicht angehen, daß man ausgerechnet auf die schlimmsten Rücksicht nehmen soll.

Kommentar von Gronkor ,

Also ich finde, die Aussage "Gott ist eine Erfindung" hat durchaus eine gewisse Wahrheit.

Das Gottesbild, das wir heute haben, ist ja in einem langen Prozess entstanden - letztlich aus polytheistischen Vorstellungen. Und eine abgegrenzte Entität namens "Gott" wird sich wohl nie eindeutig feststellen lassen.

Dazu hatte ich ja das Video gepostet. "Es gibt keinen Gott und er ist immer mit Dir" bringt es finde ich ziemlich gut auf den Punkt.

Und diese Höllenfeuer-Drohungen finde ich auch ziemlich daneben. Das ist so einer der Punkte, wo mir der biblische Jesus teilweise richtig unsympathisch ist.

"Jesus Camp" habe ich zu dem Thema auch mal gesehen. Gruselig!

Antwort
von Semno, 35

Was soll man denn noch glauben?
Eine gute Frage.

Glaubst du das Gott das Universum und das Leben erschaffen hat? (Römer 1:18-23)

Oder glaubst du das Leben aus dem Nichts entstehen kann? Oder aus lebloser Materie? Was sagt da z.B. die Wissenschaft?

Hat Gott die Erde einfach so aus Spass erschaffen, weil es ihm langweilig war? (Jesaja 45:18)

Oder
war da doch ein Urknall (Wort stammt von Einstein als er sich über
diese Idee lustig gemacht hatte), irgendwie aus einer unglaublich
dichten Singularität ... die auf einmal PUFF alles ausgespuckt hatte und
Ordnung aus Chaos entstand? Glaubst du dein Zimmer räumt sich von
selbst auf wenn du da eine Bombe zündest?

Glaube basiert auf
Beweise. Das kann dir jeder Wissenschaftler bestätigen. Denn der Glaube
an einem unsichtbaren Atom basiert auf Beobachtungen aus der Natur, aus
Rückschlüssen das die Materie aus Teilchen bestehen muss die irgendwie
miteinander interagieren.

Und der Glaube eines Christen basiert
ebenfalls auf Beweise. Leben entsteht nicht spontan aus lebloser Materie
und das wissen wir aus Erfahrung, aus den Nachforschungen vieler
Wissenschaftler, und es entspricht auch einer Logik, also einer gewissen
Vernunft.

Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott. (Hebräer 3:4)

Ein einfacher Mensch ohne wissenschaftliche Ausbildung wird das auch erkennen müssen.

Ich werde dich lobpreisen, weil ich auf furchteinflößende Weise wunderbar gemacht bin.
Deine Werke sind wunderbar,
Wie meine Seele es sehr wohl weiß.
(Psalm 139;

Aber
wie du bereits erkannt hast, gibt es da wohl dennoch Hindernisse die
einem am Glauben hindern. Zu viele Zweifel existieren und es fehlt einem
ja auch an Wissen.

Die Hindernisse sind folgende:

- Die Falschen Religionen verbreiten persönliche Meinungen statt Fakten und

ihre Irrlehren verzerren die Wahrheiten über Gott und sein Vorhaben

- Die Falschen Religionen sind hauptsächlich am Atheismus schuld, denn deren Irrlehren und deren heuchlerisches Verhalten haben die Menschen vom

wahren Glauben abgebracht und in ihrer Enttäuschung bauen sie eine Art

Schutzfunktion auf, durch neue Mythen (Makro-Evolution sowie Big Bang

Theorie basieren nicht auf wissenschaftliche Fakten)

- Die materialistische Gesellschaft und der "Pseudo"-Wohlstand sorgen dafür,

dass man sich nicht mehr für Gott interessiert, zumindest nicht mehr so

tiefgründig und die Masse beeinflusst den Einzelnen. Somit wirkt das

auch wie ein Hindernis

- Der Atheismus ist schon lange keine "Schutzfunktion" mehr gegen die Falschen Religionen, sondern ist zu einem politischen Vorwand mutiert. Genauso wie die Falschen Religionen die Religion (oder Glauben der Menschen) an sich missbrauchen, wird die "Wissenschaft" und das "Expertentum" so dermaßen missbraucht, dass man doch hellhörig werden sollte

- Und somit kommen wir noch zu einem letzten aber dennoch wichtigen Punkt: Die Menschen haben verlernt selbst zu denken. Man googelt nur noch, man schaut nur noch Fernsehen, oder Youtube, aber selber denken, selbst entscheiden was man liest, die Logikwalten lassen oder wie auch man immer es nennen mag, das gibt es heutzutage kaum noch. Alle hören auf die von der Propaganda Industrie erfundenen namenlosen "Experten", sei es "der Papst Franzis" oder der Skeptiker und Pseudowissenschaftler "Richard Dawkinks alias Papst des Atheismus"

Antwort
von Whitekliffs, 42

Wenn ich es richtig verstehe, bist du Christ auf Papier. Aufgrund dessen, dass deine Eltern dich taufen liessen und du vermutlich kirchliche Rituale durchgemacht hast, Kommunion/Konfirmation.

Viele Menschen denken, dass solche Dinge einem zu einem Christen machen. Das stimmt aber nicht mit dem biblischen Glauben überein.

Christ ist man nur, wenn man Christus hat und ihm nachfolgt. Wenn es dich interessiert, lies dann mal Johannes 1,12 (im Zusammenhang).

Lies auch mal Johannes 3, 14-16 ganz für dich persönlich. Das Wort 'Glauben' in der Bibel bedeutet 'Vertrauen'. 

Also ohne eine persönliche Entscheidung, dass du Jesus in dein Leben hineinlässt und ihm vertraust, kannst du dich schwierig Christ nennen.

Jesus hat gesagt, 'wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird aufgetan werden'. Das sind wunderbare Worte und unzählige Menschen haben erlebt, dass sie wahr sind. Ich möchte dir Mut machen, Jesus 'zu suchen'. Er wird dir 100% sicher begegnen. 

Antwort
von HirnvomHimmel, 95

Die abrahamitischen Religionen sind mit dem Problem behaftet, daß sie
ihre eigene Weltsicht über alle anderen stellen. Aber sie haben dieses
Problem nicht exklusiv für sich gepachtet. Du hast ja selbst erlebt, daß
Atheisten, die von der nichtexistenz Gottes überzeugt sind, ebenso
überheblich werden können.

Mach dich frei von der Idee, daß Du etwas glauben "sollst" oder eine Bezeichnung für dein Weltbild brauchst, hab' Mut zur Wissenslücke und lass dich nicht von Menschen blenden, die dir ihre Mutmaßungen als Wahrheit verkaufen wollen, egal wie oft und überzeugt sie sie wiederholen.

Kommentar von mindesten ,

Aber anscheinend spielt es in der heutigen Rolle eine ziemlich große Rolle was ein Mensch glaubt :( Sobald man sagt dass man damit nichts am Hut hat, versucht dass Gegenüber einem seine Meinung schmackhaft zu machen, so sehe ich das. 

Kommentar von sarahj ,

Dann frag' mal nach, worin die Motivation besteht, jetzt missionieren zu müssen, anstatt einfach über andere Themen zu sprechen.

Antwort
von DerBuddha, 48

wie wäre es denn, wenn du einfach nur an dich selbst glaubst, an deine stärken, deine schwächen und dein leben so lebst, dass du deine träume und wünsche erfüllen lannst, ohne anderen menschen dabei zu schaden und dann machst du schon viel mehr, als so viele hardcore-gläubigen, die nur rumheucheln..............:)

denn fakt ist, und dass kann jeder selbst überprüfen, die geschichte der religionen und die entstehungsgeschichte der götter zeigt eindeutig, dass es keine götter gibt und alle nur erfindungen der menschen selbst sind............:)

Antwort
von Philipp59, 12

Hallo mindesten,

das Problem ist, dass es zwar viele nominelle Christen gibt, doch eine große Mehrheit die Merkmale echten Christentums vermissen lassen. Oder denke nur einmal daran, wie viele Greultaten im Laufe der Jahrhunderte gerade innerhalb der Christenheit verübt wurden. Auch wurden und werden leider immer wieder Kriege und Kampfeinsätze von Seiten der Geistlichkeit abgesegnet und teilweise sogar befürwortet.

Der indische Politiker Mohandas K. Gandhi sagte einmal: „Ich kenne niemand, der mehr für die Menschheit getan hat als Jesus. Am christlichen Glauben gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Das Problem seid ihr Christen. Ihr bemüht euch nicht einmal, gemäß euren eigenen Lehren zu leben.“ Was macht denn den eigentlich christlichen Glauben aus, an dem es wie Gandhi sagte, "nichts zu bemängeln" gibt? Dazu habe ich einige Bibeltexte herausgesucht, die wichtige Merkmale echten christlichen Glaubens und Handelns hervorheben:

(Johannes 13:35) "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

Die Liebe, von der Jesus hier sprach, geht weit über reine Menschenfreundlichkeit hinaus. Wie weit diese Liebe gehen sollte, beschrieb es einmal so: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe." (Johannes 15:12,13) Das Band der Liebe sollte also unter den Christen so stark sein, dass jeder bereit ist, für den anderen zu sterben. Dadurch entsteht eine multinationale Familie, ja eine weltweite Bruderschaft, in der einer für den anderen da ist und die fest zusammenhält.

(Johannes 17:17) " Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit."

Für Jesus war also das geschriebene Wort Gottes von Anfang bis Ende die Wahrheit. Daher stützt sich das wahre Christentum weder auf Philosophien noch auf Traditionen, sondern auf die Lehren der Bibel. Jesus selbst brachte den heiligen Schriften immer wieder große Achtung entgegen, indem er entweder direkt daraus zitierte, oder sie anführte. Oftmals leitete er seine Ausführungen damit ein, das er sagte: "Es steht geschrieben ..." oder "Habt ihr nicht gelesen..." Für ihn waren die bis dahin veröffentlichten Schriften des sogenannten "Alten Testaments" maßgebliche Autorität. Er verurteilte diejenigen (wie beispielsweise die Pharisäer und Schriftgelehrten), die das Wort Gottes um ihrer Überlieferungen willen verwässerten.

(Johannes 17:6) "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten."

Jesus machte aus dem Namen Gottes kein Geheimnis. Auch folgte er nicht der jüdischen Tradition, die Aussprache des Namens Gottes für zu heilig zu halten. Jesus gebrauchte bei seinem täglichen Lehren stets Gottes Wort. Die wahre Religion ist also auch dadurch gekennzeichnet, dass sie den Namen Gottes kennt und gebraucht. Schließlich kommt der Name Gottes in den Urschriften der Bibel etwa 7.000 mal in Form der vier hebräischen Konsonanten "JHWH" vor. Die genaue Aussprache des göttlichen Namens ist zwar im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen, doch im Deutschen ist die Form "Jehova" oder "Jahwe" bekannt. So heißt es in Psalm 83:18: " Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde."

(Matthäus 10:7) "Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘"

Die wahre Religion zeichnet sich also auch dadurch aus, dass sie dasselbe predigt, was auch Jesus damals landauf und landab verkündigte: Die Botschaft vom Königreich Gottes. Jesus maß dem Predigen dieser Botschaft eine große Bedeutung bei, da er mit Blick auf unsere Zeit voraussagte: "Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen." (Matthäus 24:14) Gemäß der Bibel ist dieses Königreich die von Gott eingesetzte Regierung, die der Erde echten Frieden und Sicherheit bringen wird.

(Johannes 17:14) "Ich habe ihnen dein Wort gegeben, doch die Welt hat sie gehasst, weil sie kein Teil der Welt sind, so wie ich kein Teil der Welt bin."

Kein Teil der Welt zu sein bedeutet, sich aus den politischen Angelegenheiten und jeglichen militärischen Auseinandersetzungen herauszuhalten. Das trägt wahren Christen zwar immer wieder den Hass der Welt ein, doch folgen sie dadurch dem Beispiel Ihres Herren und Meisters. Jesus Christus ließ sich zu keiner Zeit in irgendwelche weltlichen Auseinandersetzungen verwickeln und schloss sich auch keiner politischen Gruppierung seiner Tage an. Selbst als man ihn zum König machen wollte, lehnte er ab, weil seine Zeit dafür noch nicht gekommen war. Als Fußstapfennachfolger verhalten sich auch seine Jünger ebenso strikt neutral.

Diese wenigen Kennzeichen sind so deutlich wie ein Fingerabdruck; sie kennzeichnen diejenigen, die nicht nur den Namen "Christen" tragen, sondern den christlichen Glauben auch ausleben. Diese sind allerdings in der Minderheit, wie das aus Jesu eigenen Worten hervorgeht: " Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist" (Matthäus 7:21). Entscheidend sind also nicht schöne Worte, sondern die Taten einer Person. Einige Verse zuvor verglich Jesus gläubige Menschen mit "Bäumen" und sagte: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen" (Matthäus 7:16).

Ich kann verstehen, dass Du Dir hinsichtlich Deines Glaubens nicht richtig sicher bist und immer wieder Zweifel aufkommen. Doch je mehr Du Dich mit den Lehren der Bibel beschäftigst, desto sicherer und überzeugter magst Du werden. Denke auch daran, dass der Atheismus keine echte Alternative zum Glauben darstellt, da er keinerlei Perspektiven im Hinblick auf eine ewiges Leben liefert. Echter christlicher Glaube hingegen verhilft schon heute zu einem glücklichen und ausgefüllten Dasein.

LG Philipp

Antwort
von dadita, 26

Sei doch Agnostiker. Agnostiker schließen die Existenz eines Gottes nicht aus, halten in der Regel allerdings nicht viel von den diversen Weltreligionen mit ihren engstirnigen und widersprüchlichen Glaubensregeln. 

Antwort
von elha98, 109

Glaube entsteht nicht dadurch, dass man sich eine Liste aller Religionen anschaut, dann überlegt, welche einem am besten gefällt und diese dann annimmt wie auf einem fröhlichen Religionsbasar. Wohl eher sollte es umgekehrt sein, auch wenn natürlich der Einfluss des Umfelds unbestreitbar ist.
Woran glaubst du denn?
Im Übrigen musst du dich nicht gezwungen fühlen, dich in irgendeine Religion zwängen zu müssen. Notfalls gibt es auch immer noch das schöne Wort "Weltanschauung".

Kommentar von mindesten ,

Ich glaube dass es einen Gott gibt und ich hoffe dass es nach dem Tod weiter geht. Ich glaube auch an übernatürliches, nein, viel mehr bin ich stark daran interessiert und finde es ist ein spannendes Thema. Also ein Atheist bin ich definitiv nicht. Schon erstens nicht weil ich mich mit Atheisten gar nicht identifizieren möchte, so wie ich die meisten Atheisten bisher kennen gelernt habe waren sie alle etwas frech und herablassend. 

Ich bin wirklich schon seit Monaten am überlegen ob ich glauben soll oder nicht.. ich bin mir so unsicher.. 

Kommentar von elha98 ,

Es ist kein Argument, nicht Atheist zu werden, weil du Atheisten unsympathisch findest. Du kannst dir doch nicht nach Belieben aussuchen, was du glauben möchtest, je nachdem wie sympathisch die Glaubensträger sind.
"Ich weiß nicht, ob ich glauben möchte oder nicht." Man glaubt immer an irgendwas, sonst ist man Nihilist und selbst die glauben, dass sie an nichts glauben. Damit hast du dir die Entscheidung selbst abgenommen :P  
Atheismus halte ich im Übrigen auch für schwachsinnig, genauso wie die meisten Religionen:)

Kommentar von mindesten ,

Jaa ich weiß schon was du meinst :D Trotzdem will ich kein Ahteist werden, ich habe einfach eine persönliche Ansicht diesbezüglich! Welche Weltanschauung vertrittst du eigentlich? Nur mal so am Rande gefragt :P

Kommentar von elha98 ,

Ich bin Agnostiker:)

Kommentar von mindesten ,

Vernünftige Ansicht, finde ich ^^ Agnostiker kann ich völlig verstehen und nachvollziehen! 

Kommentar von elha98 ,

Sehr erfreulich :D mein Freund ist Katholik, wenn auch kein besonders strenger und wir kommen auch gut damit klar. Im Endeffekt ist es nicht die Religion, die Schlechtes tut, sondern nur die Menschen, die sie für ihre Zwecke nutzen^^

Kommentar von mindesten ,

Das ist wohl wahr! :) Ja, das Religionen schon immer instrumentalisiert wurden ist schon ziemlich traurig... Wirft auf jeden Fall ein schlechtes Licht auf Religionen und lässt die Leute sich untereinander nur noch mehr voneinander abgrenzen. Mir fällt es allerdings in letzter Zeit auch immer schwerer an irgendetwas zu glauben, selbst der Glaube an Gott steht für mich in letzter Zeit auf der Kippe, da er von so vielen Menschen verneint wird und ich mich langsam wirklich dumm fühle, wenn ich an ihn glaube :/ 

(Das kommt von jemandem der seit seiner Kindheit jeden Tag betet) 

Kommentar von elha98 ,

Sich dumm fühlen sollte man wegen sowas nicht. Wichtig ist nur, das eigene Handeln zu hinterfragen und auch andere Meinungen anzuhören, statt immer nur im gleichen Meinungskreis zu stagnieren. So bekommt man immer nur die gleichen vorgekauten Phrasen zu hören.
Und wer andere Meinungsgruppen pauschal als dumm abstempelt, ist auch einfach selbst nicht die hellste Leuchte!
Ich hoffe, ich konnte helfen:)

Kommentar von mindesten ,

Du konntest auf jeden Fall mein Selbstbewusstsein wieder stärken, danke dafür :) 

Kommentar von elha98 ,

Gern :)

Kommentar von sarahj ,

@elha:
aber sebstverständlich!

Es ist ein "fröhlicher Basar" der Ideen. Und sebstverständlich sucht man sich die aus, die einem logisch und passend erscheint.

Wie kann ich etwas "glauben", mit dem ich nicht einverstanden bin.
Wie kann ich mit einer "Weltanschauung" einverstanden sein, wenn ich sie nicht kenne? Ohne mich zu informieren. Am Basar der Ideen.
Und mehr noch: nicht nur die positiven Beführworter sollte man sich anhören, sondern auch zu jedem Glauben die Kritiker.
Erst dann kann ich mir - zumindest ansatzweise - ein vollständiges Bild machen.

Sonst könnte es doch passieren, daß ich einer falsche Ideologie, Sekte oder sogar radikalen Gruppe hinterherrenne.

Ich kann gar nicht glauben, daß man etwas glaubt, ohne sich vorher über andere Ansochten zu informieren...

Kommentar von sarahj ,

"Ansichten"

Kommentar von elha98 ,

Hallo sarahj,
1. Dann muss ich dich leider enttäuschen. Es gibt verdammt viele Menschen, die sich innerhalb einer Glaubenskultur befinden, ohne diese genau zu kennen aufgrund des von mir bereits angesprochenen Umfelds.
2. Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich habe nie behauptet, man solle sich nicht über verschiedene Glaubensrichtungen informieren. Ich meine, dass man nicht einfach nach Sympathie entscheiden kann, was man glaubt. Wenn ich z.B. glaube, dass es keinen Gott gibt und ich bin fest davon überzeugt, dann kann ich kein Christ sein, egal wie gern ich es wäre und wie sympathisch mir die Christen sind.

Kommentar von sarahj ,

1) d'accord. Das ist ja das Problem, daß 95% einfach reingeboren werden ohne sich jemals Gedanken zu machen. Umso schlimmer wenn sie dennoch hinter mancher Fahne her rennen (siehe unten)

2) das ist schon klar. Bei so einer schwarz-weiss Frage wie "glaube an Gott / nicht Glaube" ist es leicht. Die Frage ist eher: glaube an dieses Gottesbild oder jenes Gottesbild. Glaube daran, daß Gott dieses oder jenes für gut/schlecht hält.

Bei solchen Details wird es viel schwieriger:

soll man gegen Schwule sein (weil es unbestreitbar so in der Bibel steht) oder nicht?
Was wenn ich persönlich eigentlich nichts gegen sie habe, meine Glaubensgemeinschaft aber aktiv an deren Unterdrückung - auch heute noch - mitwirkt?

Was sage ich - sagen wir mal als orthodoxer (also fundamentaler) Christ, zur Politik der Christen in Russland. Da wird schon mal ein Schwuler halbtot geprügelt. Von Christen, und aufgestachelt auch von Predigern in den Kirchen.

Da sollte man doch seinen Glauben überprüfen, und gegebenenfalls wechseln. Oder nicht?

Kommentar von sarahj ,

PS: das würde ich auch Muslimen empfehlen, die mit den Auswüchsen ihres geistigen Anführers nicht zurecht kommen. So manche Tat von Muhammed würde man heute als höchst unmoralisch werten.
Aber da gilt ja: Todesstrafe für Austritt. Also haben sie eher Angst und bleiben still. Verständlich.

Kommentar von sarahj ,

PPS: das mit den Orthodoxen ist jetzt soweit nicht hergeholt.
Hat sich nicht gerade erst vor Tagen der Papst den Orthodoxen wieder angenähert?
Ohne sie für ihre mehr und mehr radikalen werdenden Ansichten zu verurteilen?
Wurde das Thema überhaupt öffentlich thematisiert?

Muss sich da nicht jeder (zumindest Katholik) fragen, "in welchem Verein bin ich eigentlich", der sich solchen Terroristen offiziell annähert.
Oder was anderes als Terrorosmus gegenüber MInderheiten ist das, was Christen in Russland gerade treiben?

Nächstenliebe? Mehr hole Phrasen als wahre Gesinnung.

Kommentar von elha98 ,

Ich denke, dass gerade solche "Deatails", die Sache noch einfacher machen. Ich gehe einfach davon aus, dass man zuerst weiß, was man glaubt. Dann informiert man sich über die Religionen und dann entscheidet man sich für diejenige, die dies am ehesten absteckt. Zumindest wäre das das Optimum, in der Realität sieht das natürlich meist anders aus.
Der Fragesteller hatte dies aber nun mal teilweise anders herum dargestellt.
"Ich finde Atheisten unsympathisch, deswegen werde ich kein Atheist." Dabei ging es nicht um ihren Glauben, sondern lediglich um das Verhalten von Einzelfällen, die nun sein Bild der gesamten Gruppe negativ geprägt haben. Ich finde, sowas sollte kein Kriterium sein, daher meine Argumentation. Ansonsten stimme ich dir aber natürlich zu, ich denke auch, wir meinen eigentlich gar nicht das Gegenteil, sondern so ziemlich das Gleiche:)

Antwort
von Zoeyleinsche, 94

Dich als Dumm zu bezeichnen, weil du an etwas Glaubst, sagt mehr über die Dummheit des Atheisten aus, als über dich.^^

Sagen wir es mal so..du musst dich kein strenger Christ nennen. Wenn du an Gott glaubst, dann bist du ein Christ. Fertig. Viele Christen können mit der Bibel nix anfangen. Als ob die jeder Christ auswendig wüsste..wäre doch wahnsinn.xD

Jedenfalls ist dieses "streng" das einzig gelogene. Du bist Christ, wenn du an Gott glaubst, 'ne Kirche besuchst und die Bibel zumindest mal durchgeblättert hast. Das finde ich zumindest.^^

Lass dir von anderen ni reinreden. DU glaubst an das, was DU für glaubhaft hältst.

Kommentar von mindesten ,

Ich habe das erste Buch Mose im alten Testament schon gelesen aber da in letzter Zeit der Hass gegenüber Christen immens wächst habe ich mir gedacht das ich die Religion hinter mir lasse, ich bin ja sowieso nicht so fest davon überzeugt. Aber ich fände es schon schade. 

Kommentar von Zoeyleinsche ,

Du solltest ni an etwas festhalten oder etwas loslassen, weil die Mehrheit hetzt. Entscheide nach deinem Bauchgefühl.

Kommentar von mindesten ,

Mein Bauchgefühl ist eigentlich schon ziemlich verbunden mit dem christlichen Glaube, mich verletzt es auch immer zutiefst wenn jemand alle Christen als dumm bezeichnet oder über andere Christen lästert. Auch wenn jemand schlecht über die Bibel redet geht mir das auf den Sack, weil ich es einfach respektlos finde. 

Kommentar von Zoeyleinsche ,

Menschen sind nunmal dumme Geschöpfe. Das wird niemand ändern können. Die meisten gehen nur auf die Christen los, weil jeder eine andere Meinung und einen anderen Glauben hat und bei Christen jeder die "Zeugen Jehovas" in Sinn hat, obwohl das völliger Quatsch ist. Allerdings denken ni alle Atheisten so. ich bin ein Atheist und mir ist dein Glaube völlig Pups, solange du einen guten Charakter hast und ni versuchst mich zu bekehren.^-^

Und zu dieser Erkennt is muss unsere zurückgebliebene Gesellschaft erst noch kommen. ich kann deine Wut wirklich verstehen. ich bin in der Metalszene und werde oft darauf reduziert, denn ich bin ja nur ein brutaler Satanist. (ironie) Dennoch lasse ich mir da ni reinreden.^^

Kommentar von mindesten ,

Wow du bist wirklich der/die erste Atheist/in, die mir sympathisch ist und mich nicht gleich für dumm verkauft. Ob du es glaubst oder nicht. Wenn ich irgendwo meine Religion offen zugegeben habe war ich meist sofort Opfer von Witzen oder sonst was, weil die meisten meiner Bekannten sich für schlauer halten als ich. 

Irgendwie fällt mir immer mehr auf das Menschen einander nur auf ihre politischen/religiösen Ansichten oder eben auf ihren Geschmack reduzieren (wie sie es bei dir tun), was ich schade finde. Irgendwer hat mir mal gesagt, dass wir alle gleich sind und uns nicht so voneinander differenzieren sollten. "Aber wen interessiert das schon. Ist doch sowieso nur jeder noch von sich selbst überzeugt, und jeder versucht krampfhaft seinen Mist zu verbreiten.  Trotzdem ziemlich besorgniserregend. 

Kommentar von Zoeyleinsche ,

Oh danke dir:3

Und du bist der erste Christ, der mich ni auf den "richtigen Weg" leiten will.xD

Wie auch immer..die Gesellschaft brauch ja was, woran sie sich hochschaukeln können und die Religion ist ein Thema, was die Menschheit schon Jahrhunderte beschäftigt. Das hat etwas mit Toleranz zutun. Keine Religion ist wichtiger, als die andere und ich finde es extremst mies, dass sich deine "bekannten" darüber lustig machen. in solchen Fällen würde ich ihnen deine Meinung sagen. Das Recht hast du.^-^

Kommentar von mindesten ,

Nein, ich habe mir auch noch nie die "Frechheit" raus genommen irgendjemanden von meinen Ansichten überzeugen zu wollen, ich finde dass jeder sich sein eigenes Urteil bilden sollte, wenn es ihm denn möglich ist, wenn jemand allerdings meine Meinung dazu hören will, kann er mich gern fragen und ich würde dann auch versuchen ihm meine Ansicht so klar wie möglich zu erklären, wenn ich denn eine klare Ansicht hätte :p

Antwort
von MindShift, 115

Ich persönlich bin ungläubig, weil ich so erzogen wurde und weil ich die Schriften in der Bibel unlogisch finde, da gibt es so viel was einfach keinen Sinn ergibt und mithilfe der Wissenschaft widerlegt wird.

Antwort
von MrSpock1010, 92

Glaub an die Wissenschaft 

Kommentar von delltaflo ,

Wissenschaft macht auch sehr oft fehler. Und sie wechseln sehr oft Ihre Theorien. 

Kommentar von sarahj ,

es ist schade, daß unsere Schulen offensichtlich so schlecht sind, daß sie nicht einmal mehr die Grundlagen der Wissenschaft beibringen (und das meine ich nicht, um Dich zu beleidigen. Ganz im Gegenteil: um die Schulen geht es)
.
Ich bitte Dich, nachzulesen, was (im wissenschaftlichen Sinn) der Begriff "Theorie" bedeutet (ist nämlich was anderes als der umgangssprachliche).
Und die Vorgehensweise ist sehr logisch, vernünftig und hat praktisch immer sehr gut funktioniert.

Antwort
von JTKirk2000, 45

Ich glaube mittlerweile dass eine Welt ohne Abrahamitische Religionen besser dran wäre!

Sorry, aber glaubst Du echt an das Geschwafel, dass es beispielsweise ohne Religionen weniger Kriege gegeben hätte? Wenn dem so ist, muss ich Dich enttäuschen. Im vermeintlichen Namen Gottes Kriege zu führen ist ein Vorwand und nichts weiter. Ich wüsste nicht eine religiöse Lehre, die auch nur im Mindesten einen Krieg rechtfertigt und demnach kann es auch keine Kriege geben, die im Interesse des entsprechenden Gottes stehen und daher in dessen Namen geführt werden. Der Vorwand, dass man im Namen eines Gottes in den Krieg zieht, klingt nur wesentlich besser als der, dass man in den Krieg zieht, weil jemand scharf auf das Land, die Rohstoffe oder dergleichen ist, die dort sind, wo ein anderes Volk lebt und dass man dieses Volk deshalb zumindest unterdrücken, wenn nicht gar vertreiben oder auslöschen will. 

Ich bin eigentlich Christ aber keine Ahnung ob ich mittlerweile noch einer bin.

Entweder glaubt man an Christus und ist daher aufgrund des Glaubens Christ, oder man glaubt nicht (mehr) wirklich an ihn und ist daher kein Christ (mehr). Ein eigentlich zwischen beiden gibt es nicht. Wenn man es genau nimmt, bringt noch nicht einmal der Glaube allein etwas, sondern es muss auch eine entsprechende Lebensweise begründet auf Hilfsbereitschaft aus Nächstenliebe mit diesem Glauben verbunden sein. Wer das NT kennt, weil er oder sie es selbst gelesen hat, weiß das auch.

Was soll man denn noch glauben?

Wenn Dir der christliche Glaube noch irgend etwas bedeutet, würde ich empfehlen, selbst einmal die Bibel zu lesen. Ich favorisiere ja die Einheitsübersetzung, aber eine gewisse Auswahl an Übersetzungen findest Du auch unter bibleserver.com

Kommentar von Trashtom ,

Ich wüsste nicht eine religiöse Lehre, die auch nur im Mindesten einen Krieg rechtfertigt

Was ist für dich "gerechtfertigt"? Wenn sich ein paar Millionen gegenseitig im Namen Gottes (Kreuzzüge) umbringen ist das sehr wohl ein religiös motivierter Krieg. Auch wenn die Chefetage vielleicht andere Ziele hat (was reine Spekulation ist). Ausserdem bin ich ziemlich sicher, dass ein Papst der Kreuzzüge seinen Schmarren mit "im Namen Gottes" einen Krieg zu führen selbst geglaubt hat.

Das gleiche gilt auch für den IS. Völlig egal wer wo die Fäden zieht. Die Kämpfer selbst, führen den "Krieg gegen den Westen" aus religiös-motiverten Gründen.

Hilfsbereitschaft aus Nächstenliebe mit diesem Glauben verbunden sein. Wer das NT kennt, weil er oder sie es selbst gelesen hat, weiß das auch.

Gehört das AT nicht auch zur Bibel dazu? Ich muss dir wohl keine Zitate raussuchen, die nicht gerade von Nächstenliebe sprechen.

Kommentar von DerBuddha ,

die meisten der kriege sind im namen eines gottes geführt worden und hätte man keine religionen die einen belohnen, wenn man im namen eines gottes stirbt, oder die einem mit auferstehungsmärchen zum glauben überreden, WIE will man dann MILLIONEN von menschen zum krieg oder zum töten von menschen überreden?.............

man sagt zwar immer, es finden sich immer gründe, waber diese gründe hat noch niemand mal aufgeschrieben................es müssten schon gründe sein, die wirklich millionen überzeugen können, so wie damals im 3. reich...........allerdings wäre genau dieses beispiel der beleg dafür, das mann eben nicht immer kriege so führen kann, denn dieses beispiel des 3. reiches ist einmalig..........würde bedeuten, dass eben die anderen kriege so nicht stattgefunden hätten..............:)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Sicher, als Vorwand für Anfeindungen oder Kriege sind Religionen immer bestens geeignet, denn im Namen Gottes kann man viele Ungeheuerlichkeiten schönreden. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass der Mensch ohne Religionen keine Möglichkeiten hätte, Gründe zu finden, um anderen Leid zuzufügen.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Was ist für dich "gerechtfertigt"? Wenn sich ein paar Millionen gegenseitig im Namen Gottes (Kreuzzüge) umbringen ist das sehr wohl ein religiös motivierter Krieg. Auch wenn die Chefetage vielleicht andere Ziele hat (was reine Spekulation ist). 

Die Kreuzzüge waren ein offener Widerspruch zu dem, was der christliche Lehre entspricht, die in der Bibel enthalten ist. Zu behaupten, dass ein Kreuzzug im Namen Gottes wäre und daher im Interesse Gottes, ist eine glatte Lüge, denn das wichtigste an der christlichen Lehre sind Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. Diese sind mit Anfeindungen, Kreuzzügen und Kriegen unvereinbar. Vielmehr waren diese Kreuzzüge nur im Machtinteresse von Menschen - nicht mehr und nicht weniger.

Ausserdem bin ich ziemlich sicher, dass ein Papst der Kreuzzüge seinen Schmarren mit "im Namen Gottes" einen Krieg zu führen selbst geglaubt hat.

Dann hätte dieser Papst mal besser selbst die Bibel gelesen, insbesondere das, was am Christentum besonders wichtig ist. Dann hätte er erkennen müssen, dass Kreuzzüge ganz was böses sind und keineswegs im Interesse Gottes.

Das gleiche gilt auch für den IS. Völlig egal wer wo die Fäden zieht. Die Kämpfer selbst, führen den "Krieg gegen den Westen" aus religiös-motiverten Gründen.

In diesem Sinne finde ich weniger interessant, was Anhänger des IS glauben, als vielmehr das, was die Mehrheit der Moslems glauben, nämlich dass das, was der IS da an Menschenrechtsverletzungen begeht, unvereinbar mit der Lehre des Koran ist.

Gehört das AT nicht auch zur Bibel dazu? Ich muss dir wohl keine Zitate raussuchen, die nicht gerade von Nächstenliebe sprechen.

Sicher, aber wozu ich Dir wohl nicht erst Zitate heraussuchen muss ist, dass Christus vieles, was im Alten Testament steht, als überholt erklärte und was die Nächstenliebe angeht, so steht ein entsprechendes Gebot sogar schon im AT, um genau zu sein in Levitikus (3. Buch Moses) 19,18.

Kommentar von dadita ,

Ohne den Irrsinn der abrahamitischen Religionen gäbe es tatsächlich weniger Kriege, aber auch davon ganz abgesehen wäre die Welt ein wesentlich besserer Ort.

Keine Ausgrenzung von Frauen/Homosexuellen/Andersdenkenden,keine Vehrinderung gesellschaftlichen Fortschritts im Bezug auf Abtreibung, homosexuelle Partnerschaften, Sex und freie Liebe und Co.

Und nicht zu vergessen: Kein ständiges ankämpfen gegen praktisch jede Form des wissenschaftlichen Fortschritts, siehe Stammzellforschung und Co.

Kommentar von DerBuddha ,

man muss sich nur das mittelalter ansehen, denn ohne diesen "zeitverlust" wäre die wissenschaft mit sicherheit schon weiter als jetzt.............:)

Kommentar von JTKirk2000 ,

man muss sich nur das mittelalter ansehen, denn ohne diesen "zeitverlust" wäre die wissenschaft mit sicherheit schon weiter als jetzt.............:)

Wenn, dann muss man es auch neutral genug sehen. Denn das, was in der Bibel steht verurteilt keine Form der Wissenschaft oder des Hinterfragens. Das Gegenteil ist der Fall. In der Bibel steht, zumindest im Neuen Testament, immer wieder, dass man die Verheißungen selbst in Anspruch nehmen soll, dass man nach Erkenntnis suchen soll und so weiter. Was später daraus gemacht wurde, aber nicht mehr mit dem im Einklang war, was in der Bibel steht, hatte dazu geführt, dass beispielsweise die Wissenschaft über viele Jahrhunderte unterdrückt wurde. Dass die Übersetzung, Verbreitung und Zugänglichkeit der Bibel zu einer Reformation führte ist ja schließlich ein deutliches Zeichen dafür, dass damals vieles im Sinne der damaligen Kirche getan wurde, was nicht im Einklang mit dem war (und ist), was in der Bibel steht.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ohne den Irrsinn der abrahamitischen Religionen gäbe es tatsächlich weniger Kriege, aber auch davon ganz abgesehen wäre die Welt ein wesentlich besserer Ort.

Darf ich mal laut lachen? Was war denn, als die USA sich in Vietnam ausgetobt haben, oder im Nahen Osten, um mal etwas aktuelles heranzuziehen. Wer da ernsthaft glaubt, dass es um Glaubensunterschiede geht, der hat sich gewaltig geschnitten. Mit Sicherheit geht es auch dem IS nicht darum, den Glauben zu verbreiten oder Ungläubige zu vertreiben - wäre dies so, würden sie ja alle Moslems in Ruhe lassen. Nein, es geht um Land, Macht, Rohstoffe und und und. Es geht nicht um Religion und ging es auch noch nie, es sei denn als Vorwand und das war es dann auch. Es waren immer nur die drei Dinge, Land, Macht und Rohstoffe, um die es in allen Kriegen ging, selbst einschließlich der Kreuzzüge und sogar was die Verfolgungen von "Ketzern" im Mittelalter betrifft. genau darum wurde ja die Bibel lange Zeit unzugänglich gehalten, bis Übersetzungen und Buchdruck schließlich im Laufe einiger Zeit zur Reformation und massiven Entmachtung der RKK führten.

Kommentar von Minilexikon ,

Um auf die Gegenfrage oder die Zweifel der Antwortenden einzugehen:

Sorry, aber glaubst Du echt an das Geschwafel, dass es beispielsweise ohne Religionen weniger Kriege gegeben hätte? Wenn dem so ist, muss ich Dich enttäuschen. Im vermeintlichen Namen Gottes Kriege zu führen ist ein Vorwand und nichts weiter.

Ja, wenn es keine abrahamistischen Religionen gäbe, gäbe es auch keine Religionskrieger von Anhängern dieses Glaubens. Aber das Ganze ist falsch herum gedacht.

Dann gäbe es auch andere Religionen, die man dazu instrumentalisiert oder noch ganz andere Gründe gefunden hätte.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Insbesondere Deines letzten Satzes wegen, habe ich Dir einen DH auf Deinen Kommentar gegeben.

Kommentar von Minilexikon ,

Danke dir :)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Gern geschehen. :)

Antwort
von pit69maker, 75

Jeder Mensch glaubt an etwas..

Wenn wir keinen Glauben hätten, könnten wir nicht an Morgen Glauben.

Wir Leben um zu  Sterben und was du dazwischen machst ....

hängt von jedem Tag deines Glaubens ab.

Ich bin Christ....gehe nicht in die Kirche...aber ich Glaube.

Weil jeder Tag was neues bringt...woran man Glaubt.

Wie der Spruch schon sagt...DerGlaube versetzt Berge.

Sei Optimistisch und Glaube.

Unabhängig einer Religion.

Kommentar von Minilexikon ,

Darum unterteilt man Religion auch in drei Unterbegriffe:

Religiosity ist der persönliche Glaube, für einige auch Spiritualität, also der eigene Sinn des Lebens, im Weitesten Sinne Selbstvertrauen. Der Glaube kann auf alles projiziert werden, nicht nur auf religiöse Dinge.

Religion ist eine Glaubensgemeinschaft, dass man an dasselbe glaubt und nach gemeinsamen Regeln lebt.

Religism ist der Glaube, daran, dass die eigene Religion die einzig richtige ist und der Eifer, diese zu verbreiten und andere zu bekehren. Das kann soweit gehen, dass man andere als Ungläubige bezeichnet und bekämpft. Also ist es in Dem Fall Fanatismus. Das gab und gibt es im Christentum sowie im Islam als auch in allen anderen Religionen, ist aber nicht Teil derselben.

Es gibt im Normalfall immer irgendetwas, an das man glaubt. Viele nennen es Gott, ebenso viele einfach nur eine höhere Macht. Ohne Glaube, und sei es an etwas noch so unsinniges, hat der Mensch eigentlich keinen Sinn, zu leben. Das an das er glaubt, dem wurde ein Name gegeben, bzw. in verschiedenen Kreisen verschiedene Namen. Bei den einen heißt er Gott, bei den anderen Jahweh, bei wieder anderen Jehova oder andere nennen ihn Allah. Das ist aber nur ein Name.

Antwort
von missott, 96


schau dir das mal an

Kommentar von mindesten ,

Ich habe schon erwägt zum Islam zu konvertieren und es abgelehnt. 

Kommentar von delltaflo ,

Warum ?

Kommentar von mindesten ,

Ist eine abwertende Religion finde ich. Anscheinend sind nur muslime nach islamischer Sicht wertvolle Menschen

Kommentar von delltaflo ,

Nein, schau mal in jede Religion steht es drin das es das richtige Buch ist. Bibel, Thora usw. Zurzeit wirt einfach sehr stark damit gehetzt dank welche Vögel die den Sinn von diesem Buch einfach nicht verstehen. Die Ungläubigen werden im Koran als Gottlose bezeichnet, die Göttzeranbetter sind, das gleiche sagt auch die bibel, und die Thora das diese Menschen im falschen Weg sind. Darum sag ich gebe dieser Religion eine Chance lese es durch. Auch wen du diese Religion immer noch als die falsche Religion empfindest, du kennst Sie dafür. Und es gibt auch sehr gute Apps in dem der Koran ist. 

Kommentar von sarahj ,

macht aber einen Unterschied, ob man sagt, sie wören auf dem falshen Weg, oder ob man "Göttzenanbeter" und "Ungläubige" gleich umbringen will. Oder etwa nicht?
Stelle es hier bitte nicht so rosarot hin.

Kommentar von delltaflo ,

Und Ungläubig waren die, die auch den Islam damals bekämpften wollten, eine neue Religion sorgte immer für Unruhe. Im Koran steht auch ganz klar drin wir sind die Nachkommen von Thora und der Bibel. Und die Christen waren die, die Muslime damals in Ihren Land als Herzlich Willkommen eingeladen haben. Und Ihnen sagten eure Religion ist zu unseren nur 1 Pfaden unterschiedlich. Und Sie lebten sehr Harmonisch zusammen. Bis Menschen Religion mit Politik vermischten. 

Kommentar von mindesten ,

Mhh :/

Kommentar von delltaflo ,

Darum sage ich, lese es einfach mal durch. Von Anfang bis zum schluss dann kannst du dir selbst ein Bild davob machen. Du wirst auch märken das sehr viel nur behauptet wirt. Ich will dich echt nicht Islamisieren, sonder einfach das du mal die Religion kennst. Und märkst es ist eigentlich die Thora und die Bibel, die einfach weiter geht. Mosef ist als Musa, Jesus als Isa drinnen. Hoffe du nimmst dir Zeit und machst dir einfach ein eigenes bild davon. 

Kommentar von mindesten ,

Also basiert der Koran quasi auf den beiden Büchern Thora und Bibel?

Kommentar von delltaflo ,

Genau. Der einzige Grosse unterschied ist, das Jesus nicht der Eingeborene Gott Sohnes ist, oder Gott selber, oder Heiliger Geist wie nach der Bibel. Sonder er ist der auserwehlte Gottes wie Jesus, Moses. Das Wort eingeborene Sohn ist nach Christliche Analyse hinzufügt worden das haben die 15 besten Prister bestätigt. Also es ist eigentlich so wie es der Koran sagt. Weil Gott zu allen Propheten als mein Sohn nennte weil wir alle seine Söhne sind. Und das Jesus nie Gekreuzt wurde, sonder Gott ihn zu sich nahm, bis zu diesem Tag wo er zurück kehren wirt, und uns vor Degjal, im Bibel der anti Christ Genant, retten wirt. 

Kommentar von sarahj ,

wird hier schon wieder massivst missioniert...

Ehrlich gesagt: der Islam ist leider de am wenigsten sympatische Ausprägung der monotheistischen Religionen.
Delltaflo mag selbst persönlich ein netter Mensch sein, aber der Islam ist leider die am wenigsten tolerante Ideologie.

Man muss sich nur die Gesellschaften ansehen, in denen er vollkommen umgesetzt ist.
Und delltaflo muss sicher zugeben: auch hier lässt es sich nur deshalb angenehm leben, weil eben der Islam nicht die bestimmende Religion ist.

Delltaflo ist entweder kein "richtiger Muslim", oder selbst unwissend oder wie ein Staubsaugervertreter, der halt nur die schönen Seiten seines Produkts zeigt...

Kommentar von SibTiger ,

Religionen, und das trifft ganz besonders auf den Islam zu, bieten einfache Antworten auf komplizierte Fragen. Das mag naive oder auch psychisch wenig stabile Menschen beeindrucken, aber notwendig sind Religionen mit ihren höllischen Drohungen im 21. Jahrhundert nicht mehr.

Antwort
von delltaflo, 69

Ich war in der gleiche Situation wie du. Ich hab sehr viele Religionen durch gelesen, und am schluss den Koran. Zurzeit eine sehr Ungewünschte Religion. Aber probier es lies es 1 mal durch, mit ein Offenes Herz. Ohne Vorurteile einfach Logisch. Und du wirst Erstaunt sein. Mir hat es auf jeden Fall das Herz geöffnet. Will keine andere Religionen beleidigen, aber es gab einfach am meisten sinn, und auch die Logik. Und auf Arabisch Reimt sich alles noch dazu, und dann mit eine sehr schöne Aussprache. Mit Vorhersagen, und auch genaues beschreiben. Viele sagen Muhammed hatte das Buch geschrieben und in einem Vers steht, probiert doch nur 1 Vers nur ähnlich wie im Koran zu schreiben, Arabien hatte früher und auch heute sehr Starke Poeten, keine hatte es geschafft. Das soll ein Mensch das geschrieben haben, der nicht mal schreiben konnte und das hunderte von Versen, sehr Unlogisch. Ich will niemand Islamisieren, aber dir einfach sagen lese es mal, das wirt dir nicht schaden. Liebe Grüsse, hoffe du findest deine richtige Religion. 

Kommentar von mindesten ,

Ich weiß dass der Islam eine äußerst interessante und vielseitige Religion ist. Ja, arabisch ist eine schöne Sprache, der Ruf des Imam ist (zwar Geschmackssache) schön und Moscheen sind auch wunderschön. Ich würde den Islam bewundern, wäre da nicht diese aggressive Haltung gegenüber anderen Religionen. Das schmeckt mir überhaupt nicht. 

Antwort
von comhb3mpqy, 31

Woran zweifelst du denn? Du kannst ja mal im Internet suchen und dort deine Fragen eingeben, z. B. bei Google, kann gut sein, dass dort Antworten von christlichen Seiten kommen. Vielleicht ist es besser sich christliche Fragen von Christen beantworten zu lassen, die wissen evtl mehr über ihren Glauben als Menschen, die einen andern/keinen Glauben haben.
Wenn man die Existenz von Gott nicht ausschließt ist das überhaupt nicht dumm, das ist sogar schlau. Ich kann dir auch Gründe nennen, warum ich an Gott glaube, frag mich dann einfach.

Antwort
von Sarriii, 38

Gegenfrage: wieso musst du denn an etwas glauben?

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