Frage von BlackRavens, 22

Studienfinanzierungsmodelle?

Ich habe Kunstgeschichte studiert und mit Magistra phil. abgeschlossen. Kurzzeitig hatte ich auch eine ansehnliche Stelle im Kunst-und Kulturmanagement (Dauer: 2Jahre) erhalten. Ich bin die Sorte Mensch, der eben durchzieht, was er anfängt. Aber ich bin nunmal nicht glücklich mit meiner beruflichen Laufbahn und mittlerweile 30 Jahre alt. Für Selbsterhalter habe ich zu wenig gearbeitet. Mein Traumjob geht in Richtung Ernährungsberatung und dazu möchte ich ein 3-jähriges Studium beginnen, befürchte aber, dass es an der Finanzierung scheitert. Momentan bin ich arbeitslos. Irgendwelche Tipps zu Finanzierungsmodelle (Österreich). Bitte keine Negativ-Meldungen irgendwelcher Art, dann lieber keine Antwort. Danke!

Antwort
von grubenschmalz, 13

Sei mir nicht böse, aber nach dem ersten Studiengang, der relativ brotlos ist, würde ich keinen zweiten hinterherschieben, der auch nicht gerade große Verdienstmöglichkeiten erwarten lässt.

Das Problem ist nämlich, dass du für irgendeine Studienfinanzierung nachher genügend Geld verdienen musst, und das tut man mit Ernährungsberatung nicht. Daher würde ich davon abraten, das wird deine Situation nicht bessern.

 

 

Kommentar von BlackRavens ,

Möglicherweise hast du recht. Deshalb wäge ich alles vorher ab. Hmmm...und naja...immer nur am Limit leben ist schon sehr hart...´man wird nicht jünger. Nur den Traum aufgeben und was dann? Für den Rest des Lebes trotz Titel als Putze oder Kindermädchen arbeiten...trotzdem danke für deine ehrliche ansicht

Antwort
von Mewchen, 16

Was meinst du damit, dass der Lehrgang Vollzeit ist?

Das gibt es ja auch als Fernstudium. Da könntest du auch nebenbei arbeiten.

Kommentar von BlackRavens ,

mit vollzeit meine ich 40 stunden die woche. und dann noch lernen für prüfungen...ja es gäbe auch einen anderen kurs habe ich noch herausgefunden. der dauert nur 1 semester hat aber keinen akademischen abschluss. ich vermute das vermittelte wissen ist stark gekürzt.

Kommentar von Mewchen ,

mit Fernstuidum meinte ich einen akademischen Abschluss.

Antwort
von Plautzenmann, 22

Ich kenne mich mit dem österreichischen Standard nicht so aus, aber wenn man neben dem Studium 20-30 Stunden in der Woche arbeitet (an einem Institut der Uni, wohl gemerkt, und nicht im Supermarkt in der Leergutabteilung) und dann noch das österreichische Äquivalent von BAFöG bezieht, sich darüber hinaus dermaßen zusammenreißt, dass es einem ausreicht, auf 12qm zu hausen und von Nudeln und Billigsoßen zu leben, ist das schaffbar.

Ich habe es so gemacht, allerdings ohne BAFöG. Nur bei mir herrschte der Zustand etwas länger als 3 Jahre... aber ich habe es überlebt ;)

Kommentar von BlackRavens ,

ich lebe eigentlich seit mehr als 10 jahren unter der armutsgrenze. das kümmert mich schon gar nicht mehr. ich will nur wissen, ob es möglich ist. leider ist der lehrgang vollzeit. nebenbei arbeiten ist nicht drin.

Kommentar von Plautzenmann ,

3 Jahre Vollzeit? Uff. Du könntest am Wochenende immer noch arbeiten. Darüber hinaus ist es sicherlich möglich, Stütze zu beziehen, sodass man zumindest überlebt. Oder du arbeitest in deiner jetzigen Profession weiter und legst genug beiseite, um davon 3 Jahre auf Sparflamme zehren zu können. Wieviel das ist, kann ich jedoch nicht sagen, da ich deinen Grundbedarf ja nicht kenne.

Generell sollte es möglich sein, aber schön wird´s nicht :(

Kommentar von BlackRavens ,

nein, schön/einfach wird es nicht. aber ich möchte auch nicht trotz akademischem grad mein leben als putzfrau/ kindermädchen verbringen müssen. mit 30 kann man das ja noch ertragen, aber wenn man 10 jahre in die zukunft schaut.... das macht mich schon sehr fertig. :-( dann lieber noch 3 jahre arm sein und hoffen, dass man mit der anderen ausbildung mehr glück hat??

Kommentar von Plautzenmann ,

Das ist richtig. Viel Erfolg dabei!

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