Frage von TAICHIBOMA,

Studium als Grundschullehrer noch mit 43 ? Was bittet die Rentenversicherung als Alternativen ?

Hallo, ich habe Bürokaufmann gelernt und nie etwas auf diesem Beruf aufgebaut, immer nur gejobbt. 

Ich habe nun 4 Wochen Hort hinter mir und einen ersten Eindruck erhalten von dem Beruf des Erziehers. ich arbeite dort als Ein Euro Jobber (AGH).

Ich weiss halt noch nicht ganz ob das was für mich ist, ob ich dem Gewachsen bin, bin aber auf der einen Seite bin ich ziemlich davon überzeugt. 

Ich bin nun 37 Jahre, wenn die Ausbildung abgeschlossen ist bin ich 41 ! Dann stelle ich mir vor zwei Jahre in dem Job in Vollzeit zu arbeiten und dann mit 43 ein Teilzeitstudium als Grundschullehrer oder Sozialpädagoge zu machen und auf Teilezit in einer Kita zu arbeiten.

Meint Ihr das macht noch sinn ? Das Studium würde ich dann mit 43 Jahren beginnen und das dauert ja dann auch noch zwei oder drei Jahre. Ich meine, werde ich dann auch darin arbeit finden?

Das alles ist für mich endlich eine neue Berufliche Perspektive. Ich habe kein Abitur, aber mit der Erzieher Schule erhalte ich dann einen Abschluss mit dem man Studieren kann.

Also meine Frage : Kann man mit 43 Jahren noch in Teilzeit Grundschullehramt oder Sozialpädagogik studieren und macht es sinn ? Meint Ihr ich nehm mir da zuviel vor ?

Und was bietet die Rentenversicherung für alternativen an zur Teilhabe am Arbeitsleben ? 

Vielen Dank für die Antworten . Schönen Gruss
 

Hilfreichste Antwort von RHWWW,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo,

wie bereits in einer anderen Antwort angegeben, ist die große Hürde das Lernen. Man kann im Laufe der Jahre das Lernen auch verlernen bzw. das Gedächtnis untrainiert. Evtl. mal mit einem Kurs bei der VHS testen. Evtl. etwas, was man als Erzieherin in einer Kita gebrauchen kann (z.B. Türkisch oder etwas anderes, bei dem man keine Vorkenntnisse hat).

Wenn das klappt, die Erzieherausbildung starten und dann weitersehen.

Sozialpädagogik kann man an einer FH studieren. Für das Lehramt braucht man meines Wissens das Vollabi, da das Studium nur an einer Uni möglich ist.   

Wenn man gesundheitlich eingeschränkt, umfassen die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben u.a. eine Umschulung. Ggf., ist eine Förderung der Erzieherausbildung möglich.

Am besten einen Termnin bei einer Beratungsstelle vereinbaren:

http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/DRVB/de/Navigation/Beratung/Berat...

Im Übrigen weiß aktuell noch keiner, ob die altersgrenze bei 67 bleibt oder weiter raufgesetzt wird.

Ggf. auch über Alternativberufe informieren, z.B. Kinderpflegerin. Ein Termin bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur kann sehr hilfreich sein.

Gruß

RHW

Kommentar von TAICHIBOMA,

Ich habe nach achtmonaten warten demnächst einen Termin bei der Rentenversicherung, und will meine Idee mit Erzieher da vorbringen. Deshalb frage ich ja hier euch, was allgemein andere davon halten.

Das mit dem Türischsprachkurs ist eine Super gute Idee. Das werde ich ausprobieren. Stimmt - Super! Im letzten Jahr war eine Kampanie das mehr männliche Erzieher umgeschult werden sollen, doch weder Agentur noch Jobcenter können mir das Fördern, ich Danke Dir für deine Antwort.

gruss

Kommentar von RHWWW,

Gerne!

... und Danke für den Stern!

Neben dem Lernen vermute ich, dass "Lärm = Stress" noch schwierig sein kann, aber durch die AGH ist man ja "vorgewarnt". Ein anderer Punkt ist Verantwortung (wenn z.B.ein Kind von der Rutsche fällt oder Prügeleien/Raufereien).Sonst kann noch die Elternarbeit schwierig sein. Evtl. im bekannten Kindergarten nachfragen, ob man evtl. bei einem Elternabend oder Elterngespräch dabei sein kann. Diese Seite wird oft unterschätzt. Teilnahmslose oder überengagierte oder übervorsichtige Eltern können auch schwierig sein.

Evtl. gibt es Bafög als Förderung (die Altersgrenze ist aber meist 30). 

http://www.e-a-f-e.de/mastercms8/templates/print.php5?Select_id=57d7d9a2-cef6-e9...

Viel Erfolg!

 

Kommentar von TAICHIBOMA,

danke !

Antwort von Silkchen,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Es hindert dich niemand daran zu studieren, wenn du die Zugangsvorraussetzungen erfüllst und für deinen Lebensunterhalt sorgen kannst.

Deine beruflichen Chancen sind natürlich schwer abzuschätzen. Du wärst Ende 40, also ein Alter, in den andere schon an die (Früh)pensionierung denken.

Ich würds bleiben lassen.

 

Antwort von romeo27,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich kann es dir nicht empfehlen!

Kommentar von TAICHIBOMA,

wieso ? kannst du es begründen ?

 

Kommentar von Anna20277,

Ich stimme romeo zu, denn Du hast das Lernen nie gelernt. Es ist nicht einfach,  in dem Alter noch  die Schulbank zu drücken. Das erfordert sehr grosse Disziplin und Durchhaltevermögen. Ich denke, das ist nicht mehr machbar. Ich will Dich ja nicht demotivieren, aber der Zug ist abgefahren.

Und was soll Dir die Rentenversicherungsanstalt anbieten, da hast Du doch bisher kaum eingezahlt !

Antwort von Juuuliii,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Werd aber bitte kein Deutschlehrer!

Kommentar von TAICHIBOMA,

Ich wollte keine Scherzantworten sondern ernsthafte aussagen !

 

Antwort von Zielbegleiter,

Hallo ich möchte dir nur eins sagen.....lass dir von niemandem deinen Traum klauen !!!! gehe deinen Weg .....klar manchmal geht es steil nach oben .....du wirst auch hinfallen .....doch du wirst wieder aufstehen und aus deinen Fehlern lernen......du kannst alles erreichen im Leben was du willst....und es gibt mehr als genügend Beispiele ......als noch mal es gibt sehr viele Traumdiebe .....las ihn dir von niemandem wegnehmen behalte ihn in deinem Herz.

Zur Rente kann ich sagen da habe ich für mich eine andere Lösung gefunden ....der Aufbau eines Verbrauchernetzwerk war für mich die Lösung. Falls es dich interessiert. www.zielbegleiter.com Viel Erfolg

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