Frage von MaxEich, 91

Studium: Benziner oder Diesel?

Hallo liebes Forum,

ich gehe bald studieren und möchte mir einen Opel Astra J 1.6 Turbo mit 180 PS kaufen. Ich habe ein Fahrzeug mit wenig Kilometern gefunden, was von einem alten Herren bewegt wurde, er ist bj 2011 und hat nur 30.000 km gelaufen und wirklich wie neu.

Allerdings sind diesel um einiges teurer in der Anschaffung und haben deutlich mehr Kilometer runter, dafür eben haltbarer.

Ich fahre um die 15.000-20.000 km pro Jahr. Dafür, dass ich die kfz steuer einspare, tanke ich das fahrzeug. bei diesel würde ich zwar mehr kfz steuer zahlen, dafür weniger tanken.

was denkt ihr?

Expertenantwort
von Skinman, Community-Experte für Auto, 22

Mit der Fahrleistung bist du in der Grauzone, wo es sich auch je nach Fahrzeug anfangen kann zu lohnen oder je nachdem auch nicht.

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1rtAtEVXo0X7xNvFe5gs0Mb2n9ei6dGYTIJ9DFw\_...

Wenn du aufs Geld kucken musst, brauchst du jedenfalls kein Auto mit 180 PS, da reichen auch 80, dadurch geht der Verbrauch von vornherein mal um schätzungsweise anderthalb bis drei Liter runter, selbst wenn man ihn zahm fährt. Näheres auf Spritmonitor.de selbst nachgucken.

Wenn ich persönlich versuchen würde, beim Treibstoff zu sparen, dann würde ich direkt Nägel mit Köpfen machen und auf Autogas oder einen Hybriden gehen. Im ersteren Fall würde ich wahrscheinlich versuchen, einen bereits umgerüsteten Koreaner mit nicht allzu vielen Kilometern zu bekommen.

Oder man kann natürlich auch von vornherein nur die Hälfte ausgeben. Bei einem Hyundai Elantra oder Sonata für unter 2000 Euro kann man einiges an Sprit kaufen, bis man das in der Anschaffung gesparte Geld wieder rausgepulvert hat. Das holst du frühestens gegen Ende deines Studiums anderweitig wieder rein und danach wirst du womöglich sowieso bald ein anderes Auto wollen.

Der Sprit wird jedenfalls nicht in alle Ewigkeit so billig bleiben, wahrscheinlich noch nicht mal die nächsten zwei bis drei Jahre. Und wenn die Eliten mal wieder einen Krieg anzetteln, um das zu verhindern. Fracking muss sich wieder lohnen!

Vielleicht marschieren sie ja diesmal tatsächlich in Saudi-Arabien ein, die haben da eh gerade innenpolitische Schwierigkeiten, weil deren Eliten sich im Moment wegen der Ölpreise schwer tun, ihre sozialpolitischen Pöbel-Bestechungsprojekte zu finanzieren, während sich das Klima weltweit gegen islamistische Fundamentalisten einschießt, wie sie dort ja an der Macht sind. Das wäre doch mal was. Ein Vorwand findet sich immer.

Antwort
von Peter42, 27

Hinsichtlich "geringerer Verbrauch + günstigerer Literpreis" versus "höhere Steuer" wirst du bei der angepeilten Laufleistung in etwa leicht zugunsten der Dieselvariante liegen.

Allerdings gibt's möglicherweise einen ganz anderen "Haken" bei dem Baujahr 2011: falls der Motor einen Zahnriemen hat, ist der (üblicherweise) nach spätestens 6 Jahren zu wechseln - ungeachtet dessen, wie wenig er bis dahin gelaufen ist. Auch wenn der Wechsel bei diesem Modell nicht gerade der allerteuerste ist, ist das ein Ausgabenpunkt: und der kommt nächstes Jahr auf dich zu.

Antwort
von 716167, 48
Dafür, dass ich die kfz steuer einspare, tanke ich das fahrzeug. bei
diesel würde ich zwar mehr kfz steuer zahlen, dafür weniger tanken.

Genau so ist es. Und jetzt hast du den break-even-Point zu finden, ab wieviel KM im Jahr der Diesel trotz höherer Steuer und Anschaffung günstiger wird.

Antwort
von Centario, 46

Wenn der Diesel einen Rußpartikelfilter(ab2009?) hat ist die Steuer nicht mehr so hoch. Ansonsten zählen die eigenen Ansichten zu sehr rein. Würde schon anfangen ob sie unbedingt gleichwertig sein müssen.

Antwort
von HelmutPloss, 46

Bei der km Leistung lohnt schon ein Diesel.

Antwort
von Rizi93, 35

Bei 15.000 bis 20.000Km lohnt sich kein Diesel. Erst ab 30.000KM Jährlich wird es günstiger.

Kommentar von MaxEich ,

das problem ist oft, dass mein partikelfilter probleme macht, weil ich ich oft kurzstrecken fahre.

Kommentar von Rizi93 ,

Dann lohnt sich ein diesel gar nicht. In den Fall musst du zu einem Benziner greifen, jedoch ohne Turbolader, da dieser Kurzstrecken ebenfalls nicht mag.

Kommentar von 716167 ,

Bei meiner Rechnung, die ich vor zwei Jahren auch unter Einbeziehung der etwas höheren Versicherungsprämien gemacht habe kam mich der Diesel ab 22.000 km / Jahr günstiger. Zudem macht es mehr Spass, Diesel zu fahren.

Kommentar von Rizi93 ,

Das wäre mir neu... Da er jedoch kurzstrecke fährt wird die rechnung wenig freude machen, wenn er immer wieder den rußpartikelfilter reinigen, bzw. tauschen lassen muss.

Kommentar von howard67 ,

Du hast Dir deine Frage on Diesel oder Benzin schon selbst beantwortet. Wenn Du oft Kurzstrecke fährst und nur aller x Wochen mal langstrecke dann kauf lieber nen Benziner. Und da wie hier geschrieben wenn möglich einen umgerüsteten mit Autogas.

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