Stromversorgung im Hausflur. Wer ist verantwortlich?

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8 Antworten

Servus,

der neue Nachbar ist zumindest nicht allein verantwortlich, soviel ist schon mal sicher.

Wieviel Parteien wohnen im Haus? Wieviel nutzen die betroffenen Geräte?

Da jetzt der Nachbar als Stromlieferant weggefallen ist, muss eine Alternative her.

Im Normalfall sollte sich der Vermieter um den Anschluss kümmern, schlieslich ist es seine Immobilie und er wird den Unity-Anschluss im Regelfall, entweder beantragt haben oder war zumindest mit der Installation einverstanden. Ihm obliegt die Verwaltung des Mietobjekts. 

Was die Installationskosten (Kosten für den Anschluss der Steckdose) angeht, wird der Vermieter diese erstmal tragen müssen.

Wenn alle Mieter die Geräte nutzen ( im Sinne von - es nutzen alle den Unity-Anschluss ), dann könnten die Betriebskosten ( Stromkosten, Wartung, etc. ) auf alle Parteien umgelegt werden.

Wenn z.B. nur 5 von 10 Mietern an dem Verstärker hängen, dann besteht die Möglichkeit das der genutzte Strom als Betriebskosten nur auf die Nutzer umgelegt wird. 

Da mehr Details nicht bekannt sind, ist eine weitergehende Antwort nur spekulativ.

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Kommentar von Haspel33
27.07.2016, 10:48

Dankeschön für die ausführliche Antwort.

Da der Nachbar gerade ausgezogen ist, sind wir alleine im Haus, da es ein 2-Parteien-Haus ist. Profitiert haben aber immer beide Parteien vom Unity-Anschluss, da beide einen Vertrag bei dem genannten Anbieter haben / hatten.

Wann ein neuer Nachbar kommt und ob dieser Unitymedia als Anbieter nutzen wird, ist fraglich.

Viele Grüße

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Kommentar von realistir
27.07.2016, 19:15

Gute Antwort. Nur hätte ich von Dir erwartet, du schlägst einen Zwischenzähler vor, über den die Stromkosten abgerechnet werden können.

Damit sind zwar dann die jeweiligen Anteile an den Stromkosten nicht definiert, geregelt. Aber es bieten sich dann verlässlichere Abrechenmethoden an.

Somit könnte der Vermieter der Immobilie in gewissem Sinne zufriedener sein.

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Kommentar von asdundab
01.08.2016, 20:11

Vorrübergehend könnte man auch erstmal ein Verlängerungskabel, oder eine Kabeltrommel verlegen.

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wenn ihr die einzigen im haus seit, die unitymedia haben, dann KANN es sein, dass ihr den strom dafür legen müsst. aber wenn der vermeiter nur halbwegs vernünftig ist, dann wird er zustimmen, eine steckdose vom allgemeinstrom aus legen zu lassen, um den verstärker zu versorgen... also mal sachlich mit ihm reden.

lg, Anna

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Kommentar von Haspel33
27.07.2016, 11:00

Vielen Dank für die Antwort.

Also der Nachbar, der gerade ausgezogen ist, hatte ebenfalls Unitymedia und war an den Verstärker angeschlossen. Da es sich um ein 2-Parteien-Haus handelt, sind wir aktuell die einzigen, die den Verstärker im Hausflur nutzen. Wann ein neuer Nachbar einzieht, der ebenfalls am Unitymedia-Netz angeschlossen sein wird, ist fraglich.

Viele Grüße.

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Des ist doch eigentlich recht logisch. Der Vermieter ist der einzige, der für eine Stromversorgung sorgen kann. Ist die Installation denn von ihm genehmigt worden? Handelt es sich bei den Geräten um den Hausverteiler?

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Kommentar von Haspel33
27.07.2016, 10:57

Vielen Dank für die Antwort.

Also ob die Installation genehmigt worden ist, weiß ich leider nicht. Ich kam an dem Tag der Installation nach Hause und wurde nur über die abgeschlossene Installation informiert. Der Nachbar, welcher allerdings ausgezogen ist, hat alle Eventualitäten geregelt.

Wobei es sich bei den Geräten handelt, weiß ich leider nicht konkret. Erklärt wurde mir nur, dass diese Geräte nötig sind, da HD-Fernsehen und schnelleres Internet nur durch die Installation möglich sind. Würden die Geräte nicht angeschlossen sein, so hätten wir nur Analogfernsehen und eine 2000er-Leitung. So wurde mir das vom Techniker von Unitymedia erklärt.

Viele Grüße.

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Normalerweise hat man im Mehrfamilienhaus einen extra Stromkreis für den Strom im Flur und die Heizung usw. Also alles was nicht einzelne Mieter angeht.

Dort werden auch solche Geräte angeschlossen.

Die Rechnung wird in den allgemeinen Nebenkosten auf die einzelnen Wohnungen oder nach Personen umgelegt.

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Kommentar von Haspel33
27.07.2016, 10:49

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort.

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Sprich damit am besten mal mit deinem Vermieter. Aber um es schonmal zu sagen, ihr müsst es auf keinen Fall.

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Kommentar von Haspel33
27.07.2016, 11:02

Ok, das machen wir und das hört sich schon mal gut an.

Vielen Dank für die Antwort.

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normal der vermieter.dann kostenteilung falls es mehrere nutzen am besten auf den allgemeinstrom im haus klemmen

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Kommentar von Haspel33
27.07.2016, 11:01

Vielen Dank für die Antwort.

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Das ist die Angelegenheit des Hauseigetümers.

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Kommentar von Haspel33
27.07.2016, 11:01

Vielen Dank für die Antwort.

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Schlage dem Vermieter einen verplombten separaten Stromzähler für diese Steckdose und Verwendung vor.

Dann dürfte klarer sein, welche Stromkosten diese Anlage aufwirft und falls bekannt ist, wieviele Teilnehmer davon profitieren, wie abgerechnet werden sollte.

Falls es einen separaten Stromzähler für Treppenhaus u.ä. gibt, könnte eine Steckdose auch daran angeschlossen werden, falls diese Stromkosten auf alle Mieter umgelegt werden sollen, bzw können. Sofern dann auch eine separate Sicherung existiert, müsste niemand einen Mieter belästigen, falls mal die Sicherung auslöst.

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