Frage von zwergenmama 18.10.2008

sturer 5-jähriger...

  • Antwort von Lissa 18.10.2008
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kinder kommen mit Bedürfnissen zur Welt, aber nicht mit einem Weltbild. Sie sind von Geburt an noch keine Wesen, die sich an Spielregeln mitmenschlichen Zusammenlebens orientieren können. Vielmehr orientieren sie sich an ihren Bedürfnissen. Sie brauchen auch zunächst die Befriedigung ihrer Bedürfnisse, um Grundsicherheit zu erlangen. Dann müssen sie aber auch lernen, dass es andere Menschen mit anderen Bedürfnissen gibt.

    Wenn wir uns hier mit dem Thema "Grenzen" beschäftigen, heißt dies, dass Grenzen eingebettet sein müssen in liebevolle Beziehungen, in verantwortliches erwachsenes Handeln.

    "Kinder brauchen Grenzen" heißt nicht, dass Erwachsene ihre "Ausraster", ihre willkürlichen und unreflektierten Machtdemonstrationen, ihre Übergriffe rechtfertigen mit dem Argument, dass Kinder eben nicht anders lernen.

    Grenzen aufzeigen heißt, verantwortlich Orientierung zu geben, wohlüberlegt Einhalt zu gebieten und Kindern Werte und Regeln des Zusammenlebens vorzuleben und vorzugeben - mit dem Bewusstsein, dass Grenzen Halt und Sicherheit geben.

    Kinder brauchen und suchen die Erfahrung von Grenzen. Gerade weil Kinder sehr stark bedürfnisorientiert sind, brauchen sie auch nach und nach die angemessene Erfahrung des Versagens von Wünschen.

    http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Erziehungsfragen/s_816.html

  • Antwort von 1000Fragen 18.10.2008
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da sind gute Nerven gefragt! Liebevoll, aber seeeeeeehr konsequent sein. Anders geht es nicht.

  • Antwort von Lover1991 18.10.2008
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mein bester Freund war auch so als er klein war. Seine Eltern haben damals alles falsch gemacht und ihm alles durchgehen lassen (und er hat heute immer noch große Klappe zu seinen Eltern). Also: Nichts durchgehen lassen. Er schreit? Gut, dann bekommt er das Eis nicht, das er wollte. ...... So würde ich das machen.

  • Antwort von BonniedieZweite 18.10.2008
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Er will mit dem Kopf durch die Wand und Grenzen ausreizen. Das mit dem bestrafen und dem drohen sind wohl Reflektionen von eurem Verhalten. (Aber das ist nur ne Annahme....)

  • Antwort von Hexenhaus 18.10.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Dein Sohn will ausprobieren wie weit er gehen kann. Spiel sein Spiel mit. Schreit er rum, feuer ihn an ,sag ihm das ist zu leise wie er schreit.Beschimpft er Dich ,ignorier ihn,tu so als wenn er garnicht da ist.Und führe dann Selbstgespräche z. B. Du würdest Dich jetzt freuen wenn Dein Sohn( Name) hier wäre weil Du ihn sooo lieb hast, aber leider leider ist er ja jetzt nicht da. Du wirst Dich wundern wie er reagiert.

  • Antwort von tina70 22.10.2008

    ja mein sohn hatte da auch als e im Kindergarten war er wollte sich mit seinem unauffäligem Verhalten aufmrksam machen,wir haben auch gemerkt,dass er anders ist als seine Kameraden,hatte auch den Clon gespielt,als wir zum neurologen gingen hatte e rausgestelt das e POS-HDS hatte da wa mir alles klar,heute ist er 10 jahre und er trotzt immenoch und ist schwehr in der Erziehung,ich ate dir an gehe zum Neurologen.....

  • Antwort von tina70 22.10.2008

    ich sehe das so,dass dein sohn momentan eine Trotzfase durchmacht.

  • Antwort von italytoni70 22.10.2008

    Wie ich aus deiner Frage heraushöre ist dein Sohn wohl schon immer ein Tick anstrengender gewesen als andere Kinder im vergleichbaren Alter.Da Finde ich den Vorschlag von Nessaja1978 gar nicht so verkehrt. Lass es einfach mal austesten bei einem guten Psychiater (nicht Psychologe)weil die Ursachen vielleicht gar nicht an deiner Erziehung sondern an irgendwelchen Defizite liegen können für die weder du noch dein Kind was für Können. Ich Habe drei Söhne,einer mit Asperger Syndrom (das ist eine leichte Form von Authismus)und einer mit ADHS und was glaubst du musste ich mir schon anhören von Leuten die alles besser wissen!! Heute weiss ich es liegt nicht immer nur an der Erziehung,erst wenn du weisst ob mit deinem Sohn alles stimmt oder auch nicht wirst du dein Verhalten ändern und dadurch wird sich automatisch auch das Verhalten deines Sohnes ändern.

  • Antwort von kimji 19.10.2008

    er braucht viel lieber und zu neigung.

  • Antwort von Nessaja1978 19.10.2008

    Hast Du Dir schonmal überlegt mit Deinem Sohn zum Arzt zu gehen diesbezüglich?Bei meiner Tochter war das auch so schlimm....heute hat sie ADHS und dank leichter Medis klappt es sowohl in Schule als auch zu Hause....sie war immer sehr ausfällig im Wortschatzgebrauch,sehr bockig und gleichzeitig dann wieder hilflos und weinerlich...mach dir mal Gedanken,ob das ganze Verhalten Deines Sohnes nicht andere Ursachen haben könnte wie einfach nur mal ne Phase....

  • Antwort von rasam 18.10.2008

    Ich würde ihn bestrafen. Das er sich soo respektlos seinen Elter verhält. Klar wenn ihr ihm etwas gebt (Schoko) oder so damit er den Mund hält erwartet er beim nächsten Mal auch das selbe. Gebest du ihm ne Strafe (Ohrfeige sonst was, in alten Zeiten waren es ganze richtige Schläge und die sollten auch heute noch normal sein) dann wirst du sehen ob er es nächstes Mal auch nur wagen würde etwas zu sagen. Bei einem solchen Problemkind musst ihm zeigen wer hier der Vater ist. Ich kenne das. Als ich klein war, war fast genau so. An Luxus gewöhnt, hab immer bekommen was ich wollte und war nie zufrieden und wollte immer mehr. Meinem Vater ging es mal zu bunt und hat Maßnnahmen ergriffen. Und ich bedanke mich heute schon bei ihm weil er das getan hat. Ich hab gelernt das NICHTS selbsverständlich ist und ich bei jeder kleinsten Sache danbar sein sollte. Tu das, sonst verändert sich der ganze Lebenstandart des Jungen für den Rest des Lebens wenn alles unter seiner Nase laufen muss! Strafe muss sein. Wäre ich damals für den fanzen Mist den ich angerichet hab (Beschimpfen, Eltern anschreien) nicht bestraft worden dann wäre aus mir ganz sicher was anderes geworden.

  • Antwort von zetix 18.10.2008

    Als ich Kind war, hat da bei mir ein Klaps auf den Hintern Wunder bewirkt. Und depressiv bin ich dadurch auch nicht geworden. Aber jetzt gibt es ja antiautoritäre Erziehung und die Eltern werden zu Sklaven Ihrer eigenen Kinder.

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