Studium ohne gute mathekenntnisse?

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12 Antworten

Wenn dir Mathe nicht liegt, ist Physik wirklich ungünstig (Studiengang mit der meisten Mathematik nach Mathematik selbst).

Bei Chemie wär ich vorsichtig, da muss man halt einiges rechnen, aber braucht nicht wirklich höhere Mathematik.

Biologie kenne ich nicht, aber ich denke da braucht man am wenigsten Mathe von pcb.

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Kommt darauf an, worin die schlechten Noten begründet waren. Für manch einen ist es möglich das mit Fleiß im Studium wieder auszugleichen, aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich aber von einem mathelastigen Studium abraten.

Also Physik besteht im Wesentlichen nur aus Mathe, das unterscheidet sich sehr von der Schulphysik.

Chemie ist schon etwas weniger Mathe, aber immernoch ein erheblicher Teil.

Biologie ist kaum Mathe, aber wie bei allen Naturwissenschaften kommt man da nicht drum herum.

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Endlich kann ich die Geschichte mal erzählen: Ich hatte mal einen guten Freund, der hatte einen Hauptschulabschluss, dann hat er eine Ausbildung durchgezogen, den Techniker gemacht und dann direkt im Anschluss ein Ingenieusstudium angefangen.
Rat mal was sein Klausurergebnis in Ana 1 war....genau 15 Punkte. Wahrscheinlich ist er bald fertig mit dem Studium. Halt dich an die richtigen Leute, dann wirst du das auch schaffen:)

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Mathe ist in allen drei Studiengängen als Vorlesungen enthalten, weil du das logische denken von Mathe in all denen brauchst. Einigen liegt das Uni Mathe, da es komplett anders ist als das in der Schule, anderen nicht.

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Ich glaube vor allem Bio ist auch so möglich, aber bei Physik würde ich aufpassen, da ist Mathe wichtig

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Physik, mit schlechten Mathekenntnissen ist ne fiese Sache. Das ist nach Mathe wohl das schwerste Studium was Mathe angeht :D

Wie genau das bei Chemie und Biologie aussieht kann ich dir nicht sagen.

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Kommentar von gino95
20.03.2016, 01:33

Bei mir ist es das gleiche Physik ist total einfach, Mathe 5-6 :o Ich verstehe einfach nicht denn Sinn in manchen Mathe aufgaben :D 

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Hi,

möglich ist es sicher, aber vor allem bei Physik hast du später sehr sehr viel Mathe und auch Chemiker müssen Mathevorlesungen besuchen.

Ich fand Naturwissenschaften auch schon immer ganz toll und will später unbedingt Chemie studieren. Nur habe ich halt Mathe als zweiten Leistungskurs...ich bin zwar nicht hervorragend in Mathe, aber es geht schon irgendwie :D

Also gute Mathekenntnisse sind auf jeden Fall schon von Vorteil, um es mal so zu sagen. Ich finde aber, Mathe ist sehr vom Lehrer abhägig. Vielleicht lag es ja am Lehrer?

Prinzipiell ist jdas jedenfalls möglich, geh doch mal zur Studienberatung :)

LG

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Studieren ohne Abi

Seit einigen Jahren besteht in allen Bundesländern für berufserfahrene Menschen ohne Abitur oder Fachschulreife die Möglichkeit, zum Studium gegelassen zu werden. Wer den Wunsch nach Weiterqualifizierung hat, sollte sich dennoch auf einige Hürden gefasst machen. Bundeslandspezifische Regelungen setzen eine intensive Recherche voraus, um das passende Angebot für den eigenen Werdegang zu finden.

Was für Voraussetzungen gibt es?

Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung - zwei bis fünf Jahre - vorweisen kann, darf sich Hoffnungen machen. Diese Voraussetzungen sind der kleinste gemeinsame Nenner, um ein Studium ohne Abitur aufnehmen zu können; die genaue Ausgestaltung der Aufnahmekriterien variieren jedoch von Ort zu Ort.

Was hat sich in den letzten Jahren geändert?

Den Fachkräftemangel im Visier wurden im Jahr 2009 neue bundeseinheitliche Regelungen beschlossen; der Zugang zur Hochschule sollte gelockert und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung deutlicher werden. Das Stichwort heißtQualifizierungsinitiative Deutschland. Um mehr Berufstätige für ein Studium zu begeistern, müssen Anreize geschaffen werden.

Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung" ist beispielsweise auf das Aufstiegsstipendium. Das Aufstiegsstipendium unterstützt Fachkräfte mit Berufsausbildung und Praxiserfahrung bei der Aufnahme und Durchführung eines akademischen Hochschulstudiums. Inzwischen gibt es Stipendiatinnen und Stipendiaten an über 300 Hochschulen. Jährlich können rund 1.000 Stipendien vergeben werden.

Wie sehen die Regelungen für die Zulassung ohne Abitur genau aus?

1. Mit dem Meisterstudium wird Studierwilligen ohne Abitur der Zugang zu den Hochschulen sehr erleichtert: Im März 2009 einigten sich die Kultusminister der Bundesländer darauf, dass Meister, Techniker und Fachwirte ein allgemeines Hochschulzugangsrecht erhalten. Sie können ein Fach ihrer Wahl studieren, ohne eine Eignungsprüfung ablegen oder Probezeiten absolvieren zu müssen. Ihr Abschluss ist der allgemeinen Hochschulreife, dem Abitur, gleichgesetzt.

2. Ein direktes fachgebundenes Zugangsrecht erhalten Berufstätige mit mindestens zweijähriger Ausbildung und dreijähriger Berufspraxis. Dies bedeutet: Ihr Studienfach muss grob ihrer bisherigen beruflichen Fachrichtung entsprechen

Welche Hürden gibt es noch auf dem Weg ins Studium?

Doch auch wenn die formalen Voraussetzungen für ein Studium ohne Abitur erfüllt sind, kann es sein, dass Bewerber noch weitere Aufgaben lösen müssen, bis sie sich als ordentliche Studierende einschreiben können.

Vielerorts wird das Bestehen einer Eignungsprüfung verlangt. Diese Prüfung kann auch Begabten-,  Einstufungs-, Zugangs-  oder Feststellungsprüfung heißen.Die Eignungsprüfung wird von jeder Hochschule individuell vorgenommen. Geprüft werden die Voraussetzungen des Bewerbers. Derartige Tests sollen aufzeigen, ob der Bewerber den Anforderungen eines Studiums gewachsen ist.

Auch ein einjähriges Probestudium kann auf Studieninteressiert ohne Abitur zukommen.

Wie und wo kann ich mich am besten informieren?

Beruflich Qualifizierte, die sich für ein Studium interessieren, sollten am besten die Beratungsangebote der Hochschulen in Anspruch nehmen. Was, wie und wann erfragt jeder Studieninteressierte am leichtesten direkt vor Ort.

Mit welchen Problemen muss ich rechnen?

Daran gewöhnt, über ein eigenes Einkommen zu verfügen, wird ein Vollzeitstudium für ehemalige Vollzeitbeschäftigte eine große Umstellung werden. Wer es nicht schafft, sich eine berufliche Auszeit zu nehmen, ist mit einer Doppelbelastung konfrontiert: Studium und Arbeit zu verbinden, kostet sehr viel Energie.

Die Erfahrung zeigt aber auch, dass sich beruflich Qualifizierte ganz bewusst für einen vorübergehenden Ausstieg aus dem vollständigen Erwerbsleben entscheiden und deshalb in der Regel sehr viel zügiger und leistungsorientierter studieren - mit entsprechend guten Ergebnissen.

Was gibt für andere Möglichkeiten? Open University - Universität für alle

Die Open University in London ist das Vorzeigemodell, wenn es um den freien Zugang zur Bildung geht. Im Fernstudium kann dort ein buntes Spektrum an unterschiedlichsten Fächern belegt werden, sofern die eigenen Englischkenntnisse ausreichend sind.

Die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Studiums sind ein Mindestalter von 18 Jahren, sowie ein Wohnsitz in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in der Schweiz. Anerkannt sind die Abschlüsse Bachelor und Master in Deutschland. Der Nachteil ist allerdings, dass hohe Kosten entstehen, da die OU für Studienbewerber aus dem Ausland keine staatlichen Zuschüsse bezieht.

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Kommentar von PrivateFragenD
21.03.2016, 11:21

Man brauch zehn Jahre um an deiner Antwort vorbeizuscrollen xD

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Man sollte aber nicht studieren nur um irgendwas studiert zu haben

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Kommentar von mgausmann
20.03.2016, 15:11

Dafür wären das auch die denkbar ungünstigsten Studienfächer ;)
Da gibt es viele Bachelor, die man mit einem Bruchteil der Arbeit eines Chemie/Physik Studiums erwerben kann ;)

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Mathe ist jetzt auch nicht das wichtigste aber Physik vllt nicht unbedingt... Ich meine da geht es ja auch um Formeln rechnen. Aber wenn du doch In Physik gut bist dann müsste eigentlich keine Schwierigkeiten auftreten ;-)

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Da du bisher "nur" einen Hauptschulabschluss hast, halte ich es noch für sehr früh mir über ein Studium Gedanken zu machen.

Die Studiengänge Physik und Chemie sind sehr mathelastig, Physik jedoch mehr als Chemie. Um möglichst problemlos in das Studium einzusteigen, ist es wichtig dass man die Grundlagen wie vor allem Differenzial- und Infinitesimalrechnung beherrscht.

Wenn man Schwierigkeiten mit Mathematik hat, da man Probleme hat mathematische Sachverhalte logisch zu erschließen, würde ich von einem Studium der Physik oder Chemie dringend abraten.

Zu Biologie kann ich wenig sagen. So wie ich es von anderen Personen gehört habe, beschränkt sich die Mathematik hier jedoch auf das reine Anwenden von Formeln. 

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Hallo ekvis89,

Vom qualifizierten Hauptschulabschluss zum Studium hast du noch einen langen Weg vor dir.

Für ein Studium wird an einer Universität das Abitur vorrausgesetzt und daher sollte es dein erstes Ziel sein dieses nachzuholen.

Zum Fach PCB kann ich dir aus meiner Erfahrung als Nachhilfelehrer her sagen, dass man inhaltlich etwas völlig anderes macht als im Studium. Das ist absolut nicht zu vergleichen. Auch sind die mathematischen Anforderungen an der Gesamtschule deutlich geringer als im Studium. Erfahrungsgemäß tun sich Schüler aus der Gesamtschule schwer damit Formeln und Gleichungen mit einer oder mehreren Unbekannten aufzustellen, weil hierzu nur rudimentär die Grundlagen angeschnitten werden. Sowohl im Abitur als auch im Studium ist das Arbeiten mit Gleichungen aber eine absolute Vorraussetzung, weshalb du wohl sehr viel aufzuholen hast, sofern du diesen Bildungsweg einschlagen möchtest.

Vielleicht wäre eine Ausbildung zum chemisch-technischen oder biologisch-technischen Assistenten ja ein realistischeres Ziel, sofern du dich unterfordert fühlst kannst du ja immer noch ein Studium anhängen.

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