Stückkostendegression?

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5 Antworten

Ein Bild zur Verdeutlichung meiner vorherigen Antwort. "Degressiv" kann der Verlauf eigentlich nur dann genannt werden, wenn man den Graphen der regressiven Kurve "von oben" betrachtet. Die proportionale Abnahme wäre eine fallende Gerade; die Kurve der Stückkostenabnahme verläuft von oben gesehen überproportional, somit degressiv.

Ansonsten wüsste ich nicht, wie man diesen Begriff begründen sollte, denn der eigentliche Verlauf der Stückkostenfunktion ist (der beigefügten Graphik folgend) tatsächlich regressiv.

Die Kurve der "Stückkosten" verläuft regressiv (unterproportional); die Kurve der "Abnahme der Stückkosten" verläuft degressiv (überproportional).

Einmal schaut man von unten gegen die Kurve (Stückkosten); einmal von oben (Abnahme der Stückkosten).

Danke für die Antworten!

Meine Wirtschaftslehrerin sagte mir heute, dass beide Begriffe möglich sind, wobei der offizielle "degression" ist, da dies mit dem degressiven Abschreibungen zutun hat.

es geht um die kosten/stück. die sinken mit der bestellgröße.
bei fast jedem produkt gibt es pro bestellung kosten die immer gleich sind. wenn du dir die prozesskostenrechung anschaust, dann siehst du das es prozesse gibt, die in jedem auftrag genau einmal eingerechnet werden (doofes beispiel: erstellung der rechnung), das muss eh immer gemacht werden. aber wenn du jetzt ganz viel bestellst, dann sinkt dieser anteil auf das einzelstück runtergerechnet, sodass du am ende eine stückkostendegression hast.

Dieser Begriff ist mir irgendwie neu?! In welchem Zusammenhang ist der Begriff dir untergekommen?

An sich gebe ich dir Recht! wenn man den Einzelstückpreis betrachtet, dann ist die kurve nicht degressiv. (Denkfehler auch bei mir Vorbehalten)

Sofern die Fisxkostendegression gemeint ist, dann ist die Kurve definitiv degressiv.

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