Stütz sich unsere allgemein wahrnehmbare Unzufriedenheit in Deutschland auf die unzulängliche Geldverteilung in den verschied.gesellschaftl. Schichten?

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15 Antworten

In Ruhe betrachtet müsste doch folgendes einsichtig sein:

Die Menschen sind verschieden und damit unterschiedlich befähigt. So mag es auch in einem angemessenen Rahmen gerechtfertigt sein, dass Menschen für ihre Arbeit unterschiedlich viel Geld erhalten.

Aber die  Gier und das zugleich unterdrückte  Einfühlungsvermögen führen dazu, dass Menschen tatsächlich meinen,  es wäre angemessen,  wenn ein Unternehmer z.B.  das  Dreißigfache von dem sich aneignet, was er einem Beschäftigten zubilligt.

Eigentlich könnte jeder mühelos einsehen, dass  die Arbeitskraft eines Unternehmers die des Beschäftigten unmöglich  um das Dreißigfache übersteigt.

Die weitverbreitete Unzufriedenheit hat sicher verschiedene Ursachen. Aber die grandiose Ungleichheit in der Vermögensverteilung hat einen großen Anteil daran und könnte sich als ernsthafte Gefahr für unsere Demokratie erweisen.

Da sollte sich in der Politik ´was bewegen.

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Kommentar von Centario
21.10.2016, 09:57

Im entferntesten Sinn kann man dann sagen er ist ein Dieb, zwar ganz legal aber eben doch finde ich?

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Kommentar von voayager
21.10.2016, 10:02

oftmals isses mehr als das 30-fache!

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Das liegt im Wesen des Kapitalismus. Egal was die Menschen besitzen,  es muss immer mehr oder größer, schöner, schneller werden. Ich hab' vor 6 Jahren einfach mal einen Monat lang gefastet,  einfach mal um mich selbst daran zu erinnern bzw. mich aufmerksam zu machen für das was ich alles habe. Dabei hab' ich erst einmal festgestellt,  was ich doch alles Tolles als ganz banal angesehen habe.

Dennoch gibt's auch jene Leute, die 40 oder mehr Stunden die Woche arbeiten und trotzdem jeden Cent umdrehen müssen, weil Miete und das für die Arbeit notwendige Auto den Lohn beinahe komplett wegsaugen. Mit diesem Umstand bin ich auch unzufrieden und da besteht meiner Meinung nach der größte Handlungsbedarf. Wenn jemand unzufrieden ist, weil der neue Mercedes zu klein ist, dann nehme ich das Problem nicht so Ernst.

Generell will der Kapitalismus aber wie gesagt, dass die Menschen unzufrieden sind, es gibt dafür eine riesige Gewerbesparte - Werbung und Marketing.

Liebe Grüße 

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Kommentar von Centario
21.10.2016, 09:40

OK, du hast es auf den Punkt gebracht, die sollten mehr unterscheiden was ernstzunehmen ist und was nicht. Meistens haben die einen anderen Umkehrsinn finde ich.

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Mit Geld lassen sich nicht die wirklich wesentlichen Dinge kaufen. Ich möchte Dir hierzu ein aktuelles Beispiel nennen:

Wir haben im deutschen Recht folgende Konstellation: 

Ein Betrieb vergibt Aufträge und bezahlt dann nicht nach Erfüllung der Aufträge das ausgemachte Geld. Logischerweise läuft dann der übliche Eintreibungsprozess über Mahnungen bis hin zum Gerichtsvollzieher. 

Ein Betrieb kann dann sehr viele verschiedene Variationen auswählen, um sich neu aufzustellen. In vielen Staaten der Welt steht dann der sogenannte Rechtsnachfolger für gemachte Schulden gerade. In D nicht. 

Behalte diese Tatsache im Kopf. 

Die Bundesregierung plant, nächstes Jahr diesen Missstand zu beseitigen. 

Gestern hat die Bundesregierung beschlossen, den AKW-Betreibern noch mal manche Milliarde Steuergelder zu schenken in den nächsten Jahren. 

Begründung: Wenn nach aktuellem Recht einer der Betreiber sich umbenennt - ich bezeichne es mal so einfach - dann ist gar nicht mehr an die Übernahme von Kosten bezüglich Endlagerung von Atommüll zu denken. 

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Es geht hier vordergründig um Geld. Um viel Geld. 

Tatsächlich geht es für mich um Betrug, den unsere Regierung auf legale Weise an uns begeht. 

Denn sie hätte ja durchaus erst das geltende Recht bezüglich Rechtsnachfolge bei Betriebsumstrukturierung verabschieden können. Dann hätte sie uns Steuerzahlern gemäß Artikel 14 Grundgesetz manche Milliarde Steuergelder sparen können. 

Geschätzte hunderte Milliarden Euro Steuergelder und Sonderabgaben - Atomenergiepfennig als Beispielk - haben die Betreiber von AKWs bisher schon erhalten von der Allgemeinheit. 

Mit diesem Geld hätten wir heute alle schon die Möglichkeit, in sogenannten Plus-Energie-Häusern zu leben. Da brauchen wir gar nicht lange herum diskutieren. Der Beweis wurde in den 1970-iger Jahren in mehreren Artikeln erbracht, die der Spiegel damals veröffentlichte. 

Der Autor, ein international hoch geschätzter Bremer Professor, wurde während einer Vorlesung vor internationalem Publikum mit Polizeigewalt in die Psychiatrie verbracht. Da wurde er dermaßen misshandelt, dass von ihm am Ende nur noch ein Wrack übrig blieb. 

Natürlich lag ein psychiatrisches Gutachten für diese Aktion vor. Der Wert solcher Papiere ist allerdings seit 1933 bis heute umstritten. - Nicht immer. Aber viel zu oft. 

Wir könnten also heute unseren eigenen Strom produzieren. Dann hätten wir ein Mal relativ hohe Anschaffungskosten - die heute sicherlich schon viel niedriger wären. Mit dem übrigen Strom könnten wir öffentliche Gebäude, Straßenbeleuchtung und so fort mit Energie versorgen und so die Steuerhöhe reduzieren. 

Hier und da gibt es trotz massiver politischer Gegenmaßnahmen mittlerweile sogar schon Häuser, die darüber hinaus auch noch Autos betanken könnten. 

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Geld ist also nur ein Mittel. Im Grunde handelt es sich um das primitivste Tauschmittel. Es wird von uns Menschen definiert in seinem Wert. Der kann sich jederzeit tatsächlich verändern. - Was wir nie vergessen sollten. 

Die Deutsche Justiz hat leider sehr lange gebraucht, um sich zumindest teilweise von ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit zu verabschieden und auf den Boden unseres Grundgesetzes anzukommen. Deshalb hat sich manchen Widerstand der Vergangenheit gegen verfassungsfeindliche Handlungen unserer Politiker tatsächlich unterstützt. Und damit manchen friedlichen Widerstand zerstört. .

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Gestern ist gewesen. Wir können es nicht mehr ändern. 

Die Deutsche Justiz hat sich weitgehend verändert. Auch wenn dort immer noch Menschen tätig sind und Menschen nun mal grundsätzlich fehlerhaft sind. 

Heute haben wir eine andere Situation. Diese ist viel zu wenigen Menschen in unserem Staat bewusst. 

Wir brauchen z.B. nur bei change dot org angeben, dass wir informiert werden wollen, wenn es eine Initiative oder so gibt. Und haben wir dann ein Mal unsere Teilnahmemöglichkeit vorbereitet, dauert es nur wenige Sekunden, um eine Mutter dabei zu unterstützen, dieses ledige Thema Kindergeldabzug wenn Kind beim anderen Elternteil ist vom Tisch zu bekommen. 

Das war nur ein erfolgreiches Beispiel, wie wir heute auf bequemste Weise Widerstand gegen politische Missstände leisten können. - Falls wir nicht selbst den Widerstand ins Leben rufen. 

Die beim Bundesverfassungsgericht anhängige Klage gegen CETA können wir immer noch mit führen. Nennt sich dann Anschlussklage und ist jederzeit möglich. Aktuell klagen 68.000 Menschen. Da geht es um noch viel mehr Geld. Sehr viel mehr. 

Wir haben also die Möglichkeit, diese von Dir beschriebene Ungerechtigkeit abzuschaffen. WIR. Denn es ist UNSER Staat. 

Überlassen wir diesen unseren Staat den als aggressive Lobbyisten von Großkonzernen seit Jahrzehnten verrufenen Subjekten, welche uns Parteien als unsere allgemeine Vertretung vorschlagen, sind wir heute tatsächlich selbst schuld. 

Jammern kostet mehr Energie als den Missstand mit zu beseitigen. 

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Die Unzfriedenheit ergibt sich nicht nur wegen der vorherrschenden abartigen Form der Vermögensverteilung, sondern sie ergibt sich auch aus folgenden Gründen:

  • materielle und kulturelle Verelendung zahlreicher Menschen
  • Abbau alles sozialen
  • unzureichende Löhne sowie Lohnstagnation
  • Kriegstreiberei und Friedensbrecherei der Bundesregierungen
  • Abbau von Demokratie
  • zunehmende Entfremdung und Verdinglichung im zwischenmenschlichen Zusammensein
  • Ellenbogenmentalität inkl. Rambomanieren, mit steigender Tendenz
  • kafkaartiger Bürokratismus, auch Rechtsstaat genannt

Es gibt nicht "die" Politik, sondern stets bestimmte politische Strömungen und Kräfte mit unterschiedlichen Zielen. Die jetzige Bundesregierung sowie deren beide Parteien sind ja geradewegs dazu da, all diese Sauereien einzuzementieren.


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Kommentar von Centario
21.10.2016, 10:17

Danke, um so schlechter fühlt man sich wenn man noch mit ansehen muß wie das alles weg geredet wird.

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Kommentar von CamelWolf
21.10.2016, 13:21

Scheuklappen kommen wieder in Mode wie mir scheint.....

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Kommentar von OlliBjoern
21.10.2016, 13:44

Sicher treffen diese Punkte partiell zu, und mit "partiell" meine ich: bestimmte Gruppen und bestimmte Regionen sind in Deutschland stärker davon betroffen als andere. Ich möchte auch auf ein paar Punkte konkreter eingehen.

Die kulturelle Verelendung, die du ansprichst: ich kann sie in meiner persönlichen Umgebung nicht feststellen. Natürlich nehme ich dir durchaus ab, dass es sie auch (!) gibt in Deutschland. Aber dass ganz (!) Deutschland darunter leiden würde, halte ich für nicht korrekt. Mir ist das zu verallgemeinert.

Frage: in welchem Land findet diese kulturelle Verelendung weniger statt als in Deutschland? (ich wüsste halt gerne, was dir dort als Positivbeispiel vorschwebt)

Was das menschliche Zusammensein angeht und die Ellbogenmentalität: ja, das habe ich auch schon beobachtet. Ich halte das aber für eine Sache, die uns alle angeht, und die nicht wirklich von der Politik gelenkt werden kann.

Jeder von uns kann sich, wenn er morgens aufsteht, neu überlegen, ob er nun die "Ellbogen" einsetzen möchte oder nicht. Es liegt an uns allen.

Ich persönlich bin (auch durch meine politisch eher "links von der Mitte" angesiedelte Herkunft) durchaus für soziale Politik, dennoch stört mich etwas diese 100% negative Darstellung, die schlichtweg verneint, dass es überhaupt etwas Positives in Deutschland gibt (oder, was ich eher annehme, konsequent wegschaut, wenn es etwas Positives gibt).

Ja, es gibt Probleme (noch mehr in anderen Ländern) auch in Deutschland, aber es ist auch nicht zutreffend, dass Deutschland ein Jammertal ist, in dem es außer Problemen sonst nichts gäbe. Es ist richtig, die Probleme anzusprechen, aber man sollte auch nicht die positiven Seiten ignorieren.

 

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Deutschland war schon immer ein Land, wo die Menschen eher unzufrieden sind mit dem was sie haben. Ist einerseits schlecht weil man halt rumjammert und nie zufrieden ist und andererseits der Motor von Veränderung und Fortschritt.
Die Politik ist meiner Meinung nach dafür zuständig, dass die Menschen die hier leben nicht zu Sklaven werden was immer schlimmer wird. Das hat aber weniger mit Geldverteilung zu tun als damit wie die eigenen Schäfchen nach Außen geschützt werden. NEIN ich meine nicht die Flüchtlingssituation. Ich meine ganz konkret Konzerne oder Private, die ihr Geld hier verdienen und ins Ausland schaffen. Genau das führt dann auch dazu, dass nichts hier bleibt bzw. nur sehr wenige sehr gut daran verdienen. Ich wäre halt der Meinung dass jemand der 40 Stunden Vollzeit arbeitet auch fähig sein sollte sich seinen Lebensunterhalt zu leisten. Mag vielleicht auch an den enormen Mieten liegen aber an irgendeiner dieser Stellen wäre ich schon für Eingreifen des Staates.

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Kommentar von PicaPica
22.10.2016, 14:07

Hallo Kitharea,

leider wird sich an der seit geraumer Zeit etablierten Situation, d. h. der zunehmenden Umverteilung "von unten nach oben", also am Krieg "Reich gegen Arm", solange nichts ändern, bis begriffen wird, dass der "Staat" letztlich nicht bzw. nicht vorrangig die Interessen des Volkes vertritt. Der Staat (oder was wir als Staat definieren) entpuppt sich bereits bei oberflächlicher Betrachtung als ein eher willfähriges Instrument zur Umsetzung von Interessen und zum Schutz der Interessen der "Oberschicht", ist also elementarer Bestandteil des auf Umverteilung ausgerichteten kapitalistischen Systems.

Wir, d. h. das Volk, sollten uns als Staat verstehen. Ein noch sehr weiter Weg.  LG

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Ich nehme, außer in dieser Community, keine allgemeine Unzufriedenheit in Deutschland wahr.

Ich glaube, dass ist häufig ein Trugschluss, weil die Unzufriedenen ihre Unzufriedenheit meist lautstark äußern, während diejenigen, die zufrieden sind, schweigen.

Deshalb nimmt man meist nur die Unzufriedenen wahr. Aber ich halte das nicht für repräsentativ.

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Bestimmt tut sie das, aber höchstwahrscheinlich nicht nur.

Angesichts der aktuellen politischen Situation in Deutschland kann ich persönlich die Unzufriedenheit auch wo anders sehen.

So eine Frage kann man nicht eindeutig beantworten, es hängt von sehr vielen Aspekten ab.

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Kommentar von Centario
21.10.2016, 09:45

Danke, mit den "eindeutig" denke ich gleich an was höheres. Wir backen eben kleiner Brötchen.

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Schön wäre es. Doch wirst Du die Politik, deren Vertreter ja in der Regel von dieser "unzulänglichen Geldverteilung" profitieren, nicht dazu bringen, etwas zu ändern. Da müsste es schon grosse soziale Unruhen geben, ehe allenfalls etwas geschehen würde.

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"allgemein wahrnehmbare Unzufriedenheit"...

Als aufmerksam durch das Leben schreitender Mensch kann ich eine allgemeine Unzufreidenheit nicht wahrnehmen. Eher das Gegenteil wäre zutreffend.

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Kommentar von Centario
22.10.2016, 19:07

Darf ich fragen wo du...........?

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unzulängliche Geldverteilung

Was ist den für Dich "unzulänglich" und wie stellst Du Dir Veränderungen vor?

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Kommentar von Centario
21.10.2016, 09:19

1. sollte sich jeder selbst erklären können.

2. eine gerechtere Verteilung anstreben, besonders in Sicht auf mehr leistungsbezogen.

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Ähm...nein!?

Wie kommst Du überhaupt darauf, dass der Staat alles regeln soll/muss? Ich bin ganz froh, dass man hier die Möglichkeit hat, das selbst in die Hand zu nehmen.

Sonst könnte man ja gleich das Einheitsentgelt einführen, aber dann frage ich mich, warum noch jemand arbeiten sollte.

Das Einzige, wo ich Dir zustimme: Leute, die unverschuldet krank werden (Unfall, Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) sollten dadurch nicht in die Armut gedrängt werden.

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Kommentar von Centario
21.10.2016, 09:43

Danke für den Teilerfolg, den einen gehört das Land und den anderen nicht.

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Kommentar von voayager
21.10.2016, 10:04

Wie kommste eigentlich darauf ausgerechnet das eklatant Unsoziale und Inhumane auch noch abzusegnen und das mit sehr dürftigen Hinweisen, die reaktionär-moraliserend zudem sind.

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Unzufriedenheit liegt immer im Auge des Betrachters und seiner Beduerfnissstruktur. Auch ein Millionär kann unzufrieden sein, nicht noch mehr Millionen zu haben..
Alles eine Sache der Erziehung.

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Kommentar von Centario
21.10.2016, 09:20

"Auch ein Millionär kann unzufrieden sein" ich denke der ist es!

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Kommentar von Doktorfruehling
21.10.2016, 09:22

Im gegensatz dazu, kann ein aus anderer Sicht unvermoegender Mensch absolut.gluecklich und zufrieden mit seinen Ressourcen sein.

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Was meinst du denn mit "Geldverteilung" Inwiefern ist die "unzulänglich" und wie könnte der Staat dies ändern?

"Wir" sind auch nicht "allgemein unzufrieden". Ich bin eigenntlich recht zufrieden. :-)

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Kommentar von Centario
21.10.2016, 09:49

Genau, du bist bei der Frage deshalb auch nicht ausgeschlossen und hast deine Antwort abgegeben. Ich finde das iO. Nur wie du deine Zufriedenheit herausgestellt hast ist schon was besonderes und die unzufriedenen werden dadurch auch nicht zufriedener?

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Die ungleiche Vermögensverteilung will man politisch ja angehen, z.B. durch die Erbschaftssteuer usw.

Aber grundsätzlich gilt: Man kann die Kuh, die man melken will, nicht auch noch schlachten.

Länder, in denen man das probiert hat, liegen in ihrer Entwicklung wirtschaftlich und gesellschaftlich 40 Jahre zurück.




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Nein, die Unzufriedenheit hat  -leider!- noch sehr viele andere Gründe, etwa das Fehlen der Souveränität, die Flüchtlingswelle, die katastrophale Familienpolitik seit 1949 u.v.a.

ABER:

Würden die Menschen in der BRD bloß begreifen, daß TÄGLICH Summen von einer BILLION € als Transfer vom kleinen Mann an die "Großen" verschoben werden, dann gäbe es vor morgen früh eine Revolution.

UND DAS FUNKTIONIERT SO:

Alle Waren, die in der BRD im Umlauf sind, sind mit vielfachen Krediten belastet. Etwa wird ein Rohstoff importiert (auf Kredit); dann wird er in einer Fabrik (auf Kredit gebaut) verarbeitet, mit Hilfe einer Transportflotte (auf Kredit gekauft) verteilt und in Markthallen oder Geschäftshäusern (auf Kredit gebaut) feilgeboten. Diese Belastung gilt für buchstäblich alle Waren, Lebensmittel, Kleidung, Mieten, Versicherungen, Autos, Benzin, alles!

Auch Brücken, Autobahnen, Flughäfen, Straßen, Wohnstädte werden auf Kredit gebaut.

Im Ergebnis ind alle Waren, die man kaufen kann, mit 30% bis 50% mit Kreditkosten belastet, denn der Unternehmer schlägt sie selbstverständlich auf den Preis auf. Man braucht also bloß abzuschätzen, wieviele Waren in der BRD pro Tag verkauft werden, und schon sieht man, daß die Banken täglich vom kleinen Verbraucher eine Riesensumme (etwa 1000 Milliarden € täglich) als Einnahmen verbuchen können.

Dabei spielen die kleinen Sparkassen und Volksbanken keine entscheidende Rolle. Die wirklich großen Kredite für große Projekte werden gegeben von wirklich großen Banken, dem undurchdringlichen Geflecht der Hochfinanz.

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