Reisschuessel am 08.09.2009 um 1:02 Uhr
Mir ist zu Ohren gekommen, das die Qualität des Studiums an deutschen Hochschulen je nach Bundesland variiert.
So wurde mir beispielsweise gesagt, dass das Studium (und auch das gesamte Bildungssystem im Allgemeinen) in Bayern und in Baden-Württemberg am Besten sein soll und es in Hamburg am schlechtesten ist. Ich habe demjenigen, der mir das gesagt hat, vergessen zu Fragen, in welchem Bezug er das gemeint hat.
Nun würde ich gerne von euch erfahren, in welchem Bezug dieses zu Verstehen ist und ob da etwas Wahres dran ist.

Das behaupten wohl vor allem die Bayern und Baden-Württemberger. Natürlich gibt es bessere und schlechtere Unis und Studienbedingungen, google mal nach "Hochschulranking" und kauf Dir Zeitungen, die ab und zu mal etwas zu dem Thema schreiben. Das ist dann aber auch von Fach zu Fach unterschiedlich. Außerdem: da das Studium und der Lernerfolg auch vom Studenten, also von Dir selbst abhängen, kannst Du auch woanders gut werden. Wichtig ist natürlich, daß davon später auch der Arbeitgeber überzeugt ist.

Ich denke auch, dass es Unterschiede zwischen den Bundesländern gibt, aber auch zwischen den einzelnen Unis. Es gibt ja auch "Hochschulrankings" - Allerdings würde ich mich nicht unbedingt nur auf die verlassen, da sie nicht alle Aspekte mit einbeziehen.
Hm, vielleicht, weil es in Hamburg einfacher ist, also auf bestimmte Themen nicht näher eingegangen wird? Bin in Sachsen zur Schule gegangen und hab mir in NRW etwas bezgüglich Abitur auf einer Fernschule zukommen lassen. Mußte ehrlich gesagt richtig schmunzeln, da die Themen, die dran gekommen wären, total simple sind (im Gegensatz zu Sachsen). Ist halt nicht jedes Bundesland vom Schul- und Studiumsystem gleich, das eine ist einfacher, das andere schwerer.
es kommt aufs fach an. wenn du vwl studierst, dann ist es an der ach so tollen uni heidelberg die studienbedingungen betreffend ziemlich schlecht. medizin oder sinologie zum beispiel sind super. romanistik wieder schlecht. es kommt drauf an.